- Rassenerfahrung - welchen Hund als energiegeladenen Zweithund? Beitrag #1
Z
zoey-vs-anka
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Vorsicht, langer Beitrag...:uups:
Hallo,
mich interessiert mal eure Meinung hierzu...
Wir haben uns dazu entschieden, uns noch einen vierten Hund zuzulegen, da wir uns momentan immer sozusagen "streiten", wer unsere Labradorhündin mitnimmt bzw beschäftigt (wer jetzt darf!), da sie wirklich sehr aktiv und voller "Power" ist, während wir noch einen kastrierten Westie-Rüden haben, der da einfach nicht mithalten kann (obwohl er auch sehr energiegeladen ist, Westie halt...) und einen kastrierten DSH-Rüden, der aber aufgrund eines Problems mit seiner Wirbelsäule nicht viel laufen darf und sehr schnell körperlich überfordert ist (Schmerzen, wenn er zuviel tobt oder ähnliches)...
Zeit haben wir genug, da ich mich außer Haushalt und Kinder (zwei Kleinkinder unter 3 Jahren) sozusagen "hauptberuflich" um die Hunde kümmere, und mein Mann zwar arbeiten geht, aber ansonsten auch jede freie Minute den Hunden widmet... Alltag und Hunde gehört für uns untrennbar zusammen, Hunde sind eben unser Leben, die Kinder kommen da meistens mit, wenn sie nicht gerade bei der Oma sind (bzw bald Kita)...
Wir sind sehr sportlich (mein Mann ist viel mit dem Fahrrad unterwegs, ich jogge gern und schwing mich ab und zu auch auf den Drahtesel, und möchte auch in absehbarer Zeit wieder mit dem Reiten anfangen - da nehm ich auch gern nen Hund mit) und beschäftigen die Hunde auch gern mit "geistigen" Aufgaben, auch gerne mal was neues, bis jetzt apportieren, Fährtenarbeit, verschiedene "Hindernisläufe", Gehorsamsübungen, Tricks (ähnlich Dogdancing), schwimmen/Wasserarbeit, und wir gewöhnen sie gern an unterschiedlichste Situationen, über das übliche Sozialisieren hinaus....
Wir kennen auch sehr viele andere Hundebesitzer und sind gerade auf der Suche nach einem neuen passenden Hundeverein (im alten gab es Differenzen wegen den unterschiedlichen Rassen... leider ein weit verbreitetes Problem, scheint es mir...)
Platz haben wir auch wirklich genug, ein großes Haus mit einem großen Garten... Da wäre noch ein großer Hund wirklich kein Problem, vor allem, da wir eh oft mit ihnen unterwegs sind....
Bevor es jemand falsch versteht: es geht NICHT um jetzt sofort, bis wir wirklich den vierten Hund zu uns nehmen, werden noch einige Monate vergehen, da ich warten möchte, bis die Kinder in die Kita gehen, damit ich auch genug Zeit für die Eingewöhnung habe, da es wohl ein TH-Hund werden soll.... Deshalb wird es wohl auch eher ein Mischling werden, klar kommt es sowieso nur auf das Individuum an, aber eine kleine "Idee" möchte ich doch schon haben, und da mein Mann und ich oft wegen der Rasse diskutieren (wir schauen schon manchmal in den Tierheimen und informieren uns über einzelne Hunde, man weiß ja nie, und es muss halt einfach passen....) dachte ich, ich könnte hier vielleicht mal einen anderen "Blickwinkel" bekommen?
Also einfach frische, neue Ideen, was die Rasse angeht, keine Angst, einfach mal schreiben, wir rennen ja nicht sofort los und kaufen nen Hund oder so, ich möchte einfach nur mal zu ein paar Rassen Erfahrungswerte (von anderen Leuten!) hören... Gründlichst informieren und das potenzielle neue Familienmitglied persönlich ausgiebig kennenlernen und sehen ob es passt, werden wir sowieso tun, ist ja selbstverständlich (bzw sollte es für Hundeliebhaber sein!)
Mehr oder weniger persönliche Erfahrung haben wir mit Westie (nacheinander mehrere eigene), DSH (wir sind beide mit deutschen Schäferhunden aufgewachsen, kommen beide aus Züchterfamilie), Labrador (unsere jetzige Hündin und mehrere in Pflege), Rottweiler (mehrere in Pflege, teilweise jahrelang und viele unserer Bekannten sind Rottweilerbesitzer), Beagle (viele Bekannte haben einen und zweimal einen in Pflege über mehrere Monate), Malinois (ein eigener und dreimal Pflegehund), Labrador-Border Collie-Mix (Welpe bzw Junghund in Pflege drei Monate lang), Zwergspitz (Hund meiner Schwester, Bekannte haben welche und einmal einen mehrere Monate in Pflege), Yorkshire Terrier (mein Mann hatte mal einen bzw seine Exfrau), Husky-Mix (mein Mann hatte mal einen), Rottweiler-Dobermann-Mix (in Pflege), Rottweiler-Dobermann-DSH-Mix (in Pflege), Rottweiler-Dobermann-Malinois-Mix (alter Hund drei Jahre lang),
Wir hätten gerne einen großen, möglichst aktiven Hund...
