Woher kommen die Rassen

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  • Woher kommen die Rassen Beitrag #1
mammimeli

mammimeli

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Der erste Hund war ein Wolf bzw der Hund stammt vom Wolf ab dann kam glaub ich der Colli und dann ? Also sind dann die Hunde doch gar nicht reinrassig ?
Woher kommt fdann der Labrador retriver ist das dann doch in irgend einer Weiße ein Mischling ?
Sorry bin einfach neugierig ;);););)
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #2
Ich würde mal behaupten, das jeder Hund- egal welche rasse-vom wolf stammt.
Das heisst, das alle Hunde,auch wenn es lange her ist,miteinander verwandt sind (von der Dogge bis zum Chihuahua)
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #3
Rassen wurden auch aus anderen Rassen gezüchtet. Alle fingen mal als "Mischlinge an" bis man begann, sie mit einander zu verpaaren und gewünchtes Aussehen und gewünschten Charakter erreichte.

Der Pudelpointer z.B. war ein versehen. Ein Königspudelrüde deckte eine Pointerhündin (oder umgekehrt?).
Dann begann man solche Hunde miteinander zu verpaaren, um den heutigen Pudelpointer zu haben..

So entstanden die verschiedenen Rassen.
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #4
Hier mal etwas zu deiner Frage zum Urspung des Labrador Retrievers :

Der Labrador (sein offizieller Name lautet LABRADOR RETRIEVER), der erst Anfang des 20. Jahrhunderts als eigenständige Rasse anerkannt wurde, stammt ursprünglich von der kanadischen Ostküste aus dem Bereich von Neufundland. Die dortige Bevölkerung hielt seit Jahrhunderten Gebrauchshunde, welche den Menschen bei der Arbeit und der Jagd halfen. Aus diesen anfangs sehr unterschiedlichen Hunden kristallisierten sich im Lauf der Jahre zwei Typen heraus, nämlich

der große, starke Neufundländer mit seinem dichten Pelz, der ihn vor Kälte und Nässe schützt. Er wurde vor allem als Zugtier eingesetzt und hatte für die vom Fischfang lebende Bevölkerung den Vorteil, dass er vor allem im Winter mit Fischabfällen gefüttert werden konnte und deshalb für sie einfacher zu halten war als ein Pony.

Der zunächst als "kleiner Neufundländer" bezeichnete leichtere Hund, welcher im 19. Jahrhundert vielfach von Fischern nach England mitgebracht wurde und dort den Namen "Labrador-Hund" bekam.

Durch Zucht-Auslese der am besten arbeitenden Hunde hatte sich schon in Kanada ein Hundeschlag herausgebildet, der ebenfalls bei den Fischern zum Einsatz kam, speziell zum Bringen abgetriebener Netze oder toter Fische, aber auch von erlegten Wasservögeln und anderem Wild (Apportieren, im Englischen "retrieve"). Diese Hunde zeichneten sich durch eine hohe Merkfähigkeit aus, so daß sie sich noch nach längerer Zeit erinnern konnten, wo mehrere Stücke Wild gefallen waren, und langes nutzloses Suchen in der Kälte vermieden wurde. Zu einem guten Apportierhund gehörte schließlich auch ein "weiches Maul", damit das Wild unversehrt gebracht und in der Küche genutzt werden konnte.

Etliche der frühen Import-Hunde gelangten nach ihrer Ankunft in England in die Hände adeliger Familien, welche große Ländereien mit vielfältigen Jagdmöglichkeiten besaßen. Dort wurden sie weiter gezüchtet und konsequent entsprechend ihrer jagdlichen Leistungsfähigkeit weiter selektiert. Dabei entstand im Laufe einiger Jahrzehnte ein recht einheitlicher Typ: ein mittelgroßer, kräftig gebauter Hund mit breitem Schädel, kurzem harten Haar mit dichter wasserabstoßender Unterwolle, und mit einer charakteristischen dicht behaarten Otterschwanz-ähnlichen Rute, die keine Befederung (lange abstehende Haare auf der Unterseite) haben darf.

In England wurde auch der erste Standard für die Rasse aufgestellt. Dieser beschreibt den "idealen" Labrador hinsichtlich seiner körperlichen und wesensmäßigen Eigenschaften; Ziel der seriösen Züchter in aller Welt ist es heute, dass ihre Hunde diesem Standard möglichst nahe kommen. Die aktuell gültige Fassung des Standards (von 1986) finden Sie an anderer Stelle auf der homepage des LCD.

Quelle :
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #5
Es gibt nicht nur den Wolf als Urvater. Schakale, Kojoten und andere Hundeähnliche sind da genauso für unsere Haushunde verantwortlich. Genauso wie div. Wildhunderassen. Es ist also so, es gibt Hunde die stammen vomWolf ab, andere Widerum sind nur verwandt.

Löwekopfäffchen sind ja auch nicht unsere Stammväter. Jedoch sind wir verwandt...

