- Argumente, gegen Schlangen? Beitrag #1
Iceage
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Hallo Ihr lieben, heute möchte ich gern mal eine Diskussion eröffnen. Mein Freund sein Ex-Mann (leben seit 3 Jahren in Scheidung) wurde von uns in Kenntnis gesetzt das wir uns Schlangen angeschafft haben. Heute hat mein Freund eine Email erhalten, welche ich gern einmal im ganzen wiedergeben werde, Meine eigene Stellungnahme werde ich dann beifügen:
"Lieber Hans.
Ich kann mich erst heute wieder bei Dir melden, da mich unser letztes Gespräch über die Maßen belastet. Es fällt mir schwer, zu glauben, was ich da gehört habe. Im Grunde genommen glaube ich es immer noch nicht so recht und die vergangenen Nächte waren nur ein böser Traum. Wenn ich Dir diesen Brief unter Tränen schreibe, dann, weil es mir in reichlich vier Jahren nicht gelungen ist, in Dir ein Gefühl für Gnade und Barmherzigkeit zu wecken. Jetzt schäme ich mich fast für diese Bemühung.
Als Du mir vor ca. zwei Monaten von Deinen Plänen mit den Schlangen berichtetest, - halt, ich fange besser so an: mir sind Menschen suspekt, also fremd, die sich Schlangen als Haustiere halten. Im Einzelfall mag diese Aversion, also Abneigung, unbegründet sein. Leider sind mir bislang immer Schlangenhalter begegnet, die unter mangelndem Selbstwertgefühl leiden. Eine Schlange redet nicht, sie hat keine Arme und keine Beine.
In Thailand zieht man lebenden Giftschlangen die Haut ab und entnimmt ihnen dann, immer noch lebend, die Gallenblase. Auch ist es dort gang und gebe, Seeschildkröten auf den Rücken zu legen, ihnen den Panzer rundherum aufzuschneiden und sie dann lebenden Leibes auszuweiden. Ich habe Schildkröten gesehen, die vollständig ausgeweidet waren - nur ihre Augen blickten hilfesuchend umher - da hatten sie schon keine Arme und keine Beine mehr. Der Kopf wird dann zur Erlösung nach stundenlanger Qual abgeschnitten und den Hunden vorgeworfen. Für Asiaten ist nur das Fleisch wichtig und wertvoll, welches der lebenden Kreatur entnommen und im Anblick des Todeskampfes verzehrt wird.
Als ich Jens von dem Verbot der Lebendverfütterung von Wirbeltieren in Deutschland berichtete, bekam ich lapidar zu hören: "Du ißt doch auch Fleisch. Das ist doch nichts anderes." Zugegebenermaßer esse ich auch gerne mal ein Stück Fleisch. Das wird auch nicht in Abrede gestellt. Mir sind die Tiertransporte durch die EG Anlaß gewesen, mehr und mehr auf Fisch umzusteigen.
Bevor ein Wirbeltier zum Verzehr gebracht wird, muß es kurz und schmerzlos getötet werden. Der Spruch könnte zwar von mir sein, steht aber so dem Wortlaut nach im Tierschutzgesetz. Lebendverfütterung von Wirbeltieren ist in zivilisierten Ländern verboten. Natürlich gibt es Menschen, denen es sadistische Freude bereitet, eine lebende Maus mit einer Schlange in ein Terrarium zu sperren. Diese stundenlange Todesangst der Maus mit anzusehen, gibt dann den gewissen Kick.
Das Argument, Deine Schlangen würden nur Lebendfutter annehmen, weil sie es so gewohnt sind, ist falsch. Ausgehungerte Schlangen nehmen körperwarmen Kadaver - also gerade eben das Genick gebrochene Mäuse - gerne an.
So leid es mir tut, Hans, wir werden uns erst dann wieder sprechen, wenn Du die Lebendfütterung mit Mäusen einstellst. Wenn Jens diese Praktiken bevorzugt, dann ist es traurig genug; Du mußt Dich doch davon nicht anstecken lassen. Ich möchte keinen Freund haben, der sich am Leid anderer ergötzt.
