Huhuu Sanni,
OT
Also den Kopf röntgen....
Das wird zwar auch gemacht um z.B. minimale Schädelanomalien auszuschließen, aber es ist ansonsten eher ungenau, da die Strahlen ja nicht bis ins innere vordringen, weil sie von den Schädelknochen absorbiert werden.
Bedeutend aufschlussreicher sind da Computer- oder Magnetresonanztomographien. Ausserdem eine Liquoruntersuchung (Nervenwasser).
Ein EEG, wie es beim Menschen angewandt wird, ist beim Hund eher problematisch, da er dazu sediert werden müsste, denn sonst würden die leichtesten Muskelanspannungen ein falsches Bild wieder geben. Ausserdem müsste die Elektrode punktgenau sitzen und der Hund dürfte sich keinen Milimeter mucksen.
Aber...
...so eine Narkose beeinflußt eben auch die Hirnströme.
Da dein Hund aber u.a. Labordiagnostisch durchgecheckt wurde (Blutbild), um Stoffwechselstörungen, z.B. Unterzuckerung, Leberfunktionsstörungen usw., und bestimmt auch gründlich abgehört wurde, um Herzprobleme (schlechte Sauerstoffzufuhr), auszuschließen, wurde der erste wichtige Schritt ja getan.
Nun fand man bei deinem Hund ja eine Schilddrüsenunterfunktion und es wäre möglich, dass diese für die epileptiformen Anfälle verantwortlich ist.
Wenn nicht, dann könnte aber auch eine primäre, also vererbte Epilepsie dafür verantwortlich sein.
Ohne oben genannten CTG und/oder MRT kann man eigentlich nur "mutmaßen".
LG
Bettina
P.S. Frag mich nicht was solche Untersuchungen kosten!

In der Regel sind Vet-Unikliniken günstiger, als private Tierkliniken. (ohne Gewähr).