13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch

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  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #1
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hermanni-Jessica

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Hallo zusammen,
ich habe mich hier angemeldet, weil unser 13-jähriger Border Collie „Timo“ nun zum zweiten Mal starke Probleme zu haben scheint.
Erst mal zu seiner Vorgeschichte:
Er hat seit wir ihn besitzen (etwa 12 Jahre) Hüftdysplasie und Arthrose vom Tierarzt diagnostiziert bekommen.
Nach einem kurzen Fehlgriff ist er nun seit vielen Jahren in guter ärztlicher Behandlung.
Er hat in jüngeren Jahren gegen seine Schmerzen Tabletten bekommen, dann sind wir auf pflanzliche Mittel wie Teufelskralle bekommen. Leider mussten wir vor 4 Jahren in eine Dachgeschosswohnung ziehen, sodass der Hund bei jedem Gassi gehen in das 3. Stockwerk über die Treppen laufen muss. Er hat ein Geschirr zum Gassi gehen bekommen, mit dem wir ihn beim Laufen der Treppen sehr gut unterstützen können.
In seinen letzten 2-3 Jahren hat ihm das Wetter immer mehr zugesetzt. Wenn es warm war, kam er aus dem Trinken gar nicht mehr raus und hechelte ununterbrochen. Auf Empfehlung des Tierarztes wird sein langes Fell um die Jahreszeit immer radikal gekürzt, das hat auch Besserung gebracht.
Derzeit bekommt er Senioren-Trockenfutter. Ganz selten bekommt er mal ein Stück Wurst oder Käse, Leckerlies nur zu gegebenen Anlässen wie Belohnungen oder als „Lockmittel“. Ab und zu bekommt er auch wenige Reisreste unter sein Futter gemischt, Feuchtfutter bekommt er sei ungefähr 3 Jahren nicht mehr.

