- Unser Weihnachtswunder Beitrag #1
Abbey
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Es war einmal wieder Großputz angesagt (also nicht nur das Geschenkpapier wegräumen ;D).
Unsere süße Lucy rastete völlig aus, als ich das Bett im Schlafzimmer neu bespannt habe und auch sonst gab es viel zu schauen für die Miezen.
Beide waren total aufgedreht, haben selbstverständlich wieder gerauft und nur Unsinn angestellt. Was Katzen eben so machen
Bis dato war alles normal. Dann war natürlich auch lüften angesagt. Ich schloss das Schlafzimmer, in dem das Fenster sperrangelweit offen stand, doch nachher ging anscheinend noch jemand hinein. Die Tür blieb einen Spalt breit geöffnet, und als ich mit dem Kissenbezug das Schlafzimmer betrat, traf mich fast der Schlag: Auf dem Fensterbrett saß Lucy!
Ganz langsam und vorsichtig bewegte ich mich auf sie zu, wobei ich beruhigend auf die Kleine einsprach. Sie erschrak nicht, wandte den Kopf - und rutschte auf dem nassen Außenbrett aus! Rückwärts rutschte sie herunter, ich sprang nach vorne, um sie zu halten - vergeblich.
Es war so unwirklich. Eben auf dem Brett - nun weg. Ich war überzeugt, dass sie tot sein würde, schließlich wohnen wir im 1. Stock! Dort geht es locker fünf Meter herunter!
Mit vor Schreck weit aufgerissenen Augen lehnte ich mich aus dem Fenster, sah sie fliegen, wie in Zeitlupe … dann drehte sie sich plötzlich und landete auf allen vier Pfoten!
Trotzdem blieb ich panisch. Lucy ist nicht nur halb blind - sie ist auch noch eine reine Wohnungskatze und war noch niemals in der Natur. Verängstigt begann sie unten zu schreien (und ich hätte nie gedacht, dass sie so laut sein kann …) und auch ich schrie:
“Lucy ist abgestürzt!” Keine Reaktion. Lucy stürzt immerhin öfter einmal von kleinen Höhen. “Aus dem Fenster!” Dann begann die große Panik. Meine Mutter sagte mir, ich solle sie rufen, damit sie nicht davonläuft. Jack kam auch an das Fenster und schaute herunter, Lucy zu ihm hoch und schrie noch lauter. Unentwegt rief ich ihren Namen, immer noch voller Angst.
Und was, wenn sie verletzt war?!
Dabei lehnte ich mich so weit aus dem Fenster, dass ich auch noch fast heruntergefallen wäre.
Dem Himmel sei Dank war mein Bruder geistesgegenwärtig zur Stelle. Mit nassen Haaren, ohne Gürtel und Zahnpasta im Gesicht, nur Hausschuhe an den Füßen, stürzte er nach draußen und sprintete um den ganzen Block herum (Normalerweise sind da nie Leute, heute haben ihn aber mindestens zehn Personen gesehen …). Langsam pirschte er sich an sie heran und noch im Sprung davon griff er sie und hielt unsere Lilu fest. Trotz allen Kratzens und Beißens trug er sie sicher in unsere Wohnung zurück.
Anfangs stand sie unter Schock - sie lief herum und fand keine Ruhe, griff den armen Jack an und flüchtete vor uns, langsam jedoch beruhigt sie sich. Lucy liegt ruhig da und schläft - Gott sei Dank nicht für immer.
Wer weiß, was hätte passieren können?!
Dies ist unser ganz persönliches Weihnachtswunder - auch noch einen Tag nach Weihnachten.
Ich bin so dankbar dafür, dass ich immer noch ihr Schnurren hören und ihre Krallen spüren darf, wenn sie einmal wieder ihre verrückten fünf Minuten hat ...
Niemals wieder werde ich so unachtsam sein ...
Unsere süße Lucy rastete völlig aus, als ich das Bett im Schlafzimmer neu bespannt habe und auch sonst gab es viel zu schauen für die Miezen.
Beide waren total aufgedreht, haben selbstverständlich wieder gerauft und nur Unsinn angestellt. Was Katzen eben so machen
Bis dato war alles normal. Dann war natürlich auch lüften angesagt. Ich schloss das Schlafzimmer, in dem das Fenster sperrangelweit offen stand, doch nachher ging anscheinend noch jemand hinein. Die Tür blieb einen Spalt breit geöffnet, und als ich mit dem Kissenbezug das Schlafzimmer betrat, traf mich fast der Schlag: Auf dem Fensterbrett saß Lucy!
Ganz langsam und vorsichtig bewegte ich mich auf sie zu, wobei ich beruhigend auf die Kleine einsprach. Sie erschrak nicht, wandte den Kopf - und rutschte auf dem nassen Außenbrett aus! Rückwärts rutschte sie herunter, ich sprang nach vorne, um sie zu halten - vergeblich.
Es war so unwirklich. Eben auf dem Brett - nun weg. Ich war überzeugt, dass sie tot sein würde, schließlich wohnen wir im 1. Stock! Dort geht es locker fünf Meter herunter!
Mit vor Schreck weit aufgerissenen Augen lehnte ich mich aus dem Fenster, sah sie fliegen, wie in Zeitlupe … dann drehte sie sich plötzlich und landete auf allen vier Pfoten!
Trotzdem blieb ich panisch. Lucy ist nicht nur halb blind - sie ist auch noch eine reine Wohnungskatze und war noch niemals in der Natur. Verängstigt begann sie unten zu schreien (und ich hätte nie gedacht, dass sie so laut sein kann …) und auch ich schrie:
“Lucy ist abgestürzt!” Keine Reaktion. Lucy stürzt immerhin öfter einmal von kleinen Höhen. “Aus dem Fenster!” Dann begann die große Panik. Meine Mutter sagte mir, ich solle sie rufen, damit sie nicht davonläuft. Jack kam auch an das Fenster und schaute herunter, Lucy zu ihm hoch und schrie noch lauter. Unentwegt rief ich ihren Namen, immer noch voller Angst.
Und was, wenn sie verletzt war?!
Dabei lehnte ich mich so weit aus dem Fenster, dass ich auch noch fast heruntergefallen wäre.
Dem Himmel sei Dank war mein Bruder geistesgegenwärtig zur Stelle. Mit nassen Haaren, ohne Gürtel und Zahnpasta im Gesicht, nur Hausschuhe an den Füßen, stürzte er nach draußen und sprintete um den ganzen Block herum (Normalerweise sind da nie Leute, heute haben ihn aber mindestens zehn Personen gesehen …). Langsam pirschte er sich an sie heran und noch im Sprung davon griff er sie und hielt unsere Lilu fest. Trotz allen Kratzens und Beißens trug er sie sicher in unsere Wohnung zurück.
Anfangs stand sie unter Schock - sie lief herum und fand keine Ruhe, griff den armen Jack an und flüchtete vor uns, langsam jedoch beruhigt sie sich. Lucy liegt ruhig da und schläft - Gott sei Dank nicht für immer.
Wer weiß, was hätte passieren können?!
Dies ist unser ganz persönliches Weihnachtswunder - auch noch einen Tag nach Weihnachten.
Ich bin so dankbar dafür, dass ich immer noch ihr Schnurren hören und ihre Krallen spüren darf, wenn sie einmal wieder ihre verrückten fünf Minuten hat ...
Niemals wieder werde ich so unachtsam sein ...