Es ist immer ein trauriger moment. Ich mache es so. Als mein Shetty Polly vor 4 einhalb Jahren von mir gegangen ist, sie ist 37 geworden und hatte sie von Kindesbeinen an, habe ich sie in ihrer Box den ganzen Tag liegen gelassen, bin immer wieder zu ihr hingegangen, habe sie gesteichelt, mit ihr gesprochen. Sogar mit gefüttert habe ich sie. Als ich das Gefühl hatte, ich habe mich jetzt von ihr verabschiedet, hat mein Mann sie rausgebracht zur Abholung (Tierverwerter). Er hatte sie abgedeckt, ich bin nicht mehr hin gegangen. Bei meinen Hunden, die bis auf einem, alle zu hause gegangen sind, habe ich sie auch erstmal liegen gelassen, auch sie habe gestreichelt, mit ihnen noch gesprochen, in den Arm genommen. Von Ronja habe ich (sie starb am 14.06.2008) direkt als mich verlassen hatte, noch fotografiert. Die Bilder habe ich noch und schaue sie mir an. Es sieht aus, als ob sie schläft, nicht schlimm. Aber ich hänge seltsamerweise sehr an diesen Bildern. Alle Hunde und kleinere Tiere sind bei uns im Garten beerdigt. Mit Ronja spreche ich noch täglich am Grab. Das ist mein Ritual, wie ich es brauche. Übrigens, jedesmal wenn ein Tier geht, höre ich Rosenstolz "Es ist vorbei", das ist für mich sehr Aussage kräftig, gerade den Schmerz den ich Spüre. Ich schreibe auch immer wieder, z. B. spreche ich mit Ronja, frage sie warum.... Hoffe so, die Trauer irgendwann mal zu überwinden.