Hi,
Aber ich mach mir auch jetzt schon Gedanken, ob man gerade bei solchen Tiere irgendwie besonders vorgehen muss. Die "normalen" Vergesellschaftungsregeln kenn ich, aber was mach ich, wenn das Tier aufgrund der langen Isolation keine soziale Kompetenz mehr hat und längst vergessen hat, wie man mit anderen Schweinchen umgeht??!
wenn eine klassische Vergesellschaftung scheitert (was aber auch bei Schweinchen aus Einzelhaft nicht sein muss), gibt es schon Alternativen.
In solchen Fällen kann es z.B. auch eine (sonst ja nicht so sinnvolle) Option sein, das Schweinchen erst mal z.B. durch ein Gitter (Käfigoberteil im Gehege der größeren Gruppe) oder eine andere Absperrung getrennt, aber auf Sicht- und Schnupperkontakt von den anderen Schweinen zu halten - so, dass das Schweinchen merkt, dass die Anwesenheit von Artgenossen nichts Schlimmes ist, und auch nicht zu sehr bedrängt und damit überfordert wird.
Hängt natürlich alles immer von den Umständen ab - Geschlecht des Schweinchens, Größe und Struktur der Gruppe, Gehegegröße, etc.
Manchmal ist vielleicht auch eine schrittweise Vergesellschaftung sinnvoll - erst mit einem anderen Schweinchen, dann ggf. später in die größere Gruppe, etc.
Bei annirocs Schweinchen wäre ein paar mehr Infos zur Vergesellschaftung gut - z.B. auch, wie die Böckchen jeweils reagiert haben, ob sie das Weibchen evtl. sehr bedrängt haben, etc.