Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :)

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  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #1
Cranky

Cranky

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Hallo Zusammen!

Ich spiele die letzten tage mit dem Gedanken, mir einen Teddy-Hmaster zuzulegen!
Da ich schon vor 3 Jahren 2 Hamster hatte und ich mich (hoffentlich) noch halbwegs mit deren Haltung auskenne, wollte ich wieder einen Hamster.

Ich habe gelsen, dass man einen Teddyhamster in einem Käfig halten soll, der mindestens einen halben Quadratmeter Grundfläche hat (also etwas 1x0,5m).
Allerdings finde ich in Ebay nicht die passenden Käfige! Ich muss auch leider dazu sagen, dass ich als Schüler ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung habe, was die Suche nach einem Käfig noch mehr erschwert :(

Und um einen Käfig selber zu bauen habe ich nicht die Zeit und auch nicht die Hnadwerklichen Mittel (was handwerkern angeht bin ich eine Niete...), deswegen muss ich auf etwas "fertiges" zurückgreifen!

Ich möchte am Anfang meinem Hamster ertsmal eine gemütliche Grundausstattung bieten (also Käfig, Haus, Essen und Trinken, sowie ein großes Laufrad (wie ich gelesen habe so 25cm im Durchmesser)).

Nach und nach werde ich ihm dann Sachen zum Klettern und Spielen holen, aber leider erst dann, wenn es im Geldbeutel halbwegs gut aussieht...

Könntet ihr mir vielleicht unter die Arme greifen, einen halbwegs anständigen und (ich muss LEIDER sagen, da ich bei einem Tier, welches ich mag nur ungerne sparen möchte) billigen Käfig zu finden?

Habt ihr noch andere Tipps für mich parat?

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass das ein cremefarbener Teddyhamster ist, mit recht kurzem Fell (so wie Hamster eben aussehen^^). Also sollte die Fellpflege (also "manuelles" durchkämmen, damit die Haare nicht verkleben) wegfallen. (Oder nicht?) So ungefähr sieht der Kleine aus:

Vielen Dank für eure Antworten und euch noch einen schönen Abend/Tag!

LG
Cranky
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #2
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #3
Hallo Cranky!
Wenn du statt einem Holz- lieber einen Gitterkäfig haben möchtest, wäre dieser hier gut geeignet:

Ansonsten kann man gebrauchte Aquarien oft sehr günstig bekommen. Schau dich dafür am besten mal bei ebay, in Kleinanzeigen, am schwarzen Brett im Supermarkt etc. um.

Ein artgerechtes Laufrad mit mind. 25 cm Durchmesser kostet auch etwas, aber die Investition lohnt sich. Bei rodipet.de oder Zooplus.de gibt es die Wodent Wheels in passender Größe.
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #4
Danke für die Antworten!
Also mir würde eher der Gitterkafig zusagen, da der Andere doch etwas zu groß ist^^
Wie sieht das denn aus mit Etagen? Brauch man gar nicht so viele?(Lieber große Grundfläche und weniger Etagen?!)
Und wie sieht es mit Sachen zum Klettern aus?
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #5
Etagen sind schon gut. wenn du eine durchgängige einbaust, hat er ja die Grundfläche nochmal. Sooo viel zum Klettern würde ich nicht reintun. Also keine Kletterseile, lieber Weidenbrücken.
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #6
Was meinst du mit Weidenbrücken? Ich kann mir darunter nichts vorstellen grade...
Sind Hamster also nicht so die Kletterfritzen? So eher Tiere die mehr laufen?
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #8
Was meinst du mit Weidenbrücken? Ich kann mir darunter nichts vorstellen grade...
Sind Hamster also nicht so die Kletterfritzen? So eher Tiere die mehr laufen?
Die meisten Hamster klettern recht gerne, allerdings nicht besonders gut. Eher ungeschickt. (mit Ausnahme von chinesischen Streifenhamstern). Deswegen sind Seile oder ähnliches nicht so besonders gut geeignet. Stattdessen lieber eine große Grundfläche.
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #9
Ah okay danke :)
Sonst noch orgendwas spezielles zu beachten?
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #10
Hallo,

0,5 m² ist m.E. für einen Goldhamster zu wenig. Untersuchungen der Universität in Bern zur Reduzierung von stressbedingten Verhaltensauffälligkeiten durch Veränderungen Bodenfläche und Einstreutiefe zeigen, dass für Goldhamster 1m² Grundfläche und eine Einstreutiefe von mind. 40 cm die Mindestanforderungen* sein sollten.

In freier Natur halten Goldhamster Reviere von etwa 5000m² und leben in komplexen sozialen Beziehungen. In Gefangenschaft ist es nicht möglich, den Tieren soziale Beziehungen zu Artgenossen zu ermöglichen, da die geringe Fläche, die der Mensch bietet, solche Versuche lebensgefährlich für die Tiere machen.

