Pflegehund *doppelrüde*

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  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #1
A

Alliah

Guest
Hi leute,

habe seid 3 tagen eine richtig aufgeweckten pflegehund (bis 02.Juni) weil die besitzer in urlaub sind (das die bei dem Hund urlaub brauchen wundert mich net *löl*)

hab seid 3 tagen kopfweh und bin froh wenn ich in meinem Bett liege.

Und zwar hab ich folgendes Problem .

Der Hund ist tooootal verwöhnt, das heißt er war noch NIE allein zu Hause 20mal am Tag gehen die mit dem raus das erste mal morgens um 5 Uhr ;) er ist "Dauergeil" das heißt der will immer am arm poppen oder am bein wenn man schön gemütlich im bett liegt.

Er jault einfach mal so jemanden an. (der ist net gerade leise)

Er war 3 Stunden mit meinem anderen hund allein zu Hause dann hat meine Mutter angerufen (die einen stock über mir wohnt) Komm nach Hause alliah der hund zerkratzt die tür und ist mega laut!!!!

Nachts kaum liegen wir im bett geht er an den Arm oder ans beim klammert sich drum und will "poppen" wenn er dann endlich mal liegt und schläft, dann wacht er wegen jedem bisschen auf und bellt. (auch wenn draussen ne katze miaut) *der hat ein ORGAAAN* mein mann muss morgens um halb 6 aufstehen und wir sind seid 3 tagen nur noch müde!!! zumal wir auch ein kleines Kind haben, das ja dann auch auf wacht.

Wir haben probiert ihn NICHT ins schlafzimmer zu lassen und einfach die tür zu zu machen, aber erstens finde ich das unfair weil mein hund ja auch im schlafzimmer ist und 2. kratzt der Hund an der tür und jault ganz laut sodass wir nach 15 min aufgegeben haben, weil mein Mann ja auch schlafen muss.

Dann unter rüden (klar) gibt es ja auch futterneid und auch so ist mein hund ab und an mal eifersüchtig wenn der zu mir kommt und hoch springt und so. Dann bellt meiner. (beissen tun die sich net spielen auch zusammen)

Ich weiß bald net mehr was ich machen soll. Meint ihr das legt sich mit der zeit wenn er mal ne zeitlang hier war hab ihn ja noch mehr als 2 wochen.

Es ist ein Yorkshire - irgendwas MIX also kleiner Hund. Er ist ja ganz lieb und süß aber Stressig pur. da ist mein hund noch Gold dagegen. Und ich dachte als wenn mein hund mal bellt (vorallem wenn jemand vorbei läuft oder hausgang ist) ist er schlimm

Noch was: ich hab nix gegen bellen, aber der bellt bei JEDEM kleinen bisschen. Da könnte draussen ne maus vorbei laufen (was ja nicht ist!) dann würde der los bellen. Und das ist so ein komischer ton, der tut echt in den Ohren weh.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen was ich machen soll. Ich sag schon als NEIN AUS und so aba na ja ist wie gesagt net MEIN hund hab ihn nur zur pflege. Aber ich bin durch Diesen Hund soooo gestresst, das ich echt manchmal verzweifeln könnte.

gruß Alliah
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #2
Kannst du die Besitzer per Telefon / Handy verständigen? Wenn ja, frage ob der Hund das bei den Besitzern auch macht. Hört sich echt ätzend an, was ihr da ertragen müsst. Der Hund hat bestimmt Heimweh und dreht deswegen durch. Wenn er unkastriert ist, ist es noch schlimmer. Hat er seinen alten Futternapf, Spielzeug und Hundebett bei euch?

Wenn es gar nicht mehr mit dem Hund geht, könnte vielleicht ein Hundesitter / Hundehort helfen. Dem Besitzer sagen, dass er eure Nerven und Sachen beschädigt. Wahrscheinlich werden sie einverstanden sein, weil sie für Schäden, die ihr Hund anrichtet verantwortlich sind. Ob du das so regeln kannst, hängt von dem Besitzer ab und wie du mit ihnen in Kontakt bist (Nachbarn, Freunde, Familie...).
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #3
Kann sie leider nicht erreichen sie haben kein handy und ich weiß nur wo sie sind, weiß aber kein hotel. Sie meinte aber sie melden sich alle 2 tage mal... na ja abwarten. Sie meinten vorher Er ist total pflegeleicht und so. Na ja was soll sie mir schon raten. Der hund sieht ehrlich gesagt nicht so aus, als hätte er heimweh.

