Gibt es Zwitter Mäuse?

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bumblebee

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Die Maus um die es geht, habe ich aus einem Becken mit gleich großen Mäusen gekauft. Einige von ihnen hatten Hoden, also dachte ich mir, dass die besagte Maus auf jeden Fall ein Weibchen ist. Ich habe sie mit einem weiteren Weibchen zu meinem bestehenden Pärchen gesetzt. (Weibchen und kastriertes Böckchen) Nach einem Tag Eingewöhnung, haben sich alle super verstanden.

Nun hat das kastrierte Böckchen die neue Maus einen ganzen Tag lang bestiegen, aber nur den einen Tag (!), weshalb ich davon ausgegangen bin, dass die Maus halt empfängnisbereit ist. Ein paar Tage zuvor hat das Böckchen auch das andere neue Weibchen bestiegen, ebenfalls nur an einen Tag. Da Mausedamen ja alle 7 Tage empfängnisbereit sind, hatte ich gedacht, dass es sich in jedem Fall um ein Weibchen handelt. Die Männchen müssen doch riechen, ob es sich um ein Weibchen oder ein Männchen handelt und wie gesagt, er hat die Maus nur an einem Tag, aber an diesem sehr regelmäßig bestiegen.

Doch nun wächst der Maus definitiv da hinten etwas, was Hoden sein könnten. Eigentlich eindeutig, aber – bitte versteht das jetzt nicht falsch – könnte es auch etwas anderes sein? Ein Tumor zum Beispiel? Denn es geht mehr in die Breite, als nach hinten raus. Oder kann die Maus ein Zwitter sein? :uups:

Ich habe das kastrierte Böcken und diese Maus nun von den beiden Weibchen getrennt. Bis lang haben sich das kastrierte Böckchen und die fragliche Maus auch zu zweit sehr gut verstanden.

Nun habe ich auch mein anderes Böckchen dazu gesetzt (seit 10 Tagen kastriert und davor schon recht lange in Einzelhaft) die beiden kastrierten verstehen sich momentan noch gut, aber die andere Maus fiebst ständig rum.

Nun meine Fragen:

Ab wann wird es gefährlich, so dass ich die Maus erstmal einzeln setzen sollte?

Gibt es irgendwelche Verhaltensweisen oder anderen Zeichen, woran man mit Sicherheit sehen, kann um welches Geschlecht es sich handelt?
 
  • Gibt es Zwitter Mäuse? Beitrag #2
Hallo bumblebee!
Ich fürchte, da wird Dir nur der Gang zu Deinem Tierarzt Klarheit bringen.
Es kann sicher auch bei Mäusen Zwitter geben - aber das ist wohl wirklich selten und daher eher unwahrscheinlich.
Wahrscheinlicher ist, dass Du einen Spätentwickler dabei hast, oder aber dass es tatsächlich keine Hoden sind, sondern ein Tumor oder ein Abszess ist.
So per "Ferndiagnose" lässt sich da ganz schlecht was sagen - hast Du evtl. die Möglichkeit, ein Foto von der Maus einzustellen? (Am besten eins, wo die Maus in einer Glasschüssel sitzt und Du sie von unten fotografierst?)

Es ist im übrigen durchaus auch üblich, dass Weibchen Weibchen besteigen und Männchen Männchen - Dominanzgehabe halt. Daher ist das nie eine Garantie dafür, wer nun welches Geschlecht hat.

Außerdem schreibst Du immer "ich hab´ die Mäuse zusammengesetzt" - das kann ganz böse nach hinten losgehen. Man muss Mäuse immer ordnungsgemäß miteinander vergesellschaften (neutraler Boden, Transportbox, ein kleiner Teil des Käfigs und dann langsam den Platz erweitern - genauer nachzulesen in unserem Tier-Wiki ;) ) Sonst kann es sein, dass die Mäuse, auch wenn sie ein paar Tage augenscheinlich friedlich waren, irgendwann böse aufeinander losgehen - gerade die Mischung Kastrat, Böckchen und Frischkastrat bei Dir ist da hochexplosiv!

LG, seven
 
  • Gibt es Zwitter Mäuse? Beitrag #3
Das heute war nur ein Versuch, weil das eine Böckchen (das das erst seit 10 Tagen kastriert ist) schon so lange alleine ist. Ich hatte ihn schonmal vorsichtig auf der Hand mit dem anderen Kastraten und auf einem Tisch und als das gut ging, wollte ich es heute nochmal richtig probieren. Vor der Kastration ist der eine dem anderen nämlich sofort an die Gurgel gegangen. Heut lief es ganz gut. Ohne Aufsicht lasse ich sie aber wohl besser nicht zusammen...

