Ratten in Einzelhaltung

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Robin77

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2 Probleme zu denen ich Ratschläge gebrauchen könnte:

1. (Das ewig leidige Thema) Die Ratten meines Mitbewohners

Seit etwa einem Monat (oder etwas mehr? Mein Zeitgefühl ist nicht das Beste) sind die Ratten meines Mitbewohners nun (wegen blutiger Beissereien) getrennt.

Jetzt macht er weder Anstalten, die beiden einander wieder näher zu bringen (schliesslich sind sie ja so friedlich so jeder für sich), noch eine dritte dazuzuholen und ein Rudel draus zu machen und so frieden in die Bude zu bringen (war "damals" die eigentliche Idee bei der Trennung - dachte ich zumindest).

Auslauf bekommen die beiden auch keinen. Jeder hat einen 80x50 (Grundfläche), spärlich eingerichteten (Haus, Futterschale, Wassernapf) Käfig (eigentlich ein Doppelstöckiger, aber jetzt halt in der Mitte getrennt) und da hocken sie dann halt so Tag ein Tag aus drin rum.

Quasi seit er sie gekauft hat (so etwa vor 1/2 Jahr...oder ist es nichtmal so lange her...ja ja, mein Zeitgefühl wieder :), erzählt er - wenn ich ihn drauf anspreche - er müsse erst irgendwie alle Kabel hochverlegen, aber dann bekämen sie auch Auslauf.
Bisher ist da allerdings nix passiert und das wird sich in Zukunft so schnell auch nicht ändern, befürchte ich.
Bis auf ein paar kurze Ausflüge aufs Sofa kennen die beiden also nichts von der Welt.

Heute habe ich dann angeboten, er solle sie doch ein bischen bei mir im Wohnzimmer laufen lassen, wenn er sie schon nicht bei sich nicht laufen lassen will. Ein bischen widerwilig hat er dann zugestimmt.

Dann kam er mit nur einer Ratte an, weil die andere ihn beim rausholen in den Finger gebissen hatte und jetzt zur Strafe drinnen bleiben müsse. Nachdem ich ihn aber bequatscht hatte, holte er die zweite Ratte doch noch (bzw. liess sie von mir holen, weil er sich nicht getraute, nochmal in den Käfig zu fassen).

Natürlich hatte ich bei der ganzen Aktion den Nebengedanken, zu beobachten, wie sich die beiden miteinander vertragen und falls alles gut läuft, sie öfters zusammen laufen zu lassen, auf daß sie auch irgendwann wieder zusammen wohnen können.
(Was mich nebenbeibemerkt total ankotzt, denn jetzt muss ich mich quasi schon wieder - und das wollte ich eigentlich nicht und ich finde damit mache ich´s ihm viel zu leicht, aber die Tiere tun mir halt leid - um seine Tiere kümmern, weil er mit ihnen nicht klarkommt. Muss man sich dann überhaupt erst welche anschaffen, wenn man sich nicht vernünftig darum kümmert???)

Der Auslauf dauerte dann ...na ja...so ca. ganze 15 Min. (Dann musste er dringend wieder Playstation spielen und die Jungs wurden wieder eingesammelt).

Innerhalb dieser 15 Minuten konnte ich beobachten, wie sie sich einmal fast in die Wolle bekommen haben, sich die restliche Zeit über aber weitgehend ignoriert haben (Klar, unbekannte Umgebung ist erstmal interessanter). Denke aber - jetzt mal rein gefühlsmäßig - es wäre hinzubekommen (zumindest nicht unmöglich), die beiden sich einander wieder anzunähern.

Habe dann vorgeschlagen, er könne sie ja erstmal etwa eine Stunde jeden Tag bei mir im Wohnzimmer laufen lassen, aber als er dann die Augen verdrehterweise irgendwas zwischen "keine Zeit", "keine Lust", oder "mal sehen" murmelte, hörte ich ehrlich gesagt auf, ihm zuzuhören und gab innerlich kleinbei.

