- robbenjagd in kanada Beitrag #1
dandelion
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Heute hat in Kanada wieder die Robbenjagd begonnen:
Ungeachtet vielfacher internationaler Proteste von Tier- und Naturschutzorganisationen, verkündete auch dieses Jahr wieder die kanadische Regierung, die Jagd auf hunderttausende Robben zu genehmigen. 325 000 Sattelrobben, 10 000 Klappmützen sowie 10 500 Kegelrobben wurden vom kanadischen Fischerei- und Meeresministerium 2006 offiziell zum Töten freigegeben.
Die Robbenjäger gehen bei ihrem Handwerk alles andere als vorsichtig mit den Tieren um, so dass auch noch lebenden Jungtieren das Fell abgezogen wird. Das Erschlagen mit Knüppeln oder der Abschuss der Robben ist mit erheblichem Tierleid verbunden. So erhalten die Robben bei der Jagd mit einer Art Fischanlandungshaken, dem "Hakapik", einen Schlag auf den Hinterkopf. Der Schädelknochen soll brechen und das Tier bewusstlos werden. Unerfahrene Jäger brauchen dafür oft mehrere Versuche. Danach wird die Spitze des "Hakapiks" tief ins Gehirn getrieben.
Die Begründung der kanadischen Regierung, die Tötung der Robben trage zur Erholung der Kabeljaubestände bei, ist mehr als fadenscheinig. Es ist kein Geheimnis, dass der weltweit besorgniserregende Rückgang wirtschaftsrelevanter Fischarten überwiegend auf die industrialisierte Ausbeutung der Weltmeere durch internationale Fischereiflotten zurück zu führen ist.
quelle: http://www.tierschutzbund.de/00728.html
Ungeachtet vielfacher internationaler Proteste von Tier- und Naturschutzorganisationen, verkündete auch dieses Jahr wieder die kanadische Regierung, die Jagd auf hunderttausende Robben zu genehmigen. 325 000 Sattelrobben, 10 000 Klappmützen sowie 10 500 Kegelrobben wurden vom kanadischen Fischerei- und Meeresministerium 2006 offiziell zum Töten freigegeben.
Die Robbenjäger gehen bei ihrem Handwerk alles andere als vorsichtig mit den Tieren um, so dass auch noch lebenden Jungtieren das Fell abgezogen wird. Das Erschlagen mit Knüppeln oder der Abschuss der Robben ist mit erheblichem Tierleid verbunden. So erhalten die Robben bei der Jagd mit einer Art Fischanlandungshaken, dem "Hakapik", einen Schlag auf den Hinterkopf. Der Schädelknochen soll brechen und das Tier bewusstlos werden. Unerfahrene Jäger brauchen dafür oft mehrere Versuche. Danach wird die Spitze des "Hakapiks" tief ins Gehirn getrieben.
Die Begründung der kanadischen Regierung, die Tötung der Robben trage zur Erholung der Kabeljaubestände bei, ist mehr als fadenscheinig. Es ist kein Geheimnis, dass der weltweit besorgniserregende Rückgang wirtschaftsrelevanter Fischarten überwiegend auf die industrialisierte Ausbeutung der Weltmeere durch internationale Fischereiflotten zurück zu führen ist.
quelle: http://www.tierschutzbund.de/00728.html
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