Daher muss bei Mittelhamstern vermehrt auf die Möglichkeiten, andere Verhaltensweise ausleben zu können, wert gelegt werden. Dadurch erlangen Grundfläche und Einstreutiefe für diese Tierart mehr von Bedeutung und müssen großzügig angeboten werden.
Eine ausreichende Strukturierung bzw. Gestaltung des Geheges sind natürlich ebenso wichtig, ebenso tägliche Beschäftigung.

*Mindestanforderungen verhindern das schlimmste und sind keine Garantie für eine artgemäße Haltung
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #11
O.0 Oha, das ist mir aber neu! Wie gesagt, ich kannte nur das hier:

Dann werde ich mir in selbst in ferner Zukunft keinen Hamster leisten können, da der Käfig mit 1m² und jedesmal 40 cm hohes Einstreu doch zu sehr auf den Geldbeutel schlagen...
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #12
@Tova: Klar, ein Quadratmeter ist besser und artgerechter usw. Allerdings sind die "offiziellen" Mindestmaße immer noch 100x50. Nicht jeder hat den Platz und den nötigen Aufwand für so ein großes Gehege. Ich finde aber dass 100x50 ein ganz guter Kompromiss ist. Wenn Cranky damit einem Notfellchen helfen könnte, warum nicht?
Zur Einstreutiefe möchte ich auch noch was sagen: Meine Teddy hat total gern gebuddelt, sie hatte immer ca. 20cm Einstreutiefe. Ich hab ihr dann immer mehr reingemacht, bis zu 45cm. Das fand sie dann aber anscheinend doof, hat monatelang nicht mehr gebuddelt.
Was ich damit sagen will, nicht jeder Hamster braucht so viel Einstreu. Ich würde es anfangs mit ca. 15cm probieren und wenn der Hamster gern buddelt kann man ja immer noch mehr reinmachen. Teddy hat aber auch in ihren 20cm richtige Gänge gebuddelt....40cm sind meiner Meinung nach nicht wirklich notwendig.

Noch eine Frage: Was heißt denn "Sie leben in komplexen sozialen Beziehungen"?
Mittelhamster sind strikte Einzelgänger, die sich nur zur Paarungszeit treffen. In der Heimtierhaltung ist das auch nicht anders, die sind mit ihrem Einzelgängerdasein vollkommen zufrieden.
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #13
Natürlich kann der Käfig nie zu groß sein, es reichen jedoch wirklich 100x50 cm Käfiggröße. 1m² muss nun wirklich nicht sein und ist für die Heimtierhaltung mitunter auch eine Zumutung. Nicht jeder hat so viel Platz in der Wohnung.
Du kannst den Käfig vom XXL- Heimtiercenter als guten Gewissens für einen Goldhamster kaufen und, wie Antigone schon schrieb, eine 2. Ebene einbauen.
Zur Einstreutiefe: Es gibt Hamster, die buddeln sehr gerne, denen sollte man 20-40 cm Einstreu geben, jedoch muss nicht der ganze Käfig so hoch eingestreut werden (es kann z.B. ein Teil abgetrennt werden mit einer Holzplatte und ein Zugang für den Hamster, vielleicht von oben mit einer Brücke oder dergleichen, geschaffen werden).
Es gibt aber auch Hamster, die das nicht annehmen und bei denen weniger Streu genügt. Das müsstest du bei deinem ausprobieren.

Wegen der Kosten: Goldhamster sind sehr reinliche Tiere, sie haben eine oder 2 Pinkelecken, der Rest des Käfigs bleibt sauber. Du müsstest also nur sehr selten komplett das Streu entfernen, ansonsten einfach, alle 2 Tage oder so, die Pinkelecken reinigen.

Edit: Kathrin war schneller. ;)
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #14
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #15
Oh vielen Dank, das ist gut zu hören! Sonst hätte ich bei einem 1m² Käfig den "Traum" vom Hamster schnell wieder vergessen können...
Und mit der 2ten Ebene klingt gut, nur wie gesagt am Anfang möchte im dem Kleinen erstmal eine solide und auch anständige Basis bieten (Wie ich es im Startpost schon geschrieben habe).
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #16
Off-Topic


Wo ? ........:|

Off-Topic

Oh, das war Friedas Frauchen. :uups:



@Cranky: Ich bin mir sicher, dass du deinem Hamster ein sehr gutes Zuhause bieten wirst. Du hast die richtige Einstellung! :)
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #17
Danke :)

