altersschwäche???

Diskutiere altersschwäche??? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe User, ich habe ein riesen Problem und weiß nicht was ich machen soll. Mein Hund Charly ist nun stolze 15 Jahre alt und lief schon...
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  • altersschwäche??? Beitrag #1
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nadja mit richy

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Hallo liebe User,

ich habe ein riesen Problem und weiß nicht was ich machen soll. Mein Hund Charly ist nun stolze 15 Jahre alt und lief schon seit längerem schlecht auf den Beinen. Nun aber ist mir gestern aufgefallen, dass er mit den Pfoten vorne so wie auch hinten weg knickt. Er liegt dann mit gespreizten Beinen auf allen vier Pfoten auf dem Bauch und hatte riesen Probleme wieder auf zu stehen. Das war gestern, ich hatte mir natürlich total die Sorgen gemacht und dachte das wäre das Ende. Hatte gestern Abend schon überlegt ihn einschläfern zu lassen. Aber dann überlegte ich mir bis Heute noch zu warten.

Heute Morgen ist er dann gute drei - vier Stunden ohne Probleme gelaufen, klar ein wenig wackelig aber so wie immer halt. Er ist nicht gefallen. Dann aber heute Abend beim Essen sind seine Hinterpfoten wieder weggeknickt und ich habe ihn dann wieder auf alle viere gestellt, sprich ihn geholfen wieder mit den Hinterpfoten zu stehen.

Ich habe große Angst zum TA zu fahren, da mein Hund an einen Herzfehler leidet und leider nicht grade gepflegt aussieht. Er lässt sich durch seinen Zustand nicht mehr wirklich baden und riecht schon ein wenig und hat auch verklebtes Fell was er sich auch nicht mehr wegschneiden lässt. Meine Angst ist die, dass der TA ihn ohne weiteres einfach einschläfert und ihn als verwarlost ansieht oder so.

Mein Gefühlt sagt mir aber, dass er leben will. Er läuft ja noch und knickt ja nicht ununterbrochen weg. Er hört auf seinen Namen und auch noch auf Lecker. Er hat auf jeden Fall einen starken Lebenswillen und wenn er selbst entscheiden könnte würde er auf jeden Fall noch weiter leben wollen. Da bin ich mir ganz sicher.

Ich weiß nicht was da mit seinen Knochen los ist??? Ich weiß auch nicht wie ich ihn helfen kann??? Es sieht einfach schrecklich aus wenn er es nicht mehr schafft auf zu stehen, mir tut das total Leid. Hat jemand von euch auch schon Erfahrung mit sowas gemacht?

Ich bin wirklich über jede Antwort dankbar
und Sry für die Rechtschreibfehler oder dafür wenn der Text ein wenig unverständlich wirkt, ich bin enorm aufgeregt...

Viele liebe Grüße
Nadja
 
  • altersschwäche??? Beitrag #2
Ich könnte mir schon vorstellen das das Altersschwäche ist. 15 Jahre ist ja ein gutes Alter für Hunde. Der Hund von meiner Oma ist auch so 14/15 Jahre bei ihm ist das so das er alleine nicht mehr aufs Bett oder halt alle Stufen hoch kommt. Ich denke das is dann schon normal bei alten Hunden. Hat dein Hund denn keine Wunden etc an den Pfoten. sonst könnte man ausgehen das er sich irg wo verletzt hat.
 
  • altersschwäche??? Beitrag #3
danke für dein schnelle antwort. nein an den pfoten habe ich nichts gefunden :(..
ich habe so eine angst, dass er iwann nur noch umfällt und ich dann die entscheidung treffen muss ihn einschläfern zu lassen. grade eben ist er wieder umgefallen und ich habe ihn wieder auf die beine gestellt. jedoch habe ich so eine angst, dass er sich quält.. Schmerzen hat er glaube ich nicht, das würde ich mit sicherheit erkennen. wie gesagt lecker alles will er noch und durch die wohnung laufen tut er auch noch. natürlich sieht man ihm sein alter beim laufen an, aber das mit dem umfallen kam wirklich ganz ganz plötzlich. wenn er sich zum schlafen hinlegt oder halt umfällt dann kommt er richtig schlecht wieder zum stehen. er hat einen starken willen und schafft es dann auch, aber es sieht einfach schlimm aus..

das kam von heute auf morgen, ich weiß selber dass 15 wirklich ein enormes alter ist, aber ich bin mit diesen hund aufgewachsen und kann mir ein leben ohne ihn nicht mehr vorstellen und ich möchte nicht vor so einer entscheidung stehen.

mit an zu sehen wie er fällt und nicht mehr aufstehen kann schmerzt enorm..