Was das schlimmste ist: Die beiden sind total vermilbt. Als sie da bei mir so durchs Wohnzimmer stapften (von aufgeweckt, neugierig, oder abenteuerlustig keine Spur), sahen sie so aus, als kämen sie direkt aus dem Wäschetrockner, oder als hätte man sie mit nem Stohalm aufgepustet.

Eine der beiden habe ich mir aus der Nähe angeschaut, also sie gegen den Strich gestreichelt, so daß man die Haut sehen konnte und die Haut schaut schorfig, gelblich aus mit jeder Menge kleiner roter Punkte (Flohbisse? Milbenbisse?), ausserdem hat sie auf dem Fell viele winzige schwarze und weisse Punkte (Kann nicht von der Einstreu sein: Sie leben auf Zeitung).

(Nun habe ich - ja, ja, ich mit meiner Milbenpanik wieder :) - Angst, meine Jungs könnten sich "anstecken". Wie kann ich das verhindern? Reicht es die Hände gründlich zu waschen, nachdem ich seine Ratten angefasst habe? Aber wieder zurück zum Thema:)

Er wird definitiv nicht mit den Ratten zum Tierarzt gehen. Ich werde auf ihn einreden können, so lange ich will, das wird absolut nichts bringen, glaubt mir. Ich brauche jetzt also dringend irgendeine "Hausmittellösung", wenn ich die nicht finde, werden seine Ratten mit den Milben weiterleben müssen (absolute Horrorvorstellung, aber glaubt mir, so wird´s kommen, dazu kenne ich ihn inzwischen zu gut).

Er hat sich jetzt vorgenommen, die Ratten morgen zu baden und zu schampoonieren (das muss ich noch irgendwie verhindern).

Ich habe schon ein bischen im Internet herumrecherchiert und es gibt von Beaphar so ein Ungezieferspray mit dem Wirkstoff Pyrethrum (so weit ich herausfinden konnte ein Nervengift und das stärkste frei verkäufliche Ungeziefermittel für Kleinnager). Allgemein gehe ich davon aus, daß diese frei verkäuflichen Mittel im Grunde keine Wirkung haben und nur Geldmacherei sind.

Ohnehin halte ich sie für sehr Zweifelhaft (würde meine Tiere nie mit so etwas einsprühen, alleine bei dem Wort Nervengift sträuben sich mir die Nackenhaare), aber dieses Mittel hat sehr gute Rezensionen bekommen und wie gesagt: Wenn ich nicht irgendeine Lösung finde, wird mit seinen Ratten rein gar nichts passieren.

Sicher könnte ich sie mir heimlich schnappen und zum Tierarzt bringen, aber abgesehen von der Frage, ob es rechtlich überhaupt irgendwie zu rechtfertigen wäre, wenn ich in seiner Abwesenheit in sein Zimmer gehe und seine Tiere "entführe", will ich das auch gar nicht, denn das macht es ihm einfach mal wieder zu einfach. Er soll sich (verdammtnochmal :uups:) selber um seine Tiere kümmern.

Bezahlen würde er mir so einen Tierarztbesuch eh nicht (na ja, das Geld ist ja dabei auch nicht das Wichtigste, aber es geht halt ums Prinzip, daß ich mich nicht ständig um seine Tiere von kümmern kann, nach dem "der wird´s schon machen"-Prinzip).

Aber wozu auch einen TA bezahlen, wenn man sie genau so gut baden kann, gell...
Wie gesagt, deshalb brauche ich dringend irgendeine "Hausmedizin".

Sobald die Ratten dann irgendwann nicht mehr sind (scheint mir fast so, als würde er drauf warten.........neee, so schlimm ist´s nicht, denke schon, daß ihm irgendwie was an ihnen liegt - hoffe ich zumindest), dann plant er schon, sich eine Schlange anzuschaffen.

Ganz ehrlich: Kann ich das als Haupt-bzw.Vermieter nicht irgendwie verbieten? Dürfte er sich ne Schlange holen, wenn ich sagen würde: "No Way!"? (Nichts gegen Schlangen, aber das arme Tier würde wohl nach 2 Wochen genauso langweilig werden und dann den Rest seines Lebens vor sich hin vegetieren.)

