Zwischen Grauen und Amas gibt es in der Hinsicht einen Unterschied, das Amazonen extrem zum verfetten neigen, während Graue selten zu dick werden. Amazonenfutter muss also sehr fettarm sein. Amas sind Vögel aus dem Regenwald (nicht alle Arten, aber Blaustirnamas schon), während Graue eher in Steppengebieten leben. Graue ernähren sich in Freiheit hauptsächlich von Ölnüssen und Tamarinden (plus ein paar Früchte, Hirse und Nüsse), und die sind relativ fett, also können sie das ab. Amas fressen im Urwald kaum Saaten und Nüsse, sondern hauptsächlich Obst und andere Pflanzen mit geringerem Fettanteil.
Was man bei Amazonen in Gefangenschaft nur sehr sehr sparsam füttern sollte sind Sonnenblumenkerne, möglichst nicht als Futterbestandteil, sondern nur als Leckerbissen (zwei, drei Kerne pro Vogel und Tag), Graue dürfen ein paar mehr davon haben. Es gibt, wie schon gesagt, extra Amazonenmischungen ohne Sonnenblumenkerne, diese sollte man auch verwenden. Und Hauptfutter für Amazonen sollte Gemüse und Obst sein, Saaten nur rationiert als Zusatzfutter.