Ist dein Vater denn schon geritten?
Ich habe durch einen Unfall eine arg verschobene und krumme Wirbelsäule (auch verschobene Wirbel). Aufgrund meines Röntgenbildes müsste ich eigentlich täglich starke Schmerzen leiden.
Die ersten Jahre nach dem Unfall musste ich ca. alle 3 Monate zum Osthopathen und wurde gerenkt, gezogen und gespritzt.
Mittlerweile habe ich ca. 1x im Jahr Probleme und die kommen nicht vom Reiten - im Gegenteil. Durch das Reiten (bin schon vor dem Unfall geritten) ist mein Rücken dermaßen kräftig, dass er den Körper halten kann - die Wirbelsäule hält nichts mehr. Trotz, dass der Unfall jetzt 19 Jahre her ist und ich viel reite, habe ich weder Verschleiß noch Schmerzen. Im Gegenteil, durch die starke Rückenmuskulatur ist die Wirbelsäule gestützt und entlastet.
Dieser Effekt setzt allerdings gutes Reiten voraus. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei einem Anfänger, der noch nicht in der Hüfte mitschwingen kann, seiner Wirbelsäule arg schaden kann.
Sollte dein Vater mit dem Reiten beginnen wollen oder war er nie ein gut mitschwingender Reiter, sollte er es einfach etwas ruhiger angehen lassen. Es gibt schon ein Programm 'Reiten als Gesundheitssport'. Viel Schrittreiten, Leichttraben und Galopp im Entlastungssitz sind gut für die Rückenmuskulatur und stärken diese eher, als dass sie schaden.
Wie reitet dein Vater? Was will er erreichen?