Und ich verdiene ja geld das ich den habe.... (bin ja im Muterschutz und kann das auch gut gebrauchen) aber kann ich nichts anderen machen als gleich zu ner Hundeschule oder so zu rennen. und wegen hundesitter.. der bin ja ich ;) Bin ja der Dogsitter wären die im urlaub sind. Ich dachte immer ich hab viel erfahrung und weiß fast alles, aber das hab ich auch noch net erlebt.

Und wuffie, Ätzend finde ich den Hund schon lange nciht es ist ein bisschen nervenaufreibend, aber ich denke nicht gleich daran ihn woanders hinzubringen ich willdas selber meisters sie haben mir schließlich den Hund anvertraut. Suche deshalb ja auch hier hilfe und mit tips zu geben ihn irgendwie ein wenig zu ändern.
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #4
sowas aehnliches hatte ich auchmal,ich bin mit dem hund rausgegangen und gelaufen habe ihn mal so richtig ausgepauert,der war so kaputt das er nur schlafen wollte.O mann und 20 mal am Tag raus?Auch das mit dem Poppen,vielleicht probiert er,wie weit er bei dir gehen kann?
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #5
Kann sie leider nicht erreichen sie haben kein handy und ich weiß nur wo sie sind, weiß aber kein hotel. Sie meinte aber sie melden sich alle 2 tage mal... na ja abwarten. Sie meinten vorher Er ist total pflegeleicht und so. Na ja was soll sie mir schon raten. Der hund sieht ehrlich gesagt nicht so aus, als hätte er heimweh.

Hallo Alliah,

naja, aber es wird ja schon eine totale Umstellung sein für den kleinen Keks.
Wenn er es gewohnt ist, rund um die Uhr betüddelt zu werden, ist es ja klar, dass er das jetzt genauso "einfordert". Dass er randaliert, wenn er alleine ist, ist doof, aber verständlich - er ist in einer neuen Umgebung, seine Menschen sind nicht da und die die da sind gehen auch noch weg - da kann man schon mal Angst kriegen, dass man ganz alleine gelassen wird.
Ich weiß ja nicht, wieviel Aufwand Du Dir machen möchtest, aber ich denke schon, dass hund in ein paar Tagen verstehen könnte, dass es bei Euch normal ist, dass er nicht die ganze Zeit im Mittelpunkt steht.
Du könnteste z.B. während Du zu Hause bist "Hund-wird-ignoriert-Phasen" einlegen. Gib dem Hund ein deutliches Signal (z.B Einschalten des Radios (wenn das sonst nicht an ist), aufhängen eines blauen Handtuchs). Immer wenn das Signal hörbar oder sichtbar ist, wird hund komplett ignoriert. Zu erst natürlich nur ein paar Minuten - dann immer länger.
Ich würd ihn auch konsequent auf seinen Platz schicken, wenn er zu aufdringlich wird - und ganz sicher würde ich ihn des Zimmers verweisen, wenn er anfängt, irgendwelche Körperteile begatten zu wollen. DAS geht ja mal gar nicht! Das würde ich jedesmal unterbrechen und ihn (für 2-3 min) irgendwo einsperren (Gästeklo?). Da er ja so geil (ups) drauf ist, betüddelt zu werden, wird er das wahrscheinlich extrem schlimm finden und es ganz schnell merken, dass das nicht gewünscht ist. Lob ihn auch einfach ständig, wenn er sich anständig verhält.
Zwischen die Ignorierphasen streust Du Zeiten mit intensiver Beschäftigung, üben kleiner Tricks, Streicheleinheiten, etc...... und dann kommt wieder das Blaue Handtuch oder das Radio und hund ist Luft......