Nun gab es im Juni diesen Jahres den ersten Vorfall. Vom einen auf den anderen Moment wurde der Hund total apathisch. Ich habe ihn in diesem Moment in der Küche neben einem großen Urinfleck gefunden. Ab diesem Moment wollte er nicht mehr aufstehen, wenn man ihn zwang (zum Beispiel um Gassi zu gehen) schwankte er stark beim Laufen, er schaffte es nicht, den Urin anzuhalten, sodass es am ersten Tag immer in’s Treppenhaus ging. Er hatte schon Zeiten, wo er beim „Anlaufen“ im Treppenhaus zum Gassi gehen regelmäßig schon in das Treppenhaus gepinkelt hat, spätestens dann aber draußen auf dem Weg oder der Straße (10m vom Busch entfernt), mein erster Gedanke war dabei vielleicht etwas zu menschlich, aber ich finde ihn gar nicht so abwägig: Wenn wir Menschen auf die Toilette müssen, wird es meistens erst vor der nächsten Gelegenheit (z.B. Haustür) so unerträglich, dass wir meinen, wir müssten uns gleich in die Hose machen. Geht es dem Hund vielleicht nicht anders?
Ich habe ihn dann die Treppen am ersten Tag komplett getragen und ihn dann auf seinem Teppich abgelegt, Futter und Trinken direkt vor die Nase, das er nicht weit laufen musste.
Beim Gassi gehen hat er sich im Übrigen einfach so auf die Wiese gelegt und wollte nicht mehr aufstehen. Er hat nur noch auf meine Stimme reagiert und das auch nur sehr eingeschränkt. Auf andere Hunde (er macht sonst bei Rüden immer Terror) kam keine Reaktion.
Am zweiten Tag stand er schon wieder nach mehreren Anläufen alleine auf und lief auch mal in der Wohnung herum, seine Reaktionen auf Rufen wurde besser und er nahm nicht nur Leckerlies sondern auch sein gewohntes Trockenfutter wieder gut an. Bin an dem Tag mit ihm runter in den Garten (es war noch ziemlich warm) und habe ihn da einmal kühl mit Wasser übergossen, nachdem ich sein Fell wieder gekürzt hatte. Die Treppen lief er zur Hälfte wieder wie gewohnt alleine. Beim Pinkeln hat er (wie es für ihn normal ist) auch wieder manchmal das Bein angehoben.
Es war Wochenende und unser Tierarzt der auch einige km (wegen unserem Umzug) weg wohnt, hatte keinen Notdienst gehabt an diesen besagten zwei Tagen.
Als ich am nächsten Tag von der Arbeit kam, um mit ihm zum Doc zu gehen, war er wieder völlig normal. Er kam zur Begrüßung schwanzwedelnd an, ging ohne Probleme Gassi und kümmerte sich dort wieder auch um die anderen Hunde. Alles war wie vorher!
Ich ging am gleichen Tag noch mit ihm zum Arzt, der sagte mir aber nur, dass er für seine Vorgeschichte und sein Alter völlig fit sei, kein Fieber, Blutbild war erst vor einem halben Jahr ohne Unauffälligkeit gemacht worden.
Bis gestern war wieder alles normal, dann fing das Gleiche wieder an, diesmal war meine Mutter vor Ort. Ich kam am gleichen Tag am Mittag nach Hause und mir bot sich folgende Situation: Es schein mir nicht so schlimm wie der Anfang beim letzten mal. Er zeigte Reaktionen auf Rufe und wirkte nicht ganz so abwesend. Ansonsten war es aber mit dem „in die Wohnung und den Hausflur pinkeln“ und dem Schwanken das gleiche. Er legte sich auch wieder beim Gassi gehen hin. Zum Aufstehen musste man ihn gestern noch „zwingen“, indem man ihm mit einem Griff unter den Bauch nach oben hievte, wie beim letzten Vorfall eben auch.
Heute morgen schien es mir wieder besser zu werden, denn über Nacht habe ich ihn mehrmals auf dem Boden laufen gehört (vermutlich zum Wassernapf in die Küche) und heute morgen ist er nach 2 Anläufen völlig alleine aufgestanden und ließ sich ohne Probleme dann sein Geschirr anlegen. Gepinkelt hat er im Hausflur nicht (Obwohl er von 22 bis 7 Uhr morgens aushalten musste), erst auf der Straße konnte er es nicht mehr halten. Die nächsten Male hat er zum Pinkeln wieder das Bein angehoben. Heute morgen ist er die Hälfte der Treppen auch wieder alleine gelaufen, er geht zum Trinken und Fressen auch wieder zu seiner gewohnten Stelle. Dennoch schwankt er noch leicht und liegt fast den ganzen Tag über. Ob er heute wieder wie üblich an der Haustür begrüßt, muss ich noch abwarten, da ich noch auf der Arbeit bin.

Meine Mutter hat nun für morgen früh einen Termin beim Tierarzt. Ich bin der Meinung, dass man ihm noch mindestens 3-4 Tage geben sollte, in denen er eine Chance hat sich weiter zu erholen, das letzte mal dauerten die Symptome ja etwa 3 Tage an.. Natürlich ist das „Erlösen“ nun ein größeres Thema in der Familie… Aus derzeitiger Sicht – da ja eine Besserung von gestern auf heute schon wieder eingetreten ist – halte ich es aber für viel zu voreilig, ohne bekannte Ursache da etwas zu entscheiden. Ich weiß, per Ferndiagnose kann nur vermutet werden, aber vielleicht hat der eine oder andere ja eine Vermutung zur Ursache, kennt ähnliche Fälle oder weiß sogar Hilfsmittel zur Besserung.

Ich bin um jeden Rat, jede Erfahrung und jede Hilfe dankbar!

