Also meine Eltern waren auch immer gegen einen Hund - hab 10 Jahre lang gebettelt, jedes Weihnachten, jeder geburtstag, jeder Wunsch war bei mir nur ein Hund! Wenn ich ein bisschen Geld zusammen hatte, hab ich mir Hundebücher gekauft, und Videos über Hunde, hab alles aufgesaugt, was es darüber zu wissen gab (ist auch heute noch so). Trotzdem waren meine Eltern dagegen (Mutter panische Angst, Vater aus Vernunftgründen - Urlaub - wohin mit dem Tier, Erziehung - wer macht das?, Dreck - wer putzt, wer füttert, wer kümmert sich, wenn Kind aus dem Haus usw.)
Ich hatte das Glück, das wir in der Nähe Hundewelpen hatten und meine Mutter ein weiches Herz hat... wir entschlossen uns also, nur mal hinzufahren und sie uns anzusehen...naja natürlich haben wir einen mitgenommen - nur so probeweise, und der kleine hat unser aller herzen im Sturm erobert, nach 24 Stunden war er nicht mehr wegzudenken.
Das Beste, was du tun kannst, ist dich zu informieren und hartnäckig zu bleiben. Lerne,was du lernen kannst über Hundehaltung und deren Erziehung, ließ soviel wie du kannst! vielleicht gibt es ein Tierheim in deiner Nähe, und du darfst dort helfen? Bin mir sicher, das würde deine Eltern beeindrucken! Bleib dran und du wirst spätestens wenn du ausziehst deinen ersten eigenen Hund haben! Aber rechne damit, dass ein Tier arbeit bedeutet, dass es dich die nächsten ca. 15 Jahre begleiten wird, dass es raus muss egal ob es regnet oder schneit, dass es Geld kostet (und du das, solange du nicht selbst arbeitest, nicht alleine bezahlen kannst), dass es krank werden kann und du noch mehr Geld für den Tierarzt brauchst, dass du aufgrund von Schule und anderen Interessen deine Eltern zur Unterstützung brauchen wirst und dass du deine eigenen Interessen zum Wohle des Tieres oft zurückstecken musst - will heissen: du wirst dich auch mal NICHT mit deinen Freunden treffen können, weil dein Tier Gassi gehen muss, und Beschäftigung braucht.
Lg