2. Ratte wahrscheinlich in Einzelhaltung

So, nun zu Problem Nummer 2.

Ich unterhielt mich mit einer Arbeitskollegin über Haustiere und die erzählte mir, daß eine Bekannte von ihr auch eine (!) Ratte habe. Diese Ratte habe sie wohl vor etwa 1 Monat als Spielzeug für ihre Katze geschenkt bekommen.

Sie hat jedoch die Ratte (glücklicherweise) nicht als Katzenspielzeug benutzt (nebenbeibemerkt: Wie krank ist das? Wie kommt man auf eine solche Idee???), sondern einen Käfig gekauft (ich nehme mal an irgendwas in Richtung Hamsterkäfig, weiss ich aber nicht genau) und sie als Haustier behalten. Wahrscheinlich tat sie ihr leid, oder die Frau besitzt Hirn (was man dem "Schenker" nicht zusprechen kann, dem sollte man ordentlich eins auf die Ohren hauen).

Weitergehend hat meine Kollegin erzhählt, sie fände die Ratte zwar niedlich, hat aber im Grunde weder Zeit für das Tier, noch wirklich Ahnung von Ratten (was man ihr ja nicht vorwerfen kann, wenn sie die Ratte geschenkt bekommen hat - immerhin löblich, daß sie nicht zu Katzenfutter geworden ist).

Nun weiss ich nicht, was an der Geschichte dran ist. Ich kenne die Frau ja gar nicht und getratsch wird ja bekanntlich viel. Kann also sein, daß es eine ganz liebevolle Rattenmami ist, die nur ein paar Tipps braucht, kann aber auch genau das Gegenteil sein.

Sicher ließe es sich arrangieren, daß ich mich mit der Frau unterhalten könnte und ihr entweder Ratschläge geben, oder ihr gegebenenfalls anbieten, die Ratte abzunehmen, falls sie sie wirklich nicht haben will.
Bevor ich jetzt aber anfange mich einzumischen:

Selber zu mir nehmen (dauerhaft) würde ich die Ratte wahrscheinlich nicht wollen (habe halt Angst, daß es durch Neuzuwachs in meiner Gruppe zu Unstimmigkeiten kommen könnte und das möchte ich nicht riskieren, dazu bin ich einfach zu begeistert davon, wie wunderbar mein "Rudel" funktioniert *stolz*angeb* :)

Was hätte ich für Möglichkeiten? Wie stünden die Vermittlungschancen? Wäre im Zweifelsfall sogar TH die bessere Alternative? Was würdet ihr machen?
 
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #2
1. dein Mitbewohner: baden gegen Milben ist Unsinn, das hilft nicht mal, außerdem werden sich die Ratten vermutlich wehren wie bescheuert - wenn er blutige Arme haben will, kann er es versuchen :twisted: (vielleicht kannst du ihm ja so die Bade-Idee austreiben).
Ich halte überhaupt nichts von irgendwelchen freiverkäuflichen Sprays, habe ich ja schon oft genug gesagt. Diese Sprays bleiben auf der Felloberfläche, werden vom Ratz abgeschleckt, fertig, und passend dosieren kann man sie auch nicht. Ist vielleicht bestenfalls ne Möglichkeit, um die Umwelt (Käfig etc.) zu behandeln, auf dem Tier selber halte ich das für (vermutlich wirkungslosen) Unsinn.
Um jetzt wieder aus wirtschaftlicher Sicht zu argumentieren: warum für sowas Geld ausgeben, wenn es wahrscheinlich eh nicht wirkt? Da ist ein TA-Besuch mit "richtiger" Medizin insgesamt dann noch günstiger. Es muß ja ohnehin nur ein Besuch sein, die Medis für's zweite Mal spotten kann der TA mitgeben.
Tja, und rein rechtlich - ich würd die Ratzen mitnehmen, behandeln lassen und fertig. Was will er tun? Dich wegen medizinischer Versorgung seiner Tiere verklagen? Zeig mir den Anwalt, der das ernst nimmt ;) bei einer OP wäre das was anderes, aber ne Milbenbehandlung?
Und nochmal zum Parasitenbefall allgemein: Ratten, die gesund sind, bekommen meist gar keinen sichtbaren Befall, selbst im Rudel ist zuerst immer das Tier befallen, daß ohnehin krank ist, ein schwaches Immunsystem hat, gestresst ist etc. Und die derzeitige Situation, in der die beiden Ratzen sind, bedeutet nun mal Streß.
Sofern euere Zimmer nicht klinisch voneinander getrennt sind, kann es längst sein, daß der eine oder andere Parasit durch Kleidung etc. längst übertragen wurde - aber wenn deine Ratte gesund sind macht ihnen das eben nicht viel. Vorsichtshalber solltest du aber vielleicht die Kleidung wechseln, wenn du erst mit den einen und dann mit den anderen zu tun hattest, und nicht alle in denselben Decken oder Kissen wühlen lassen. Schlußendlich spielt aber auch beim Thema Übertragung die Parasitenart eine wichtige Rolle. Womit wir wieder beim Thema wären: ab zum TA!

