Hm, mehr oder minder. Ich hätte sie geröngt. Das tolle bei einem Schildkrötenröntgenbild ist ja, dass man gleich das ganze Tier drauf hat (vorausgesetzt sie rennen nicht von der Platte runter :eusa_doh

. Da hätte man es eigentlich sehen müssen.
Da hättest du mehr getan als die beiden anderen Ärzte.
Der Erste hat sie schon als tot abgeschrieben (so kam es mir vor), hat ihr nur ne Spritze zur Durchspühlung der Nieren gegeben. Als ich nach weiteren Untersuchungen gefragt hab, meinte sie es würde keinen Sinn machen. Parasitenuntersuchung war negativ, auch Hexamiten. Weiß nicht ob sie echt nicht mehr tun wollte oder konnte. Nachdem ich am nächsten Tag nochmal angerufen hatte, weil es ja nicht besser wurde, hat sie mir dazu geratend as Tier weiter zu baden und zu hoffen, dass es besser wird.
Na ja und zum 2. Arzt: Ich habe an der Rezeption gleich gesagt, es sei ein Notfall, dass das Tier kaum noch Lebenszeichen zeigt. Was war? Nach 2 Stunden im Wartezimmer hat sich die Schildkröte dann selbst erlöst. Nach 20 Minuten unter der Wärmelampe gab es weiter keine Reaktion, dann kam ich endlich dran und der TA stellte den Tod fest.
Im Übrigen hatte ich auch bei anderen Behörden und sogar bei unserem Zoo angerufen, die auch Griechen haben. War keien Hilfe zu erwarten. DieLeute aus meinem SK-Forum konnten natürlich auch nur von ihrer eigenen Erfahrung berichten, da sie selbst ja keine Ärzte sind.
Im Übrigen: In Notfällen habe ich mir schon andere Tierärzte für Schildkröten herausgesucht und kann auch mit meinem Aut sofort hinfahren. Dazu bestelle ich mir demnächst noch 2 Bücher für Schildkrötenkrankheiten bei Amazon, die eigentlich auch für Tierärzte geschrieben wurden. Nicht, um einen Arztbesuch zu sparen - im Gegenteil: Um Vorarbeit leisten zu können, wenn ein Tierarzt mal wieder keine Ahnung hat, was er machen soll.
Was natürlich auch der Hammer war: Meine Stadtverwaltung, die mir die Schildkröte in Pflege gegeben hat wollte von den Tierarztkosten usw. natürlich nichts wissen, das habe ich alles selbt getragen. Hat für mich natürlich keien Rolle gespielt, auch nmit Azubigehalt nich, aber es gibt da sicher auch Pfleger, die sich (wo ich wieder beim Punkt wäre) selbst erlöst hätten. Na ja, so hat jeder leider seine traurigen Storys...
Ich habe nur (nicht nur im tiermed. Bereich) aus einigen Fällen gelernt, dass man sich nie auf eine Meinung verlassen und auch selbst Informationen sammeln, rechercheiren und hinterfragen sollte.
Ärzte sind auch nur Menschen und keine Götter in weiß. Und wie du schon sagtest, sie können auch mal Fehler machen - schließlich ist das menschlich. Da sehe ich Halter und auch bei sich selbst jeden selbst in der Pflicht auch mal selbst aktiver zu werden.
Euch allen mal eine gute Nacht! Sollte es morgen Neuigkeiten zu Timo geben, werde ich sie hier einstellen.
Viele Grüße!
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Dder Tierarztbesuch heute gibt wieder Hoffnung: Er ist regelrecht in's Auto gehüpft, läuft auch ganz gut wieder gassi und hat beim TA auch gleich die Leckerchen im Wartezimmer auf dem Boden eingesackt, die ein anderer Hund wohl vergessen hatte.
Er hat sich beim TA auch - anders wie gestern - nicht bei jeder Gelegenheit hingelegt, ist rumgelaufen und ist zur Untersuchung brav stehen geblieben, das Fieber ist auch wieder runter.
Er kommt am Dienstag noch einmal zur Nachuntersuchung zum TA. Dieser meinte aber, dass sie zwar gestern dachten, es wäre so weit - heute denkt er jedoch, dass es noch nicht soweit ist.
Den Blasen-Nierentee sollen wir weiter geben, den trinkt er ja auch ohne Probleme.
Jetzt müssen wir die nächsten Tage nur das mit dem Fressen wieder regulieren, denn nur mit Leckerlies und Handfütterung kann er nicht weitermachen. Ich hoffe, das schaffen wir auch noch.
Liebe Grüße!