Hallo!
Sehr schwierige Thema, weil man ja eigentlich nicht darüber nachdenken will...
Also zum einen steht für mich unweigerlich fest "bloß nicht alleine lassen!" Das war mir von Anfang an klar! Wenn eines meiner Tiere gehen muss, will ich bei ihm sein. Ich finde, dass ist man dem Tier einfach schuldig! Gehört mit zu der Verantwortung die man übernommen hat.
Wenn eins meiner Tiere leidet, nutzt es auch nichts es künstlich am Leben zu halten. Das macht man dann nämlich nicht für das Tier sondern nur für sich! Damit man selbst nicht den Schmerz hat, weil das Tier gestorben ist. Das ist purer Egoismus. Diese schwierige Entscheidung zu treffen ist natürlich nicht einfach, weil man seine Tiere liebt, aber wenn alles versucht wurde und es keine Rettung mehr gibt, würde ich auch eben aus dieser Liebe heraus mein Tier einschläfern lassen.
Wenn, würde ich es wohl zuhause machen lassen. Die Umgebung in der das Tier lebt und sich auch wohlfühlt. Nicht in einer TA-Praxis wo es laut ist und unnötige Aufregung und Stress entsteht.
Begraben würde ich es zuhause im Garten. Eben da, wo das Tier gelebt hat und sich wohlfühlte.
Man muss dabei an das Tier denken und nicht an sich selbst. Man sollte dabei auch nicht in Weinkrämpfe ausbrechen (auch wenn das sehr schwer ist), aber so wie ich meine Hunde kenne, würden die noch beim sterben versuchen mich zu trösten, weil ich weine....
Ich hoffe, dass mir mit solchen Entscheidungen noch mind. 100 Jahre Zeit bleibt und vielleicht kommen diese Entscheidungen ja auch gar nicht auf einen zu, weil eines Tages das Tier gar nicht mehr aufsteht und einfach so friedlich eingeschlafen ist.....
Denken tue ich natürlich nicht gerne daran, aber auch damit muss man sich halt auseinandersetzen wenn man ein Tier hat.