2. Einzelratz: Ob man so eine Ratte vermitteln kann oder nicht hängt von verschiedenen Dingen ab: Alter, Geschlecht, Verhalten etc. Fang doch erst mal an, dich mit der Frau zu unterhalten, über's Knie brechen kannst du ja ohnehin nichts. Dann siehst du ja, ob sie sich für das Thema Rattenhaltung begeistern kann oder nicht. Für alle Fälle hatte ich dir ja schon mal die VdRD-Ansprechpartner in Hamburg genannt, auch bei denen kannst du nachfragen hinsichtlich Vermittlung, Pflegestelle etc.
 
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #3
Die Hausbehandlung meinte ich nicht, weil´s billiger ist, sondern weil ich´s ihm besser unterjubel könnte, als einen TA-Besuch (Er sieht ja nichtmal wirklich ein, daß ein Problem besteht).

Am liebsten würde ich die beiden zu mir nehmen. Nicht zu meiner Gruppe, aber dann müsste ich mir halt was einfallen lassen, wie ich irgendwo im Wohnzimmer noch nen Käfig unterkriege. Aber ich weiss, sobald er die Ratten nicht mehr hat, holt er sich das nächste Tier ins Haus - wie gesagt, Schlange ist momentan ganz oben auf der Liste, aber auch von Katze war schon die Rede.

Insofern hoffe ich, daß die Ratten möglichst sehr sehr lange leben, denn wer weiss, was er sich danach anschafft. Für die Ratten tut´s mir natürlich total leid (alleine wenn ich daran denke, wieviel freude meine dabei haben, durch die Wohnung zu tollen und seine hingegen nur stumpf in der Käfigecke hocken)...

Er hat fast 30m² für sich (1 1/2 Zimmer - also ein normales und ein kleines - + Bad). Da wird sich doch wohl Platz finden, wo man die Ratten mal laufen lassen kann....ich kann´s einfach nicht nachvollziehen, aber da finde ich bei ihm auch null Gehör.
Habe nochmal versucht wegen TA zu reden, aber da stosse ich auf die totale Mauer.
Bliebe halt wirklich nur "Rattenentführung" übrig.

Rechtlich meinte ich nicht so sehr, wegen der "Rattenentführung, bzw. Entleihung", sondern weil ich ja theoretisch gar nicht bei ihm rein darf, wenn er nicht da ist. Mein Vermieter darf ja auch nicht einfach so in meine Wohnung.
Wenn abgeschlossen ist, müsste ich sogar die Tür auftricksen, was sicherlich nicht allzu kompliziert ist, aber es käme mir doch schon irgendwie komisch vor.
Hinzu kommt, das darf man nicht ausser Acht lassen, daß selbst wenn er jetzt nicht toal durchdreht, es doch ein arger Vertrauensbruch wäre, wenn ich einfach bei ihm reingehe und das für die Wohnatmosphäre sicherlich nicht sehr förderlich wäre.

