Unverzeiliches

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  • Unverzeiliches Beitrag #1
suno

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Hallo, mich würde interessiern - ob ihr auch schon mal "unverzeiliches" gemacht habt, daß Euch nun nicht mehr losläßt.

Ich habe ja seit Kindheit an Hunde....

Meine schlimme Tat war eine vollkommen ungerechte und unmögliche Handlung - die ich mir immer wieder selbst vorwerfe:

Ich hatte vor einigen Jahren, gerade mein Auto (zwecks verkauf) Ausssen und Innen super gereinigt. Und dummerweise - warum auch immer meinen Hund Babe mitgenommen. Nun es war ein Kombi und eigendlich (Jugendsünde) durfte sie immer auf dem Rücksitz sitzen und zum Fenster rausschauen.
Nur diesmal sollte sie hinter den Rücksitzen bleiben (woher soll der arme Hund das denn wissen??) natürlich kam sie vorgekrabbelt - und haarte (natürlich unabsichtlich) alles voll. Mann war ich gestreßt - und da habe ich sie schrecklich geschimpft. Nicht lange - denn dieser todunglückliche Blick voller Unschuld und Schreck - den kann ich bis heute nicht vergessen.Es tut mir immer noch sehr leid.

Das hat mich so getroffen, daß ich sie, als sie in meinen Armen starb, dafür um Verzeihung gebeten haben. Ich denke ich habe auch daraus gerlernt.

LG SUNO
 
  • Unverzeiliches Beitrag #2
Ich denke jeder hat schon mal solche Sachen gemacht und finde es mutig von dir darüber so offen zu reden und einen Thread zu eröffnen ;)

Ich habe das Gefühl das ich selber viele solcher unverzeihlichen Sachen gemacht habe.

Mein Süßer ist ja ein Straßenhund und war anfangs sehr schwierig, allerdings ist er mein erster Hund und ich hatte damals nicht wirklich viel Erfahrung und all die Hundebücher aus der Bücherei (damals hatte ich noch keinen PC und das Tierforum gabs auch noch nicht) die ich mir vor seiner Anschaffung durchgelesen haben, haben eine Menge falscher Tipps beinhaltet oder einfach Ratschläge die man an einem verängstigten Hund nicht anwenden darf.


Ich habe z.B. mit ihm richtig laut geschimpft, wenn ich ihn in flagranti erwischt habe wie er in die Wohnung gepinkelt hat, weil ich es so gelesen hatte. Natürlich total falsch, bei einem Hund der schon total verängstigt ist und wahrscheinlich in die Wohnung pinkelt weil er sich draußen vor Angst nicht entspannen kann.

Er ließ sich auch schlecht anfassen und hat z.B. total verweigert sich eine Zecke entfernen oder Bürsten zu lassen. Er hat sich dann irgendwo unterm Bett verkrochen (er ist zwar kein Riese aber es muss schon nicht ganz einfach für ihn gewesen zu sein da auf dem Bauch drunter zu krabbeln) und ist manchmal stundenlang nicht mehr vorgekommen.
Ein "Hundetrainer" hat mir dann empfohlen ihn einfach festzuhalten und ihn zwangsweise zu bürsten, damit er sehen muss das die Bürste nicht schlimm ist.
Wie der "Trainer" das erklärt hat klang es plausibel und ich habe es versucht, aber Ringo hat vor Angst geschrien und gepinkelt als ich versucht habe ihn festzuhalten und zu bürsten. Es hat mir so Leid getan :(

Dann war ich ganz zu Anfang mal mit ihm in einer Hundeschule die den Leinenruck propagierte, mir war zwar irgendwie klar dass das nicht richtig sein kann, aber ich habe mich nicht getraut sofort wieder zu gehen und habe die Stunde abgewartet und dabei zugesehen wie der "Trainer" (es war ein anderer) mir an meinem Hund demonstriert wie toll und lehrreich der Leinenruck ist, bevor ich traurig nach Hause gefahren bin.
Noch heute frage ich mich, wieso ich mich nicht getraut habe gleich zu gehen und es tut mir so Leid, das mein Hund darunter leiden musste.

Ach, da wird einem ganz anders wenn man das so aufschreibt :022:aber ich denke solche Sachen sind jedem von uns irgendwie schon passiert. Wichtig ist eben seinen Fehler zu erkennen und für die Zukunft daraus zu lernen.
 