ich würde ihn so gerne helfen, aber ich weiß einfach nicht wie.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

ach ja was vlt auch noch wichtig wäre, nach dem aufstehen macht er immer so einen buckel. und dann hatte ich noch eine ganz andere vermutung, wir haben hier im flur und in der küche einen pvc boden und bei uns wird auch viel gekocht und viele leute gehen hier ein und aus. es sieht immer so aus als ob er auf dem boden bei uns mit seinen pfoten weg rutscht, meistens mit den hinterpfoten. kann es sein, dass wenn er mit den hinterpfoten wegrutscht, dass er einfach keinen stand mehr auf den vorderpfoten hat und deshalb umfällt???? ich mache mir tausend gedanken...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • altersschwäche??? Beitrag #4
du kannst helfen. geh zum ta. nur weil er steh bzw aufsteh probeleme hat wird der ta ihn nicht einschläfern.

nur muss ihm geholfen werden. zb unterstützende massnahmen fürs herz vieleicht auch blutferdünner meiner hatte auch herzprobleme. er bekam einen schlaganfall einen schweren und konnte nix mehr bei ihm kam die hilfe zu spät. er war knappe 14. :(

geh lieber zum ta damit er ihm hilft.
 
  • altersschwäche??? Beitrag #5
Hab keine angst vor dem Tierarzt. Wenn du ihm die Situation ordentlich und ruhig schilderst, wird er sicher nicht denken, dass du ihn verwarlosen lässt. Er wird dich ja sicher einschätzen können, wenn du schon ein paar mal bei ihm warst. Außerdem sieht er so Situationen sicher nicht zum ersten mal.

Du kannst nach eigenen Angaben nicht einschätzen ob der Hund sich quält, aber du bist ja immerhin sein Frauchen und du liebst ihn, allein deswegen solltest du ihm den Gefallen tun, mal beim TA vorbeizuschauen. Falls der Hund Schmerzen hat oder sonstiges, kann der TA ihm vielleicht noch etwas geben, was seine Lebensqualität aufrecht erhält und du hast dann noch eine Zeit mit ihm.
Der starke Wille deines Hundes, dass er noch leben will, sollte dann wirklich von dir und dem TA unterstützt werden!
Vielleicht ist es ja auch nichts so schlimmes. Nur weil er in einem gesegneten Alter ist, heißt das nicht, dass es schon sein Ende ist. Mein Hund wurde stolze 19 und hatte nachher auch ständig so ein Palawa und hat trotzdem noch viele Jahre an meiner Seite verbracht!

Ich wünsche dem kleinen eine gute Besserung!
 
  • altersschwäche??? Beitrag #6
meine angst mit dem einschläfern sitzt nur enorm tief. meine ma hatte ja auch schon die vermutung, dass er vlt einen schlaganfall hatte, aber kann das so enorme auswirkungen haben?? was ist eigentlich mit athrose??

das andere problem liegt auch noch darin, dass er aufgrund seines herzens keine medikamente mehr einnehmen darf, das wurde mir in der tierklinik, sowie bei einem normalen ta gesagt. das letzte mal, als wir da waren hatte er nämlich einen enorm dicken hals aufgrund einer zahnentzündung und hat nichtmals medis bekommen. er hat es sogar ohne mit viel glück überstanden.

mein hund ist wirklich hart im nehmen, aber iwann kann auch der stärkste hund nicht mehr und ich bin mir sicher, das ta wird da gar nichts mehr machen. klar, wahrscheinlich werden die mir sagen solange er noch iwie aufsteht und sich nicht quält kann er so weiter leben und wenn dies nicht mehr der fall ist kann er eingeschläfert werden.

ganz ehrlich, ich habe da ein enorm schlechtes gefühl dabei. ihm wurden ja damals nichtmals mehr die krallen geschnitten wegen zu hoher aufregung und ihn wurde sogar mal ein zahn der daneben hing ohne narkose und betäubung gezogen.

alles aufgrund des herzens..

ab wann würdet ihr einschläfern?? :( wann hat es für euch keinen sinn??
 
  • altersschwäche??? Beitrag #7
Naja vielleicht kann man auch eine Art Therapie verschreiben bzw. anwenden die nichts mit Medikamenten zu tun haben. Bei Arthrose Patienten nimmt man beispielsweise gerne mal Rotlichtlampen, das lindert den Schmerz auch.

Also, die Erfahrung, dass ein Hund aufgrund von Arthrose stürzt, habe ich noch nicht gemacht. Ich kenne es nur so, dass er eben nicht mehr so gut aufstehen kann. Will es aber auch nicht ganz ausschließen.

