Das Bellverhalten ist unterschiedlich.
Unser Corgirüde bellt recht wenig. Mal ein kurzes tiefes "wuff", das wars.
Unsere Corgihündin kläfft die lärmenden Kinder am Zaun an (Schulweg), läßt sich aber gut abrufen und ablenken.
Mit reden wie ein Buch meine ich, unsere beiden Corgis geben die lustigsten Laute von sich,um mir klar zu machen, was sie denn nun von mir wollen.
Unsere Hündin hat ein bestimmtes tiefes kurzes "wuff" wenn ich frage Audrey Pippi machen? oder Audrey Küche gehen (essen, Kühlschrank), wenn sie "ja" meint und sie bleibt still, wenn sie was anderes meint.
Sie jammert herzereißend, wenn ihr was unter den Schrank gefallen ist und sie nicht mehr drankommt. Dann liegt sie jammernd vor dem Schrank und schaut drunter, und so weiter.
Auslasten muß man einen Corgi so wie man jeden Hütehund auslasten muß.
So wie zum Beispiel einen Border Collie.
Corgies leiden, wenn man sie nicht beschäftigt und auslastet.
Manche machen dann Blöldsinn und nehmen dir die Wohnung auseinander, andere liegen in der Ecke und langweilen sich zu tode, werden mit der Zeit depressiv.
Unsere zwei Corgis sind bei langen Spaziergängen (mit Freilauf im Feld) einfach nur glücklich, und stolz wie Oskar, wenn ich was mit ihnen übe und sie dann lobe, weil sie es soooooooo toll gemacht haben.
Einen Corgi muß man beschäftigen und auslasten.
Er ist eben ein intelligenter, lebhafter, großer Hund mit kurzen Beinen.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Ach ja, und wachsam sind sie auch. Logisch bei einem Hütehund.
Jedes fremde Geräusch sorgt für ein zut Terassentür rennen und nachsehen.
Aber nicht immer wird gebellt.
Unser Rüde wirft Blicke nach draußen, die aussehen, als könnten sie töten.
Aber er wufft nur kurz und dann ist gut.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Im Garten bellen die Hunde allerdings öfters als im Haus.
Ich denke, da bewachen sie das Grundstück.
Leute die sie beim Spaziergang freudig grüßen, werden erstmal angebellt, wenn sie bei uns am Zaun stehen.
Da die Hunde aber nie allein im Garten sind, kann man da reagieren.
Hunde bellen nun mal. Aber ständiges Bellen ist störend. Wir versuchen Gebelle zu vermeiden und die Hunde zu beschäftigen.
Wenn es im Garten einen Reiz gibt, der sie sehr zum Bellen aninmiert, zum Beispiel eine Truppe lärmender, jolender Schulkinder, gehe ich mit den Hunden ins Haus.
Unsere Nachbarn stören sich nicht an bellenden Hunden, aber das muß man ja nichzt ausnutzen.