- Weiß nicht mehr weiter... Beitrag #1
Jucomi
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Hallo Leute,
ich bin mir zwar nicht sicher, ob mir hier jemand weiterhelfen kann, aber es ist so ziemlich meine letzte Hoffnung.
Vor 2 Monaten habe ich mir eine Roborowski-Dame angeschafft, damals 10 Wochen alt, in dem Wissen, dass sie eventuell nicht zahm werden wird. Sie lebt, seit dem sie hier ist, in einem 1m x 40cm Gitterkäfig mit 2 Holzebenen, die ebenfalls so groß sind und dieser steht sozusagen in einem Gästerzimmer, in dem aber auch mein Kleiderschrank steht. Also ein sehr ruhiger Raum.
Die ersten Tage haben wir sie, wie ich das von meinen anderen Hamster kenne, komplett in Ruhe gelassen. So nach 4 Tagen ist sie von selbst ans Gitter gekommen, wenn sie wach war und hat sich dann nach vorsichtigen beschnuppern auch mit Sonnenblumenkernen füttern lassen. Sie war da schon extrem schreckhaft, man musste gut aufpassen, sich nicht hastig zu bewegen oder irgendwelche Geräusche zu machen. Nach dem das dann gut lief, haben wir vorsichtig sie Tür aufgemacht und mal einen Finger reingehalten, den sie dann auch neugierig beschnuppert hat. Das haben wir dann geduldig jeden Tag geübt und immer etwas mehr Hand in den Käfig geschoben, dann auch mit Futter drauf. Sie hat immer einige Zeit in einiger Entfernung gesessen, anschliessend vorsichtig die Hand umkreist, hat sich dann aber auch komplett draufgesetzt und gefressen. Versucht, sie rauszunehmen haben wir dabei nie. Sie hat sich öfter mal erschreckt, ist dann ins Häuschen gelaufen, aber nach ner halben Minute wieder gekommen.
Einen Tag muss aber irgendwas passiert sein, es weiß keiner von uns was, niemand hat irgendwas mitgekriegt, aber seitdem ist sie regelrecht verstört. Als wir das nächste Mal ins Zimmer gekommen sind und ihr Futter erstmal durchs Gitter hinhalten wollten, ist sie sofort völlig erschreckt abgehauen. Wir haben ihr dann Futter hingelegt und sie erstmal in Ruhe gelassen. Seitdem ist es aber nur noch schlimmer geworden. Sie haut schon ab, wenn sie hört, dass jemand ins Zimmer kommt, dann sitzt sie im Häuschen oder hinter dem Laufrad oder der Wippe. Wenn man sich an den Käfig stellt, um ihr etwas zu essen reinzulegen, regt sie sich furchtbar auf, läuft so schnell im Laufrad, dass sie hinfällt, springt in den Ecken hoch, rennt in einer unglaublichen Geschwindigkeit hin und her und kreuz und quer durch den Käfig. An sauber machen ist fast nich mehr zu denken, wir versuchen sie, in nem Glas zu fangen und sie solange in einen hohen, eingestreuten Pappkarton zu setzen. Ihr Häuschen kommt mit, ihr Laufrad und auch ein bisschen Streu und ein paar Taschentücher aus dem Käfig. Aber sie regt sich jedes Mal so auf, dass sie von außen über ihr Laufrad springt/klettert, rennt vor Aufregung gegen die Wände und ich hab echt Angst, dass sie sich mal verletzt. Auf neue Gegenstände im Käfig oder Umstellen von Dingen reagiert sie auch sehr empfindlich.
Ich hab keine Ahnung mehr, was ich machen soll. Ich muss ihr schliesslich was zu fressen geben, das Wasser wechseln und den Käfig sauber machen. Außerdem muss sie sich doch irgendwie langweilen... hat irgendwer von euch sowas selber vielleicht schon mal erlebt? Oder irgendeine Idee, wie ich dem armen Mäuschen das Leben leichter machen könnte?
