- Zweithund - Antworten und Tipps gesucht! Beitrag #1
ida22
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Hallo,
nun wage ich es endlich und mache meinen Thread auf, in dem ich auf viele Antworten, Erfahrungen, Meinungen und Anregungen hoffe:uups:. Ganz besonders würde ich mich über Antworten von denen unter Euch freuen, die mehr als einen Hund halten oder eine „Zwergrasse“ haben…
Zu Hause hatten wir immer mehr als einen Hund. Ich bin also damit aufgewachsen, mehrere Hunde im Haushalt zu haben. Wobei ich dazu sagen muß, dass wir meist zwei eigene Hunde hatten (einen Familienhund und einen Arbeitshund für meinen Vater). Die anderen Hunde waren Tiere, die immer nur eine gewisse Zeit bei uns waren, da mein Vater Hunde zur Jagd ausgebildet hat. Das ist mehr als 20 Jahre her, die Hunde waren teilweise im Zwinger, teilweise im Haus und die Zeiten bzw. der Umgang mit den Hunden war damals ein anderer als ich ihn heute „pflege“. Für mich ist ein Hund ein vollwertiges Familienmitglied mit Rechten und Pflichten.
Trotzdem „träume“ ich schon länger von einem Zweithund. Bisher war es immer so, dass verschiedene Gründe (Arbeit, Größe der Wohnung, Kinder etc.) dagegen gesprochen haben, einen zweiten Hund anzuschaffen. Nun ist die Situation so, dass wir genug Platz und Geld haben, die Kinder schon „größer“ sind, der Mann überredet und der Beruf gesichert sind. Einem zweiten Hund steht also grundsätzlich (meiner Meinung nach) nichts im Wege. :eusa_think:
Wie gesagt, Platz, Geld und Zeit ist kein Thema. Ich arbeite viel von zu Hause bzw. kann jederzeit einen Hund mit an die Arbeit nehmen. Mit Hugo mache ich das ab und an, wobei er auch kein Problem mit dem Alleinebleiben hat. Ebenso ist es für uns schon seit Jahren selbstverständlich, dass nur hundefreundlicher Urlaub gemacht wird. Der Verantwortung eines Hundes bin ich mir also voll und ganz bewusst!
Ich hätte gerne einen Welpen (von einem seriösen Züchter oder aus dem Tierschutz, das soll jetzt nicht das Thema sein). Ich lege an sich keinen Wert auf Rasse, stelle aber gewisse Anforderungen. Optische Aspekte sind weniger wichtig, nur klein sollte er sein (höchstens 30 cm), eben solch ein süßer „Zwergenwuschel“:060:. Ich habe keinerlei Erfahrung mit solchen „Gesellschaftshunden“ und einfach mal so die verschiedenen Rassen durchgeforstet.
Ich möchte keinen Hund, der super krankheitsanfällig ist (Zahnfehlstellungen, flache Nase, Probleme mit Herz und Fontanelle etc.). Mich erschreckt es, wenn ich von VDH-Züchtern lese, dass der Hund ans Katzenklo gewöhnt werden sollte wegen des schlechten oder kalten Wetters, ich lese, dass diese Hunde nicht alleine bleiben können, keinen Kontakt zu großen Hunden haben sollen, gerne kläffen oder auf jeden Fall hochgenommen werden müssen, wenn ein anderer Hund am Horizont erscheint. Was soll ich davon halten?? :shock::shock:
Ich möchte einen Hund, zwar einen sehr kleinen, aber eben einen HUND. Sind solche Hunde nur als Modeaccessories geeignet, sind sie immer krankheitsanfällige und kleine nervtötende Kläffer? Kann man solch einen kleinen Hund nicht ganz normal halten und erziehen? Was habt Ihr da für Erfahrungen?? Ich kenne leider niemanden, der einen kleinen Hund hier hat und den ich mal fragen könnte … Ich erinnere mich nur noch an die Freundin meiner Oma, die einen Yorki hatte (vor ungefähr 25 Jahren). Der war genauso: Kläffer, nicht stubenrein, nie alleine geblieben, bissig. Eine einzige Nervensäge … Kann man einen solchen Hund genauso erziehen wie einen „normalen“?? Gibt es eine Rasse, von der Ihr dringend abraten würdet bzw. die Ihr empfehlen könnt??
Mein nächstes „Problem“ ist mein Ersthund, Hugo. Er ist 3 Jahre alt, ca. 50 cm hoch und 22 kg schwer, kastriert. Hugo ist gut erzogen, pflegeleicht (mit Ausnahme seiner Ängste vor manchen Dingen). Er ist ein Schmuser und sehr auf mich bezogen. Draußen dreht er richtig auf, er liebt lange Spaziergänge und andere Hunde.