Habe ihm auch angeboten, daß ich für ihn zum TA gehe und dass ich (erstmal) die Kosten übernehme und er sich keinen Stress machen braucht, aber er hält das für unnötig. Ich spinne und übertreibe und überhaupt geht er jetzt lieber wieder Playstation spielen, anstatt sich mein Rattengequatsche anzuhören.

Wegen "Fall 2": Muss da erstmal mehr Infos kriegen und irgendwie Kontakt zu der Frau Kann da ja als quasi Wildfremder nicht einfach aufkreuzen und sie volltexten :). Werde also mal versuchen, ob meine Arbeitskollegin da irgendwas einfädeln kann und dann weiterschauen.
 
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #4
Off-Topic
Mal abgesehen vom Wissen, das man sich natürlich aneignen muß, und den Grundanschaffungen wie Terrarium etc. wäre vielleicht ne Schlange gar nicht so schlecht? Eine "einfache" natürlich... die brauchen keinen Auslauf und dergleichen :102: aber da müsstest du mal im Terraristikbereich bei Draco und Tigerpython nachfragen...
 
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #5
auman, wen ich näher wohnen würde, hätte ich dich gefragt wo du wohnst um deinem mitbewohner kräftig eine zu scheuern und am besten noch die PS über den schädel ziehen :013:

warum hat er sich die tiere +überhaupt angeschafft?? weil du welche hattest und er das so toll fand? oder hat er die tiere schon gehabt bevor er bei dir einzog? (sorry, hab leider nicht mitgekriegt was du noch so über deinen mitbewohner geschrieben hast)
also was das "entführen" angeht, könnte er dich wegen einbruchs anzeigen. wie du schon sagtest dein vermieter darf auch nicht einfach so in deine wohnung kommen, das wäre ja auch einbruch, oder zumindest hausfriedensbruch. und wenn die tür abgeschlossen wäre, dann erst recht.

der erste gedanke der mir kam als ich das gelesen hab war, das ich das veterinäramt verständigen würde, leider weiß ich nicht ob die da was machen würden.

baden? der sollte sich mal das hrin durchspülen lassen. wenn er schon angst hat seine ratte anzufassen weil sie ihn gebissen hat, wird er seine nasen niewieder anfassen nachdem sie ihm die arme beim baden zerkratzen. notfalls ertränkt er sie noch.
 
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #6
notfalls ertränkt er sie noch

nein, nein, nein, also sowas würde er nie tun. Nicht daß hier falsche Eindrücke entstehen: Er ist eigentlich ein total freundlicher, netter Mensch, aber irgendwie halt wirklich unglaublich dumm/dämlich und auch nicht wirklich lern/aufnahmefähig.

Manchmal denke ich, er hat etwa das Auffassungsvermögen eines 10-Jährigen (soll nicht spöttisch klingen, kommt mir in manchen Situationen echt so vor).

Er denkt halt wirklich, man kauft sich ein Tier, setzt es in einen Käfig, gibt ihm Futter und es ist glücklich. Ich unterstelle ihm da gar keine böse Absicht, einfach nur totale Blödheit.

Er glaubt auch, die beiden sind jetzt total glücklich, weil sie jetzt - so getrennt - ja so friedlich sind und sich nicht mehr streiten (na ja, wie denn auch :roll:). Wenn man versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, schaut er aus der Wäsche, als hätte man nem Kind seinen Teddy weggenommen und wirklich glauben(/verstehen?) tut er kein Wort.

oder hat er die tiere schon gehabt bevor er bei dir einzog?
Nein, die hat er erst später geholt. Als er hier einzog hatte ich Mäuse und nen Hamster (hab´ ich auch immer noch :). Um es kurz zu machen: Er hatte noch nie Haustiere, fand sie niedlich und wollte auch gern welche und nach ein Wenig hin- und her, sind´s dann die beiden Ratten geworden. (Daß ich inzwischen auch wieder Ratten habe ist übrigens auch seine "Schuld", weil er mal - während des Futterkaufens - einen Futterrattenrettungsanfall hatte und dann nicht wusste, wohin mit den Tieren > So kam ich dann also zu den ersten 3 meiner jetzigen Gruppe. Du siehst, er ist im Grunde kein schlechter Mensch, macht nur oft ziemlich blöde Sachen)