Sry, ist ein bisschen lang geworden oO
LG
Jule
ich bin mir zwar nicht sicher, ob mir hier jemand weiterhelfen kann, aber es ist so ziemlich meine letzte Hoffnung.
Vor 2 Monaten habe ich mir eine Roborowski-Dame angeschafft, damals 10 Wochen alt, in dem Wissen, dass sie eventuell nicht zahm werden wird. Sie lebt, seit dem sie hier ist, in einem 1m x 40cm Gitterkäfig mit 2 Holzebenen, die ebenfalls so groß sind und dieser steht sozusagen in einem Gästerzimmer, in dem aber auch mein Kleiderschrank steht. Also ein sehr ruhiger Raum.
Die ersten Tage haben wir sie, wie ich das von meinen anderen Hamster kenne, komplett in Ruhe gelassen. So nach 4 Tagen ist sie von selbst ans Gitter gekommen, wenn sie wach war und hat sich dann nach vorsichtigen beschnuppern auch mit Sonnenblumenkernen füttern lassen. Sie war da schon extrem schreckhaft, man musste gut aufpassen, sich nicht hastig zu bewegen oder irgendwelche Geräusche zu machen. Nach dem das dann gut lief, haben wir vorsichtig sie Tür aufgemacht und mal einen Finger reingehalten, den sie dann auch neugierig beschnuppert hat. Das haben wir dann geduldig jeden Tag geübt und immer etwas mehr Hand in den Käfig geschoben, dann auch mit Futter drauf. Sie hat immer einige Zeit in einiger Entfernung gesessen, anschliessend vorsichtig die Hand umkreist, hat sich dann aber auch komplett draufgesetzt und gefressen. Versucht, sie rauszunehmen haben wir dabei nie. Sie hat sich öfter mal erschreckt, ist dann ins Häuschen gelaufen, aber nach ner halben Minute wieder gekommen.
Einen Tag muss aber irgendwas passiert sein, es weiß keiner von uns was, niemand hat irgendwas mitgekriegt, aber seitdem ist sie regelrecht verstört. Als wir das nächste Mal ins Zimmer gekommen sind und ihr Futter erstmal durchs Gitter hinhalten wollten, ist sie sofort völlig erschreckt abgehauen. Wir haben ihr dann Futter hingelegt und sie erstmal in Ruhe gelassen. Seitdem ist es aber nur noch schlimmer geworden. Sie haut schon ab, wenn sie hört, dass jemand ins Zimmer kommt, dann sitzt sie im Häuschen oder hinter dem Laufrad oder der Wippe. Wenn man sich an den Käfig stellt, um ihr etwas zu essen reinzulegen, regt sie sich furchtbar auf, läuft so schnell im Laufrad, dass sie hinfällt, springt in den Ecken hoch, rennt in einer unglaublichen Geschwindigkeit hin und her und kreuz und quer durch den Käfig. An sauber machen ist fast nich mehr zu denken, wir versuchen sie, in nem Glas zu fangen und sie solange in einen hohen, eingestreuten Pappkarton zu setzen. Ihr Häuschen kommt mit, ihr Laufrad und auch ein bisschen Streu und ein paar Taschentücher aus dem Käfig. Aber sie regt sich jedes Mal so auf, dass sie von außen über ihr Laufrad springt/klettert, rennt vor Aufregung gegen die Wände und ich hab echt Angst, dass sie sich mal verletzt. Auf neue Gegenstände im Käfig oder Umstellen von Dingen reagiert sie auch sehr empfindlich.
Ich hab keine Ahnung mehr, was ich machen soll. Ich muss ihr schliesslich was zu fressen geben, das Wasser wechseln und den Käfig sauber machen. Außerdem muss sie sich doch irgendwie langweilen... hat irgendwer von euch sowas selber vielleicht schon mal erlebt? Oder irgendeine Idee, wie ich dem armen Mäuschen das Leben leichter machen könnte?
Sry, ist ein bisschen lang geworden oO
LG
Jule