Unverständnis und "Alles ist Schei**"

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Silberfeder

Silberfeder

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Hallo!

Ich dachte, wenn ich hier schon soviele Ratschläge über Hörnchen und Katzen oder Pferde austeile, weil ich mit diesen mein Leben verbringe, könnten mir hier einige Leute mal ihre Meinung sagen, denn die meisten hier haben mit "Mitmenschen" wahrscheinlich mehr am Hut als ich.

Die Geschichte fängt damit an, das meine beste Freundin und Ich 160km auseinanderwohnen. Als ich zu meinem Partner zog, sahen wir uns selten.
Sie verliebte sich in meinen dort einzigen Kumpel und zog ebenfalls runter, um im Betrieb meiner Zukünftigen Schwiegermutter als Azubi anzufangen.

Soweit so gut. Da sie mit Männern spielt (19) hatte ich natürlich meine Bedenken, da mein Kumpel sehr sensibel ist.
Naja.
Anfangs sahen wir uns häufig, aber durch Arbeit und Privatleben reduzierte sich das.
Da wir aber in die selbe Berufsschulklasse gingen, bekamen wir noch genug voneinander mit.
Oft schwärmten wir aus Spaß davon, eine eigene Familie zu haben, wann der rechte Zeitpunkt und alles wäre.
Öfter kamen dort Bemerkungen, sie würde am liebsten ihre Arbeit kündigen, das sei grausam, ein Kind kriegen und als Hausfrau leben.
Ich dachte mir aber nichts darunter.
Da meine Ausbildung aber wirklich grausam war (Chef sexistisch, sehr beleidigend und tyrannisch) kündigte ich diese 2 Monate später.
Ab da fing alles an.
Immerwieder vernahm ich von meiner zukünftigen Schwiegermutter, wie meine beste Freundin über mich lästerte, andersherum sagte diese mir immer das sei so nicht gesagt worden, sondern meine SM hätte "das und das" gesagt.
Wir sahen uns sogut wie garnicht mehr, und wenn doch, sprach sie immer nur davon wie schlecht es ihr ginge und wie schlimm alles sei.
Zu dem Zeitpunkt hatte sie vllt. 3 Wochen (Einzeltage zusammengerechnet) gearbeitet, den Rest über war sie krank.

Naja, zwischendurch fast funkstille, hörte immernur von einem weiteren Kumpel (neu kennengelernt, in mich verknallt), was meine beste Freundin immerwieder lästerte. Das war schon sehr heftig, sie sagte sogar, ich und mein Freund würden uns bald trennen, wir seien unglücklich und ich würde ihn total unterdrücken.
Dennoch besuchten wir sie zwischendurch immer mal wieder.
Im Februar kam dann der Supergau.
"Hey Jani, schau mal hier" Sie strahlte und zeigte mir Ultraschallbilder, darauf war ein Baby zu sehen.
"Wir ziehen Ende März zu meiner Mutter zurück"
Wir.
Sie erklärte mir, wieso sie angeblich ausversehen Schwanger wurde, aber sofort stand fest, Das war Absicht.
Dementsprechend ging es auch weiter.
Bei jedem Gespräch ging es um Sie, ihr Kind, wie schlecht es ihr ginge etc. und wenn ich mal hörte, was sie über mich sagte, hieß es, ich rede nur über mich, quälte meine Tiere und o.g.
Trotz heftiger Entzündung irgendwo da bei Blase und Harn besuchte ich ihr "Abschiedsfeier", um zu widerlegen, dass ich "schwanger" sei und ihr nachgemacht habe, da jeder das durch ihre Gerüchte glaubte (Symptome waren sehr ähnlich).
Und auch da redete sie nur mit mir, als nur ich da war, mit "Mir ist so schlecht" und "Ich könnte sterben". Als der Rest kam, war ich raus.
Als ich dann wegen heftiger Schmerzen ging, war sie sauer.

Da sahen wir uns zum letzten Mal.
Seither hat sie sich nicht gemeldet, uns nicht bescheid gegeben, dass alle anderen außer mir zu ihr eingeladen wurden, sagte nicht bescheid, als das Kind kam und und und.

Das war die Geschichte (Tut mir Leid).

Das Problem ist aber, ich bin so verletzt, sauer und enttäuscht durch alles, was da passiert ist (habe ja schließlich auch meinen besten Freund hier unten verloren, kenne hier nur 4 Menschen, mehr nicht), komme nicht darüber hinweg.
Ich persönlich wurde so erzogen, das man mit spätestens 20 ein Kind bekommt und heiratet, als Frau den Haushalt schmeißt und der ganze Mist.
Da eine Familie auch mein Traum ist, rege ich mich immer öfter auf, dass sie sich ihren Traum einfach erfüllt hat und es als Versehen hinstellt.
Alle verlangen von mir, dass ich Interesse an dem Kind zeige, nett zu ihr bin, aber ich kann es nicht.
Ich muß weinen, wenn ich an diese Schei** denke, werde sauer, wenn ich Babys sehe, wünschte, ich hätte ihr sozusagen nie "erlaubt" mit meinem Kumpel zusammenzukommen (war ein Deal: nie mit dem besten Freund der besten Freundin).

Ich ertrage es einfach nicht, das Gerede von Babys und wie toll das alles ist. Ich ertrage den Gedanken nicht, Sie zu sehen.
Sogar der Besuch meines Kumpels hier heute hat mich nur depressiv gestimmt.
Nächste Woche will sie anscheinend für eine Woche mit dem 4 Wochen alten Baby hier herunter kommen.
Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, niemand nimmt Rücksicht auf meine Gefühle.
Ist es übertrieben, wie ich fühle?
Ich habe solange versucht, ihr zu helfen, und wurde nur belogen und betrogen..

Es tut mir Leid, dass es soviel geworden ist, aber ich wusste nichtmehr, wohin damit, da ich ja wirklich nirgendwo auf Verständnis stoße und mir jeder mein Verhalten zum Vorwurf macht.
Meine Schwiegermutter ist sogar richtig sauer deswegen...

Betrübte Grüße
Eure Feder
 
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