Habe meine Reiterpass vor 20 Jahren abgelegt und es war ein Reisenspaß für die ganze Truppe,
Die Theorie war schriftlich und einfach, wenn man fleißig gelernt hatte. Wir bekamen Bögen mit teilweise fertigen Antworten zum Ankreuzen.
Im Gelände mussten wir bergauf, und bergab klettern, eine Straße überqueren, als Führ- und Mittelreiter Handzeichen geben (zum Vorwärtsreiten und Durchparieren), einzeln oder zu Zweit über Sprünge reiten (war freiwillig aber alle habens gemacht), von der Gruppe wegreiten, in der gruppe in allen 3 GGA auf Reitwegen und über eine Wiese reiten (die Wiese im Galopp ohne Wettrennen) und durch einen Bach reiten.
Zwischendurch wurde eine Teilnehmerin vom Prüfer darauf hingewiesen, dass ihr Pferd lahmt. Wie gelernt, hielt sie die ganze Gruppe an, stieg ab, überprüfte die Hufe und erklomm wieder ihr Pferd -der Prüfer war zufrieden und lachte (das Pferd war natürlich nicht lahm).
Nie wieder hat mir eine Prüfung so viel Spaß gemacht, wie diese!
Den Reiterpass würde ich allen Reitern nur empfehlen, die gern ins Gelände gehen - man wird nicht dümmer.
Meine RB macht ihn demnächst auch - habe sie dazu ermuntert. Dann darf sie auch nicht nur ausreiten, sondern auch an einer Jagd teilnehmen.