  • Unverzeiliches Beitrag #3
Es ist wirklich mutig solch einen Thread auf zu machen.... hm, also mal überlegen...

Als Alfi noch klein war, waren wir mit ihm unterwegs, ich war an dem Tag wahnsinnig schlecht drauf und er zerrte wie verrückt an der Leine. Mit der Zeit hatte mich das so aufgeregt, dass ich ganz schön doll an der Leine zu mir gezerrt hatte. Sogar ein Mann der das beobachtete, hatte sich drüber aufgeregt. Das tat mir schon dann im Nachhinein Leid.
Naja und manchmal wenn er so im Weg liegt und dann will ich extra um ihn drumherum gehen, steht er auf und da kam es schon ein/zweimal vor, dass ich ihm auf die Pfoten getreten bin, dass es ihm weh tat. Da wird geknuddelt und gekusselt und dann ist gut. Tut mir aber auch immer Leid.
 
  • Unverzeiliches Beitrag #4
ich hab heute mit einem Geschirrhandtuch meine Küchenarbeitsplatte abgewischt. ich hab kurz vorher geschaut was die Hunde machen und die waren beide im Garten und haben miteinander gespielt.

naja, ich hab dann die Arbeitsplatte mit dem Handtuch gewischt und dann hab ich das Handtuch neben mir ausgeschüttelt, damit der Dreck auf den Boden fällt, da ich eh Staubsaugen wollte...

ich hab nicht gesehen dass Jamie hinter mir steht und hau ihm das Handtuch ins Gesicht. Er ist wahnsinnig erschrocken und mir tats so furchtbar leid, dass ich ihn ganz lange gestreichelt und geknuddelt hab.... :(

ich hätte niemals gedacht dass er so schnell reinkommt und eigentlich haben wir ja ne offene Küche und ich habe direkten Blick zur Terassentüre von dort aus, aber mir ist nicht aufgefallen, dass er mir gefolgt ist und hinter mir steht...
beim nächsten Mal werde ich mich umschauen, da könnt ihr euch sicher sein...!

mir ist bei meiner langjährigen Hundehaltung schon einiges passiert was mir leid tut.
grade das auf die Pfote treten ist echt grausam, weil die dann auch noch so fiepen, aber manchmal laufen die einen auch total ungeschickt in den Weg.
eine Hundenase hab ich auch schon in die Küchenschublade eingeklemmt, etc.

sowas passiert eben, das ist wie wenn man Kinder hat, denen klemmt man auch mal einen Finger aus versehen in die Tür oder so. eigentlich sollten wir da gar kein so schlechtes Gewissen haben, aber ich weiß wie das ist, sowas zerreisst einem das Herz...
 
  • Unverzeiliches Beitrag #5
Also ich weiß nicht ob ich das überhaupt schreiben soll...????

Hab das Gefühl es paßt nicht ganz,aber ich versuche es mal!!

Also ich kann mir nicht Verzeihen,das ich meine Dicke (Molly 13 Jahre):010: doch so früh gehen lassen habe,ich habe immernoch das Gefühl (am 26.09.09 2 jahre her) das ich mich falsch entschieden habe und vielleicht noch hätte warten sollen.
Dieses Gefühl kommt immer wieder hoch und ich versuche es zu verstehen,aber ich kann es mir nicht verzeihen!!

Falls das nicht hier rein gehört bitte Löschen oder Verschieben!!
Jetzt sitze ich hier und Heul,man ich könnt kotzen!!!
 
  • Unverzeiliches Beitrag #6
Ic oute mich mal, als nicht Hundebesitzerin. Meine Bekannte hat einen Hund mit Null Erziehung (was aber keine Rechtfertigung für mein Handeln sein soll) sobald man die Wohnung , Garten oder beim Gasssi gehen in seinen nähe kommt bzw. betritt schnappt er nach den Beinen, das zwicken war ich gewöhnt aber einmal hat er dermaßen zugezickt das war mehr als schmerzhaft und aus reflex habe ich mit den Fuß zugetretten, Mir hat es ja im nächsten Moment schon wieder leit getan, aber passiert ist leider passiert.
 
  • Unverzeiliches Beitrag #7
mhm... so spontan fällt mir nur ne "Sünde" meiner Schwester ein...

Sie hat, als sie klein war (ist 5 Jahre jünger als ich), den Kopf von der verstorbenen Hündin meiner Großeltern in einen Eimer mit Wasser getunkt... Die Hündin war grade am trinken. Sie hat nur geknurrt (was schon selbstverständlich ist)...

mhm... eins von mir... *überleg*...

