- Alle Vöglein sind schon da Beitrag #1
Mike1024
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Alle Vöglein sind schon da
Die Avoiden haben die Welt erobert.
Bis sie auf die Feliden stiessen.
Seitdem herrscht Krieg zwischen Katzen und Vögeln.
Und wie in jedem Krieg, gibt es auch hier lange Phasen des Wartens.
Aber dann....
*
Es war September und noch halbwegs warm.
Wieder einmal bin ich mit Miezka am Fluss.
Nach ihrer Erfahrung mit Vögeln interessiert sie sich nicht mehr nur für Schmetterlinge, sondern schaut auch jedem Vogel begehrlich nach.
Aber anders als bei Hunden hat sie bis jetzt hat sie bis jetzt bei der Vogelhatz noch keinen Erfolg gehabt.
Jedoch wäre es zu schön, wenn man eine solche Nachspeise zwischen die Krallen bekommen könnte.
Leider hat die Nachspeise den unbestreitbaren Vorteil, fliegen zu können, was Miezka aber nicht davon abhält, begierig danach Ausschau zu halten.
Mangels der Erreichbarkeit der Jagdbeute begnügt sie sich damit, einige Käfer bei ihrem Liebesspiel zu stören.
Sollte man nicht glauben, dass sie jetzt plötzlich zum Moralapostel mutiert.
Und weiter geht der Weg.
Alles mögliche wird untersucht und zwischendurch mal nach Dosi geschaut.
Der Weg führt am Fluss entlang und ist auf der linken Seite von Bäumen gesäumt.
Es sind genau diese Bäume die plötzlich ihre Aufmerksamkeit erregen.
Irgend etwas ist da.
Miezka nimmt ihre Lauerstellung ein.
Die Ohren sind voll nach oben gerichtet.
Von dort ist ein Rascheln zu hören.
Ein kurzer Sprint und Miezka ist schon auf halber Höhe des Stammes.
Im Geäst beginnt ein Gezeter und Gekrächze.
Miezka stutzt und ist wie der Blitz vom Baum runter.
Da kommen sie!
Vier grosse Krähen.
Wie schwarze Lastensegler kreisen sie über dem Kätzchen.
Mit grossem „Miauuuu!!!!“ rennt sie auf mich zu und springt an mir hoch.
Ich kann sie gerade noch aufnehmen als die gegnerische Luftflotte mit lautem Gekrächze im Tiefflug 30 Zentimeter über meinem Kopf hinwegstreicht.
Vor deren spitzer Bewaffnung habe ich schon einen gewissen Respekt.
Miezka, inzwischen in der Sicherheit von Dosi, geht zum Gegenangriff über.
Zumindest akustisch.
Sie sträubt das Fell und faucht, was das Zeug hält.
Nur lassen sich die Krähen davon wenig beeindrucken.
Sie drehen eine Warteschleife und setzen erneut zum Sturzflug an.
Angesichts der gegnerischen Luftüberlegenheit erwäge ich einen sofortigen taktischen Rückzug.
Die Biester können unangenehm werden, nach allem was man so hört.
Miezka drückt sich an mich, während ich langsam Schritt für Schritt rückwärts von der Gefahrenzone abzusetzen versuche.
Nur scheinen die Sturzkampfbomber ihr Hoheitsgebiet ziemlich weit gesteckt zu haben.
Sie verfolgen uns.
Alfred Hitchcock lässt grüssen!
Unter immer agressiverem Fauchen drückt sich Miezka immer enger an mich.
Und immer wieder werden gewagte Fugmanöver über unseren Köpfen zelebriert.
Jetzt müssen sofort massive Defensivmassnahmen ergriffen werden.
Mit einer Hand nestle ich den Hosengürtel auf und ziehe den Gürtel heraus.
Die andere hält Miezka fest.
Der Gürtel erweist sich geschwungen als wirkungsvolle Waffe.
Zwar erwische ich keins der schwarzen Biester, aber jetzt halten sie respektvollen Abstand.
Miezka faucht immer noch und sträubt sich.
Dann sehen die fliegenden Festungen ein, dass nichts mehr für sie zu holen ist und entfernen sich laut krächzend in immer weiteren Kreisen.
Seit diesem Vorfall schaut Miezka zwar immer noch mit verklärtem Blick nach dem Vogelvolk, zollt ihm jedoch den notwendigen Respekt.
