- Sport in der Berufsschule? Beitrag #1
Silberfeder
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Hallo Ihr Lieben!
Ich bin arg verärgert. :095:
Und zwar haben wir in der Berufsschule offenbar jetzt Sportunterricht.
Ja, in der Berufsschule.
Da ich letztes Jahr schon eine Ausbildung als Bürokauffrau begann, diese Abbrach und nun eine andere als Bürokauffrau angefangen habe, weiß ich, dass es das erst seit diesem Jahr gibt.
Ethik/Religion ist ersetzt, durch Sport.
Das wäre ja nicht direkt mein Problem.
Aber der Lehrer ist schon hart.
Er ignoriert stets meine körperlichen Einschränkungen und verlangt meiner Meinung nach viel zu viel.
Ganz zu Beginn versprach er auf meine doch recht offene Empörung, aufgrund des Zeit- und Platzmangels (1 Std., Halle besetzt) würden wir nur Rückenschulungen zur Entlastung der Wirbelsäule sowie entspannungsübungen lernen.
Er steigerte sich dann über Walking in praller Sonne (ich habe eine heftige Sonnenallergie und konnte am darauf folgenden Tag nicht arbeiten) oder bei Nieselregen und niedrigen Temperaturen ("Keine Jacken anziehen, es ist nicht kalt draussen, außerdem bewegt Ihr Euch, Ihr schwitzt sonst zu sehr") wodurch ich nochmal 3 Tage wegen fiebriger Erkältung flachlag.
Mittlerweile sind wir bei Fitnessübungen angekommen, er will, dass wir fit sind, das wir auch privat üben.
Angesetzt ist für jede kommende Stunde 1-2 Prüfungen.
Darunter zählt 120 Mal in der Minute Seilchenspringen (Für eine 1-), 3 Minuten Wandsitzen, 30 Liegestützen in 30 Sekunden, 1,5m aus dem Stand weitspringen.
Außerdem will er 15 Min. unserer 30 Min. Mittagspause für die Stunde nutzen, diese aber höchstens durch Ausfall der letzten Stunden im Jahr vergüten (wir haben allerdings danach trotzdem noch 2 Std).
Ich habe ein kaputtes Fußgelenk und kann den Fuß nur unter Schmerzen mehr belasten, als mal kurzes Stück schneller laufen (joggen). Trotzdem muß ich teilnehmen.
Das ich das Wandsitzen trotz täglicher Übung nicht über 30 Sek. hinaus bekomme ist ja auch lächerlich. Liegestütze funktionieren wegen meiner nicht ganz funktionstüchtigen Schulter auch nur schmerzlichst.
Jetzt aber mal zu meiner Frage:
Findet Ihr, Sport gehört in den Berufsschultag?
Und findet Ihr, es sollte ein Zwang sein, daran teilzunehmen?
Ich verweiger die schmerzlichen Übungen, und ernte schlechte Noten, welche so nat. auch meinen Schnitt ziehen werden..
Es regt mich schon immens auf, der Mann ist.. übereifrig?
Ich bin damit total überfordert, weiß allerdings auch garnicht, wie mein Recht aussieht als Volljährige Berufsschülerin.
Sorry, musste das jetzt rauslassen. Der Typ regt mich auf.
Ich muß schließlich lange arbeiten täglich und habe nicht jeden Tag Zeit Sit-Ups, Seilchenspringen, Liegestützen und Wandsitzen zu machen, damit ich seinen perversen Anforderungen genüge.
Unser Über-Fußballer hat schlicht 115 Sprünge geschafft und ist danach fast umgekippt, eine andere aus meiner Klasse hat's heute für 2 Schulstunden aus den Socken gehauen..
Naja
Würde gerne den Schulsport verweigern, der meine "Gesundheit fördern" soll, da dieser meine eher verschlechtert..
Liebe Grüße
Eure Feder
Ich bin arg verärgert. :095:
Und zwar haben wir in der Berufsschule offenbar jetzt Sportunterricht.
Ja, in der Berufsschule.
Da ich letztes Jahr schon eine Ausbildung als Bürokauffrau begann, diese Abbrach und nun eine andere als Bürokauffrau angefangen habe, weiß ich, dass es das erst seit diesem Jahr gibt.
Ethik/Religion ist ersetzt, durch Sport.
Das wäre ja nicht direkt mein Problem.
Aber der Lehrer ist schon hart.
Er ignoriert stets meine körperlichen Einschränkungen und verlangt meiner Meinung nach viel zu viel.
Ganz zu Beginn versprach er auf meine doch recht offene Empörung, aufgrund des Zeit- und Platzmangels (1 Std., Halle besetzt) würden wir nur Rückenschulungen zur Entlastung der Wirbelsäule sowie entspannungsübungen lernen.
Er steigerte sich dann über Walking in praller Sonne (ich habe eine heftige Sonnenallergie und konnte am darauf folgenden Tag nicht arbeiten) oder bei Nieselregen und niedrigen Temperaturen ("Keine Jacken anziehen, es ist nicht kalt draussen, außerdem bewegt Ihr Euch, Ihr schwitzt sonst zu sehr") wodurch ich nochmal 3 Tage wegen fiebriger Erkältung flachlag.
Mittlerweile sind wir bei Fitnessübungen angekommen, er will, dass wir fit sind, das wir auch privat üben.
Angesetzt ist für jede kommende Stunde 1-2 Prüfungen.
Darunter zählt 120 Mal in der Minute Seilchenspringen (Für eine 1-), 3 Minuten Wandsitzen, 30 Liegestützen in 30 Sekunden, 1,5m aus dem Stand weitspringen.
Außerdem will er 15 Min. unserer 30 Min. Mittagspause für die Stunde nutzen, diese aber höchstens durch Ausfall der letzten Stunden im Jahr vergüten (wir haben allerdings danach trotzdem noch 2 Std).
Ich habe ein kaputtes Fußgelenk und kann den Fuß nur unter Schmerzen mehr belasten, als mal kurzes Stück schneller laufen (joggen). Trotzdem muß ich teilnehmen.
Das ich das Wandsitzen trotz täglicher Übung nicht über 30 Sek. hinaus bekomme ist ja auch lächerlich. Liegestütze funktionieren wegen meiner nicht ganz funktionstüchtigen Schulter auch nur schmerzlichst.
Jetzt aber mal zu meiner Frage:
Findet Ihr, Sport gehört in den Berufsschultag?
Und findet Ihr, es sollte ein Zwang sein, daran teilzunehmen?
Ich verweiger die schmerzlichen Übungen, und ernte schlechte Noten, welche so nat. auch meinen Schnitt ziehen werden..
Es regt mich schon immens auf, der Mann ist.. übereifrig?
Ich bin damit total überfordert, weiß allerdings auch garnicht, wie mein Recht aussieht als Volljährige Berufsschülerin.
Sorry, musste das jetzt rauslassen. Der Typ regt mich auf.
Ich muß schließlich lange arbeiten täglich und habe nicht jeden Tag Zeit Sit-Ups, Seilchenspringen, Liegestützen und Wandsitzen zu machen, damit ich seinen perversen Anforderungen genüge.
Unser Über-Fußballer hat schlicht 115 Sprünge geschafft und ist danach fast umgekippt, eine andere aus meiner Klasse hat's heute für 2 Schulstunden aus den Socken gehauen..
Naja
Würde gerne den Schulsport verweigern, der meine "Gesundheit fördern" soll, da dieser meine eher verschlechtert..
Liebe Grüße
Eure Feder