- Hab hier einen kleinen Notfall Beitrag #1
Momo_Cottoncandy
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Hallöchen,
Hier mal der Hintergrund zu meinem Problem.
Als ich mit meiner Hündin an Ostern durch die Gegend lief, sahen wir ein recht hübsches Kaninchen hinter einem Zaun auf der Rückseite eines Mehrfamilienhauses (ein Gartenweg führt dahinter lang). Ich habe mich natürlich gefreut über diesen osterlichen Besuch. Dann war es auch wieder eine Zeit lang nicht mehr zu sehen.
Vor drei Tagen dann war es wieder da und hüpfte unter den Zäunen hindurch immer im Wechsel über drei Hinterhöfe von drei Hausaufgängen. Ich dachte mir, der Besitzer holt es sich bestimmt abends wieder nach Hause. Also ich aber vorgestern Nacht noch einmal mit Pina gassi ging saß es unter einem Balkon.
Gestern hat es zum ersten mal richtig wieder richtig geregnet und gefroren. Das Kaninchen saß auf einer Wiese, die nur ein Zäunchen mit breiten Strebenabständen zur Straße hin abschnitt. Es saß wie bedröppelt im Regen unter einem Baum. Ich habe hier herum telefoniert, nicht eine Tiernothilfe hier in Schwerin zu erreichen. Das Tierheim nicht, Tiernothilfe nicht, niemand scheint am Wochenende helfen zu wollen. Zu mir hoch nehmen konnte ich den Mops aber auch nicht. Meine Hündin würde Achten laufen und er würde ja aus der Badewanne hopsen. Man hat ja nicht immer ein Käfig oder Gehege bei der Hand. Ich ging nochmal zu dem Kaninchen, es war relativ zahm allerdings total verwahrlost mit schmerzenden Vorder und Hinterläufen.
Ich habe rotiert, bin dann zu einer netten Nachbarin (mit Ninis) im Nachbar-Aufgang gerannt und habe ihr und ihrem Freund die Sache erklärt. Sie sagte, sie wollte ihn eigentlich auch schon zu sich holen aber sie fragte ihren Vater um Rat, der sie darauf aufmerksam machte, dass das Tier ja auch Junge haben könnte. Aber wenn es Junge hätte, würde es doch nicht nachts unter dem Balkon hocken.
Wir also mit einem Handtuch und Nini-Futter bewaffnet dorthin gestiefelt. Dort kam ein Mann auf uns zu (den ich gar nicht mag, er ist ein Hundehasser) der uns sagte, dass das Kaninchen von einem der Grundstücke kommt, der Typ scheint die Ninis zu züchten, hatte mit drei Männern versucht das Kaninchen einzufangen, es nicht geschafft und überlässt es nun sich selbst. Wir haben den Namen erfragt. Sollten wir eine Gebühr im Tierheim bezahlen müssen, wird er erst recht zur Rechenschaft gezogen. Wir haben ihn innerhalb von 20 Minuten mit Nini-Leckerchen, viel Geduld und Geschicklichkeit eingefangen. Das Tier ist ein ziemlicher Propper aber wirklich ein liebes Tier.
Da das Nini wahrscheinlich Milben und andere Parasiten hat, haben wir ihn in einen alten Käfig meiner Nachbarin im warmen Keller untergebracht, eine Decke über die Hälfte gelegt und mit allem wichtigen, wie Späne, Heu, Futter und Wasser ausgestattet. Das Tier ist ein absolut liebes Kerlchen. Es wäre ein super Kinder-Kaninchen, aber findet wohl leider kaum Abnehmer, da es so groß ist. Es hat sich sofort wohl gefühlt (wenn man das unter dieser Stresseinwirkung so nennen kann) und im Käfig umher gemümmelt und dann in dem Deckenversteck zurückgezogen.
Ich hätte nicht schlafen können, hätten wir das Tier dem Regen und der Kälte der Nacht ausgeliefert. Nun muss es bis Montag oder Dienstag, bis jemand von uns Zeit hat zum Tierheim zu fahren (es ist in der Walachai und ohne Auto kaum zu erreichen), in dem Käfig bleiben bzw. einem kleinen Auslauf draußen.
Nun zu meinen Fragen.
1. Natürlich haben wir das Tier so schnell wie möglich in Ruhe gelassen und das Geschlecht nicht bestimmt. Das Tier hatte zitzenartige Dingels (?) auf der Brust (ziemlich weit oberhalb, bei Menschen würde man sagen unter dem Schlüsselbein), ist es also ein Weibchen?
2. Hätte das Tier Junge haben können?
3. Wie können wir den "Züchter" nun zur Verantwortung ziehen?
4. das Kaninchen hat ja massenweise nasses Gras gefressen - ist das nun gefährlich?
