Weshalb nur diese entsetzlich hohe Anzahl, werdet ihr fragen?
Die einfache Antwort liegt in einem Wort: BSE
Auf der Suche nach Fleischalternativen für die durch den Rinderwahn seinerzeit verunsicherten Konsumenten konzentrierte sich die fleischerzeugende Industrie flugs auf enorme Mengen an Putenfleisch und ... Kaninchen. Der Verbrauch ist nach BSE sprunghaft angestiegen mit jährlich stetig ansteigender Tendenz. Beide Fleischsorten werden als fett- und cholesterinarm und daher als besonders gesund angepriesen. Nur - und diese Tatsache läßt man nur zu gern unter den Tisch fallen - diese "Fleischwaren" können in den benötigten Mengen nur produziert werden, wenn sowohl Puten als auch Kaninchen mit Hormonen zum übermäßig schnellen Wachstum und Antibiotikum zur Abwehr von Infektionskrankheiten vollgepumpt werden. Da kann man nur sagen: Guten Appetit!
Für uns, die wir Kaninchen als Hausgenossen kennen- und vor allem liebengelernt haben und wir durch ihre Anhänglichkeit, Fröhlichkeit, und oft auch liebenswerte Schlitzohrigkeit selbstverständlich keinen Unterschied zu einem Haustier wie Hund oder Katze sehen, ist die Vergegenwärtigung von der millionenfachen Tortur der Mastkaninchen unerträglich.