Hovawart oder doch eine andere Rasse?

Diskutiere Hovawart oder doch eine andere Rasse? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo :) ('tschuldigung der Text ist echt lang- hoffe ihr lest es trotzdem, hab halt soooviele Fragen, könnte eigentlich noch mehr schreiben ;))...
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BlueMoon

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Hallo :)
('tschuldigung der Text ist echt lang- hoffe ihr lest es trotzdem, hab halt soooviele Fragen, könnte eigentlich noch mehr schreiben ;))
Ich wollte also mal fragen ob es hier Leute gibt die einen Hovawart haben und ob die dann vielleicht mal ein bisschen über die Rasse erzählen können...(auch wie oft/lang sie mit ihnen immer spazieren gehen sollte oder was sie noch mit ihnen machen)
Außerdem habe ich gehört, dass es keine Anfängerhunde sind darum würde ich dann auch gerne mal eure Meinung zu meiner Situation wissen ;)
Ich bin nämlich 17 Jahre und hätte gerne wieder einen Hund (ich hab jedoch auch noch Katzen und Kleintiere, vertragen sich Hovawarte eig mit den...dann müsste man wohl einen Welpen (zum dran gewöhnen) holen, oder wie ist das?)
Jedenfalls weiß ich nicht ob meine Zeit reicht (ich gehe noch zur Schule) ich könnte theoretisch vor der Schule (auch wenn es überwindung ist :D) mit ihm gehen und dann jenachdem wann ich nachhause komme (zwischen 14 und 17 Uhr) wieder mit ihm gassi gehen oder eben allgemein spielen, beschäftigen.
Während ich nicht da bin, denke ich, dass meine Mutter auch mal mit ihm rausgehen würde (Das ist alles noch seeehr offen, muss mir noch viel überlegen, darum hab ich sie noch nicht gefragt ob sie das machen würde, aber sie mag auch Hunde, also ist es, denke ich, kein Problem.)
Achja und jetzt ja noch wegen dem nicht-Anfängerhund.
Ich bin sozusagen mit einem Hund aufgewachsen (ist aber vor 4 Jahren verstorben) und meine Mutter hatte auch schon immer mit Hunden zutun.
Also ist zumindest sie wohl keine Anfängerin (oder meint ihr man muss für einen Hovawart mit bestimmten Hunden erfahrung haben..?)
Jedenfalls wäre dann eben überhaupt das Problem ob ich mit 17 Jahren überhaupt mit ihm spazieren gehen kann oder meint ihr ein Hovawart wäre noch zu stark für mich?
Außerdem würde ich dann wohl in die Hundeschule gehen, kann ich das mit 17 Jahren und ich habe was HundeERZIEHUNG angeht ja auch eigentlich nicht viel Ahnung... wäre es dann trotzdem möglich wenn meine Mutter mich zuhause unterstützt?
Ich freue mich schonmal über antworten :)
Liebe Grüße :039:
 
  • Hovawart oder doch eine andere Rasse?

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  • Hovawart oder doch eine andere Rasse? Beitrag #2
Hallo :)
('tschuldigung der Text ist echt lang- hoffe ihr lest es trotzdem, hab halt soooviele Fragen, könnte eigentlich noch mehr schreiben ;))
Ich wollte also mal fragen ob es hier Leute gibt die einen Hovawart haben und ob die dann vielleicht mal ein bisschen über die Rasse erzählen können...(auch wie oft/lang sie mit ihnen immer spazieren gehen sollte oder was sie noch mit ihnen machen)

Der Hovawart hat einen mittelgroßen, kraftvoll gestreckten Körper bewegt mit ausgreifenden Gangwerk.
Vom Wesen her ist der Hovawart eine starke Persönlichkeit. Konsequenz in der Erziehung und viel Zeit sind deshalb ein Muss. Er ist sehr wachsam und anhänglich, aber sensibel und geselligkeitsbedürftig.
Die Energie, Intelligenz und hohe Lernbereitschaft dieser Hunde sollte gefördert und gezielt gelenkt werden. Der Hovawart als „Gebrauchshunderasse“ möchte beschäftigt werden, am besten täglich, sonst kann es leicht passieren, dass er sich seine „Aufgaben“ selbst sucht.
Geeignet ist er für fast alle sportlichen Unternehmungen, egal ob zum Beispiel als Jogging- oder Reitbegleiter, als Schutz-, Fährten- oder Rettungshund.


