Gehirnerschütterung?

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  • Gehirnerschütterung? Beitrag #1
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Mi_Ma

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Hallo, ich bin hier neu und ich hoffe sehr, mir kann jemand helfen, da ich grad nicht weiter weiss.

Mein Kaninchen ist ca 1,5 Jahre alt und hatte gestern Durchfall, zum ersten mal. Ich habe mir nur gedachte dass sie wohl was angeknabbert hat und es sei nicht weiter schlimm. Hab sie dann natürlich nur mit Heu gefütttert und nichts weiter zu essen gegeben. Das Problem war dann, dass ihre Schnauze voller Kot war. Ich dachte noch, sie macht sich selbst sauber - tat sie aber nicht, also wollte ich sie heute etwas "abwischen" (Mit lauwarmen Wasser und Wattepads) was wahrscheinlich ein Fehler war. Sie hat sich von mir losgerissen, ist vom meinem Schoß auf den Boden gefallen, auf die Seite und hat angefangen zu krampfen und zu schreien. Ich war erst mal geschockt und habe nach dem die Krämpfe aufgehört haben, versucht sie aufzusetzen, aebr sie konnte nicht sitzen. Ihre Pfötchen sind in alle vier RIchtungen abgerutscht. Also legte ich sie einfach auf die Seite. Sie hat dann nur langsamm geatmet. Hab dann sofort den Tierarzt angerufen und sie hingefahren.

Der meinte aber nur, dass sie eine Magenverstimmung hat und dann unglücklich gestürzt ist und sich eine Gehirnerschütterung hegolt hat. Der Arzt wollte meine Kleine nicht mal aus dem Käfig nehmen und schauen ob sie sich was gebrochen hat - darum musste ich extra bitten.

Dann hat sie Kleine eine Spritze mit irgendetwas gegen Magenverstimmung bekommen und ich hab noch paar Sachen für zu Hause mitgenomen, das ich ihr mit dem Trinkwasser geben muss.

Das mit der Gehirnerschütterung soll sich mit der Zeit von alleine geben - so sagte der Arzt.

Nun sitzt sie im Käfig, bewegt sich nicht und macht einen total verstörrten Eindruck.


Was meint ihr zu der Geschichte - kann ich selbst irgendwas machen außer die Medikamente verabreichen, damit es ihr besser geht?

Hat jemand vielleicht so was auch mal erlebt?
 
  • Gehirnerschütterung? Beitrag #2
Hat der Tierarzt sich denn noch vergewisssert, dass dein kaninchen sich nichts gebrochen hat?
Wenn nicht und wenn das Tier sich heute nicht mehr bewegt und aufsteht zum fressen oder trinken dann wuerde ich nochmal zu einem anderen Tierarzt fahren. Kann ja sein, dass es Schmerzen hat udn sich deswegen nciht bewegt.
 
  • Gehirnerschütterung? Beitrag #3
Auf meinen Wunsch wurde die KLeine doch rausgeholt und auf den Boden gesetzt. Erst nach 2-3 mal Klappsen auf den Popo hat sie endlich mit dem Hoppelt angefangen, aber war dabei total verschreckt und sehr hecktisch. Aber sonst ist mir selbst nichts besonderes beim Hopsen aufgefallen und der Arzt meinte dann, dass alles ok ist. Und dass es nur eine Gehornerschütterung ist.

Nur wollte er irgendwie nicht erklären, worauf ich achten muss und wie schnell sie wieder gesund wird...

(ich glaub nächstes Mal gehe ich zu einem anderen Arzt)
 
  • Gehirnerschütterung? Beitrag #4
Hallo,
ich würde auch noch einen anderen TA aufsuchen...
Ich kenne mich nicht so aus mit Gehirnerschütterungen bei Kaninchen, aber ein Krampf passt da meiner Meinung nicht rein und auch nicht, dass sie/er sich nicht mehr bewegen kann... Ich will Dir keine Angst machen, aber für mich klingt das ehr, als wenn sie/er etwas mit der Wirbelsäule hat...
Ich würde sie/ihn vllt Röntgen lassen....

Auch ist es wichtig, das Dein Kaninchen nicht aufhört zu fressen, denn Kaninchen haben einen Stopfmagen, was bedeutet das sie immer fressen müssen, um vernünftig verdauen zu können.

Und herzlich Willkommen im Tierforum


MfG Kabardiner
 
  • Gehirnerschütterung? Beitrag #5
Naja, ich wart 1-2 Tage ab, vielleicht ist die Kleine ja unter Schock und es wird schon wieder.
Ich frag mich nur, wie lange es mit der Gehirnerschütterung dauert, bis sie weider normal is(s)t. Sie hat heute nähmlich gar nichts von alleine gegessen, sondern nur, wenn ich ihr aus der Hand was gegeben habe.
Wenn es aber nicht besser wird, gehe ich auf jeden Fall noch mal zum TA, aber dann zu einem anderem.

Gibt es etwas, worauf ich besonders achten muss, außer dass sie was frisst?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Vor 10 Min wollte ich meiner Häsin die Tropfen vom TA geben. Hab mich mit ihr auf den Boden gesetzt, doch sie ist mir entwischt, hat eine Runde durchs wohnzimmer gedreht, sehr hektisch und hat dann wieder einen Krampfanfall bekommen, wieder geschriehen und sich dann nicht mehr bewegt. Ich habe sie vorsichtig in den Käfig gelegt. Sie liegt nun völlig apatisch da...

Noch mal zum TA will ich heute auf keinen Fall - das wird für sie dann eindeutig zu viel stress, oder sollte ich doch?

Doch ich weiss auch nicht was ich machen soll. Wahrscheinlich kann ich selbst ehe nix machen, aber ich werd verrückt vor Sorge.

Habe mit der Muter einer Freundin telefoniert, sie ist zwar kein TA aber Allgemeinärztin. Sie meint, es könnte sein, dass bei der Gehirnerschütterung ein Nerv angegriffen wurde, der Epelipsie auslößt. Die Therapie wäre für ein Kaninchen dann zu anstrengend und für mich zu teuer und ich mich schon mal darauf einstellen soll, dass sie eingeschläfert wird, wenn sich nichts ändert an dem jetzigen Zustand.

Was meint ihr?
 
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