- "Nein, keine Katze mehr" oder, ........ Beitrag #1
Sassa
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....... wie wir alle ums Samtpfötchen gewickelt wurden :mrgreen:
Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch gern Puschi-Kinds-Geschichte erzählen, sofern ich sie rekontruieren konnte.
Sie wurde hier in der Nachbarschaft angeschafft, vor ca. einem Jahr, und ich weiß zumindest wo ihre ehemalige Familie wohnt.
Sie wurde weder kastriert noch registiert, und so ist sie mit der ersten Rolligkeit vom Balkon gesprungen (1. Etage) und ward nicht mehr gefangen.
Die Monate der Trächtigkeit hat sie sich allein durchgeschlagen, um dann in einem zur Strasse offenem Keller (Fenster stand offen) drei Welpen zu bekommen.
Kinder aus der Nachbarschaft haben dies bemerkt und ihr die Jungen weg genommen. Diese wurden, aus falsch-verstandener Tierliebe, mit Kuhmilch "tot-gepflegt".
Die kleine schwarz-weiße Kätzin jammerte tagelang bei uns im Innenhof herum, bis ich eines Morgens gegen 5°° auf sie aufmerksam wurde.
Ich nahm fälschlich an sie sei trächtig, wobei mich ihr gejammer etwas wunderte.
Ich wohne im EG, habe Mann und Kinder, einen großen lauten Hund, und meinen alten Kater vor Jahren an Krebs verloren.
Die kleine Katze tat mir leid, so mager und ungepflegt, mit dickem Gesäuge, so das ich ihr etwas Hundefutter in den Vorgarten geworfen habe. Nach einer Stunde saß sie bei mir auf dem Balkon, nach einer weiteren bei mir auf dem Sofa.
Mein Mann hatte zu der Zeit keine Lust auf Katzen, da mein alter Kater nicht grade leicht gewesen war, und so stand für ihn ausser Frage, das die Mieze wieder verschwinden solle.
Er gab mir nach, als ich ihm sagte, das ich den Katzenschutz anrufen würde, und sobald ein Plätzchen frei werden würde, Madame dahin käme.
Doch alle waren voll, Katzenschutz, Pflegestellen, Tierheime, keiner hatte Platz.
In der Zwischenzeit hatte ich das mit den Welpen erfahren, so das beim Puschi-Kind bald die nächste Rolligkeit an stehen würde. Ich habe beim Katzenschutz etwas Druck gemacht, und einen Schein bekommen, mit dem ich sie kostenlos bei unserem TA entseuchen, registrieren und kastieren lassen könnte. Zudem hatten sich dann auch Interessenten gemeldet, die aber mitten im Umzug steckten.
Das Puschi-Kind hat sich hier bei uns total wohl gefühlt, tagsüber war sie hier bei mir drinnen, schmusen, schlafen und futtern. Abends gegen 20°° verlangte sie nach draussen gelassen zu werden, um morgens gegen 5°° wieder auf dem Balkon zu sitzen und Heim zu kehren.
Ich hatte dann direkt mit den Interssenten Kontakt auf genommen, und diese brachten mir dann Klo und Korb, das ich diese Dinge nun nicht kaufen musste (Futter, Streu etc. haben wir gestellt).
Kastration und Folgen sollte die kleine Maus bei mir noch haben, da für sowas in einem Umzug nun wirklich kein Platz ist, und sie dann ja auch Ruhe und Pflege braucht. Dazu bin ich krank und Zuhause, also kein Thema für mich.
So war ich dann mit der Süßen beim TA, und alles lief glatt und wie am schnürchen. Sie hat sich dann bei uns auch super-gut erholt, und mir fiel es nicht ganz leicht, Abstand zu ihr zu behalten, da sie doch wie doof an mir klebte, und mich nicht wirklich aus den gelben Augen ließ.
Nun denn, es kam der Tag, an dem sie wieder gesund und munter war, und abgeholt wurde.
Ich bestand darauf, das, wenn es Probleme geben sollte, die neuen Besitzer sich bei mir melden, und ich die Süße, im Zweifel, wieder nehme, bevor sie in irgendein Heim gebracht würde. Die Abgabe verlief dann Problemlos, und ich habe zwar etwas vermisst, etwas schwarz-weißes, das mir morgens zur Begrüßung die Ohren voll-mauzte, aber es ging, .......