Außerdem habe ich gehört, dass es keine Anfängerhunde sind

Sicherlich ist ein Gesellschaftshund wie der Chi,Yorki usw.. etwas leichter zu führen wie ein Hovi- aber wenn man sich wirklich gut mit dieser Rasse beschäftigt und sich intensiv damit auseinandersetzt ist diese Rasse sicherlich ein toller Freund und Begleiter. Man muss eben wissen, was man sich da ins Haus holt..

darum würde ich dann auch gerne mal eure Meinung zu meiner Situation wissen ;)
Ich bin nämlich 17 Jahre und hätte gerne wieder einen Hund (ich hab jedoch auch noch Katzen und Kleintiere, vertragen sich Hovawarte eig mit den...dann müsste man wohl einen Welpen (zum dran gewöhnen) holen, oder wie ist das?)

Ganz klar, Erziehungssache. Von klein auf, an die Tiere die im Haus mitleben, gewöhnen. Im Normalfall gibt es dann keinerlei Probleme


Jedenfalls wäre dann eben überhaupt das Problem ob ich mit 17 Jahren überhaupt mit ihm spazieren gehen kann oder meint ihr ein Hovawart wäre noch zu stark für mich?

Hier ist wieder die Erziehung gefragt. Natürlich wird dein Hund an der Leine ziehen. Es liegt immer am Hundehalter dem Hund, das richtige Verhalten an der Leine, beizubringen. Wenn dein Hund erstmal gut im Grundgehorsam steht, wirst du natürlich mit deinem Hund spazieren gehen können.

:039:

Kurz zur geschichte ...

Schon im 13. Jahundert wurden Hunde mit dem Namen Hoferwart erwähnt, auf Dokumenten und bildern reproduziert- der Name bedeutet Hofwächter. Dieser Hnd war Wachhundauf größeren Höfen und auch Adelssitzen.

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) erkannte 1937 den Hovawart an.

Die kriegsjahre war für diese Rasse schlimm, der Neubeginn der Rasse geriet ins Stocken, nicht nur wegen der Unterbrechung der Zucht und Knappheit von Narungsmittelüber diese Jahre, sondern weil viele der Zwinger in den Ostteilen Deutschlands lagen, als dieses Land 1945 getrennt wurde.
Aber die Anhänger blieben dieser Rasse treu und der Hovawart ist heute fest verankert....

Da der Hovawart zu den anerkannten Dienst- und Gebrauchshunderassen gehört, ist besonders der Rassezuchtverein für Hovawart-Hunde bestrebt, einen sportlichen „Gebrauchshund“ zu züchten; entsprechend wird großer Wert auf Nervenstärke, Gesundheit und auf einen ausgeprägten Beutetrieb gelegt.

lg babsi
 
  • Hovawart oder doch eine andere Rasse? Beitrag #3
hallo,

ich habe so ein Exemplar hier sitzen...

Ob es nun den Anfängerhund gibt, wage ich zu bezweifeln, aber so ganz einfach ist die Rasse nicht.
Alles was zu seinem " Rudel " gehört wird bedingungslos geliebt und wenn man die Erziehung etwas schleifen lässt auch riegeroß verteidigt. Sie sind extrem wachsam und schon kritisch was Fremde angeht, wenn sie jemanden kennen ist es in Ordnung. Wenn man ihnen nicht klarmachen kann das der Mensch entscheidet, dann gibt es schnell Probleme und Besuch mag garnicht mehr kommen.

Mit ein bißchen spielen und spazieren gehen bekommst du die Rasse nicht kaputt und auch nicht ausgelastet. Sie sind sehr intelligent und lernbegierig.
Such dir mindestens einen Hundesport den du machen möchtest und was für den Kopf.

Meiner kommt mit auf Ausritte und Fahrradtouren und hat bis vor einem Jahr noch Agility gemacht ( Jetzt ist er ein bißchen zu alt ). Ab und zu machen wir noch ein bißchen Fährte zum vergnügen.
wenn man weiß wie man mit ihnen umzugehen hat, ist es eine wirklich tolle Rasse.
 