Er ist also erstmal verträglich mit Rüde und Hündin. Nur manche Hunde mag er einfach nicht so gerne, wenn die ihm zu nahe kommen, wird er auch schon mal ein wenig „ungemütlich“, aber nie aggressiv und auf jeden Fall bisher immer so, dass ich ihn sofort zurück an meine Seite holen konnte. Bei Hunden, die sehr viel größer sind als er, zeigt er einen gewissen Respekt bzw. Unsicherheit. Er geht sofort in Unterwerfung, so nach dem Motto: Mach mir bloß nichts!! Er mag es nicht, wenn mir ein Hund zu nahe kommt und sehr aufdringlich wird. Dann setzt er sich neben mich und erhebt gewisse „Besitzansprüche“, aber immer ohne jegliche Aggression. Er braucht einfach diese Nähe und wahrscheinlich auch diesen „Zuspruch“, dass er meiner ist (ich weiß nicht, wie genau ich das ausdrücken soll; ich hoffe, ihr versteht was ich sagen möchte). Hugo ist einfach mein "Kumpel" (mein Mann ist manchmal schon leicht eifersüchtig :mrgreen::roll:, wir beiden sind ein Team, was aber auch ein langer Weg war ...
Seht Ihr grundsätzlich ein Problem, wenn ein Zweithund (Welpe) einziehen würde? Mein Mann hat die Befürchtung, dass Hugo sich „zurückgesetzt“ fühlen könnte. Ich denke, er würde von einem Zweithund profitieren. Um es mal zu vermenschlichen, sehe ich es als“ kleine Schwester“ und nicht als Rivalen, wobei kleine Schwestern ja auch als Rivalen angesehen werden können? Was habt Ihr für Erfahrungen beim Einzug eines zweiten Hundes mit dem Ersthund gemacht? Sollte ich gewisse Dinge unbedingt beachten, zumal der Zweithund ja auf jeden Fall sehr viel kleiner werden soll als Hugo?
So, nun habe ich Euch aber anständig zugetextet (Berufskrankheit). Ich hoffe, die/der ein oder andere liest sich meine Gedanken doch durch und kann vor allem auch Tipps und Anregungen geben. Die ganze Sache ist bei uns nicht eilig. Vor August dieses Jahres kann und würde ich sowieso keinen zweiten Hund nehmen. Ich haben nun so lange gewartet, als dass ich auch alles mögliche vorher abgeklärt haben möchte …
Liebe Grüße Ida
nun wage ich es endlich und mache meinen Thread auf, in dem ich auf viele Antworten, Erfahrungen, Meinungen und Anregungen hoffe:uups:. Ganz besonders würde ich mich über Antworten von denen unter Euch freuen, die mehr als einen Hund halten oder eine „Zwergrasse“ haben…
Zu Hause hatten wir immer mehr als einen Hund. Ich bin also damit aufgewachsen, mehrere Hunde im Haushalt zu haben. Wobei ich dazu sagen muß, dass wir meist zwei eigene Hunde hatten (einen Familienhund und einen Arbeitshund für meinen Vater). Die anderen Hunde waren Tiere, die immer nur eine gewisse Zeit bei uns waren, da mein Vater Hunde zur Jagd ausgebildet hat. Das ist mehr als 20 Jahre her, die Hunde waren teilweise im Zwinger, teilweise im Haus und die Zeiten bzw. der Umgang mit den Hunden war damals ein anderer als ich ihn heute „pflege“. Für mich ist ein Hund ein vollwertiges Familienmitglied mit Rechten und Pflichten.
Trotzdem „träume“ ich schon länger von einem Zweithund. Bisher war es immer so, dass verschiedene Gründe (Arbeit, Größe der Wohnung, Kinder etc.) dagegen gesprochen haben, einen zweiten Hund anzuschaffen. Nun ist die Situation so, dass wir genug Platz und Geld haben, die Kinder schon „größer“ sind, der Mann überredet und der Beruf gesichert sind. Einem zweiten Hund steht also grundsätzlich (meiner Meinung nach) nichts im Wege. :eusa_think:
Wie gesagt, Platz, Geld und Zeit ist kein Thema. Ich arbeite viel von zu Hause bzw. kann jederzeit einen Hund mit an die Arbeit nehmen. Mit Hugo mache ich das ab und an, wobei er auch kein Problem mit dem Alleinebleiben hat. Ebenso ist es für uns schon seit Jahren selbstverständlich, dass nur hundefreundlicher Urlaub gemacht wird. Der Verantwortung eines Hundes bin ich mir also voll und ganz bewusst!
