Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm?

Diskutiere Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? im Kaninchen Gesundheit Forum im Bereich Kaninchen Forum; Hallo zusammen, Jamy hat nun nach langer Krankheitsphase endlich ein Weibchen bekommen :-). Sei heißt Jeany und wurde am 21.7. vom TA geimpft und...
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #1
Jasmin

Jasmin

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Hallo zusammen,

Jamy hat nun nach langer Krankheitsphase endlich ein Weibchen bekommen :). Sei heißt Jeany und wurde am 21.7. vom TA geimpft und durchgecheckt. Ich habe sie aber erst am 3.8. abgeholt. Außer das ihr Ohr nicht fallen will, ist sie topfit.

Wie Jamy hatte sie ein bisschen schmierigen Kot nach der Ankunft - ich dachte: Stress. Nächsten Tag hat sie auch wieder hauptsächlich normale Köttel gemacht. Nur hin und wieder hat sie Köttelkettel verloren.

Für Jamys Sicherheit habe ich eine Kotprobe machen lassen, weil das ja nicht normal ist. Diagnose: Kokzidiose und Wurmeier.

Weil Jamy das noch nicht hatte und ich keine Ahnung davon habe, habe ich gegooglet und gelesen, dass die Streblichkeitsrate bis zu 100% beträgt, bei 8-12Wochen alten Ninchen. Jeany ist knapp 11 Wochen alt.

Ist das wirklich so schlimm? Mein TA meinte: Nein. Aber in Blogs habe ich von Ninchenbesitzern gelesen, wo der TA das auch gesagt hat und die dann eine Woche später verstarben.

Essen und Bewegung normal. Gewicht 700gr.

Wie groß ist die Ansteckungsgefahr? Jamy und Jeany durften sich zwar schon beschnuppern, aber wohnen noch nicht zusammen.


Liebe Grüße
Jasmin
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #2
Hallo Jasmin, ich kenn mich mit dem Thema zwar nicht wirklich aus, aber ich denke, du solltest die beiden unbedingt getrennt lassen (auch nicht beschnuppern) bis die Kokzidien bei der Kleinen weg sind. Außerdem alles, was mit dem Mädel in Berührung kam, gut mit Essigwasser reinigen.

Außerdem solltest du Jamy sicherheitshalber unbedingt auch auf Kokzidien testen lassen.

Soweit ich weiß, sind diese wirklich sehr gefährlich (und hpchansteckend!), aber da die Kleine bereits behandelt wird, hat sie sicherlich eine gute Chance, zumal sie ja noch fit zu sein scheint.

Es melden sich bestimmt auch noch die Experten zu Wort.
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #3
Wie stark ist denn der Befall????
Hast du das gefragt? Wie behandelt ihr?

Ja also es kann sehr schnell zum tod führen, aber wenn es deinem Ninchen sonst gut geht solltest du dir jetzt nicht soo große sorgen machen! Was fütterst du denn so?
Wie ist sie sonst so drauf?

Ja hygiene ist wie ja schon erwähnt von katie ganz wichtig! Hast du sie schonmal raus gelassen? Den Käfig jeden Tag gründlich reinigen und desinfizieren. Alles was sie frisst nicht auf den Boden legen, vllt kannst du das Frischfutter in eine Schale machen oder es in Stücken an die Käfigseite hängen oder sowas!
Wenn du sie schonmal raus gelassen hast reinige den Teppich oder was du eben für Boden hast gründlich! Kokzidien sind echt fies und da ist hygiene echt sehr wichtig!
Genau wie die Wümer!

Ich würde dir auch raten lieber Jamy auch testen zu lassen!

Ich drück dir ganz fest die Daumen das sie schnell wieder gesund wird und Jamy sich nicht schon angesteckt hat! ;)
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #4
Mit Kokzidien und co. ist in der Tat nicht zu spaßen.
Mein Paulinchen hatte Anfangs auch Kokzidien, war sehr abgemagert und hinkte Cleo immer hinterher. Wenn man Kokzidien behandelt, sind sie aber relativ gut in den Griff zu kriegen, nur sollte man damit direkt anfangen und bei der Behandlung konsequent sein.

Nach der Behandlung sollte es sich bessern und dann werden die Ninchen auch recht bald wieder fit. Die Wurmeier müssen natürlich auch verschwinden, falls nämlich richtiger Wurmbefall vorherrscht, wird es nochmal schwieriger.