  • Hovawart oder doch eine andere Rasse? Beitrag #4
Hallo Leute :)
danke schonmal an die beiden für die Antworten ;)
tschuldigung, dass ich jetzt erst antworte...
also ich hab mir das nochmal überlegt, (achja noch zur info wegen der erfahrung: unser letzter Hund war ein Schäferhund, er war jedoch (wie ich glaube weil ich teils echt viel anderes von der Rasse höre) ein sehr ruhiger Zeitgenosse ;))
also wie gesagt, habs mir überlegt und naja...jetzt bin ich mir schon garnicht mehr so sicher... ich fänd' es ja echt toll, aber wenn ich aufeinmal bald studieren sollte (oder so etwas) müsste er ja wahrscheinlich bei meiner Mutter bleiben bzw hätte ich halt nicht mehr viel Zeit ( die würde ihn dann zwar bestimmt gerne behalten, so wie ich sie kenne ;))aber ich fänd das ja irgendwie schon schade....
Andererseits wär dann ja vielleicht ein schon älterer Hund aus dem Tierheim eine Möglichkeit ... aber irgendwie denke ich, dass man da wohl keinen Hund findet der mit Katzen und Kleintieren klarkommt...?
Nunja, danke schonmal für die Hilfe wegen dem Hovawart, vllt warte ich lieber bis ich älter bin...obwohl ich mir immer so gewünscht habe in meinem jetztigen Alter einen Hund zuhaben mit dem ich alles machen kann :|
(das hört sich jetzt naiv an (wegen dem "alles machen können") ich weiß ;)- ist aber eig nicht so gemeint ;))
Ich muss dann wohl eh nochmal meine Mutter darauf ansprechen...
Liebe Grüße :)
 
  • Hovawart oder doch eine andere Rasse? Beitrag #5
Wieso soll es im Tierheim keinen Hund geben, der mit Katzen oder Kleintieren auskommt? Viele Hunde, die von Tierschutzorganisationen vermittelt werden, haben mit Kleintieren zusammengelebt, und wenn die Hunde aus Pflegestellen vermittelt werden, können dir die Familien sehr konkrete und zuverlässige Angaben über das Verhalten im Alltag machen. Schon mal Sonntag abends bei WDR "Tiere suchen ein Zuhause" angeguckt? Lohnt sich, guck mal rein!
Lg Claudia
 
  • Hovawart oder doch eine andere Rasse? Beitrag #6
Hi,

wir haben einen Hovawart. Er ist mein erster Hund und der 2. von meinem Mann.

Diese Hunde brauchen viel Auslauf und Beschäftigung. Sprich einfach mal 15 Minuten spaziergehen ist ihm zu langweilig und reicht nicht.

Wir gehen mit unserem Hund pro Tag 3 Stunden raus aber dann ist bei uns auch Action angesagt. Wir laufen nicht einfach auf dem Weg entlang und der Hund rennt durch die Gegend. Wir rennen genauso wie er über die Felder, Wiesen, springen über Baumstämme, Bänke und was weiß ich alles. Eigentlich ist ein mehr ein Toben an der frischen Luft.
Wir haben jetzt mit Frisbee spielen angefangen, was unserem sehr viel Spass macht.
Wir machen auch auf unseren Spaziergängen viele Übungen und Spiele. Leckerlie verstecken, Spielzeug verstecken und und und. Wir graben mit unserem Hund in den Mäuslöchern und und und.

Für einen Hovawart ist es sehr wichtig, dass er ausgelastet ist, sowohl körperlich als auch geistig. Der Hovi ist ein sehr intelligenter Hund und sucht sich seine Aufgaben, wenn er nicht ausgelastet ist.
Auch braucht er sehr viel Konsequenz, er stellt alle Befehle in Frage und du musst ihm die Befehle schmackhaft machen. Der Hovawart denkt mit und überlegt, ob er aus den Befehlen einen Vorteil hat.
Aber sie sind auch sensible Hund und man muss sanft mit ihnen umgehen.
Unserer ist ein richtiges Sensibelchen und kann schon mal richtig beleidigt sein.