Viele Grüße,
Jessica
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #2
Es gibt 3 Möglichkeiten, die Dein Hund hat, es kann ein Schlaganfall gewesen sein - gut behandelbar - wenn man rasch handelt und zum TA oder Klinik fährt.
Dann kann es ein epileptischer Anfall gewesen sein, z. B. durch einen Tumor - muss auch TÄ abgeklärt werden, wenn es nicht durch einen Tumor ist, kann es mit Medis behandelt werden.
Es kann auch das Herz sein, je nach dem was es ist, kann es mit Medis behandelt werden.
Ich würde mit dem Hund in eine Klinik fahren, da sie dort doch bessere Untersuchungsmöglichkeiten haben. Allerdings sofort, damit nicht noch mehr Zeit vergeht.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #3
Hallo Ronja,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. Das hat mir sehr weitergeholfen!
Ich bin beim Googeln von Schlaganfällen bei Hunden auf das "Vestibular-Syndrom " gestoßen.
Das würde für mich auf den ersten Blick im Vergleich zum Rest am Besten passen, vor Allem da im Krankheitsverlauf eine schnelle Besserung - wie es ja beim 1. Vorfall so war - innerhalb weniger Tage bis Wochen beschrieben wird.
Auf was sollte bei der Untersuchung insbesonders geachtet werden? Röntgen? Blutbild? Urinprobe?
Vielen Dank noch einmal.
Grüße,
Jessica
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #4
Genau, das ist der Schlaganfall beim Hund. Ich würde den Hund weiter in Auge behalten! Meine 16 jährige Hündin hatte vor 1 1/2 Jahren einen leichten, vor einem Jahr einen schweren Schlaganfall. Wenn einer mal da war, kann es schnell wieder zum nächsten kommen.
Auf jeden Fall beim nächsten mal sofort zum TA, denn je er sie Mittel bekommt (per Infusion) um so schneller wird er Anfall gestoppt!
Egal ob es leichte Symptome oder schwere sind, die ersten Stunden sind entscheidend.
Ansonsten, wenn es ihr jetzt wieder gut geht, gar nichts machen, alles wie immer.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #5
Hallo Ronja,

ich wurde heute schon wieder begrüßt und zum Gassi gehen ist Timo wieder freiwillig aufgestanden, hat sich auch wieder drauf gefreut. Beim Laufen schwankt er noch etwas, ansonsten ist er wieder voll dabei. Gerade kommt er auch wieder zum Schmusen angetappst, er ist nämlich ein ganz Verschmuster :054: Beim Gassi gehen kam auch wieder Interesse für das weibliche Geschlecht auf.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es so ein Schlaganfall war, vor Allem das plötzliche Auftreten und das schnelle Abklingen spricht für mich dafür, neben den Gleichgewichtsstörungen (Schwanken), der Abwesenheit und eben den anderen beschriebenen Anzeichen.
Mein Problem ist nur, dass meine Mutter :)eusa_shhh:) nicht so ganz das Verständnis dafür hat, das Schwanken auf seine Hüfte schiebt und sein Verhalten als Altersschwäche deutet. Sie geht morgen mit dem Hund zum Doc zur Untersuchung, aber da er beim letzten mal auch nicht nach Beschreibung der Beschwerden wusste, woher diese hätte kommen und so schnell wieder gehen können, bezweifle ich, dass er meine Vermutung als Diagnose stellt. Hab im Internet sogar gelesen, dass einige Ärzte von dieser Möglichkeit gar nicht so genau wissen und falsch andere Dinge diagnistiziert wurden.
Werde ihr mal zusammengetragenes Infomaterial mitgeben und ihr nochmal genau erklären, was für das Vestibular-Syndrom spricht. Habe sie auch inständig gebeten vor einer "Erlösung" auf jeden Fall nochmal telefonische Rücksprache zu halten, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Tierarzt ein Tier ind em Zustand und mit solcher Besserung innerhalb eines Tages einschläfert.

Gibt es denn keine Möglichkeiten um solche Schlaganfälle vorzubeugen? Von dem was ich gelesen habe, ist die genaue Ursache icht feststellbar und es ist nicht heilbar - nur behandelbar. Aber vielleicht hast du ja noch einen Tipp für uns.
Danke nochmal, du warst eine sehr große Hilfe für mich.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #6
Nein, es ist nicht vorzubeugen. Wichtig ist wirklich! Wenn Du siehst, Euer Hund hat es wieder, schnellst möglich zum TA, damit er die nötigen Infusionen bekommt.
Wenn der Hund sich wieder erholt hat - das restliche Schwanken wird auf noch Verschwinden, ist es kein Grund ihn einzuschläfern.
Wichtig ist wirklich die Erstbehandlung, da es schnell auch zu einem 2en kommen kann.
Joy hatten bei ihrem 2en, einen Zusammenbruch, danach Kreisrennen und Kopfschiefhaltung. Ist dank sofortiger Therapie alles restlos schnell verschwunden.
Wir hatten ein Wolfshündin - die hatte ihren ersten Anfall sehr schwer, totale Erblindung, Kopfschiefe, Beine konnten nicht mehr koodiniert werden, Kot und Urin nicht mehr gehalten werden. Auch sie erholte sich durch schnell einsetzende Therapie restlos davon.
Mit 16 bekam sie den 2en. Da merkten wir am 2en Tag, das es zu Ende ging und erlösten sie.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #7
So, er war heute beim Tierarzt: Dieser hat einen Schlaganfall diagnostiziert.
Lt. dem Telefonat mit meiner Mutter muss er nun regelmäßig 2x tägl. Tabletten nehmen, die ?die Durchblutung des Gehirns? anregen..
Ob es mit dem Innenohr zusammen hängt kann er nicht feststellen und er meint, dass man das auch nur in ausgewählten Kliniken könnte.
Unser Hund soll jetzt erst mal die Tabletten nehmen und wir sollen beobachten ob es damit besser wird, weil er ja noch etwas wackelig auf den Beinen ist.