Naja, wenn man sich doch schon ein Tier "zulegt", dann sollte es dem doch auch rundum gut gehen, nicht wahr?
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #18
Dann werde ich mir in selbst in ferner Zukunft keinen Hamster leisten können, da der Käfig mit 1m² und jedesmal 40 cm hohes Einstreu doch zu sehr auf den Geldbeutel schlagen...
Für ein 1qm Gehege bist du mit 100€ dabei, Streu macht man einmal rein und nicht mehr raus wenn man ordentlich einstreut und da liegen die Kosten dann bei maximal 5€. Also Kosten können hier nicht das Argument sein, glaub mir, ich habe drei Gehege in der Größenordnung ;).
Ein Käfig sollte IMMER eine Volletage haben, weil der Hamster sonst böse fallen kann.
Caterina
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #19
Bei einer artgemäßen Haltung sgeht es darum, das natürliche Verhalten eines Tieres zu fordern und zu fördern. Zum natürlichen Verhalten zählt unter anderem das Sozialverhalten. Ob man das Verhalten zwischen nicht in engen Gruppen lebenden Tieren als Sozialverhalten bezeichnen kann, ist eine Frage der Definition.
Tatsache ist jedoch, dass zwischen Tieren wie Hamster eine Form der Kommunikation stattfinden muss. Anders wäre es den Hamstern nicht möglich, derart große Reviere zu halten und ihrer Art ein weiteres Fortbestehen zu ermöglichen. Man kann davon ausgehen, dass die Kommunikation der Hamster in erster Linie über Gerüche stattfindet.

Interessant in dieser Hinsicht sind ebenfalls Untersuchungen der Universität Bern, bei denen mehrere Goldhamster in einer größeren Anlage von ca. 8m² gehalten wurden. Etablieren konnte sich jeweils nur ein Tier, allerdings kam es nicht zu direkten Angriffen oder gar zu Tötungen. Dies zeigt, dass zwischen den Tieren ein ausreichendes Maß an Kommunikation stattgefunden hat, die so etwas verhindern.

Die Untersuchungen an Goldhamster in freier Wildbahn sind mehr als dürftig. Es ist aber nicht im Sinne des Tieres anzunehmen, dass Artgenossen für ein artgemäßes Leben nicht von Bedeutung sind. Nicht umsonst ist man selbst in Zoos bemüht, selbst bei Tierarten, die in der Natur nicht in Gruppen leben, Einzelhaltung zu vermeiden.
Ist es wirklich so verwunderlich, dass ein Tier, mit einem derartigem Platzbedürfnis, nicht mit Artgenossen zu halten ist, wenn die Hamster auf so engem Raum zusammengepfercht werden?

Im Gegensatz zum Goldhamster wurde das Verhalten des Feldhamster besser dokumentiert. Diese „Einzelgänger“ nutzen durchaus gemeinsame Reviere und Bauten, letztere werden abwechselnd genutzt. Feldhamster und Goldhamster sind unterschiedliche Arten, man kann nicht davon ausgehen, dass es hierbei Gemeinsamkeit ist. Genauso bedenklich ist es allerdings davon auszugehen, dass es nicht so ist.

Anhand dessen, was man bisher weiß, kann davon ausgegangen werden, dass die Kommunikation zwischen Artgenossen für Hamster durchaus von Bedeutung ist. Diese innerartliche Kommunikation bzw. das Sozialverhalten ermöglicht diese Tiere durchaus in einem „sozialem System“ zu leben.

Da der Versuch, den Tieren innerartliche Kommunikation in Gefangenschaft nicht empfehlenswert und im schlimmsten Fall tödlich ist, muss bei solchen Tierarten vermehrt auf die Möglichkeit andere Bedürfnisse auszuleben wert gelegt werden.

„Offizielle Mindestmaße“ sind m.E. bedeutungslos, sofern sie nicht entsprechend untermauert werden. Was hat ein Tier von einem Mindestmaß, dass sich nicht nach seinem Bedürfnissen richtet, sondern nach dem, was in Zoohandlungen angeboten wird? Oder das Mindestmaß so zu legen, dass sich jeder ohne "schlechtes Gewissen" so ein Tier holen kann, weil es eine Zumutung für den Halter ist, mehr zu empfehlen...?

Es ist erschreckend, wie wenig von ihrem natürlichen Verhalten Goldhamster auf diesen offiziellen Mindestmaßen bzw. den gebotenen Bedingungen zeigen. Denn das ist ein Zeichen dafür, wie wenig eine solche Haltung den Bedürfnissen des Tieres entspricht. Genauso ist es erschreckend, wie häufig trotz solcher Mindestmaße stressbedingtes Verhalten wie Gitternagen gezeigt wird.

