- Großer verhaut die Kleine Beitrag #1
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fridalein
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Liebe katzenfreunde,
ich bin neu hier und hoffe, dass es hier Leute gibt, die mir aufgrund ihrer Erfahrungen oder ihrer Belesenheit weiter helfen können.
Vor 2 Jahren kam meine erste Katze zu mir. Tinko. Eigentlich eine ideale Anfängerkatze. Er war sehr zugänglich, offen und trotzdem nicht wiederspenstig oder etwa eine Problemkatze. Dass er nie besonders schmusig war, war auch nie ein Problem für mich. Ich wohnte in einer Wohnung mit Balkon und mein kleiner konnte nicht nach draussen. Er wurde immer dicker und man konnte ihn nicht wirklich zum spielen animieren. Mein Freund und ich überlegten uns also eine Zweitkatze zuzulegen. Ich habe mich im TH beraten lassen (im Vorfeld) und die versicherten mir, so wie ich Tinko beschrieben hatte, dass eine Zusammenführung längerfristig kein Problem sein würde. Die kleine Jette kam also mit 6 Wochen im Juni zu uns. Die ersten 3 Tage waren natürlich stressig für alle (Fauchen, Knurren etc.). Dann aber war es ok, die beiden jagten sich gegenseitig, manchmal durfte die kleine sogar bei ihm schlafen und sie putzte ihn. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass er eher ein ruhiger, gemütlicher Typ ist (war), der Konfrontationen eher aus dem Weg ging, als sich aufzulehnen. Ich hatte meinen Kater NIE fauchen oder knurren hören, selbst die Pfote hatte er nie erhoben. Unsere kleine Jette ist das ganze Gegenteil von ihm, sie ist wahnsinnig offen, schmuzig, nicht schüchtern, geht auf alle zu und ist natürlich noch sehr verspielt. Vor ca. 6 Wochen sind mein Freund und ich zusammen gezogen. Da wir eine EG-Wohnung haben und ein schöner Innenhof angrenzt, haben wir uns entschlossen, die Katzen zu Freigängern zu machen. Seit Tinko Freigänger ist (die ersten 3 Wochen haben wir die Katzen nur in der Wohnung gelassen), fängt er an, die kleine anzufauchen, anzuknurren und nach ihr zu schlagen, wenn sie ihn nur anschaut. Das ist nun leider immer der Fall, d.h. es gibt keine entspannten Situationen mehr zwischen den beiden. Was mich wundert, ist, dass sie beim gemeinsamen Fressen sehr ruhig mit einander sind. Dort gibts so gut wie keinen Streit. Nun meine Frage: Was kann ich tun, damit Tinko in die kleine Vertrauen gewinnt? Die kleine lässt sich übrigens nicht von ihm verschrecken, sie geht trotzdem immer wieder zu ihm hin und spielt auch draußen mit ihm (also ich denke, es ist Spiel...: er liegt, sieht sie, sie rennt hin wie beim Jagen sie beißeln sich bissl nur er faucht und knurrt dann wieder - er legt sich aber wieder auf die Seite und wartet, dass sie kommt). Fühlt er sich vernachlässigt? Wie kann ich ihm zeigen, dass er trotzdem unser ganz großer Schatz ist? Wir holen ihn über Nacht immer rein (er kommt dann selbst so gegen 11 und dann lassen wir ihn drin). Sollten wir ihm einen neuen eigenen ´Raum schaffen? Ich weiß gar nicht, wie das gehen soll. Ich habe auch überlegt, mal Rescue-Tropfen (Bachblüten) anzuwenden. Soll ich die beiden geben oder nur dem großen, der einen sehr gestressten Eindruck macht?
Zum Schluß noch etwas: Seit er draußen ist, geht es ihm draußen richtig gut. Er rollt sich hin und her - und dann fängt er wieder an zu miauen. Ich dachte immer, dass miauen etwas negatives bzw. forderndes darstellen soll... Ich zweifle so an meinen Fähigkeiten, eine gute Oberkatze für die beiden Süßen zu sein. Bitte helft mir weiter.
ich bin neu hier und hoffe, dass es hier Leute gibt, die mir aufgrund ihrer Erfahrungen oder ihrer Belesenheit weiter helfen können.