Liebe Grüße
Martina
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #6
Hi,

Danke für den ratschlag werde das mal machen ;) Ich kann mich auch gar nicht rund um die Uhr um ihn kümmern und betütteln, hab ja auch arbeit zu hause und ein kleines kind. (ich bin schon für meine Hund da und verbringe zeit mit ihnen, aber 12 Stunden am tag geht das nicht bei keinem denke ich.)

Ich versuche das mal was du gesagt hast. Hier mal ein bild von dem kleinen:
400_6630663537376161.jpg

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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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EDIT: Vielleicht wisst ihr ja was da noch drin ist. Also Yorkshire ist schonmal sicher, aber das andere weiß ich nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #7
Hallo Alliah,

die Empfehlung von Shoppy, den Hund in Isolationshaft (Gästeklo) zu sperren, halte ich absolut für falsch.

Ein Hund verknüpft in Bruchteilen von Sekunden und er wird seine Handlung mit Sicherheit nicht mehr in Zusammenhang mit Isolation in einen anderen Raum verknüpfen. Bis Hund dort eingesperrt ist, sind mehr als max. 2 Sekunden vergangen. Und 2 – 3 Minuten eingesperrt sein, sind für einen Hund sehr lange.

Auch halte ich ein Tuch oder Radio nicht für notwendig. Klare Ansagen. "Nein" oder "pfui"= Abbruchsignal, dafür braucht man weder akustische Dinge wie Disk oder Clicker noch optische Dinge), und anschliessendes ignorieren reichen vollkommen aus. Es gibt immer mal Situationen, in denen ein Hund nicht Mittelpunkt sein kann, auch ausser Haus (Bekannte, Restaurant usw.) Man kann nicht immer ein blaues Tuch oder Radio mitnehmen.

Der Hund muss in seiner unerwünschten Handlung (rammeln) sofort unterbrochen werden und es ist in Ordnung ihn dann auf einen Platz zu bannen und für eine gewisse Zeit zu ignorieren. Allerdings solltest du dann die "Bannphase" auch wieder aufheben...nicht der Hund.

Zum jaulen und an der Türe kratzen:

Dieser Hund leidet unter Trennungsangst und die entsteht meist aus übermäßiger Zuwendung, die dann auf einmal, durch weggehen des Besitzers, oder nicht mehr bei ihr/ihm sein dürfen, schlagartig weg ist. Dieses jaulen und an der Türe kratzen sind Übersprungshandlungen.

Da ich schon öfters darüber geschrieben habe, empfehle ich dir "Trennungsangst" in der Suchfunktion einzugeben.


Liebe Grüsse

Bettina
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #8
Hi bettina,

Ich hab ihn jetzt auch noch nicht weg gesperrt und hatte das auch nicht vor (da leide ich mehr wie der hund weil mir das selber weh tut) ich mache das jetzt mal so mtit dem öffter ermahnen und in ne ecke setzen und so. Halt nur wenn er was macht was ich net will (rammeln usw.)

mal gucken heute ist er ziemlich kaputt (war ne halbe stunde mit ihm joggen)

So lieben gruß Alliah
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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ahhh eben hab mich voll erschrocken der wollte eben MEINEN hund OHNE GRUND es war nichts wirklich net kein futterneid nix angreifen der wollte voll zuschnappen hab dann laut NEIN OH WEH geschrien und hab aufs Körbchen gezeigt und dann hat er sich rein gesetzt und ist nach 2 sek. wieder raus dann hab ich ihn wieder rein gesetzt jetzt hockt er da ganz still bzw. Liegt,


soll ich ihn in 5 min wieder streicheln oder wie lange soll ich ihn ignorieren ?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #9
rehi Alliah,

wichtig ist, dass du das Signal wieder aufhebst. 5 - 10 Minuten sind da ok... er ist ja nicht ausgesperrt. Rufe ihn in ein paar Minuten zu dir...und lobe ihn für's kommen. Aber sei nicht zu überschwenglich. ;)

Dieses "ohne Grund" trifft seltenst zu. Oft wird vom anderen Hund fixiert, ohne das der Besitzer es mitbekommt. Oder irgendetwas findet der Hund verteidigungswürdig, auch wenn uns nichts auffällt. Manchmal ist auch einfach der Besitzer/Mensch die zu verteidigende Ressource.