Danke noch einmal für deine Hilfe, ich hoffe nur, dass das nun wieder besser wird. Wenn nicht, müssen wir vielleicht wirklich noch eine andere ärztliche Meinung einholen.
Vielen Dank für deine Hilfe, Ronja!
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #8
Habe ich gerne gemacht! Ich weiß ja wie das ist, mit unseren alten Hunden!
Hauptsache, es kann ihm geholfen werden! Halte mich auf dem laufenden!
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #9
Leider muss ich dieses Thea noch einmal herauskramen...
Es sieht gar nicht gut aus: Er hatte seinen 4. Anfall am letzten Wochenende, nun, ein paar Tage später nachdem es schon abgeklungen war, hat er aus unerklärlichen Gründen 4 Stunden nach dem Gassi gehen nachts um 3 in die Wohnung gepinkelt.
Daraufhin war meine Mutter heute beim Arzt, der erhöhte Leukozyten im Blut festgestellt hat, die er auf eine Entzündung zurückführt. Er hat heute eine Antibiotikaspritze bekommen, morgen bekommt er noch eine.
Mehr will der TA nicht tun, wenn es sich nicht legt, sollen wir ihn erlösen.

Er hat aufgrund seines Alters sehr kaputte Zähne, auch schon übel riechend, einer ist sogar komplett eingerissen und somit nach innen offen.
Andererseits: Kann es aufgrund des erhöhten Harndrangs nicht auch eine Harnwegsentzündung sein? Würde es Sinn machen, mit pflanzlichen Mitteln (Tee und Tabletten) eine Behandlung zu versuchen? Ich habe meine letzte Entzündung so sehr gut in den Griff bekommen.
Der TA weiß scheinbar nicht, wo die Entzündung sitzt.

Der Hund frisst und trinkt momentan selbstständig. Er läuft auch und steht auch von alleine auf.
Ich will irgendwie nicht glauben, dass es jetzt schon "beendet" werden soll.

Habt ihr Erfahrungen mit erhöhten Leukozytenwerten bei alten Hunden? Bei dem letzten großen Blutbild vor nicht mal einem halben Jahr war ja total super. :(
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #10
Das hat mir sehr weitergeholfen!
Ich bin beim Googeln von Schlaganfällen bei Hunden auf das "Vestibular-Syndrom " gestoßen.
Dein Hund zeigt überhaupt keine Symptome von einem Vestibulär Syndrom. Da müsste er mindestens den Kopf schief halten oder gedreht. Das würde nicht so einfach weggehen. Und wahrscheinlich würde er sobald er steht auch anfangen sich im Kreis zu drehen.