Vor 2 Jahren kam meine erste Katze zu mir. Tinko. Eigentlich eine ideale Anfängerkatze. Er war sehr zugänglich, offen und trotzdem nicht wiederspenstig oder etwa eine Problemkatze. Dass er nie besonders schmusig war, war auch nie ein Problem für mich. Ich wohnte in einer Wohnung mit Balkon und mein kleiner konnte nicht nach draussen. Er wurde immer dicker und man konnte ihn nicht wirklich zum spielen animieren. Mein Freund und ich überlegten uns also eine Zweitkatze zuzulegen. Ich habe mich im TH beraten lassen (im Vorfeld) und die versicherten mir, so wie ich Tinko beschrieben hatte, dass eine Zusammenführung längerfristig kein Problem sein würde. Die kleine Jette kam also mit 6 Wochen im Juni zu uns. Die ersten 3 Tage waren natürlich stressig für alle (Fauchen, Knurren etc.). Dann aber war es ok, die beiden jagten sich gegenseitig, manchmal durfte die kleine sogar bei ihm schlafen und sie putzte ihn. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass er eher ein ruhiger, gemütlicher Typ ist (war), der Konfrontationen eher aus dem Weg ging, als sich aufzulehnen. Ich hatte meinen Kater NIE fauchen oder knurren hören, selbst die Pfote hatte er nie erhoben. Unsere kleine Jette ist das ganze Gegenteil von ihm, sie ist wahnsinnig offen, schmuzig, nicht schüchtern, geht auf alle zu und ist natürlich noch sehr verspielt. Vor ca. 6 Wochen sind mein Freund und ich zusammen gezogen. Da wir eine EG-Wohnung haben und ein schöner Innenhof angrenzt, haben wir uns entschlossen, die Katzen zu Freigängern zu machen. Seit Tinko Freigänger ist (die ersten 3 Wochen haben wir die Katzen nur in der Wohnung gelassen), fängt er an, die kleine anzufauchen, anzuknurren und nach ihr zu schlagen, wenn sie ihn nur anschaut. Das ist nun leider immer der Fall, d.h. es gibt keine entspannten Situationen mehr zwischen den beiden. Was mich wundert, ist, dass sie beim gemeinsamen Fressen sehr ruhig mit einander sind. Dort gibts so gut wie keinen Streit. Nun meine Frage: Was kann ich tun, damit Tinko in die kleine Vertrauen gewinnt? Die kleine lässt sich übrigens nicht von ihm verschrecken, sie geht trotzdem immer wieder zu ihm hin und spielt auch draußen mit ihm (also ich denke, es ist Spiel...: er liegt, sieht sie, sie rennt hin wie beim Jagen sie beißeln sich bissl nur er faucht und knurrt dann wieder - er legt sich aber wieder auf die Seite und wartet, dass sie kommt). Fühlt er sich vernachlässigt? Wie kann ich ihm zeigen, dass er trotzdem unser ganz großer Schatz ist? Wir holen ihn über Nacht immer rein (er kommt dann selbst so gegen 11 und dann lassen wir ihn drin). Sollten wir ihm einen neuen eigenen ´Raum schaffen? Ich weiß gar nicht, wie das gehen soll. Ich habe auch überlegt, mal Rescue-Tropfen (Bachblüten) anzuwenden. Soll ich die beiden geben oder nur dem großen, der einen sehr gestressten Eindruck macht?
Zum Schluß noch etwas: Seit er draußen ist, geht es ihm draußen richtig gut. Er rollt sich hin und her - und dann fängt er wieder an zu miauen. Ich dachte immer, dass miauen etwas negatives bzw. forderndes darstellen soll... Ich zweifle so an meinen Fähigkeiten, eine gute Oberkatze für die beiden Süßen zu sein. Bitte helft mir weiter.