Jedenfalls solange bis sie sich Flügel wachsen lässt.
Die Avoiden haben die Welt erobert.
Bis sie auf die Feliden stiessen.
Seitdem herrscht Krieg zwischen Katzen und Vögeln.
Und wie in jedem Krieg, gibt es auch hier lange Phasen des Wartens.
Aber dann....
*
Es war September und noch halbwegs warm.
Wieder einmal bin ich mit Miezka am Fluss.
Nach ihrer Erfahrung mit Vögeln interessiert sie sich nicht mehr nur für Schmetterlinge, sondern schaut auch jedem Vogel begehrlich nach.
Aber anders als bei Hunden hat sie bis jetzt hat sie bis jetzt bei der Vogelhatz noch keinen Erfolg gehabt.
Jedoch wäre es zu schön, wenn man eine solche Nachspeise zwischen die Krallen bekommen könnte.
Leider hat die Nachspeise den unbestreitbaren Vorteil, fliegen zu können, was Miezka aber nicht davon abhält, begierig danach Ausschau zu halten.
Mangels der Erreichbarkeit der Jagdbeute begnügt sie sich damit, einige Käfer bei ihrem Liebesspiel zu stören.
Sollte man nicht glauben, dass sie jetzt plötzlich zum Moralapostel mutiert.
Und weiter geht der Weg.
Alles mögliche wird untersucht und zwischendurch mal nach Dosi geschaut.
Der Weg führt am Fluss entlang und ist auf der linken Seite von Bäumen gesäumt.
Es sind genau diese Bäume die plötzlich ihre Aufmerksamkeit erregen.
Irgend etwas ist da.
Miezka nimmt ihre Lauerstellung ein.
Die Ohren sind voll nach oben gerichtet.
Von dort ist ein Rascheln zu hören.
Ein kurzer Sprint und Miezka ist schon auf halber Höhe des Stammes.
Im Geäst beginnt ein Gezeter und Gekrächze.
Miezka stutzt und ist wie der Blitz vom Baum runter.
Da kommen sie!
Vier grosse Krähen.
Wie schwarze Lastensegler kreisen sie über dem Kätzchen.
Mit grossem „Miauuuu!!!!“ rennt sie auf mich zu und springt an mir hoch.
Ich kann sie gerade noch aufnehmen als die gegnerische Luftflotte mit lautem Gekrächze im Tiefflug 30 Zentimeter über meinem Kopf hinwegstreicht.
Vor deren spitzer Bewaffnung habe ich schon einen gewissen Respekt.
Miezka, inzwischen in der Sicherheit von Dosi, geht zum Gegenangriff über.
Zumindest akustisch.
Sie sträubt das Fell und faucht, was das Zeug hält.
Nur lassen sich die Krähen davon wenig beeindrucken.
Sie drehen eine Warteschleife und setzen erneut zum Sturzflug an.
Angesichts der gegnerischen Luftüberlegenheit erwäge ich einen sofortigen taktischen Rückzug.
Die Biester können unangenehm werden, nach allem was man so hört.
Miezka drückt sich an mich, während ich langsam Schritt für Schritt rückwärts von der Gefahrenzone abzusetzen versuche.
Nur scheinen die Sturzkampfbomber ihr Hoheitsgebiet ziemlich weit gesteckt zu haben.
Sie verfolgen uns.
Alfred Hitchcock lässt grüssen!
Unter immer agressiverem Fauchen drückt sich Miezka immer enger an mich.
Und immer wieder werden gewagte Fugmanöver über unseren Köpfen zelebriert.
Jetzt müssen sofort massive Defensivmassnahmen ergriffen werden.
Mit einer Hand nestle ich den Hosengürtel auf und ziehe den Gürtel heraus.
Die andere hält Miezka fest.
Der Gürtel erweist sich geschwungen als wirkungsvolle Waffe.
Zwar erwische ich keins der schwarzen Biester, aber jetzt halten sie respektvollen Abstand.
Miezka faucht immer noch und sträubt sich.
Dann sehen die fliegenden Festungen ein, dass nichts mehr für sie zu holen ist und entfernen sich laut krächzend in immer weiteren Kreisen.
Seit diesem Vorfall schaut Miezka zwar immer noch mit verklärtem Blick nach dem Vogelvolk, zollt ihm jedoch den notwendigen Respekt.
Jedenfalls solange bis sie sich Flügel wachsen lässt.