Immer noch Dein Freund Thomas"
Also mir selber sind erst einmal alle Gesichtszüge entglitten ......
"Lieber Hans.
Ich kann mich erst heute wieder bei Dir melden, da mich unser letztes Gespräch über die Maßen belastet. Es fällt mir schwer, zu glauben, was ich da gehört habe. Im Grunde genommen glaube ich es immer noch nicht so recht und die vergangenen Nächte waren nur ein böser Traum. Wenn ich Dir diesen Brief unter Tränen schreibe, dann, weil es mir in reichlich vier Jahren nicht gelungen ist, in Dir ein Gefühl für Gnade und Barmherzigkeit zu wecken. Jetzt schäme ich mich fast für diese Bemühung.
Als Du mir vor ca. zwei Monaten von Deinen Plänen mit den Schlangen berichtetest, - halt, ich fange besser so an: mir sind Menschen suspekt, also fremd, die sich Schlangen als Haustiere halten. Im Einzelfall mag diese Aversion, also Abneigung, unbegründet sein. Leider sind mir bislang immer Schlangenhalter begegnet, die unter mangelndem Selbstwertgefühl leiden. Eine Schlange redet nicht, sie hat keine Arme und keine Beine.
In Thailand zieht man lebenden Giftschlangen die Haut ab und entnimmt ihnen dann, immer noch lebend, die Gallenblase. Auch ist es dort gang und gebe, Seeschildkröten auf den Rücken zu legen, ihnen den Panzer rundherum aufzuschneiden und sie dann lebenden Leibes auszuweiden. Ich habe Schildkröten gesehen, die vollständig ausgeweidet waren - nur ihre Augen blickten hilfesuchend umher - da hatten sie schon keine Arme und keine Beine mehr. Der Kopf wird dann zur Erlösung nach stundenlanger Qual abgeschnitten und den Hunden vorgeworfen. Für Asiaten ist nur das Fleisch wichtig und wertvoll, welches der lebenden Kreatur entnommen und im Anblick des Todeskampfes verzehrt wird.
Als ich Jens von dem Verbot der Lebendverfütterung von Wirbeltieren in Deutschland berichtete, bekam ich lapidar zu hören: "Du ißt doch auch Fleisch. Das ist doch nichts anderes." Zugegebenermaßer esse ich auch gerne mal ein Stück Fleisch. Das wird auch nicht in Abrede gestellt. Mir sind die Tiertransporte durch die EG Anlaß gewesen, mehr und mehr auf Fisch umzusteigen.
Bevor ein Wirbeltier zum Verzehr gebracht wird, muß es kurz und schmerzlos getötet werden. Der Spruch könnte zwar von mir sein, steht aber so dem Wortlaut nach im Tierschutzgesetz. Lebendverfütterung von Wirbeltieren ist in zivilisierten Ländern verboten. Natürlich gibt es Menschen, denen es sadistische Freude bereitet, eine lebende Maus mit einer Schlange in ein Terrarium zu sperren. Diese stundenlange Todesangst der Maus mit anzusehen, gibt dann den gewissen Kick.
Das Argument, Deine Schlangen würden nur Lebendfutter annehmen, weil sie es so gewohnt sind, ist falsch. Ausgehungerte Schlangen nehmen körperwarmen Kadaver - also gerade eben das Genick gebrochene Mäuse - gerne an.
So leid es mir tut, Hans, wir werden uns erst dann wieder sprechen, wenn Du die Lebendfütterung mit Mäusen einstellst. Wenn Jens diese Praktiken bevorzugt, dann ist es traurig genug; Du mußt Dich doch davon nicht anstecken lassen. Ich möchte keinen Freund haben, der sich am Leid anderer ergötzt.
Immer noch Dein Freund Thomas"
Also mir selber sind erst einmal alle Gesichtszüge entglitten ......