Ich danke für eure Hilfe.
Liebe Grüße
Momo
Hier mal der Hintergrund zu meinem Problem.
Als ich mit meiner Hündin an Ostern durch die Gegend lief, sahen wir ein recht hübsches Kaninchen hinter einem Zaun auf der Rückseite eines Mehrfamilienhauses (ein Gartenweg führt dahinter lang). Ich habe mich natürlich gefreut über diesen osterlichen Besuch. Dann war es auch wieder eine Zeit lang nicht mehr zu sehen.
Vor drei Tagen dann war es wieder da und hüpfte unter den Zäunen hindurch immer im Wechsel über drei Hinterhöfe von drei Hausaufgängen. Ich dachte mir, der Besitzer holt es sich bestimmt abends wieder nach Hause. Also ich aber vorgestern Nacht noch einmal mit Pina gassi ging saß es unter einem Balkon.
Gestern hat es zum ersten mal richtig wieder richtig geregnet und gefroren. Das Kaninchen saß auf einer Wiese, die nur ein Zäunchen mit breiten Strebenabständen zur Straße hin abschnitt. Es saß wie bedröppelt im Regen unter einem Baum. Ich habe hier herum telefoniert, nicht eine Tiernothilfe hier in Schwerin zu erreichen. Das Tierheim nicht, Tiernothilfe nicht, niemand scheint am Wochenende helfen zu wollen. Zu mir hoch nehmen konnte ich den Mops aber auch nicht. Meine Hündin würde Achten laufen und er würde ja aus der Badewanne hopsen. Man hat ja nicht immer ein Käfig oder Gehege bei der Hand. Ich ging nochmal zu dem Kaninchen, es war relativ zahm allerdings total verwahrlost mit schmerzenden Vorder und Hinterläufen.
Ich habe rotiert, bin dann zu einer netten Nachbarin (mit Ninis) im Nachbar-Aufgang gerannt und habe ihr und ihrem Freund die Sache erklärt. Sie sagte, sie wollte ihn eigentlich auch schon zu sich holen aber sie fragte ihren Vater um Rat, der sie darauf aufmerksam machte, dass das Tier ja auch Junge haben könnte. Aber wenn es Junge hätte, würde es doch nicht nachts unter dem Balkon hocken.
Wir also mit einem Handtuch und Nini-Futter bewaffnet dorthin gestiefelt. Dort kam ein Mann auf uns zu (den ich gar nicht mag, er ist ein Hundehasser) der uns sagte, dass das Kaninchen von einem der Grundstücke kommt, der Typ scheint die Ninis zu züchten, hatte mit drei Männern versucht das Kaninchen einzufangen, es nicht geschafft und überlässt es nun sich selbst. Wir haben den Namen erfragt. Sollten wir eine Gebühr im Tierheim bezahlen müssen, wird er erst recht zur Rechenschaft gezogen. Wir haben ihn innerhalb von 20 Minuten mit Nini-Leckerchen, viel Geduld und Geschicklichkeit eingefangen. Das Tier ist ein ziemlicher Propper aber wirklich ein liebes Tier.
Da das Nini wahrscheinlich Milben und andere Parasiten hat, haben wir ihn in einen alten Käfig meiner Nachbarin im warmen Keller untergebracht, eine Decke über die Hälfte gelegt und mit allem wichtigen, wie Späne, Heu, Futter und Wasser ausgestattet. Das Tier ist ein absolut liebes Kerlchen. Es wäre ein super Kinder-Kaninchen, aber findet wohl leider kaum Abnehmer, da es so groß ist. Es hat sich sofort wohl gefühlt (wenn man das unter dieser Stresseinwirkung so nennen kann) und im Käfig umher gemümmelt und dann in dem Deckenversteck zurückgezogen.
Ich hätte nicht schlafen können, hätten wir das Tier dem Regen und der Kälte der Nacht ausgeliefert. Nun muss es bis Montag oder Dienstag, bis jemand von uns Zeit hat zum Tierheim zu fahren (es ist in der Walachai und ohne Auto kaum zu erreichen), in dem Käfig bleiben bzw. einem kleinen Auslauf draußen.
Nun zu meinen Fragen.
1. Natürlich haben wir das Tier so schnell wie möglich in Ruhe gelassen und das Geschlecht nicht bestimmt. Das Tier hatte zitzenartige Dingels (?) auf der Brust (ziemlich weit oberhalb, bei Menschen würde man sagen unter dem Schlüsselbein), ist es also ein Weibchen?
2. Hätte das Tier Junge haben können?
3. Wie können wir den "Züchter" nun zur Verantwortung ziehen?
4. das Kaninchen hat ja massenweise nasses Gras gefressen - ist das nun gefährlich?
Ich danke für eure Hilfe.
Liebe Grüße
Momo