Wir telefonierten die ersten Tage auch zweimal.
Puschi-Kind hatte nun einen anderen Namen, und machte auch erstmal in die Kinderzimmer, aber das schob ich auf die Eingewöhnung. Meine Söhne sind schon etwas größer und ruhiger. Deren Kinder waren noch kleiner und quirliger. Die neue Besitzerin telefonierte nun hin und wieder mit dem Katzenschutz, da sich das Verhalten der Süßen nicht änderte, und nach vier Wochen rief sie mich an, mit der bitte, die Süße zurück zu nehmen.
Die Pinkellei sei nicht besser geworden, eher schlimmer, und sie zöge sich auch total zurück, sobald die Kinder im Hause sein.
Wir machten einen Termin, und, komischerweise, hatte ich ein Gefühl im Bauch a la "nun bring mir schon meine Katze zurück".
Streu, Klo und Futter kaufte sich so nebenbei, und auch Männe meckerte nicht mehr.
Am Tag der Übergabe flitzte Puschi-Kind aus dem Transportkorb ins Schlafzimmer, und zack, unters Bett. Ich habe mit der Ex-Besitzerin noch einige Worte gewechselt, und war dann wieder alleine. Promt stiefelte die Kleine durch unsere Wohnung, " mau mau mau", so als wäre sie niemals wirklich weg gewesen.
Am gleichen Abend wollte sie wieder raus, und morgens sitzt sie wieder da.
Sie schmeichelt mit meinem Mann, wie mit meinen Söhnen, macht immer artig in ihr Klo, ihre Flausen halten sich in Grenzen, sie ignoriert den Hund, und darf nun auch für immer bei uns bleiben
Nur, ........ wenn es klingelt, dann sausst sie ins Schlafzimmer, unters Bett, und hat wohl Angst, es käme wieder wer der sie wieder weg holen wollte.
Sassa
P.S.: Ihre ehemaligen Besitzer wissen, das sie bei uns ist, haben aber kein wirklichs Interesse mehr an ihr.
Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch gern Puschi-Kinds-Geschichte erzählen, sofern ich sie rekontruieren konnte.
Sie wurde hier in der Nachbarschaft angeschafft, vor ca. einem Jahr, und ich weiß zumindest wo ihre ehemalige Familie wohnt.
Sie wurde weder kastriert noch registiert, und so ist sie mit der ersten Rolligkeit vom Balkon gesprungen (1. Etage) und ward nicht mehr gefangen.
Die Monate der Trächtigkeit hat sie sich allein durchgeschlagen, um dann in einem zur Strasse offenem Keller (Fenster stand offen) drei Welpen zu bekommen.
Kinder aus der Nachbarschaft haben dies bemerkt und ihr die Jungen weg genommen. Diese wurden, aus falsch-verstandener Tierliebe, mit Kuhmilch "tot-gepflegt".
Die kleine schwarz-weiße Kätzin jammerte tagelang bei uns im Innenhof herum, bis ich eines Morgens gegen 5°° auf sie aufmerksam wurde.
Ich nahm fälschlich an sie sei trächtig, wobei mich ihr gejammer etwas wunderte.
Ich wohne im EG, habe Mann und Kinder, einen großen lauten Hund, und meinen alten Kater vor Jahren an Krebs verloren.
Die kleine Katze tat mir leid, so mager und ungepflegt, mit dickem Gesäuge, so das ich ihr etwas Hundefutter in den Vorgarten geworfen habe. Nach einer Stunde saß sie bei mir auf dem Balkon, nach einer weiteren bei mir auf dem Sofa.
Mein Mann hatte zu der Zeit keine Lust auf Katzen, da mein alter Kater nicht grade leicht gewesen war, und so stand für ihn ausser Frage, das die Mieze wieder verschwinden solle.
Er gab mir nach, als ich ihm sagte, das ich den Katzenschutz anrufen würde, und sobald ein Plätzchen frei werden würde, Madame dahin käme.
Doch alle waren voll, Katzenschutz, Pflegestellen, Tierheime, keiner hatte Platz.