Auf was sollte bei der Untersuchung insbesonders geachtet werden? Röntgen? Blutbild? Urinprobe?
Du brauchst v.a. ein Röntgen, einen orthopädischen und einen neurologischen Schlaganfall.
Was du beschreibst, spricht meiner Meinung nach auf tagesbedingte Verschlechterung der Arthrose oder HD. Für einen Bandscheibenvorfall (hier gibt es auch sehr viele verschiedene Ausmaße) oder für eine weitere Veränderung an der Wirbelsäule oder für einen Tumor, wobei der wahrscheinlich nicht plötzlich wieder besser werden würde.
Von epileptischen Anfällen zeigt er auch überhaupt nix.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Genau, das ist der Schlaganfall beim Hund.
Nein. Das stimmt nicht. Das Vestibulärsyndrom ist einfach nur eine Krankheit, die auch bei einem Schlaganfall auftauchen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #11
Habe garede noch enmal mit meiner Mutter telefoniert und Folgendes hat sich noch ergeben:
Er hat Blut im Urin und leicht erhöhte Temperatur (etwas höher als 37°C).
Da er auch bei seinen letzten Anfällen oder was auch immer das ist nie so oft urinieren musste und es auch nur einmal in der Wohung tat, schließe ich in diesem Fall doch ziemlich auf ein Problem im Harnwegs- udn Nierenbereich. Er war egarde am Wassernapf und beim Trinken kamd ann schon weder die nächste kleine Pfütze, ziemlich dunkel, geht in's Orangene..
Meine Mutter will von Blasen- und Nierentees gegen die eventuelle - ihrer Meinung nach schwachsinnige - Vermutung, dass die Entzündung in den Harnwegen liegt, nichts hören. Entweder das Antibiotikum schlägt in 3-4 Tagen an, oder sie trifft die Entscheidung ...

Da muss ich leider irgendwie an meinen letzten Todesfall einer Schildkröte denken, wo keiner der Tierärzte wusste was es war und sie schon als tot abgeschrieben wurde. Am Ende war es dann eine Verstopfung, die die Ärzte nicht diagnostizieren konnten, weil sie darauf gar nicht untersucht haben ... Das Tier ist ganz langsam egstorben, mit richtiger Behandlung wäre es im Normalfall Ruck-Zuck wieder besser geworden...
Wenn man nicht weiß was es ist: Antibiotikum als Allheilmittel und wenn das nicht wirkt weiß man ja nicht weiter und schreibt das Ganze einfach ab. Finde ich irgendwie traurig...

Nebenbei: Seine restlichen Blutwerte (Organe) wären absolut Top.

Anmerkung: Auf der Fahrt zum Tierarzt hat er sich wohl im Auto auch erbrochen, wie ich gerade erfahren habe.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #12
Also du hast glück. Mein Hund überlebte mit 14 seinen ersten schlaganfall nur Knapp und erholte sich Trotz Tabletten und Srpitzen nichtmehr weshalb wir ihn gehen lassen mussten. (storry: )

Ich hoffe das es sich nochmals bei euch zum Guten wendet. *drück*
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #13
Dankeschön Escaflown, aber wir sind uns ja nicht mal sicher, was genau er hat und ob diese Anfälle (Vielleicht wie gesagt wurde Schlaganfälle, vielleicht ja aber auch nicht..) mit der jetzt aufgetretenen Entzündung zusammen hängen..

Ich habe jetzt mal angefangen ihm Nieren- und Blasentee statt Wasser anzubieten und ich habe ihm bereits 2 x 2 Tabletten Canephron gegeben, was man frei erhältlich in der Apotheke zur Unterstützung von Harnwegserkrankungen bekommt. Da dies alles pflanzliche Mittel sind, nehme ich nicht an, dass sie dem Hund mehr schaden als nützen können. Ich empfinde es wenigstens als Versuch ihm zu helfen, auch wenn man nicht genau weiß, was er hat.

Die nächsten Tage wird es sich wohl entscheiden, ob wir ihn gehen lassen müssen oder nicht, bis dahin will ich einfach alles Mögliche noch einmal versucht haben.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #14
Also mein Dusty machte ja auch so einfach Unter sich wech alle 1,5-2std musste ich Decke Wechseln und Wischen da er es net mehr halten konnte. bei ihm wars aber auch nen ticken schlimmer als bei eurem. Was auch gut hilft bei Blasen sachen so ein Kürbistee stärkt die Blase gibts bei Schlecker.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #15
Habt ihr mal einen zweiten Tierarzt zurate gezogen?
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #16
Nein, aber es wäre auch leider nicht möglich, da meine Mutter sich dagegen stellt. Sie ist der Meinung, dieser Tierarzt ahbe ihn schonh sein Leben lang gut betreut und weiß in allen Angelegenheiten was er tut. Bei den letzten Anfällen kam er aber auch erst auf das Thema Schlaganfall bzw. dieses Syndron, nachdem ich es im Internet recherciert hatte und meiner Mutter die Unterlagen dazu gedruckt und erklärt hatte.
Erinnert mich alles wie bereits gesagt leider an meine verstorbene Schildkröte, wo auch keiner wusste was es ist unmd auch niemand es für nötig gehalten hat, mal auf wirklich alle Aspekte zu untersuchen.