Ich habe einmal dem ehemaligen kl. Münsterländer meiner Großeltern mit der 10 m Leine auf den Hintern gehauen... An dem Tag war ich aber von allem uns jedem genervt und er hing mir die ganze Zeit in der Leine, weil er immer irgendwas gesehen hat, wo er hinwollte... Wir sind dann aber extra lang Gassi gegangen...
 
  • Unverzeiliches Beitrag #8
Oh ja, mit etwas, was ich mir nicht verzeihen kann, kann ich auch dienen. Glücklicherweise war meine Königin gnädiger als ich es mit mir gewesen wäre.
Folgende Situation:

Ich will mich gerade zu ihr runterbeugen als sie genau im gleichen Moment hochspringt und mir mit ihrem Schädel voll gegen die Nase haut (Nase war angebrochen). Aus lauter Schmerzreflex habe ich ihr eine geknallt. Sie hat mich so entsetzt angeschaut, so was war sie ja nicht gewohnt, dass mir auch direkt bewusst geworden ist, was ich da gerade getan habe. Bin dann halb vor Schmerz halb vor Scham heulend zu ihr runter und habe mich zig mal entschuldigt und sie ohne Ende beschmust. Sie hat mir verziehen, ich mir nicht!
 
  • Unverzeiliches Beitrag #9
Ohman, ich glaub, dafür werdet ihr mich alle verurteilen, aber ich schreibe es dennoch (wer schon mal einen gaaaaaanz alten Hund hatte, kanns vielleicht verstehen):(

Wir hatten bis letztes Jahr eine Dackelhündin, die dann im Juli 08 stolze 17 Jahre alt war. Die letzten Monate und Wochen waren die Hölle, für uns alle. Sie hat ständig in die Wohnung gemacht, wollte die ganze Zeit rein und wieder raus. Hatte sehr häufig Durchfall, der auch im Haus landete und verlor dauernd ihren Urin, manchmal in Pfützen aber ganz oft durch die ganze Wohnung. Ich war einfach nur fix und fertig. Ich wußte, das sie nichts dafür konnte, weil sie ja alt war, aber in meinem Innern war ich trotzdem sauer auf sie und das Schlimmste dabei war, das ich mir auch gewünscht habe, das das alles irgendwann vorbei ist. Selbst jetzt kämpfe ich immer noch mit mir, weil ich diese Gedanken hatte. Irgendwann ging es gar nicht mehr, sie baute sehr schnell ab, konnte nichts mehr im Magen behalten und drohte zu verhungern und zu verdursten. Wie liesen sie dann gehen. Ich bin mit ihr den letzten Weg gegangen und habe mich immer wieder bei ihr entschuldigt, denn wir haben sie wirklich geliebt, ganz abgöttisch...
 
  • Unverzeiliches Beitrag #10
Hallo ,

ich finde es toll daß alle den Thread verstanden haben. Ich denke uns allen geht es einwenig besser wenn wir uns unsere "Unverzeihlichen" Sachen von der Seele reden können und merken, daß anderen ähnliches passiert (ist).

Absolut niemand soll hier verurteilt oder bewertet werden. Danke schon mal für Eure Geschichten.

LG SUNO
 
  • Unverzeiliches Beitrag #11
ich finde es toll daß alle den Thread verstanden haben. Ich denke uns allen geht es einwenig besser wenn wir uns unsere "Unverzeihlichen" Sachen von der Seele reden können und merken, daß anderen ähnliches passiert (ist).

Absolut niemand soll hier verurteilt oder bewertet werden. Danke schon mal für Eure Geschichten.

ja es tut aber auch gut, das sich einfach von der Seele zu schreiben, denn sonst ist man ganz allein damit. und so sieht man wirklich, dass auch anderen solche Dinge passiert sind und das tut echt gut.

was ich auch echt klasse find ist, dass hier überhaupt niemand verurteilt wird für das was er getan hat und ich hoffe es bleibt auch so, denn wir wissen alle, dass das bei manch anderen Themen nicht der Fall ist... ;)
 
  • Unverzeiliches Beitrag #12
Ohja, auch ich hatte solche Situationen.

z.B. in Maxl letzten Wochen musste er jede Nacht 1-2 x Gassi gehen. Er konnte ja nichts dafür, wie sich im Nachhinein herausstellte. Ich bin dann eines Nachts, als er mich wieder geweckt hat, so sauer gewesen, dass ich ihn schrecklich geschimpft und angemotzt habe deswegen! Ich war einfach mit meinen Nerven und Kräften am Ende (was keine Ausrede dafür sein soll). Heute bereue ich es zu tiefst. Er konnte doch nichts dafür! Er war ja schwer krank!
 
