pferde sind absolute herdentiere, sie sollten niemals alleine gehalten werden. klar gibts leider mal ausnahmen, wenn sich z.b. ein pferd nicht mit anderen artgenossen verträgt oder hengste die wegen der meinung der besitzer ohne nen weidekumpel gehalten werden.
mein wallach z.b. ist einer, der sich nicht mit jedem versteht. zudem kommt es dann noch wenn in der kleinen gruppe ne stute bei ist die er vergöttert...dann wird jeder davon gejagt der sich auch nur in die nähe von der stute wagt. es ist immer sehr schwer wenn ein neues dazu kommt, meistens wirds dann gejagt und leider auch dann in die ecke getrieben. bisher ist es jetzt 4 mal vorgekommen das er auf der weide alleine stehen musste aufgrund von treten, beissen etc....aber immer mit sicht und kontaktmöglichkeiten über den zaun. was ich aber auch schöner finde, ist das er mit inner gruppe integriert ist so wie jetzt seit längerer zeit. es ist einfach schöner mit anzusehen und viel sozialer für das betroffene pferd.
menschen sind zwar wichtig für die hauspferde....schon alleine als futtergeber, aber in einigen fällen sind sie auch die partner der pferde. ich habe meinen tomtom seit seinem 2. lebensjahr. tomtom ist mittlerweile 11. ich habe ihn selbst ausgebildet, ihn durch krankheiten (toi toi toi - noch nicht soviele) begleitet, mich um ihn gekümmert, aber auch viele spaßige sachen zusammen gemacht. er akzeptiert nicht jeden menschen bei uns ausm stall. er weiß wer ihm das futter gibt und ihn auf die weide bringt, wenn ich mit dem auto aufm hof komme und aussteige, ist er aber auch derjenige der entweder vorne am tor auf mich wartet und wiehert oder in der box gegen die tür kloppt. seine futtergeberin lässt er auch nicht in den sattel, wir hatten das mal probiert und da hat er ihr mit seiner hinterhand (hat nur angedeutet) gezeigt das er nicht will das sie aufsitzt. weitere versuche jemanden auf ihm reiten zu lassen, sind auch kläglich in die hose gegangen....meine rb ist außer mir die einzigste die noch drauf darf.