das ich das veterinäramt verständigen würde
Ich glaube, die würden nichts unternehmen. Die Tiere werden ja nicht mißhandelt und haben immer Wasser und Futter. Wenn die da schon eingreifen würden, müssten sie ja quasi jedes 2. Kinderzimmer stürmen, wo ein Hamster, oder Kaninchen in nem herkömmlichen Zooladenkäfig gehalten wird.
Abgesehen davon, darf man nicht vergessen, daß er bei uns in der WG wohnt und es für ein verträgliches Zusammenleben wohl eher unförderlich wäre, wenn ich ihm irgendwelche Behörden auf den Hals hetzten würde (obwohl mir der Gedanke - wenn ich sauer bin - natürlich schon durch den Kopf geschossen ist, aber ernsthaft tun würde ich´s nicht und wie gesagt, glaube ich auch nicht, daß die da irgendwas machen würden).

um deinem mitbewohner kräftig eine zu scheuern
ja, bitte, tu das, vielleicht rüttelt ihn das ja auf :lol:

wenn er schon angst hat seine ratte anzufassen weil sie ihn gebissen hat
Na, ein bischen kann ich schon verstehen, daß er nicht gleich wieder in den Käfig greifen mochte, andererseites bringt es auch nichts, die Ratte damit durchkommen zu lassen, dann gewöhnt sie es sich erst recht an, als Trick um in Ruhe gelassen zu werden.
Hatte mit einer von meinen Anfangs auch das Problem, daß sie ständig und immer gebissen hat und ich wusste manchmal echt nicht mehr weiter. Hat ne ganze Weile gedauert, aber inzwischen ist er meine "Lieblingsratte" (wenn man überhaupt eine bevorzugen darf :eusa_shifty:) und echt anhänglich, aber musste mich wirklich ganz ganz viel und lange mit ihm beschäftigen, bis das hingehauen hat.
Kann also schon ein wenig nachvollziehen, daß er sich scheut, nach ihr zu greifen (besonders, wenn sie ihm grade den Finger blutig gebissen hat).

Off-Topic

@chipi:

Mal abgesehen vom Wissen, das man sich natürlich aneignen muß
Öööm...da fängt das Problem ja schonmal an...
...wäre er in der Lage bzw. gewillt, sich Wissen anzueignen, würde er auch mit den Ratten klarkommen...

, und den Grundanschaffungen wie Terrarium etc. wäre
...und da gehen die Probleme weiter: er hat noch irgendein uraltes Aqarium im Keller stehen (das selbst für Mäuse zu klein wäre) und das würde dann dafür wahrscheinlich recycelt werden...

vielleicht ne Schlange gar nicht so schlecht?
...und dann vergisst er mal den Deckel draufzumachen, oder pennt ein, wenn er mit ihr spielt (er will sie übrigens als "Kuscheltier", weil es ja so niedlich ist, wenn sie um einen herumschlängelt...fragt sich, ob da eine Gift, oder Würgeschlange geeigneter wäre :roll:) und dann geht die Kleine hier auf Futtersuche und landet womöglich noch in meinem Mäusekäfig (wäre ja dann quasi Schlaraffenland...)...

...aber im Ernst: Ich glaube, er ist nicht wirklich in der Lage für überhaupt irgendein Tier Verantwortung zu übernehmen - und sicherlich hat eine Schlange auch gewisse Ansprüche, die es zu erfüllen gilt.
Ich finde z.B., daß Ratten so ziemlich die pflegeleichtesten und im Grunde wirklich idealen Haustiere sind, aber selbst das haut ja nicht hin.

Eine "einfache" natürlich
...das Kaufkriterium wäre aller Wahrscheinlichkeit nach: "Welche schaut am coolsten aus?". Danach wird sie ins Aquarium gesetzt und fertig.