Wenn diese andere Maus nun auch noch ein Männchen ist, ist es die zweite Maus, die sich statt als Weibchen nun doch als Männchen entpuppt hat. Eigentlich wollte ich diese Weibchen haben, damit ich die Kastraten doch mal zusammen setzen kann - in einer großen glücklichen Gruppe. :roll: Ich habe hier bereits drei Käfige zu stehen und versuche nur eine Lösung zu finden, alle irgendwann man glücklich vereint zu sehen. :(

Auf die Vergesellschaftungsregeln habe ich bei den beiden Neuen wirklich geachtet und die Mäuschen auch die ganze Zeit beobachtet. Sie haben sich danach prächtig verstanden. Und es war so toll die vier zusammen zu sehen, die anderen beiden waren gleich viel aktiver... :angel: hach... ich war so stolz auf meine glückliche Truppe.
Nur ich musste sie jetzt leider wieder trennen, weil ich ja nicht weiß, ob ich ein Männchen oder ein Weibchen habe und dann ist da ja noch das andere kastrierte Böckchen. :?

Ich werde sie heute noch mal wie gewohnt trennen und dann doch nochmal zum Tierazt gehen. Vielen Dank für deine schnelle Antwort!


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

bumblebee schrieb nach 1 Stunde und 27 Sekunden:

Ok ich gebe zu...

nu streiten die Kastraten auch. :(
Hab jetzt alles wieder so gemacht wie vorher... frischer Kastrat alleine und die beiden anderen noch zusammen. Die Kastraten haben angefangen ein bisschen zu rangeln, nicht schlimm, aber ich wollte das nicht weiter ausreizen. Liegt wohl am Geruch des Urins, hab ich mal gehört. Und wenn sie dann erstmal anfangen alles zu markieren, ist es leider logisch, dass sie sich dann nach na Weile nicht mehr so lieb haben, wie auf neutralem Untergrund.

Jedenfalls belasse ich es jetzt erstmal beim Besuchsrecht und werde sie einfach jeden Tag für ne halbe Stunde unter meiner strengen Aufsicht, ein bisschen auf neutralem Boden zusammen lassen. Dann ist die eine auch nicht vollkommen alleine und vielleicht gewöhnen sie sich ja doch irgendwann mal aneinander. *sehr optimistisch denk*

Mit der anderen gehe ich morgen erstmal zum Tierazt und dann weiß ich hoffentlich mehr. Nur wenn es wirklich ein Männchen ist... oje oje... wie ich drei Kastraten vergesellschaften soll ist mir ein Rätsel. :eusa_doh:

Ich frage mich nur, warum das immer in den Zoohandlungen funktioniert, wo unzählige Männchen zusammen sind. Klar der enge Raum stresst die Tiere und so, aber es muss doch auch human gehen... so das man das zuhause irgendwie hinbekommt.
 
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  • Gibt es Zwitter Mäuse? Beitrag #4
Ich würde die Kerlchen genau NICHT jeden Tag ein halbes Stündchen zusammen lassen - das ist jedes Mal Stress pur für die Tiere.
Ich würde sie jetzt erstmal getrennt lassen, bis Du Gewissheit hast, was denn Deine "Zwittermaus" nun definitiv für ein Geschlecht hat.
Wenn´s ein Kerlchen ist, steht Dir eine dritte Kastra ins Haus - wenn´s ein Mädel ist, kannst Du nur hoffen, dass sie nicht trächtig ist.
(Übrigens ist es genau umgekehrt: Je mehr sie markieren, desto mehr mischen sich ihre Gerüche, und desto eher nehmen sie einen gemeinsamen Geruch an. Daher soll man die Käfige von Kerlchen/Frischkastraten ja auch nicht reinigen, damit sie in ihrem eigenen Duft schmoren und einen gemeinsamen Geruch haben. Reinigt man diese Käfige besonders gründlich, gibt´s hinterher, wenn alles neutral riecht, üble Kloppereien. Also: Lass´ das besser sein mit den täglichen Besuchen. Ist zwar sehr lieb von Dir gemeint, aber Du tust den Tieren damit leider echt keinen Gefallen...)

Dann wäre es ratsam, in Zukunft die Finger von Zooladentieren zu lassen - Du siehst ja, was dabei rauskommt. Dort werden die Tiere entweder gar nicht oder falsch oder zu spät nach Geschlechtern getrennt, und dann hat man den Salat.
Ach so - in den Zooläden "funktioniert" das auch nur begrenzt - zum einen kann es eine Weile klappen, weil sie eben auf engstem Raum zusammengepfercht sind und meist schon als Babies verkauft werden (also mit gerade mal 3-4 Wochen...) Die richtigen Streitereien fangen aber meist erst ab 8 Wochen an, und dann sind viele Mäuse schon verkauft. Zum anderen werden dort zerbissene Böcke einfach raussortiert (die stören die Optik...) und "entsorgt"... (Es gibt auch Zooläden, wo zerbissene Tiere einfach im Käfig gelassen werden und die Tiere sich dann selbst um die "Entsorgung" kümmern *seufz*...)

LG, seven
 
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