Ich hätte gerne einen Welpen (von einem seriösen Züchter oder aus dem Tierschutz, das soll jetzt nicht das Thema sein). Ich lege an sich keinen Wert auf Rasse, stelle aber gewisse Anforderungen. Optische Aspekte sind weniger wichtig, nur klein sollte er sein (höchstens 30 cm), eben solch ein süßer „Zwergenwuschel“:060:. Ich habe keinerlei Erfahrung mit solchen „Gesellschaftshunden“ und einfach mal so die verschiedenen Rassen durchgeforstet.
Ich möchte keinen Hund, der super krankheitsanfällig ist (Zahnfehlstellungen, flache Nase, Probleme mit Herz und Fontanelle etc.). Mich erschreckt es, wenn ich von VDH-Züchtern lese, dass der Hund ans Katzenklo gewöhnt werden sollte wegen des schlechten oder kalten Wetters, ich lese, dass diese Hunde nicht alleine bleiben können, keinen Kontakt zu großen Hunden haben sollen, gerne kläffen oder auf jeden Fall hochgenommen werden müssen, wenn ein anderer Hund am Horizont erscheint. Was soll ich davon halten?? :shock::shock:
Ich möchte einen Hund, zwar einen sehr kleinen, aber eben einen HUND. Sind solche Hunde nur als Modeaccessories geeignet, sind sie immer krankheitsanfällige und kleine nervtötende Kläffer? Kann man solch einen kleinen Hund nicht ganz normal halten und erziehen? Was habt Ihr da für Erfahrungen?? Ich kenne leider niemanden, der einen kleinen Hund hier hat und den ich mal fragen könnte … Ich erinnere mich nur noch an die Freundin meiner Oma, die einen Yorki hatte (vor ungefähr 25 Jahren). Der war genauso: Kläffer, nicht stubenrein, nie alleine geblieben, bissig. Eine einzige Nervensäge … Kann man einen solchen Hund genauso erziehen wie einen „normalen“?? Gibt es eine Rasse, von der Ihr dringend abraten würdet bzw. die Ihr empfehlen könnt??
Mein nächstes „Problem“ ist mein Ersthund, Hugo. Er ist 3 Jahre alt, ca. 50 cm hoch und 22 kg schwer, kastriert. Hugo ist gut erzogen, pflegeleicht (mit Ausnahme seiner Ängste vor manchen Dingen). Er ist ein Schmuser und sehr auf mich bezogen. Draußen dreht er richtig auf, er liebt lange Spaziergänge und andere Hunde.
Er ist also erstmal verträglich mit Rüde und Hündin. Nur manche Hunde mag er einfach nicht so gerne, wenn die ihm zu nahe kommen, wird er auch schon mal ein wenig „ungemütlich“, aber nie aggressiv und auf jeden Fall bisher immer so, dass ich ihn sofort zurück an meine Seite holen konnte. Bei Hunden, die sehr viel größer sind als er, zeigt er einen gewissen Respekt bzw. Unsicherheit. Er geht sofort in Unterwerfung, so nach dem Motto: Mach mir bloß nichts!! Er mag es nicht, wenn mir ein Hund zu nahe kommt und sehr aufdringlich wird. Dann setzt er sich neben mich und erhebt gewisse „Besitzansprüche“, aber immer ohne jegliche Aggression. Er braucht einfach diese Nähe und wahrscheinlich auch diesen „Zuspruch“, dass er meiner ist (ich weiß nicht, wie genau ich das ausdrücken soll; ich hoffe, ihr versteht was ich sagen möchte). Hugo ist einfach mein "Kumpel" (mein Mann ist manchmal schon leicht eifersüchtig :mrgreen::roll:, wir beiden sind ein Team, was aber auch ein langer Weg war ...
Seht Ihr grundsätzlich ein Problem, wenn ein Zweithund (Welpe) einziehen würde? Mein Mann hat die Befürchtung, dass Hugo sich „zurückgesetzt“ fühlen könnte. Ich denke, er würde von einem Zweithund profitieren. Um es mal zu vermenschlichen, sehe ich es als“ kleine Schwester“ und nicht als Rivalen, wobei kleine Schwestern ja auch als Rivalen angesehen werden können? Was habt Ihr für Erfahrungen beim Einzug eines zweiten Hundes mit dem Ersthund gemacht? Sollte ich gewisse Dinge unbedingt beachten, zumal der Zweithund ja auf jeden Fall sehr viel kleiner werden soll als Hugo?
So, nun habe ich Euch aber anständig zugetextet (Berufskrankheit). Ich hoffe, die/der ein oder andere liest sich meine Gedanken doch durch und kann vor allem auch Tipps und Anregungen geben. Die ganze Sache ist bei uns nicht eilig. Vor August dieses Jahres kann und würde ich sowieso keinen zweiten Hund nehmen. Ich haben nun so lange gewartet, als dass ich auch alles mögliche vorher abgeklärt haben möchte …
Liebe Grüße Ida