Also meine Eltern haben mir damals als ich 6 Jahre alt war einen Hund zu Weihnachten geschenkt. Ich wollte immer einen. Ich habe die Zeit sehr genossen. Aber für mich steht jetzt auch fest, dass wenn ich mal Kinder haben werde, sie so früh keinen Hund bekommen werden.
Ich finde um so jünger man ist, um so größer ist die Bindung und um so größer ist der Schmerz nach einem Verlust.
Man stellt erst dann fest, dass man einfach zu viel im Kopf hatte. Raus gehen, irgendwann die Jungs und Partys und überhaupt ist aufstehen doof usw.
Denke du würdest zu früh über dein Leben entscheiden. Die Zeit wo du weggehen wirst oder so fängt ja erst an oder? Eine Freundin von mir macht sogar mit 21 noch solche Fehler. Sie hat sich letztes Jahr einen Hund zugelegt, schiebt ihn aber von einem zum andern, und hat nie zeit für ihn. Außerdem vielleicht willst du nach der Schule ein Jahr ins Ausland oder dein Freund mag keine Hunde..es gibt so vieles was jetzt noch dazwischen kommen kann.
Ich bereue zu tiefst, dass ich meinen Hund genau aus solchen gründen in den letzten Jahren vernachlässigt habe. Zum Glück war meine Mutter da. Ich bin dankbar für die Zeit mit ihr und froh dass ich sie hatte. Ich bereue nichts, außer die Zeit in der sie mich am meisten gebraucht hätte. Die in der ich besseres vor hatte.
Du bist zwar dann schon älter und reifer, wenn die Zeit vorbei ist, aber du hast dafür das Problem, wenn du in den jungen Hundejahren nicht dran bleibst, wird er das charakterlich zeigen und du wirst nicht glücklich sein mit ihm.
Warte noch und such dir einen Pflegehund. Es suchen soooo viele Leute Betreuungsplätze oder jemand der mal mit dem Hund raus geht.
Wo kommst du her?
LG
Tanja