Rottweiler sind uns zu "schwerfällig", DSH kommt aus persönlichen Gründen nicht in Frage und ist ja auch kein richtiger "Powerhund), Labrador ist uns auch schon fast zu ruhig und mir auch zu klein (da ich die Arbeitslinie bevorzuge, die dann nicht so ruhig sind aber etwas kleiner - unsere Hündin hat gerade mal 50cm), von nordischen Hunden hab ich nicht so die Ahnung (und die sollte man doch haben?), Dobermann kenne ich nur als Mix mit Rottweiler, habe also auch keine Ahnung, und ich denke nicht, dass ich diesem gerecht werde (eher ein ausgesprochener Schutzhund, oder?)...
Mir wurde schon Border Collie und Australien Shepherd empfohlen, aber dafür sollte man doch auch schon Erfahrung mit der Rasse haben? Und die sind ja auch nicht so groß, also ich kenne die nur um die 50cm...
Dalmatiner wurde mir empfohlen, aber von denen hab ich auch keine Ahnung und ich weiß nicht, ob das passen würde...
Malinois hab ich drüber nachgedacht... Und bin mir nicht sicher, ob der wirklich zu uns passt, aber ich kannte bis jetzt auch nur sehr "schwierige Problem-"Malis... mit schlechter Vergangenheit und so... Und bei einem Malinois kann man sich auch nie sicher sein, wie er jetzt charakterlich wirklich ist, da gibts so extreme Unterschiede - mehr als ich das bei anderen Rassen festsellen konnte.... die sind auch einfach so wahnsinnig nervös und können doch dann auch mal blöd reagieren - noch eher als andere Hunde.....
American Bulldog hab ich mich sehr viel drüber informiert, da ich diese Hunde einfach nur toll finde, aber das ist mir zu unsicher weil da einfach alles bei rauskommen kann (zu viel Unsinn bei der Zucht, kein "klarer" Charakter...) und teilweise werden sie ja auch leider als Kampfhund angesehen... (ich hab nix gegen die Kampfschmuser jeglicher Art, aber man wird doch oft angefeindet und muss mit vielen Einschränkungen leben, ich weiß nicht, ob ich damit klar kommen würde...)
Klar kommt es immer auf das Individuum an, aber ich würde einfach gerne mal ein paar Erfahrungen zu einigen Rassen hören (gerne auch Mischlinge und bitte auch andere als die aufgelisteten!!)
Danke im Voraus,
LG
zoey-vs-anka
Hallo,
mich interessiert mal eure Meinung hierzu...
Wir haben uns dazu entschieden, uns noch einen vierten Hund zuzulegen, da wir uns momentan immer sozusagen "streiten", wer unsere Labradorhündin mitnimmt bzw beschäftigt (wer jetzt darf!), da sie wirklich sehr aktiv und voller "Power" ist, während wir noch einen kastrierten Westie-Rüden haben, der da einfach nicht mithalten kann (obwohl er auch sehr energiegeladen ist, Westie halt...) und einen kastrierten DSH-Rüden, der aber aufgrund eines Problems mit seiner Wirbelsäule nicht viel laufen darf und sehr schnell körperlich überfordert ist (Schmerzen, wenn er zuviel tobt oder ähnliches)...
Zeit haben wir genug, da ich mich außer Haushalt und Kinder (zwei Kleinkinder unter 3 Jahren) sozusagen "hauptberuflich" um die Hunde kümmere, und mein Mann zwar arbeiten geht, aber ansonsten auch jede freie Minute den Hunden widmet... Alltag und Hunde gehört für uns untrennbar zusammen, Hunde sind eben unser Leben, die Kinder kommen da meistens mit, wenn sie nicht gerade bei der Oma sind (bzw bald Kita)...
Wir sind sehr sportlich (mein Mann ist viel mit dem Fahrrad unterwegs, ich jogge gern und schwing mich ab und zu auch auf den Drahtesel, und möchte auch in absehbarer Zeit wieder mit dem Reiten anfangen - da nehm ich auch gern nen Hund mit) und beschäftigen die Hunde auch gern mit "geistigen" Aufgaben, auch gerne mal was neues, bis jetzt apportieren, Fährtenarbeit, verschiedene "Hindernisläufe", Gehorsamsübungen, Tricks (ähnlich Dogdancing), schwimmen/Wasserarbeit, und wir gewöhnen sie gern an unterschiedlichste Situationen, über das übliche Sozialisieren hinaus....
Wir kennen auch sehr viele andere Hundebesitzer und sind gerade auf der Suche nach einem neuen passenden Hundeverein (im alten gab es Differenzen wegen den unterschiedlichen Rassen... leider ein weit verbreitetes Problem, scheint es mir...)
Platz haben wir auch wirklich genug, ein großes Haus mit einem großen Garten... Da wäre noch ein großer Hund wirklich kein Problem, vor allem, da wir eh oft mit ihnen unterwegs sind....
