Bessere Kontrollen für Tierbesitzer

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Blacky

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Ein aufgetretener Fall eines Mannes, der einen Hund halten will bewegt mich zu der Frage ob es nicht sinnvoll, richtig und wichtig wäre mehr Kontrollen für angehende Tierhalter einzuführen. Folgendes geschah am 19.07.2009 in der Zeit zwischen 12 Uhr und 23 Uhr:


Ein Mann wollte sich einen Hund anschaffen. Er nahm Kontakt mit einem Hundehalter in Essen auf, der einen Hund für eine Familie in gute Hände vermitteln sollte. Die beiden Männer besprachen, das der Mann den Hund probeweise für ein paar Stunden nehmen solle und ihn um 18 Uhr an einem vereinbarten Treffpunkt wieder zurückbringen solle, um dann zu besprechen ob und wie Hund und angehender Halter miteinander zurechtkommen. Als es bereits nach 18 Uhr war und es keine Spur von dem Mann gab, rief der vermittelnde Hundehalter ihn an. Laut Aussage des Mannes wisse er von keiner Absprache und sei auch nicht mehr in Essen sondern bei seiner Familie in Mülheim. Die beiden Männer kamen nach längerem Gespräch überein, dass der Hund gegen 20 Uhr am selben Abend zurückgeführt werden solle. Die Zeit verstrich jedoch ohne dass Mann und Hund auftauchten. Dann gegen 20 Uhr 15 rief der Vermittler den Mann an, der sogleich berichtete, der Hund sei auf der Mülheimer Straße (Wickenburgstraße), auf Höhe der Brücke überfahren worden, worauf sich der Vermittler direkt auf den Weg dorthin machte. Als er eintraf war auch die Polizei bereits vor Ort und erfuhr, dass der Hund sich aus seinem Geschirr gelöst habe, auf die Straße gerannt und überfahren worden sei. Der Mann, welchem der Hund vermittelt werden sollte war angetrunken und sich keiner Schuld bewusst.
Unklar ist jedoch wie der Hund sich losreißen konnte, da es nicht zwingend seinem Wesen entsprach und zudem das Geschirr ein qualitativ hochwertiges war. Das, was nun wirklich noch mehr schockiert ist die Tatsache, das selbiger Mann welcher den Hund probeweise bei sich hatte, wenig später noch stärker alkoholisiert am Frohnhauser Markt von dem vermittelnden Hundehalter angetroffen wurde und sich selbiger damit brüstete den Hund in einer Mülltonne vor Ort entsorgt zu haben. Im selben Atemzug erzählte er, dass er sich dann eben in einigen Wochen einen Welpen zulegen würde und schon alles dafür in die Wege geleitet sei. Das Ordnungsamt, welches direkt durch die Polizei die vor Ort war, informiert wurde, fand am nächsten Tag tatsächlich den toten Hund in der Mülltonne und entsorgte ihn gemäß der Tierkörperverwertung.


Die Fragen, die sich nun auftun sind:
  • Darf ein Mensch, der sich so verantwortungslos zeigte, sich an keinerlei Absprache hielt, alkoholisiert mit einem Tier unterwegs war, welches dann getötet wurde und der ein totes Tier achtlos und zudem gesetzeswidrig in einer Mülltonne öffentlich entsorgt überhaupt ein Tier halten?
  • Fehlt dazu nicht jegliches Verantwortungsgefühl?
  • Und vor allem: gibt es Mittel und Wege ihn an einer Tierhaltung zu hindern?
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #2
Die Geschichte hat mich ganz schön schockiert!!! Nein, also aus meiner Sicht, kann so ein Mensch kein Tier halten! Dass er angetrunken war, sagt doch schon alles! Und dass er noch einen Welpen wahrscheinlich in Zukunft bekommt... da bleibt mir die Spucke weg! Ich wüßte aber auch nicht, wie man das irgendeinem Amt verständlich machen soll.
Ist immer wieder schlimm sowas!
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #3
Der vermittelnde Hundehalter sollt Anzeige erstatten, denn es war ja ausgemacht das der Hund zurück kommt, das Ordnungsamt kann ein Halteverbot aussprechen, ich würde da mal nicht locker lassen.
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #4
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #5
oha :shock:

aehm ich denke sie meint den Vermittler.
Also der vorherige Besitzer ;)
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #6
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #7
hä?
also war es nicht der Hund vom Vermittler ? :eusa_eh:
Ich hab den Überblick verloren xD
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #8
Nein, es war nicht der Hund des Vermittlers. Zur genauen Erklärung:
  1. Person a) Hundehalter
  2. Person b) Vermittler
  3. Person c) Gassigänger (derjenige, dem der Hund überfahren wurde)
Damit hast Du die genaue Auflistung wer alles beteiligt war.
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #9
Jetzt verstehe ich, danke :)
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #10
Aber gern geschehen :)
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #11
Vom moralischen und ehtischem Gesichtspunkt aus betrachtet dürfte dieser Mensch keinen Hund mehr halten dürfen.

Leider sehen das unsere Gesetze aber anders:(

Wenn der Mann sich nun einen Welpen zulegt, dieser ordnungsgemäß angemeldet wird, es sich um einen 20/40 Hund handelt dann wird er, sofern Ersthundehalter, eine Sachkundeprüfung ablegen müssen und muß ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen um sicher zu stellen das er in den letzten 5 Jahren nicht vorbestraft wurde.

Kann er die Auflagen erfüllen kann er sich einen Hund ohne weiteres zulegen.

Ist er jedoch kein Ersthundbesitzer und vorher ist nie was vorgefallen dann entfällt die Sachkunde und auch das Führungszeugnis und er kann sich ebenfalls einen Hund zulegen ohne von den Behörden behelligt zu werden.

Das er den toten Hund in einer Mülltonne entsorgt hat, erfüllt keinen Straftatbestand, bestenfalls eine Ordnungswidrigkeit:?

Das Absprachen vorher getroffen wurden wird schwierig bis unmöglich nachzuweisen sein wenn es sich , wie ich denke, um mündliche Absprachen handelt.

Ich fürchte da wird nichts zu machen sein :(
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #12
Der arme Welpe der zu ihm kommt...
Ich finde es sehr unverantwortlich vom Gassigäner betrunken mit einem Hund Spazieren zu gehen und noch schlimmer ist das es nicht sein eigener war!
Traurig das ein Erwachsener Mann sooo unverantwortlich ist :(

Ich würde als Besitzer des Tieres den Man anzeigen! Leider weiß ich auch nicht mehr, aber ich finde es sehr traurig wie die Geschichte ausgegangen ist:!:
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #13
Wen meinst du?
Den Vermittler oder den Halter?
Das sind nämlich zwei verschiedene Paar Schuhe. ;)

Wenn die Beiden keinen schriftlichen Vertrag gemacht haben, ist glaube ich ist der Halter noch der Besitzer und wird auch nur rechtliche Schritte einleiten können.
 
  • Bessere Kontrollen für Tierbesitzer Beitrag #14
Das ist eine sehr traurige Geschichte.......
solche Menschen dürften keine Tier halten....
Kein Verantwortungsbewusstsein!
Finde es schade das man da eigentlich nicht so wirklich was gegen unternehmen kann !
Das einzige was schlechten Tierhaltern zum Glück zum Verhängnis werden kann sind die Leute die die Augen nicht verschließen wenn sie bemerken das es einem Tier bei seinem Halter nicht gut geht ! Und sich darum kümmern das Tier da raus zu holen !
Unsere früheren Nachbarn haben ihren Hund auch abgenommen bekommen weil sie den armen kleinen immer mit in die Kneipe genommen haben und dann betrunken mit dem Hund auf der Straße rumgeturkelt sind !
Man kann nur hoffen das dieser Mensch keinen Welpe bekommen wird !
 
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