Mal so nebenbei (und total offtopic): Ich habe zwar von Reptilien absolut keine Ahnung, aber kann mir nicht vorstellen - auch wenn sie ja eigentlich immer so gehalten werden - daß es schön ist, sein ganzes Leben in einem Glaskasten zu verbringen, in dem man sich nichtmal richtig ausstrecken, geschweige denn, mal richtig "losrobben" kann...

Meine Cousine z.B. hat 2 Schildkröten. Die sind beide etwa halb so gross wie eine Hand, aber haben eine Fläche von fast 3m² zur Verfügung incl. Bachlauf, Wasserfall, Steinhöhlen etc etc. Ich habe zwar, wie gesagt, absolut keine Ahnung von den Bedürfnissen einer Schlange und vielleicht liege ich völlig falsch, aber mindestens sowas würde ich einer Schlange auch bieten wollen, hätte ich denn eine. In der Natur hat sie ja z.B. nen ganzen Wald zur Verfügung und hockt nicht immer nur auf einer Stelle. Hm...aber keine Ahnung - und er leider auch nicht, also keine gute Idee finde ich...

Jetzt mal kurz was anderes:
Futtermäuse, Futterraten etc. / Okay, das ist halt so und jeder muss mit sich selbst ausmachen, ob er sich ein Tier halten will, das auf diese Art gefüttert wird. Das Tier kann ja nichts dafür.
Ich glaube aber, daß ich ein echtes Problem damit hätte, wenn in meiner Wohnung, 2 Zimmer weiter, eine Ratte, Maus, oder ähnliches verfüttert werden würde.


Hm...aber nun habe ich noch immer keine richtige Lösung für das eigentliche Problem: Wie kriege ich die Milben von seinen Ratten...?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #7
Hm...aber nun habe ich noch immer keine richtige Lösung für das eigentliche Problem: Wie kriege ich die Milben von seinen Ratten...?

Ratten wiegen, Tesaprobe von den Viechern nehmen und zu deinem TA gehen... dann könnte der TA untersuchen, welche Parasiten es sind und dir passend zum Gewicht Stronghold etc. mitgeben. Allerdings geben TÄ ungern Medis für Tiere raus, die sich nicht kennen und noch nie gesehen haben, müsstest du bei "deinem" TA eben nachfragen :102:
 
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #8
Ja, guter Vorschlag. Das werde ich versuchen. Ist es egal von wo ich die Probe nehme (hauptsache welche von den "Pünktchen" sind mit drauf), oder gibt´s ne "besonders beliebte" Stelle, wo ich auf einen Schlag ganz viele erwische?
Es sind übrigens sowohl helle, als auch dunkle kleine Punkte (vielleicht also sogar verschiedene "Sorten"?).
Ich hab mir sonst auch überlegt (warum bin ich da nicht vorher drauf gekommen?): Machen Tierärzte in der Regel eigentlich auch Hausbesuche? Hab´ ich mir nie Gedanken drüber gemacht, aber falls ja (und er das Mittel nicht einfach so mitgeben mag), könnte ich ja auch einfach einen herkommen lassen. (Surprise, surprise, der TA ist da :D).
Er würde zwar bestimmt ganz schön doof aus der Wäsche schauen, aber wenn der TA erstmal hier wäre, würde er ihn bestimmt nicht wieder wegschicken.
Vielleicht könnte ich mich ja dann auch vorher kurz mit dem TA kurzschließen, daß er ihm noch was zur Einzelhaltung und zum Auslauf erzählt.
Die Frau im Zooladen ist für ihn ja schliesslich auch so etwas wie die allwissenste der Allwissenden (und die erzählt nur Mist), da muss doch etwas das ein TA sagt wohl erst Recht Wirkung haben...(wäre zumindest zu hoffen :)
 
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #9
sorry, gab wohl n kleines missverständnis. ich meinte nicht das er sie mit absicht ertränkt. meinte eher das er, wenn er sie abspülen will ausversehen ertränkt.

klar, hau ihm gern eine runter, wenn ich mal in der nähe bin komm ich vorbei:040:
 
  • Ratten in Einzelhaltung Beitrag #10
Zu Problem 1:
War mit Tesafilmstreifen und Rattenfotos beim TA.
Zuerst wollte er natürlich, daß ich die Tiere hinbringe. Den Streifen hat er sich unter dem Mikroskop angeschaut. Er sagte, er würde ein Mittel namens Ivomec (oder so änlich) spritzen müssen und deshalb müsse ich die Tiere mitbringen.

