Wann kann ich es wagen, die Ratten unbeobachtet zusammenzulassen?

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Robin77

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Vor 1 Woche ist "der Neue" (Schröder) bei mir eingezogen (hatte eine Ratte aus Einzelhaltung zu mir genommen, war mir ziemlich unsicher, aber hab´s dann doch gemacht).

Habe den Tower in der Mitte getrennt. Meine Gruppe oben (wo sie sich ohnehin die meiste Zeit aufhalten, wenn sie im Käfig sind) und Schröder unten.

Die erste "Eingewöhnungsnacht" habe ich die Ratten nicht kontakten lassen, damit sich Schröder erstmal vom Umzug erholt.
Er ist extrem zutraulich und aufgeschlossen und zeigt keinerlei Scheu.

Am 2. Tag dann gab´s die ersten Begegnungen mit den anderen. Erstmal der Reihe nach (alle auf einmal dachte ich, ist sicher zuviel). Das lief gut. Schröder wurde beschnüffelt und danach weitgehend ignoriert.
Besonders beim Gunnar (der dominanteste aus meiner Gruppe) hatte ich Bedenken und hatte schon den Handschuh zum dazwischengehen parat, aber es passierte nichts.

In der folgenden Nacht kam dann Schröder nach oben und meine Gruppe nach unten (was ihnen gar nicht so sehr gepasst hat, sind halt wirklich lieber oben :)

Am Tag darauf gab es dann ein Komplettzusammentreffen mit der ganzen Gruppe. Schröder war ganz "begeistert" (wenn man das so sagen kann) und ist immer den anderen hinterhergedackelt, auf sie raufgeklettert etc. (er ist noch etwas kleiner, als Gunnar und Co.).
Da es keine Probleme gab, habe ich alle etwa eine Stunde unter Beobachtung zusammengelassen.

Dann hieß es wieder Wohnungstausch und meine Gruppe hatte ihre geliebten Aussichtsplattformen von oben zurück.

Am nächsten Tag gab´s dann richtigen Auslauf für alle zusammen.
Eigentlich sollte das Treffen ja nur auf dem Bett stattfinden, aber es ist absolut unmöglich, alle dazu zu bewegen, auch dort zu bleiben (die Umgebung ist halt interessanter) und so ließ ich sie dann losspazieren.
Schröder war nicht scheu und erkundete das Zimmer sehr eifrig. Die anderen, die den Auslauf ja in und auswendig kennen, haben sich verhalten wie immer. Ab und zu wurde bei Schröder nochmal am Hintern geschnüffelt, aber es gab keine Streitereien und später machte er es sich sogar mit Gunnar (ein echtes Wunder...) auf der Kommode gemütlich (da hockt Gunnar immer gerne, vielleicht, weil er als "Rudelanführer" dort alles gut im Blick hat :).
Natürlich war ich aber stets dabei um sofort eingreifen zu können, falls es Probleme geben würde. Gab es aber nicht.

Nun haben sie seitdem täglich mehrere Stunden problemlosen Auslauf zusammen.

Gestern habe ich testweise, den Etagentrennenden Blumentopf weggenommen (natürlich war sonst alles sperrangelweit auf, damit ich eingreifen kann, falls was sein sollte).
Die Ratten verteilten sich schnell im ganzen Käfig, ohne daß es Probleme gab. Auslauf gab´s dann auch wieder für alle zusammen. Geschlafen wurde getrennt.

Heute wieder das Gleiche. Die Jungs waren knappe 6 Stunden zusammen - sowohl draußen, als auch im Käfig. Zwischendurch wurde auch mal gepennt und gerade dann ist sehr offensichtlich, daß Schröder kontakt sucht und sich zu den anderen legt. Besonders mit Gunnar und den anderen beiden "Großen" kuschelt er gern, aber auch Herr Ingo und Alfred lassen ihn gewähren.

Ich weiss, das geht alles superschnell und natürlich würde ich beim kleinsten Problem sofort eingreifen. Bislang gibt es aber keines.

Nun ist die Sache die, daß es mir immer wieder leid tut, wenn die gemeinsame Zeit vorbei ist und der Schröder wieder allein seine Zeit bis zum nächsten Treffen "absitzen" muss.