In der Zwischenzeit hatte ich das mit den Welpen erfahren, so das beim Puschi-Kind bald die nächste Rolligkeit an stehen würde. Ich habe beim Katzenschutz etwas Druck gemacht, und einen Schein bekommen, mit dem ich sie kostenlos bei unserem TA entseuchen, registrieren und kastieren lassen könnte. Zudem hatten sich dann auch Interessenten gemeldet, die aber mitten im Umzug steckten.
Das Puschi-Kind hat sich hier bei uns total wohl gefühlt, tagsüber war sie hier bei mir drinnen, schmusen, schlafen und futtern. Abends gegen 20°° verlangte sie nach draussen gelassen zu werden, um morgens gegen 5°° wieder auf dem Balkon zu sitzen und Heim zu kehren.
Ich hatte dann direkt mit den Interssenten Kontakt auf genommen, und diese brachten mir dann Klo und Korb, das ich diese Dinge nun nicht kaufen musste (Futter, Streu etc. haben wir gestellt).
Kastration und Folgen sollte die kleine Maus bei mir noch haben, da für sowas in einem Umzug nun wirklich kein Platz ist, und sie dann ja auch Ruhe und Pflege braucht. Dazu bin ich krank und Zuhause, also kein Thema für mich.
So war ich dann mit der Süßen beim TA, und alles lief glatt und wie am schnürchen. Sie hat sich dann bei uns auch super-gut erholt, und mir fiel es nicht ganz leicht, Abstand zu ihr zu behalten, da sie doch wie doof an mir klebte, und mich nicht wirklich aus den gelben Augen ließ.
Nun denn, es kam der Tag, an dem sie wieder gesund und munter war, und abgeholt wurde.
Ich bestand darauf, das, wenn es Probleme geben sollte, die neuen Besitzer sich bei mir melden, und ich die Süße, im Zweifel, wieder nehme, bevor sie in irgendein Heim gebracht würde. Die Abgabe verlief dann Problemlos, und ich habe zwar etwas vermisst, etwas schwarz-weißes, das mir morgens zur Begrüßung die Ohren voll-mauzte, aber es ging, .......
Wir telefonierten die ersten Tage auch zweimal.
Puschi-Kind hatte nun einen anderen Namen, und machte auch erstmal in die Kinderzimmer, aber das schob ich auf die Eingewöhnung. Meine Söhne sind schon etwas größer und ruhiger. Deren Kinder waren noch kleiner und quirliger. Die neue Besitzerin telefonierte nun hin und wieder mit dem Katzenschutz, da sich das Verhalten der Süßen nicht änderte, und nach vier Wochen rief sie mich an, mit der bitte, die Süße zurück zu nehmen.
Die Pinkellei sei nicht besser geworden, eher schlimmer, und sie zöge sich auch total zurück, sobald die Kinder im Hause sein.
Wir machten einen Termin, und, komischerweise, hatte ich ein Gefühl im Bauch a la "nun bring mir schon meine Katze zurück".
Streu, Klo und Futter kaufte sich so nebenbei, und auch Männe meckerte nicht mehr.
Am Tag der Übergabe flitzte Puschi-Kind aus dem Transportkorb ins Schlafzimmer, und zack, unters Bett. Ich habe mit der Ex-Besitzerin noch einige Worte gewechselt, und war dann wieder alleine. Promt stiefelte die Kleine durch unsere Wohnung, " mau mau mau", so als wäre sie niemals wirklich weg gewesen.
Am gleichen Abend wollte sie wieder raus, und morgens sitzt sie wieder da.
Sie schmeichelt mit meinem Mann, wie mit meinen Söhnen, macht immer artig in ihr Klo, ihre Flausen halten sich in Grenzen, sie ignoriert den Hund, und darf nun auch für immer bei uns bleiben
Nur, ........ wenn es klingelt, dann sausst sie ins Schlafzimmer, unters Bett, und hat wohl Angst, es käme wieder wer der sie wieder weg holen wollte.
Sassa
P.S.: Ihre ehemaligen Besitzer wissen, das sie bei uns ist, haben aber kein wirklichs Interesse mehr an ihr.