Z.B. der Chihuahua entwickelte soweit ich weiss sich komplett vom Wolf entfernt und stammt von Mini-Wildhunden ab die schon seit Jahrtausenden in Mexico leben. sIe wurden schlussendlich vom Mensch nur noch so mickrig gezüchtet. auch die waren früher grösser
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #6
Es gibt nicht nur den Wolf als Urvater. Schakale, Kojoten und andere Hundeähnliche sind da genauso für unsere Haushunde verantwortlich.
Als Stammvater des Hundes kommt allein der Wolf in Frage. Weder Schakale noch Kojoten gelten als Vorfahren.
Das wurde zwar lange Zeit so an genommen, vor allem der Goldschakal wurde ebenfalls als Urvater angenommen (Lorenz), das wurde aber bereits durch Forschungen widerlegt (Zimen). Wie z.B, durch Experimente mit den Puwo`s (Pudel-Wolfskreuzungen) oder Pudel-Schakal bzw. Pudel-Kojote Kreuzungen.
Sehr interessant das ganze Experiment, nachzulesen im Buch "Hundepsychologie" v. Feddersen-Petersen. Ich guck mal ob ich einen brauchbaren Text im Internet dazu finde.

LG
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #7
Hallo

also es heist die Hunde stammen vom Wolf ab
und der Pudel ist am nehsten noch am wolf das hat mir mal eine Pudelzüchterin gesagt
Aber was ist mit den Dingos ist das die älteste Hunderasse ??


Grüsse Sim
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #8
Hallo,


ich fand die Seiten ganz gut gemacht...mit alle den Theorien und Quellen, sehr interessant.....für den Hausgebrauch.

Ich finde nur, daß es intellektuell gefährlich ist steif und fest zu behaupten, der Hund stamme einzig vom Wolf ab....denn bis vor 15 Jahren dachten wir und die Wissenschaft auch noch, daß der Neandertaler eine dumme, grunzende Abzweigung vom Mensch wäre

- was sich aufgrund neuer Funde und besserer Forschungs- Methoden als gänzlich falsch heraustellte ...und die Welt (in diesem Bereich) auf den Kopf stellte - lebte er doch in übergreifenden Siedlungen, modellierte kleine Figuren, malte Bilder.............

...und das Gegenteil galt vorher als "bewiesen" - also immer vorsicht mit unumstößlichen Theorien bei der Ahnenforschung....

LG SUNO
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #9
Ich finde nur, daß es intellektuell gefährlich ist steif und fest zu behaupten, der Hund stamme einzig vom Wolf ab....denn bis vor 15 Jahren dachten wir und die Wissenschaft auch noch, daß der Neandertaler eine dumme, grunzende Abzweigung vom Mensch wäre
LG SUNO

Ja eben, Vorallem wenn es nur den Wolf gäbte, warum habe wir denn so kunterbunte Hunde mit Schlappohren, ganz kurzem Fell oder langen "Haaren", riesengrosse Hunde, winzige Hunde, Ringelrute, angeborene Stummelrute, bestimmte Farbzeichnungen, Merkmale und und und. Sowas kann nicht entstehen nur weil da nur Wölfe mitgemischt haben...
 
  • Woher kommen die Rassen Beitrag #10
Nur das die Domestikation des Wolfes (begann vor rund 100.000 Jahren) bei weitem nicht so lange zurück liegt wie die Entstehung des Menschens und daher eher nachzuvollziehen ist. Das kann man schlecht vergleichen. Zudem kann man beim Menschen eben nicht irgendwelche Kreuzungsexperiemte machen.

warum habe wir denn so kunterbunte Hunde mit Schlappohren, ganz kurzem Fell oder langen "Haaren", riesengrosse Hunde, winzige Hunde, Ringelrute, angeborene Stummelrute, bestimmte Farbzeichnungen, Merkmale und und und. Sowas kann nicht entstehen nur weil da nur Wölfe mitgemischt haben...
Doch, es können so viele unterschiedliche Rassen allein aus dem Wolf entstanden sein. Das genetische Material vom Wolf gibt diese riesige Variation her. Das hat auch das Experiment gezeigt. Die PoWo`s in der F2 Generation (Wurfgeschwister) sahen etlichen Hunderassen sehr ähnlich (Schäferhund, Briard, Mudi, Pumi, usw). Es gab Farben in allen Variation, komplett schwarz, hell Maske usw.
Hund und Wölfe sind untereinander Fortpflanzungsfähig, bei Schakalen und Hunden sieht das ganz anders aus. Ebenso bei Kojoten und Hunden. Hier klappt es nur unter bestimmten unnatürlichen Bedingungen.
Hier, den Link hab ich auf die schnell gefunden:
Oder Googelt doch einfach mal danach.

Das der Schakal an der Entstehung des Hundes beteiligt war konnte sogar bereits durch DNA-Analysen wiederlegt werden!

Edit: noch mal zur Variation von Fellfarben und Schlappohren: Vielleicht kennt ihr ja das Experiment mit den Silberfüchsen in einer Fuchsfarm? Kurzfassung: Ziel war es zahme und stressfreie Silberfüchse zu züchten. Man nahm also immer die zahmsten und verpaarte sie. Schon nach 35 Generation kamen zahme Füchse mit Farbmustern, schwarzen Flecken und Schlappohren zur Welt. Das allein aus der Verpaarung von Silberfüchsen.
(ich such auch hier mal ein Link) ...

Link gefunden, sehr lesenswert:
Oder noch besser hier auf Deutsch:
Und weils so interessant ist, noch einen ;)
 
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