Wie lange denkt ihr, soll ich das hin- und herwechseln, sowie die Treffen noch beibehalten, bis ich sie zusammenlassen kann? Wenn ich auf der Arbeit, oder nicht zu Hause bin, werde ich sie auf jeden Fall mindestens auch die nächste Woche noch trennen, aber denkt ihr, daß sie vielleicht schonmal über Nacht, oder am Wochenende vielleicht einen ganzen Tag zusammensein könnten, oder wäre das noch viel zu früh?

P.S.: Ganz seltsam, aber die letzten Tage hat der Gunnar gar nicht mehr versucht, sich mit mir anzulegen und hat sich wieder ganz normal wie vorher verhalten. Auch das mit der Extrem-Markiererei hat sich wieder normalisiert. Vielleicht war´s wirklich nur irgend so ein vorübergehender Teenager-Hormonschub? Er fängt auch wieder an, meine Finger abzulecken, anstatt reinzubeissen...
Kann das mit Schröders Einzug zusammenhängen? Eigentlich würde ich ja denken, eher nicht, aber weil´s zeitlich so zusammenpasst...
 
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  • Wann kann ich es wagen, die Ratten unbeobachtet zusammenzulassen? Beitrag #2
Tja, wie soll man das aus der Ferne beurteilen können? Wenn sie sich bereits mehrere Stunden vertragen, kannst du eigentlich nur durch Probieren herausfinden, ob sie bereits zusammen wohnen können.

Ich mach das vorzugsweise an einem Samstag, denn dann kann ich den ganzen Tag beobachten und bin auch den nächsten Tag noch zuhause.
 
  • Wann kann ich es wagen, die Ratten unbeobachtet zusammenzulassen? Beitrag #3
Ja, so werde ich das dann machen. Wäre ja schön, wenns weiterhin keine Probleme gibt, damit der Schröder nicht mehr alleine sein muss (zumindest die Stunden am Tag, die ich auf der Arbeit, oder unterwegs bin).
Kommt mir nur irgendwie so wahnsinnig schnell vor.
Andererseits gings damals, als ich den kleinen Herrn Ingo aus dem TH geholt hatte ja auch furchtbar schnell und Problemlos. Da drängte aber ja auch die Zeit, weil er noch so´n Knirps war und ich Angst hatte, er würde es nicht schaffen, wenn er erstmal alleine bleibt, diesmal ist ja kein solcher Zeitdruck da.
Hat sich übrigens gut entwickelt der Herr Ingo, nur komischerweise ist er immer etwa 2 Köpfe kleiner geblieben, als die anderen, und nen Kugelbauch hat er auch nie bekommen, aber wird ja auch nicht jede Ratte so´n Riesenklops, oder?
Der Gunnar und die anderen dagegen sind richtig gewichtige Riesen geworden, richtig klasse, voll süß :)))
Gut, werd´s dann einfach unter Beobachtung antesten und schauen.
 
  • Wann kann ich es wagen, die Ratten unbeobachtet zusammenzulassen? Beitrag #4
das ist bei mir genauso.
seit freitag hab ich noch drei ratten (Palutena übernommen, ein kastrat [der andere musste eingeschläfert werden] und zwei mädels). hab sie abneds direkt zusammen in den auslauf gesetzt und es lief alles super. Suki hat die neuankömmlinge sirekt ins herz geschlossen und sich im spielzelt direkt auf die drei gekuschelt. ein goldiges bild, meine kleine Suki (durch den unfall abgemagert) und der riese Paddy^^.
meine Izzi hat sich glaub ich auch schon in Paddy verknallt, als er alleine in einer ecke lag schmuste sie sich an ihn und verteidigte ihn sogar gegen meinen hund, dabei wollte der nur mal schnuppern.
sie sind alle sieben jeden abend zusammen draussen und kuscheln und schnüffeln, ab und zu wurde eine dann mal auf den rücken geworfen, aber keine käbbelei oder gar schlimmeres.
am montag hab ich dann auch schon mal das erste häusschen getauscht und beide gruppen haben es problemlos angenommen.
jetzt wollte ich auch fragen, wann kann ich sie schon zusammen setzten. Luna springt beim auslauf immer von der couch und verkriecht sich dann anch ner weile im käfig der drei neuen, vermischt also auch so den geruch beider gruppen. da weder die einen noch die anderen was dagegen haben, dachte ich ich könnte sie auch bald zusammen ziehen lassen.
ich wunder mich auch das es so schnell geht, da ich hier halt schon öfter gelesen hab das es meist streitereien gibt.
 
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