LG

Bettina
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #10
@Alliah: Wenn der Hund dich "am Arm poppt" hat das was mit dominanz zu tun, so weit ich weiß. Damit zeigt er "ich bin der Boss". Er muss es auf deinen Befehl hin also sofort unterlassen. das machen unsre Rüden untereiinander auch.
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #11
ja das macht er mittlerweile, obwohl er manchmal so richtige "wutanfälle" bekommt. Vorhin hab ich mit ihm gespielt und ihn so bissel geärgert.. also net geärgert in dem Sinn ich hab ihn auf den rücken gelegt und immer so "gekitzelt" oder wie man das bei hunden nennt *gg* und plötzlich wollte der mir ins gesicht beissen.

Meiner Mag das total der sieht das dann auch als Spielen und rennt dann wenn ich ihn los lasse sofort ein kuscheltier holen, deshalb dachte ich der mag das vielleicht auch, aber neee der will gleich beissen. irgendwie hab ich das gefühl mit dem hund stimmt was nicht... :( Der ist irgendwie net richtig erzogen worden und jetzt hab ich den ärger. Die wissen ja was er mag und was nicht.

der hund kennt einfach keine erziehung. Ich hoffe ich kann ihm einiges beibringen solange er noch hier ist.
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #12
Hallo Alliah,

du schreibst, dass du den Hund auf den Rücken gelegt hast. Das kennt er so wahrscheinlich nicht von seinen Besitzern. Für Hunde bedeutet das auf dem Rücken liegen, aktive Unterwerfung. (Das machen die in "brenzligen" Situationen von sich aus so.) Oder aber mit anderen Hunden im Spiel, aber auch da legt er sich freiwillig auf den Rücken.
Dass heisst, du legst ihn auf den Rücken weil du spielen möchtest, der Hund interpretiert das aber falsch.
Dein Hund kennt es von klein auf, und weiss dass das nicht bös gemeint ist. Der andere aber fühlt sich von dir evtl., ohne für ihn ersichtlichen Grund "unterdrückt"! (Angriff ist dann u.U. die beste Verteidigung.) Sich auf den Rücken legen und entspannt alle Viere von sich strecken, da gehört Vertrauen dazu. Das kann der Hund aber noch nicht zu dir haben. Wahrscheinlich hat er dir sogar durch Signale gesendet, dass er das nicht möchte und du hast sie nicht bemerkt.
Du musst auch daran denken, dass dieser Hund die "Kommunikation" seiner Besitzer kennt. Du aber hast eine andere Stimme, eine andere Körperhaltung usw.

Sei behutsam mit ihm und habe Geduld.
Bleib konsequent was Tabus angeht, und lobe ihn, wenn er gewünschtes Verhalten zeigt. Nur ein Hund der genau weiss, was er darf und was nicht, ist ein glücklicher Hund.

LG

Bettina
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #13
Hi bettina,

ich hab ihn nicht selber auf den rücken gelegt, ich hab so gestreichelt und dann immer doller irgendwie bis er sich selber auf die seite geworfen hat und durch das kitzeln war er dann irgendwie und irgendwann von selbst auf dem rücken ...

mann mann gar net so leicht mit einem fremden hund... Ich hatte noch nie probleme mit anderen hunden, aber der ist irgendwie aussergewöhnlich für mich...
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #14
Dann wurde ihm halt dein gutgemeintes, immer "dolleres" Gestreichle irgendwann zu viel.
Kann ja sein, dass er es so noch nie erlebt hat und unsicher wurde.
Es ist nicht immer leicht fremde Hunde zu händeln, da sie meist alles ganz anders kennen.
Beobachte den Hund genau und achte auf Konfliktsituationen, dann wird es mit euch beiden besser klappen.
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #15
ja hab verstanden was du meinst... aber es ist wirklich net einfach. Ich kenne meinen Hund weiß was er toll und blöd findet kenne seine gesten und kann auf die eingehen, bei dem anderen weiß ich es nicht. Muss mich mal mehr mit ihm beschäftigen ohne das meiner gleich eifersucht zeigt.
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #16
Hallo Alliah,

die Empfehlung von Shoppy, den Hund in Isolationshaft (Gästeklo) zu sperren, halte ich absolut für falsch.