Rein theoretisch gesehen, sage ich, dass man es einem Hund irgendwie ansehen kann ob er noch will oder nicht. Weiß nicht ob das immer so ist, bei meinem damaligen war es so. Alles sehr subjektiv, aber selbst mein (in solchen Dingen) zurückhaltender Vater hat es ihm irgendwie angesehen. Manche Hunde kämpfen bis zum Schluss, meiner hat irgendwann resigniert, er wollte/konnte nicht mehr gehen etc. Schweren Herzens haben wir ihn dann gehen lassen. Ich weiß nicht ob du das deinem Hund ansehen kannst, aber immerhin müsstest du ihn am besten kennen.
Praktisch gesehen, würde ich mir die Meinung vom Arzt zu Herzen nehmen und ihn eben beobachten. Wenn der Hund kaum noch einen Schritt gehen kann und zum pipi machen rausgetragen werden muss oder sonstiges... Aber eben alles in Absprache mit dem TA, er wird dir am besten sagen können, was mit dem kleinen zu tun ist.
 
  • altersschwäche??? Beitrag #8
Hi Nadja,

wie ist er denn sonst so im Verhalten? Kann er sich allein draußen lösen oder fällt er dann auch um?

Ich frage deshalb, weil Blacky ohne Hilfe sich nicht lösen kann (pinkeln tut er auf allen vieren) und er auch hin und wieder hin- bzw. umfällt, wenn er sich zu schnell in eine andere Richtung bewegt, weil er meint, er ist ja noch jung.

Blacky hat Demenz. Festgestellt weil er mitten im laufen stehen blieb und dumm aus der Wäsche schaute als wenn er was vergessen hätte. Erst aufs Antippen und 'lauf weiter' kam das Aha-Erlebnis 'laufen wollte ich'.
Er konnte sich nicht entscheiden, mit welchen Pfote er die Treppe besteigen sollte. Hat manchmal bis 10 min gedauert bis ich ihn 'geschubst' habe.
Er wusste nie, in welche Richtung er sich hinlegen sollte oder um den Tisch gehen wollte.
Medikamentöse Behandlung mit Karsivan.

Zusätzlich hat er ein Nervenleitproblem vom Hirn zu den Hinterläufen, dadurch verliert er die Standfestigkeit und fällt um oder stolpert ständig, ist unsicher. Kann durch eine einfache neurologische Untersuchung festgestellt werden.
Behandlung: alle 4 Wochen eine Vitaminspritze, mittlerweile wurde die Dosis leicht erhöht, weil das Stolpern nach 14 Tagen schon wieder anfing.

Hilfe von unserer Seite: ein K9 Geschirr, damit wir ihn besser halten können und zur Not auch hochheben, wenn er es allein nicht schafft.
Für unseren TA ist das kein Grund ihn einschläfern zu lassen. Er ist halt nur alt und da kommt sowas nun einmal mehr oder weniger.
 
  • altersschwäche??? Beitrag #9
meine angst mit dem einschläfern sitzt nur enorm tief. meine ma hatte ja auch schon die vermutung, dass er vlt einen schlaganfall hatte, aber kann das so enorme auswirkungen haben?? was ist eigentlich mit athrose??

das andere problem liegt auch noch darin, dass er aufgrund seines herzens keine medikamente mehr einnehmen darf, das wurde mir in der tierklinik, sowie bei einem normalen ta gesagt. das letzte mal, als wir da waren hatte er nämlich einen enorm dicken hals aufgrund einer zahnentzündung und hat nichtmals medis bekommen. er hat es sogar ohne mit viel glück überstanden.

mein hund ist wirklich hart im nehmen, aber iwann kann auch der stärkste hund nicht mehr und ich bin mir sicher, das ta wird da gar nichts mehr machen. klar, wahrscheinlich werden die mir sagen solange er noch iwie aufsteht und sich nicht quält kann er so weiter leben und wenn dies nicht mehr der fall ist kann er eingeschläfert werden.

ganz ehrlich, ich habe da ein enorm schlechtes gefühl dabei. ihm wurden ja damals nichtmals mehr die krallen geschnitten wegen zu hoher aufregung und ihn wurde sogar mal ein zahn der daneben hing ohne narkose und betäubung gezogen.

alles aufgrund des herzens..

ab wann würdet ihr einschläfern?? :( wann hat es für euch keinen sinn??

Dafür bedarf es eines Tierarztbesuches. Bei mir im Umkreis gibt es innerhalb 20 km mehr als 40 Tierärzte und mehr als 7 Tierärzte. Da sollte doch auch für Euch einer zu finden sein.
 
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