  • Unverzeiliches Beitrag #13
ich habe auch was ,sogar zwei dinge, wofür ich mich heute hassen könnte , für mich ist es "unverzeilich"

1. Als ich mir meinen ersten eigenen Hund anschaffte , war ich gerade 15 Jahre alt. Meine Mutter meine schwester und ich waren in Spanien im Urlaub . Auf den Markt ist auch immer ein stand des Tierschutzvereins aus Costa Brava (pro gat ampuria , vllt kennt es ja jemand von euch). Mein Freund (der in Deutschland war , weil wir erst zwei Monate zusammen waren)und ich haben schon am Anfang unserer beziehung über einen Hund nachgedacht . Naja auf diesem Markt an dem Tierschutzstand hing ein Bild von einem Hund , dadrunter stand "Dringend ein Zuhause gesucht", Bild gesehn und schon wars um mich geschehen . Ich sagte meiner Mutter , dass ich diesen Hund haben möchte . Sie sagte nur "boar ist der Hässlich" (er ist ein Basset-Labrador und sieht aus wie ein xxl Dackel (42cm sh und 23 kg), da ich aber einen kleinen Hund haben wollte , dachte ich , super der ist klein , dass ist meiner). Wir sprachen mit der Tierschützerin dieses Standes(sie sprach glücklicher Weise auch Deutsch) und verabredet uns für den nächsten Tag mit dem besitzern von Bobby . Sie kamen (sprachenw eder Deutsch noch englisch , also keine Kommunikation möglich) und gaben mir Bobby . Sie versuchten mir noch deutlich zu machen , dass ich ihn nicht halten könnte , weil er sehr zieht . Wollten , dass meine Mutter ihn nimmt . Meine Mutter wollte aber nicht , da es mein Hund war .Also alles schon sehr Naiv und so würde ich es auch nie wieder machen , aber das ist für mich nicht unverzeilich , weil ich froh bin , dass ich meinen Dicken habe .
Das mit dem ziehen war aber ein echtes Problem , wir hatten schon immer Hunde aber sowas war uns echt unbekannt , dass man dieses Ziehproblem einfach nicht in dem Griff bekommt . Als wir wieder Zuhause waren , gab meine Mutter (sie lebt auch schon immer mit Hunden zusammen und hatte auch mit 15 Jahren ihren eigene Hund bekommen)mir ein Stachelwürger . Ich benutze ihn natürlich auch für ihn . Viel besser worde es dadurch auch nicht . Aber das ist mir bis heute unverzeilich , dass ich ein Stachelwürger für ihn benutz habe . Wir besuchten dann eine Hundeschule und lernten mit dem Halti eine anständige Leinenführung . Auch nicht ideal , aber ich denke mit der Richtigen Anleitung , kann man dass bzw ich kann es mit meinem Gewissen vereinbaren .

das zweite :
Zu unserem Bobby wollte ich einen zweithund , weil er so ein Typischer Südländer ist , eben nur lieb und wirklich mit allem Verträglich .
Ich schaute im Internet und fand eine Anzeige von Chihuahua-mischlingen (ich wollte unbedingt einen Mischlin der klein bleibt ). Zu dem zeitpunkt hatte ich absolut , trotz 3 jähriger Tierheim arbeit noch keine Ahnung von Vermehrern etc.Ich dachte immer , es wäre das wichtigste , dass die Tiere geimpft und gechipt sind , dass würde ja seriösität zeigen (Heute weiß ich , dass das totaler Quatsch ist(bin heute auch ein Vollmitglied im Tierschutzverein) ).Ich Telefonierte oft mit der Frau und entschied mich einen Welpen von ihr zu nehmen , sie war immer sehr nett . Wir machten einen Tag aus , an dem ich meinen kleinen abholen sollte .Da ich zu dem Zeitpunkt kein eigenes Auto hatte ,musste ich mit dem Zug fahren , sie sagte , sie wohne mitten in der Pampa und könnte ihn mir auch zum Bahnhof bringen ....
so leichtgläubig wie ich war , dachte ich mir , boar super was eine nette Frau .
Naja am Bahnhof angekommen hatte ich klatsch diesen Welpen auf dem arm und wie soll es anders sein , Welpe auf dem arm gehabt , er war ja sooooo süß , wie jeder Welpe , Kaufvertrag gemacht und Welpe mitgenommen .
Auf der Rückfahrt habe ich erst gesehn,dass der Hund überall sein Fell verliert .
Naja als ich zuhause war , habe ich die Frau angerufen und ihr dasd gesagt . Sie sagte , sie hätte mir ganz vergessen zu sagen , dass er Milben hatte , aber es sei behandelt . Er kratze sich aber den ganzen Tag , also bin ich am nächsten Tag zum TA . Er hatte Hautpilz und demodex Milben .War dann alles ein teurer Spaß , deswegen weiß ich HEUTE , dass ich auf sowas nie wieder reinfallen werde .
Naja das ist eben auch was , wo ich mich immer wieder frage , warum ist mir sowas passiert , warum bin ich darauf reingefallen , warum gerade ich , die schon 3 Jahre aktiv im Tierschutz tätig ist , gerade ich hätte es einfach besser wissen müssen .