Ein Hund verknüpft in Bruchteilen von Sekunden und er wird seine Handlung mit Sicherheit nicht mehr in Zusammenhang mit Isolation in einen anderen Raum verknüpfen. Bis Hund dort eingesperrt ist, sind mehr als max. 2 Sekunden vergangen. Und 2 – 3 Minuten eingesperrt sein, sind für einen Hund sehr lange.

Guter Punkt - ich hatte nämlich einen wesentlichen Punkt vergessen zu erwähnen: Der Hund müßte einen Negativ-Marker kennen und die Gelegenheit haben, sein Verhalten zu stoppen um der "Strafe" (Gästeklo) zu entgehen.
Und den (Negativmarker) kennt er ja gar nicht :uups: ... und bis ich das ganz genau erklärt habe und Du das aufgebaut hättest sind seine "Eltern" ja längst aus dem Urlaub zurück... Über die Länge kann man Gewiss unterschiedlicher Meinung sein, und auch darüber, wo hund seine Strafe "absitzen", ob nun in seinm Korb oder in einem anderen Raum. Wobei ich tatsächlich zu einem anderen Raum (egal welcher) tendieren würde (man könnte auch selber den Raum verlassen und den Hund im ursprünglichen Raum zurücklassen... hat die gleiche Wirkung), weil der Korb ja keinesfalls als "Strafraum" oder als etwas sehr positives verknüpft werden sollte. Auch denke ich, dass ich bei der "Korbmethode" nicht wirklich effektiv ignorieren kann, weil ich doch eigentlich aufpassen muß, dass er auch dort bleibt.


Auch halte ich ein Tuch oder Radio nicht für notwendig. Klare Ansagen. "Nein" oder "pfui"= Abbruchsignal, dafür braucht man weder akustische Dinge wie Disk oder Clicker noch optische Dinge), und anschliessendes ignorieren reichen vollkommen aus. Es gibt immer mal Situationen, in denen ein Hund nicht Mittelpunkt sein kann, auch ausser Haus (Bekannte, Restaurant usw.) Man kann nicht immer ein blaues Tuch oder Radio mitnehmen.

Nein, natürlich kannst Du nicht überal ein Tuch oder ein Radio mit hinnehmen.
Aber es sollte ja auch "zu Hause alleine bleiben" geübt werden, oder habe ich das falsch verstanden?
Ich muß noch mal dazu sagen, dass ich nicht richtig gepeilt habe, dass das ja nur ein recht kurzzeitige "Urlaubspflegestelle" ist - irgendwie hatte ich das mit einem Thread in einem anderen Forum gedanklich verwurschtelt, wo es um einen Pflegehund geht, der halt erst mal auf unabsehbare Zeit in der Pflegestelle bleibt. Daher die großangelegte Maßnahme und der nicht erklärte Negativmarker - der wurde dort nämlich schon thematisiert....
Wenn man mehrere Wochen bis Monate Zeit hat, einen trennungsangstgeplagten Hund ans alleine Sein zu gewöhnen, ist die "Blaues-Handtuch"-Methode ziemlich gut. Wichtig dabei ist, dass, wenn das Ding anwesend ist, der Hund komplett ignoriert wird - Keine Ansprache, kein Blickkontakt.

Schwierig wird es, wenn man gleichtzeitig versucht, aufdringliches Benehmen ("poppen" etc) und Trennungsangst anzugehen. Wobei ich ersteres bei diesem Hund auch ehr als aufmerksamkeitsfordernde Geste, denn als Dominanzgeste sehen würde.

Also, tut mir leid, wenn ich etwas übers Thema rausgeschossen bin...


Liebe Grüße
Martina
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #17
@Alliah: Wenn der Hund beist oder schnappt, ist das Spiel sofort vorbei. Der Hund wird einfach dann n paar Minuten gar nicht mehr beachtete, egal, wie sehr er um dich rumhüpft. Dann merkt er, dass er das nciht darf und zu weit gegangen ist.
 
  • Pflegehund *doppelrüde* Beitrag #18
ja hab schon einiges jetzt mal von euren tips durchgeführt mal gespannt in 1-2 Tagen gebe ich euch mal ein paar infos ;)
 
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