Aber ich stoße ja schon bei dem Vorschlag mit dem Tee auf taube Ohren, da weiß ich nicht wie ich den Vorshlag zu einem 2. Tierarzt durchsetzen soll.
Zitat: "Der Hund ist alt (13 Jahre), der kann halt nicht mehr."
Ich finde leider nur, dass man es sich damit irgendwie zu einfach macht. Sicher ist es nicht schön, seinen Urin ständig wegzuwischen und sich Zeit zu nehmen, um mit ihm die Treppen zu laufen, aber deswegen einen Hund so schnell wie möglich einzuschläfern ...
Ich bin der Meinung, dass auch mit Antibiotikum und vor allem, wenn man nicht genau weiß was es ist, nicht nach 3-4 Tagen eine deutliche Besserung auftreten muss. Je nachdem was es ist, dauert eine vollständige Behandlung garatniert nicht nur bei Menschen sondern auch bei Hunden länger.
Ach Mist... Ich will ihn auch nicht leiden lassen, aber ohne genau zu wissen was es ist gleich einschläfern?! :(
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #17
Also, das erst waren Schlaganfälle, Kopfschiefe muss nicht unbedingt dabei sein. Das viele Pinkeln kam bei uns auch immer vor.

Ich würde auf jeden Fall die Nieren überprüfen lassen!

Dann, die Zähne machen viel kaputt im Körper. Möglichkeit: Cortison geben, damit es nicht noch auf das Herz schlägt.(Nach Absprache des TA natürlich). Es unterdrückt zwar nur die Bakterien die von den Zähnen ausgeht, aber andere Behandlungsmöglichkeiten gibt es im Moment für Deinen Hund nicht. Meine Joy hatte ihren ersten auch mit 14, nach einen halbem Jahr den 2en. Inzwischen ist sie fast 17!!!! Alt oder nicht, ich bin froh, dass sie behandelt wurde. Meine TÄ sagte auch, Joy muss nicht an einem Schlaganfall sterben!!!
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #18
Um wirklich herauszufinden, was er hat, müsste er in eine Klinik. Denn ich denke, dass er mehr als nur ein Problem hat. Die ganze Diagnostik würde euch sicherlich schon 500€ kosten, dann kommen noch Behandlungen dazu.
Und ein Faktor, der meines Erachtens dazukommt: ein Klinikaufenthalt, der in diesem Fall wahrscheinlich nötig wäre, bedeutet Stress. Und wie sinnvoll ist es einem alten Hund, der einfach alt und krank ist, diesen Stress anzutun? Die Alternative ist natürlich die Euthanasie, wenns wirklich nicht mehr geht (vorher würd ichs aber nicht machen). Aber das ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Und ich wüsste nicht, wie ich mich entscheiden würde.
Aber mit dem Blasen und Nierentee machst du nichts falsch. Nur gib ihm nicht nur den zu trinken, das Zeug ist harntreibend, er muss also mehr pinkeln und deswegen auch mehr Flüssigkeit aufnehmen.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #19
Für die Untersuchungen muss der Hund nicht in der Klinik bleiben. Ich fahre alle 3 Monate mit meinen beiden alten Hunden in die Klinik um Blutwerte testen zu lassen. Ich bekomme innerhalb von 30 Minuten das Ergebnis.
 
  • 13 jähriger Hund - 2. Zusammenbruch Beitrag #20
Für die Untersuchungen muss der Hund nicht in der Klinik bleiben. Ich fahre alle 3 Monate mit meinen beiden alten Hunden in die Klinik um Blutwerte testen zu lassen. Ich bekomme innerhalb von 30 Minuten das Ergebnis.
Zum Bluttest brauchen sie auch nicht bleiben :roll:. Der Hund von der Threaderstellerin muss KOMPLETT durchgecheckt werden und das dauert.

Kopfschiefe muss nicht unbedingt dabei sein.
Doch, deswegen heißt es Vestibulärsyndrom ...
 
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