Es muss natürlich jeder selbst entscheiden, inwieweit er seinem Tier eine artgemäße Haltung ermöglichen will oder ob er sich gegen eine solche Tierart entscheidet, weil er den Bedürfnissen dieser Art nicht ausreichend entsprechen kann.
Es fällt bei einer solchen Entscheidung natürlich ins Gewicht, ob ein Nottier bei sich aufnimmt, dass sonst einer weitaus weniger schönen Zukunft entgegenblickt (oder damit Platz für solche Tiere schafft, indem man Nothilfen unterstützt) oder nicht.

Es ist einfach bedenklich, wie selbstverständlich "offizielle" Mindestmaße weitergegeben und verwendet werden und wie selbstverständlich es zu sein scheint, wenn ein Goldhamster arttypische Verhaltensweisen nicht zeigt.

Ansonsten ist diese Seite für angehende Hamsterhalter ganz lesenswert:
 
  • Neuse Wohnheim für kleinen Mitbewohner :) Beitrag #20
Zum Sozialverhalten hab ich mal hier einen Text rausgesucht:

Nur allein!

Goldhamster lassen sich nur als Jungtiere zusammen halten. In freier Wildbahn leben sie nicht länger als bis zum Abschluss der Geschlechtsreife zusammen. Dann trennen sich die Jungtiere auf und suchen sich eigene Reviere. In freier Wildbahn leben die Tiere solitär also einzeln in ihren Revieren, welche sie aggressiv gegen andere Tiere und auch gegen ihre Artgenossen verteidigen. Nur zur Paarung treffen Hamster aufeinander, nach erfolgreicher Befruchtung vertreibt das Weibchen den Bock aber sofort wieder aus dem Nest. Auch die Jungtiere werden von der Mutter im Alter von 4 -8 Wochen vertrieben, mitunter bleiben Geschwister dann noch eine Weile zusammen, aber spätestens nach dem Abschluss der Geschlechtsreife trennen sich auch hier die Tiere. Spätestens wenn die Geschlechtsreife bei unseren Heimtieren abgeschlossen ist, müssen sie getrennt werden, da sie sich sonst starke Revier kämpfe liefern, bei denen der unterlegene Hamster getötet wird. Gruppenhaltung ist abzulehnen, sie bedeutet immer großen Stress für Goldhamster! Es mag Ausnahmen geben, gerade die so friedlichen Teddyhamster arrangieren sich mit ihren Artgenossen oft, aber auch da kann es von heute auf Morgen zu blutigen Auseinandersetzungen kommen und auch diese Tiere stehen ein Leben lang unter Stress weil sie kein eigenes Revier haben. Gerade der im Rangkampf unterlegene und untergeordnete Hamster steht unter Stress, meist sind sie kleiner, sterben früher und sind nervöser.
Vermenschlichen Sie diese Tiere nicht - sie sind allein nicht einsam! Sie können gut ohne Artgenossen auskommen und brauchen keine sozialen Kontakte. Sie empfinden im Gegenteil die Gegenwart von Artgenossen als Stress und (außer zur Paarung) als unangenehm.



Mittelhamster sind (im Gegensatz zu Zwerghamstern) definitiv Einzelgänger. Mit dem Sozialverhalten habe ich mich, um ehrlich zu sein, noch nie wirklich auseinandergesetzt. Mag vorkommen dass sie in der Natur auf Artgenossen treffen oder sie riechen. Allerdings nur durch Zufall, nicht weil sie sich auf irgendeine Art und Weise zu Artgenossen hingezogen fühlen. Artgerechte Haltung heißt keinesfalls genauso wie in der Natur, sonst dürften wir beispielsweise mit unseren Tieren überhaupt nicht zum TA gehen. Man darf auch nicht vergessen dass Hamster domestiziert sind. Fakt ist dass sie als Einzelgänger vollkommen zufrieden sind.

Zu den Mindestmaßen: Das sind auch nicht irgendwelche weit hergeholten Maße. Soweit ich weiß wird vom Tierschutz 60x40cm empfohlen und das ist definitiv zu klein.
Auf 100x50 kann ein Hamster seine Verhaltensweisen durchaus genauso ausleben, einen großen Unterschied machen diese 0,5qm auch nicht. Er kann buddeln und im Rad laufen und (ganz wichtig) sollte er ja auch Auslauf bekommen.
Eigentlich bin ich auch kein großer Fan von Mindestmaßen, es sind eben nur Mindestmaße. Teddy hatte 2 Etagen mit je 0,96qm und sollte ich jemals wieder einen Hamster halten wird der auch nicht unter einem Quadratmeter leben. Nur um das klarzustellen ;)
Aber wenn man die Möglichkeit hat einem Notfallhamster zu helfen sollte man das auf jeden Fall tun.
 
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