- Meerschweinchen hochnehmen... Beitrag #1
J
Juvenis
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Hallo,
da sich mir eine neue Frage aufdrängt, eröffne ich hier einen zweiten Thread. Nachdem es wohl darauf hinausläuft, dass ich mein Meerschweinchen kastrieren lassen werde, ergibt sich leider ein anderes Problem: Das Tierchen lässt sich absolut nicht hochnehmen. In den letzten ca. drei Wochen, die Diego jetzt etwa bei mir ist, ist er durchaus einigermaßen zutraulich und mutig geworden, soweit ich das beurteilen kann. Anfangs, die erste Woche, traute er sich nicht aus dem Käfig heraus, mittlerweile erkundet er wie selbstverständlich seinen 5-m²-Auslauf und traut sich darüber hinaus auch mal zaghaft in andere Räume, wenn Auslaufzeit ist. Seit etwa einer Woche traut er sich sogar schon, mir aus der Hand zu fressen. Hochnehmen geht aber gar nicht, und das wird ja wohl mal erforderlich sein, sei es für Tierarztbesuche oder Krallen schneiden oder den Heilungsverlauf nach der Kastration beobachten. Nun habe ich es vorhin probiert, ihn hochzunehmen (weil er aus einer Lücke im Freigehege ausgebüchst ist, die ich übersehen habe - der Schlawiner). Dafür habe ich ihn zunächst mit Futter zu mir gelockt und ihm anschließend mit Kartons etc. die Fluchtmöglichkeiten zugebaut. Danach habe ich einigermaßen beruhigend mit ihm gesprochen und vorsichtig versucht, ihn mit beiden Händen um die Brust herum zu greifen. Als er jedoch merkte, was ich da im Schilde führe, ist er sofort wie vom Blitz getroffen abgehauen, hat meine "Hindernisse" verschoben und hat eine absolut winzige Lücke zur Flucht genutzt. Unglaublich, wie klein der sein kann, wenn es sein muss. Danach habe ich ihn jedenfalls noch ne Viertelstunde durchs Zimmer gejagt, was rein nervlich bestimmt nicht besonders lustig für ihn war. Ergebnis war gleich null - immer, wenn meine Hände sich näherten, nahm er reißaus und verkroch sich in alle möglichen Ecken, an die ich kaum bis gar nicht ran komme. Irgendwann hab ich dann aufgegeben und ihn wiederum mit Futter auf friedlichem Wege ins Gehege gelockt. Nach der Tortur hat er mir immerhin trotzdem noch aus der Hand gefressen, was vielleicht heißt, das er mich noch nicht absolut hasst. ;-)
Nun wüsste ich gern, ob jemand konkrete Ratschläge hat, wie ich den Herrn davon überzeugen kann, dass ich ihm nichts Böses will.
Danke!
da sich mir eine neue Frage aufdrängt, eröffne ich hier einen zweiten Thread. Nachdem es wohl darauf hinausläuft, dass ich mein Meerschweinchen kastrieren lassen werde, ergibt sich leider ein anderes Problem: Das Tierchen lässt sich absolut nicht hochnehmen. In den letzten ca. drei Wochen, die Diego jetzt etwa bei mir ist, ist er durchaus einigermaßen zutraulich und mutig geworden, soweit ich das beurteilen kann. Anfangs, die erste Woche, traute er sich nicht aus dem Käfig heraus, mittlerweile erkundet er wie selbstverständlich seinen 5-m²-Auslauf und traut sich darüber hinaus auch mal zaghaft in andere Räume, wenn Auslaufzeit ist. Seit etwa einer Woche traut er sich sogar schon, mir aus der Hand zu fressen. Hochnehmen geht aber gar nicht, und das wird ja wohl mal erforderlich sein, sei es für Tierarztbesuche oder Krallen schneiden oder den Heilungsverlauf nach der Kastration beobachten. Nun habe ich es vorhin probiert, ihn hochzunehmen (weil er aus einer Lücke im Freigehege ausgebüchst ist, die ich übersehen habe - der Schlawiner). Dafür habe ich ihn zunächst mit Futter zu mir gelockt und ihm anschließend mit Kartons etc. die Fluchtmöglichkeiten zugebaut. Danach habe ich einigermaßen beruhigend mit ihm gesprochen und vorsichtig versucht, ihn mit beiden Händen um die Brust herum zu greifen. Als er jedoch merkte, was ich da im Schilde führe, ist er sofort wie vom Blitz getroffen abgehauen, hat meine "Hindernisse" verschoben und hat eine absolut winzige Lücke zur Flucht genutzt. Unglaublich, wie klein der sein kann, wenn es sein muss. Danach habe ich ihn jedenfalls noch ne Viertelstunde durchs Zimmer gejagt, was rein nervlich bestimmt nicht besonders lustig für ihn war. Ergebnis war gleich null - immer, wenn meine Hände sich näherten, nahm er reißaus und verkroch sich in alle möglichen Ecken, an die ich kaum bis gar nicht ran komme. Irgendwann hab ich dann aufgegeben und ihn wiederum mit Futter auf friedlichem Wege ins Gehege gelockt. Nach der Tortur hat er mir immerhin trotzdem noch aus der Hand gefressen, was vielleicht heißt, das er mich noch nicht absolut hasst. ;-)
Nun wüsste ich gern, ob jemand konkrete Ratschläge hat, wie ich den Herrn davon überzeugen kann, dass ich ihm nichts Böses will.
Danke!