"Therapiehunde"Training-wie macht man das?

Diskutiere "Therapiehunde"Training-wie macht man das? im Hundesport Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich weiß weder, ob ich im richtigen Unterforum bin, noch ob es ein ähnliches Thema schonmal gab. Wenn ich falsch liege, bitte verschieben/...
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  • "Therapiehunde"Training-wie macht man das? Beitrag #1
Emily22

Emily22

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Hallo,
ich weiß weder, ob ich im richtigen Unterforum bin, noch ob es ein ähnliches Thema schonmal gab. Wenn ich falsch liege, bitte verschieben/ verlinken!!!:D

Also:Nun zu meiner eigendlichen Frage.
Ich habe schon öfters von diesen sogenannten "Therapie-Hunden" gehört, dessen Aufgabe es ist, körperlich behinderten Menschen zu helfen.(z.B. das Licht einzuschalten, ihnen das Handy zu bringen,...)
Diese Hunde müssen speziell auf ihr "zukünftiges Herrchen" ausgebildet werden.Was mich interessiert: wie wird man zu so einem "Therapeuten"?:eusa_think:
Ich würde gerne auch mal dort "zuschauen" und wenn ich darf mithelfen, nur finde ich im Google keine konkreten Sachen zu diesem Thema...(oder ich bin einfach zu blöd...:uups::uups::lol:)
lg und danke schonmal!
 
  • "Therapiehunde"Training-wie macht man das? Beitrag #3
Eignet sich eigentlich jede rasse für sowas?
 
  • "Therapiehunde"Training-wie macht man das? Beitrag #4
Hellere und etwas langhaarige Hunde sind natürlich von Vorteil , da sie einfach firedlicher aussehen und ordentlich Fell zum kraulen und durchwuscheln haben, als z.B ein Dobi oder so :)
 
  • "Therapiehunde"Training-wie macht man das? Beitrag #5
ich glaub auch, dass kleine Hunde wie Terrier oder so nicht so geeignet sind, da die ebend nicht an lichtschalter türklinken oder sonst was drankommen und man nimmt ja auch oft golden retriver weil die Freundlich und lieb sind und enebnd groß und die haben nicht so ein Revierverhalten wie andere Hund ;)
 
  • "Therapiehunde"Training-wie macht man das? Beitrag #6
Hallo,
das wonach du fragst sind schon extrem geschulte Hunde (sehr ähnlich den Blindenhunden) - dazu benötigst Du selbst erst einmal eine Ausbildung....sofern man seriös einen Hund (alleine) auf einen Menschen mit Handicap trainieren möchte. Diese Ausbildung (der Hunde) ist super aufwendig und wahnsinnig teuer - so wie es diese speziell vermittelten Tiere selbst dann auch sind.

Was Du aber erst mal probieren kannst, sofern Du einen lieben und nicht fremdelnden Hund hast, ist eine Therapie Begleitung....und das geht sogar ohne riesen offiziellen Aufwand:

Meine Mutter arbeitet seit Jahren als "grüne Dame" - eine Art freiwillige Soziallleistung in Krankenhäusern und Heimen. Nun ergab es sich auf einer Kinderstation, daß die Kleinen (Krebs in der Reconvaleczens / sie müssen nicht keimfrei leben) mal wieder was schönes erleben sollten.
Klein Rosi war gerade mal 4 Monate (Impfungen + "Gesundheitscheck" vorhanden) und da kam ihr und dem Oberarzt die Idee - Rosi (+ ich) muss her.

Ich habe als Studentin zwar als Kinderclown gearbeitet (das auch "gelernt") - aber ansonsten hatten weder mein Hund noch ich eine "Ausbildung " (ausser halt dem Üblichen...Sitz und Hier und nicht Beissen) aber sie ist Oberlieb und sieht süß aus....Rosi hat mit mir 3 Patienten Wechsel mitgemacht....es war toll wie fröhlich so ein Hund so kranke Kinder machen kann. Der Aufwand ist lächerlich 2-3 Stunden , 2x die Woche und die Kinder freuen sich tagelang darauf...

Da in unserer Familie soziales Verhalten groß geschrieben wird, gehe ich - aus Dankbarkeit, weil es mir so sehr gut ergangen ist und geht - immer mal wieder - sobald ich Zeit habe - in Einrichtungen...und erfreue mit Kleinigkeiten Menschen.

Z.B. kann man sich ganz einfach bei der Leitung eines Altersheimes anmelden (am besten natürlich man kennt jemanden dort -geht aber auch so) und mit den mobieleren Leutchen (im Rollstuhl) eine Spazierfahrt machen - irgendwohin wo sie dann das Tier herumhüpfen sehen können. Man glaubt gar nicht was damit alles bewirkt wird - selbst Demenzkranke "erinnern" sich plötzich an den Hund......alles weitere ergibt sich.

So das war ein Roman - aber ich wollte nur mal sagen, wenn man Gutes tun möchte und das eventuell auch MIT seinem Hund - dann habt Mut und erkundigt Euch.....es gibt so viele traurige Menschen, denen man ohne Ausbildung mit sich und seinem Tier mal wieder einwenig Lebensqualität schenken kann.

Sorry fürs Abschweifen....
 
  • "Therapiehunde"Training-wie macht man das? Beitrag #7
Hallo,
vielen Dank für die ausführliche Antwort!!!
ich denke da hat sich alles beantwortet...;)
lg
 
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