Ich habe ihm dann gross und breit erklärt, warum ich die Tiere nicht bringen kann und gleichzeitig auch gesagt, daß ich ohnehin nicht wollen würde, daß irgendetwas gespritzt wird, da es ja alternativen gibt, die nicht gespritzt werden müssen.
Er fand allerdings wohl aber nicht gut, daß ich gegenan reden wollte und wir kamen auf keinen gemeinsamen Nenner.

Bin dann zu einem anderen Tierartz. Dort habe ich nochmal die Situation geschildert. Er hat sich ebenfalls den Streifen angeschaut und mir dann Stronghold mitgegeben.
Schon 1 Tag nachdem sie betropft wurden, sahen die Ratten (bzw. das Fell) wesentlich besser (glatter) aus.

Nun sind sie am Freitag mit dem zweiten Mal tropfen dran und dann ist die Sache hoffentlich gegessen.
Mein MB ist zwar immer noch der Meinung, das wäre alles total unnötig, aber er lässt mich machen.
Puh, dann ist das also schonmal geregelt.

Zu Problem 2:
Konnte inzwischen mit der Frau kontakten. Sie ist sehr freundlich und die Ratte lebt zwar nicht in schlechter, aber in Einzelhaltung.

Sie sagt, sie wollte die Ratte ja eigentlich gar nicht und will deshalb auch keine Zweite dazu. Sie kümmert sich jetzt halt so weit wie zeitlich möglich um das Tier, es fehlt ihm auch Platz und Futtertechnisch an nichts, würde es aber lieber abgeben, wenn sie einen Abnehmer finden würde.

Die Ratte ist noch recht jung, wohl höchstens 3 Monate. Es ist ein Männchen und schaut im Grunde fast so aus, wie mein Alfred.

Nun habe ich ja immer gesagt, ich wolle keine zusätzliche Ratte mehr...na ja, aber nun bin ich doch irgendwie am überlegen.

Habe mir gedacht, sie auf jeden Fall erstmal zu nehmen und dann entscheide ich zwischen vermitteln oder behalten.

Da bräuchte ich jetzt ein paar Pro und Contra-Tipps.
Im Moment bin ich bei:

Pro-Behalten: "Je Mehr desto lustiger - sind ja schliesslich Rudeltiere" und "Eine mehr macht auch nicht wirklich mehr Arbeit" und "Da der Gunnar - aus meiner Gruppe - gerade ein bischen seltsam ist, bringt ein Umschwung in der Gruppe, ihn vielleicht wieder auf den Boden zurück"

Contra-Behalten: "Vielleicht zerbricht dadurch das bestehende Rudel" (kann das passieren?) und "Vielleicht haut die Inti nicht hin und er wird von meiner Gruppe nicht akzeptiert (besonders beim Gunnar mache ich mir da im Moment sorgen, der hat gerade wohl so eine Mega-Dominanz-Phase)." und "Zusätzlicher Stress für meine Gruppe" und "Vielleicht ist es ein zu grosser Sprung von Einzelhaltung zu 6er Gruppe und eine kleinere Gruppe wäre vielleicht besser".

Pro-Vermitteln: "Vielleicht hat jemand auch eine Einzelratte sizten und sucht eine zweite dazu".

Contra-Vermitteln: "Man weiss nie wirklich, ob er auch in gute Hände kommt" und "Bekomme ich ihn überhaupt vermittelt" und "Nehme ich da vielleicht einer anderen Ratte die Chance, ein gutes Zuhause zu finden, da ja die Möglichkeit des Behaltens bestünde und es noch genug Ratten gibt, die ein Zuhause suchen".

Habt ihr noch Ideen, Vorschläge, etc.? Bin halt ein bischen unsicher und wollte mal hören, was ihr machen würdet.
 
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