Bevor es jemand falsch versteht: es geht NICHT um jetzt sofort, bis wir wirklich den vierten Hund zu uns nehmen, werden noch einige Monate vergehen, da ich warten möchte, bis die Kinder in die Kita gehen, damit ich auch genug Zeit für die Eingewöhnung habe, da es wohl ein TH-Hund werden soll.... Deshalb wird es wohl auch eher ein Mischling werden, klar kommt es sowieso nur auf das Individuum an, aber eine kleine "Idee" möchte ich doch schon haben, und da mein Mann und ich oft wegen der Rasse diskutieren (wir schauen schon manchmal in den Tierheimen und informieren uns über einzelne Hunde, man weiß ja nie, und es muss halt einfach passen....) dachte ich, ich könnte hier vielleicht mal einen anderen "Blickwinkel" bekommen?
Also einfach frische, neue Ideen, was die Rasse angeht, keine Angst, einfach mal schreiben, wir rennen ja nicht sofort los und kaufen nen Hund oder so, ich möchte einfach nur mal zu ein paar Rassen Erfahrungswerte (von anderen Leuten!) hören... Gründlichst informieren und das potenzielle neue Familienmitglied persönlich ausgiebig kennenlernen und sehen ob es passt, werden wir sowieso tun, ist ja selbstverständlich (bzw sollte es für Hundeliebhaber sein!)
Mehr oder weniger persönliche Erfahrung haben wir mit Westie (nacheinander mehrere eigene), DSH (wir sind beide mit deutschen Schäferhunden aufgewachsen, kommen beide aus Züchterfamilie), Labrador (unsere jetzige Hündin und mehrere in Pflege), Rottweiler (mehrere in Pflege, teilweise jahrelang und viele unserer Bekannten sind Rottweilerbesitzer), Beagle (viele Bekannte haben einen und zweimal einen in Pflege über mehrere Monate), Malinois (ein eigener und dreimal Pflegehund), Labrador-Border Collie-Mix (Welpe bzw Junghund in Pflege drei Monate lang), Zwergspitz (Hund meiner Schwester, Bekannte haben welche und einmal einen mehrere Monate in Pflege), Yorkshire Terrier (mein Mann hatte mal einen bzw seine Exfrau), Husky-Mix (mein Mann hatte mal einen), Rottweiler-Dobermann-Mix (in Pflege), Rottweiler-Dobermann-DSH-Mix (in Pflege), Rottweiler-Dobermann-Malinois-Mix (alter Hund drei Jahre lang),
Wir hätten gerne einen großen, möglichst aktiven Hund...
Rottweiler sind uns zu "schwerfällig", DSH kommt aus persönlichen Gründen nicht in Frage und ist ja auch kein richtiger "Powerhund), Labrador ist uns auch schon fast zu ruhig und mir auch zu klein (da ich die Arbeitslinie bevorzuge, die dann nicht so ruhig sind aber etwas kleiner - unsere Hündin hat gerade mal 50cm), von nordischen Hunden hab ich nicht so die Ahnung (und die sollte man doch haben?), Dobermann kenne ich nur als Mix mit Rottweiler, habe also auch keine Ahnung, und ich denke nicht, dass ich diesem gerecht werde (eher ein ausgesprochener Schutzhund, oder?)...
Mir wurde schon Border Collie und Australien Shepherd empfohlen, aber dafür sollte man doch auch schon Erfahrung mit der Rasse haben? Und die sind ja auch nicht so groß, also ich kenne die nur um die 50cm...
Dalmatiner wurde mir empfohlen, aber von denen hab ich auch keine Ahnung und ich weiß nicht, ob das passen würde...
Malinois hab ich drüber nachgedacht... Und bin mir nicht sicher, ob der wirklich zu uns passt, aber ich kannte bis jetzt auch nur sehr "schwierige Problem-"Malis... mit schlechter Vergangenheit und so... Und bei einem Malinois kann man sich auch nie sicher sein, wie er jetzt charakterlich wirklich ist, da gibts so extreme Unterschiede - mehr als ich das bei anderen Rassen festsellen konnte.... die sind auch einfach so wahnsinnig nervös und können doch dann auch mal blöd reagieren - noch eher als andere Hunde.....
American Bulldog hab ich mich sehr viel drüber informiert, da ich diese Hunde einfach nur toll finde, aber das ist mir zu unsicher weil da einfach alles bei rauskommen kann (zu viel Unsinn bei der Zucht, kein "klarer" Charakter...) und teilweise werden sie ja auch leider als Kampfhund angesehen... (ich hab nix gegen die Kampfschmuser jeglicher Art, aber man wird doch oft angefeindet und muss mit vielen Einschränkungen leben, ich weiß nicht, ob ich damit klar kommen würde...)
Klar kommt es immer auf das Individuum an, aber ich würde einfach gerne mal ein paar Erfahrungen zu einigen Rassen hören (gerne auch Mischlinge und bitte auch andere als die aufgelisteten!!)
Danke im Voraus,
LG
zoey-vs-anka