Kleintiere sind nicht unbedingt ein Problem. Man kann sie sehr gut an andere Tiere gewöhnen. Wir haben Katzen und Kaninchen und mein Dicker ist mehr oder weniger sanft zu ihnen.
Er würde alles für seine Katzen tuen und auch die Hasen werden beschützt und betüddelt.

Der Hovawart ist ein wundervoller und treuer Familienhund und ich würde immer wieder einen haben wollen, aber er ist auch nicht immer einfach.

So viel zu dem Hovawart.

Da du ja wohl auf lange Sicht nicht genug Zeit für einen Hund hast, kannst du ins Tierheim gehen und doch mit den Hunden spazieren gehen. Die würden sich sicher freuen.
 
  • Hovawart oder doch eine andere Rasse? Beitrag #7
Ich hatte bis vor einem jahr auch einen Howi und ich muss sagen für mich war dieser Hund nichts.
Ich hatte arge Probleme mit ihm ich brauchte 8 Monate bis er stubenrein war e rmachet mir jede nacht in die wohnung egal ob ich kurz vorhe rmit ihm draußen war.
Erakzeptierte nur meine eigenen kinder andere nicht. ABer denke das liegt dran das er schlechte erfahrungen in den 14 lebenswochen bei seinem vorherigen besitzer.
Anfangs war er recht faul brauchte nicht viel auslauf mit de rzeit forderte er auch immer mehr auch geistige beschäftigung braucht er sonst wird er blöde im kopf. Ich habe diesen hudnleider falsch ausgelastet weil ich ihn ursprünglich als labby mix kaufte.
Ich denke für einen menschen der sehr viel zeit hat und ihn richtig auslastet ist er ein toller hund.
Achso ja unser Zeus war auch ein riesen tollpatsch :D
Musste ihn leider abgeben weil er erst nru nach fremden kindern schnappte aber irgendwann auch bei meinem sohn anfing der immer alles mit ihm machen durfte das war mir zu riskant.
Ich denke wenn deine Mama dich unterstützt udn die ihn richtig auslasten kannst warum nicht :D

Hier mal ein bild vom zeus :D
Da war er ca 6 Monate
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x2t8o2.jpg
 
  • Hovawart oder doch eine andere Rasse? Beitrag #8
Hi,

der Hovawart ist nicht zu unterschätzen. Er verzeiht keine Fehler. Wenn er sieht, dass seine Besitzer "schwach" sind übernimmt er die Führung.
Ich denke bei euch war das Problem, dass ihr euch nicht gegen ihn durchsetzen konntet und er war der Chef. Er hat auch nicht den Will-to-please.

Er ist kein Hund für Stubenhocker, er muss raus und braucht wirklich Beschäftigung, dann ist der Hovawart im Haus auch ruhig und er ist ausgeglichen.
Der Hovawart ist ein Gebrauchshund und kein "Schoßhündchen" das man hin und wieder mal ausführt.
 
  • Hovawart oder doch eine andere Rasse? Beitrag #9
Ich hatte arge Probleme mit ihm ich brauchte 8 Monate bis er stubenrein war e rmachet mir jede nacht in die wohnung egal ob ich kurz vorhe rmit ihm draußen war.
Die meisten sind ja auch vom Kopf her ähnlich wie manche HSH erst mit dem 2 - 3 Lebensjahr erwachsen und richtige Spätzünder;)

Erakzeptierte nur meine eigenen kinder andere nicht. ABer denke das liegt dran das er schlechte erfahrungen in den 14 lebenswochen bei seinem vorherigen besitzer.

Sorry aber ich habe meinen mit 2 bekommen und der hatte ne verkorkste Schuthundeausbildung, aber mit Erziehung kriegste das hin. es kostet zwar manches Mal schweiß und Tränen aber zu guter letzt ist er ein toller hund gewoden

Er hat auch nicht den Will-to-please

Naja ich finde schon das er es hat, denn für jemanden aus der Familie macht er alles und will gefallen..nicht so ausgeprägt wie bei einem Aussie oder so aber er st schon etwas da
 
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