Beides ist hochgradig ansteckend, daher die beiden wirklich UNBEDINGT getrennt lassen und auch nach der Behandlung und Kontakt mit dem kranken Ninchen gründlich die Hände waschen.
Trotz allem würde ich bei dem anderen eine Kotprobe untersuchen lassen. Kokzidien sind schneller da, als man denkt.
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #5
Wie stark war denn bei deinem Ninchen der Befall wenn ich fragen darf? Und wie lange hat es gedauert bis es wieder ok war?
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #6
Wie stark der Befall war, weiß ich gar nicht.... Sie hatte auf alle Fälle Kokzidien und war wesentlich dünner als sie hätte sein müssen. Nach einer Behandlung von einer Woche mit einer kurzen Pause dazwischen und erneuten Medigabe war dann aber alles wieder in Ordnung bei ihr.
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #7
Hm, naja kommt sicher auch drauf an wie schnell man das behandeln lässt! Ein Glück das es bei dir so schnell wieder weg war!
Hier denk ich mal ist es ja auch noch früh erkannt worden, oder? Ich denke da ist das dann jetzt nicht so dramatisch!
Womit ich das nicht runterspielen will... ;)
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #8
Ja, wir haben es halt direkt behandelt. Naja, ein kleiner Zwerg ist sie dennoch geblieben. Wenn auch ein ganz schön giftiger ;) Allgemein ist vieles machbar, wenn es FRÜH erkannt wird.... aber gefährlich werden kann es immer.
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #9
Ja wie bei fast allem!!!!! ;)
 
  • Kokzidien und Wurmeier wirklich so schlimm? Beitrag #10
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten.

Also meine TA war ziemlich erstaunt, dass Jeany überhaupt noch am essen ist und als ich ihr dann noch erzählt habe, dass sie Haken schlägt, war sie ganz baff.

Eine genaue Anzahl habe ich nicht, aber nach der Reaktion habe ich mir meinen Teil auch gedacht und war einfach nur ziemlich panisch.

Sie wurde 5 Tage mit Baycox und 2*2 Tage mit Panacour behandelt (Panacour bekommt sie morgen das letzte Mal). Sie hat auch gar keinen schmierigen Kot mehr :p.
Sie wird jeden Tag gereinigt und der Käfig wird mit kochendem Wasser ausgespült.

Ende nächster Woche lasse ich von BEIDEN eine Kotprobe untersuchen, da mein TA meinte, dass Kokzidien eine Inkubationszeit von 9-12 Tagen haben. Da Jamy vorher nichts hatte, warte ich die Zeit ab, denn direkt nach der Ansteckung sind die auch nicht nachweisbar (sagte mein TA).

Ich halte euch am laufen... aber ich hoffe, dass ich mal wieder Glück habe.


Achja, will kein neues Thema aufmachen und ich hoffe ihr könnt mir trotzdem helfen. Wenn ihr es für sinnvoller erachtet, dass ich doch ein neues Thema öffne, weils wirklich gravierend ist, sagts mir auch!

Hatte heute mit einem Myxomatose-erkrankten Kaninchen "Kontakt" (im Endstadium - war ausgehundert, hat kaum Luft bekommen, Augen und Nase eitrig, es wollte sich auch nicht mehr bewegen, saß nur zusammengekauert da). Es saß in einem Weg an der TU Do in der Nähe eines Instituts (Privatparkplatz) - und große Felder drumherum.

Hatte mit meinem TA gesprochen (musste leider erst kurz nach Hause fahren, weil ich mein Handy vergessen habe). Er sagte mir, dass man das Ninchen auch zu ihm bringen kann und die würden weiteres entscheiden oder ich solle mich mit der Arche in Verbindung setzen, die würden es abholen und zu ihm bringen, weil die zusammen arbeiten. Dann bin ich wieder zu diesem Weg gefahren und das Kaninchen wurde bereits erlöst. (Einer hat ihm wohl mit irgendwas auf den Kopf gehauen, der Rest des Körpers war nämlich nicht betroffen)

Myxo ist ja eine meldepflichtige Seuche, oder? Man kann das Kaninchen doch da nicht einfach liegen lassen. Aber wer ist dafür zuständig?

Weiß jemand von euch, ob Dortmund-Dorstfeld schon als Problembezirk zählt? Denn mir sind schon mehrfach Kaninchen aufgefallen, die Myxo haben, nur noch nicht in diesem Stadium.

Liebe Grüße
Jasmin
 
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