So jetzt hab ich auch mal gebeichtet ......
 
  • Unverzeiliches Beitrag #14
ich habe auch was *schluchz*

also vor collin hatte ich schon einen gordon setter, unseren yaris. yaris war hochgradig auf futtermilben allergisch und bis ich endlich zum barfen kam, hat yaris viel fell gelassen und wir haben viele blutig geleckte stellen verbunden. das alleine tut mir schon leid, allerdings fehlte mir damals auch der beistand eines erfahrenen tierarztes.
naja, viele monate war er dann beschwerdefrei, bis er plötzlich im september, da war er 1 jahr und 6 monate alt, wieder anfing, eine stelle am rücken zu belecken, doller wie je zuvor. also sind wir zum tierarzt, der gab uns eine salbe mit und einen kragen. antibiotika und kortison kam nicht in frage, weil sie das immunsystem schwächen. ich habe yaris dann den kragen umgemacht und er hat ihn gehasst, aber es half ja nichts.

dann an einem abend, dem 12.09.2006, wir hatten einen schönen tag verlebt, gingen mein freund und ich schlafen. es war gegen ein uhr nachts. yaris musste mit dem kragen schlafen. es gefiel ihm nicht, aber es half nichts.
am nächsten morgen um acht uhr wachte ich auf und ging ins wohnzimmer um die jalousien hochzuziehen. yaris lag auf dem fußboden und ich stieg mit einem lachen über ihn drüber und neckte ihn mit "na du schlafnase?". ich zog die jalousien hoch und bemerkte, dass yaris sich überhaupt nicht regte. als ich ihn dann anfasste, war er eiskalt und schon ganz steif. er ist während der nacht gestorben. alleine im wohnzimmer, mit dem kragen...

der ta vermutete, dass er evt. was mit dem herzen hatte, aber obduzieren lassen habe ich ihn nicht.

ich kann es mir nur nicht verzeihen, dass er so allein gestorben ist und dann auch noch mit der ollen ungeliebten tröte auf dem kopf...

er ist allerdings sehr friedlich eingeschlafen. sein herz muss im schlaf einfach aufgehört haben zu schlagen. er wurde nur 1,5 jahre alt und ich wünschte, ich wäre da gewesen.

das verzeihe ich mir einfach nicht.
 
  • Unverzeiliches Beitrag #15
Das tut mir sehr leid Engelchen (vor sotwas habe ich auch angst)

Es gibt mehrere Dinge die ich mir nicht verzeihe aber einer der Schlimmsten:
Als mein Beagle Charly noch ziemlich jung war waren wir spazieren im Wald (er war an der Leine) und uns kam ein sehr kraeftiger Mann entgegen mit zwei Hunden, auch an der Leine, die beide sehr aggressiv waren. Sie sprangen und Bellten und knurrten und der Mann konnte sie kaum halten und wurde immer aggressiver mit den Hunden, als ich an ihm vorbeiging sprang einer der Hunde in meine Richtung, in dem Moment holte der Mann aus und trat den armen Schaefferhund mit voller Wucht in den Bauch. Der Hund jaulte auf und viel fast zu Boden. Ich konnte in dem Moment einfach nichts sagen, da ich selbst Angst hatte und gerede mal 17 oder 18 war aber ich haette es tun sollen, das verzeihe ich mir nicht.
 
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