- Welpe oder älterer Hund? Beitrag #1
Callie
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Nach dem wir in diesem Thema https://www.tierforum.de/t98767-zuechter-oder-tierheim.html öfter zu dem in der Überschrift genannten Thema abschweiften, hier jetzt ein neuer Thread...
Was spricht für euch für einen Welpen, was für einen älteren Hund? Wofür würdet ihr euch entscheiden und warum?
Ich hör immer wieder, ich möchte einen Welpen vom Züchter, weil ich den noch erziehen kann.
Nur mal damit dieses Vorurteil aus dem Weg geräumt ist.
Ich als Teeni hab Hunden aus dem TH, die 2 -10 Jahre alt waren, das Einmaleins der Hundeerziehung beigebracht. Sie konnten danach die ganzen Grundkommandos, obwohl sie lange kein Welpe mehr waren.
Schwierig war das nicht, die Hunde haben es bereitwillig gelernt, manche mehr, manche weniger, das kam ganz auf den Charakter des Tieres an, nicht auf das Alter.
Und sogar die Hunde, die irgendwelche "Probleme" hatten, haben meistens gelernt damit umzugehen. Eine anfangs extrem ängstliche Hündin von 3 Jahren wollte anfangs vor jedem und allem panisch weglaufen und sich verstecken. Nach ein paar Wochen üben blieb sie relativ ruhig, lief dicht neben mir her, aber sonst nichts mehr. Kam der Andere auf uns zu, versteckte sie sich zwar hinter mir, aber sie lief nicht mehr weg und sie drehte auch nicht mehr durch vor Angst.
Bei sowas denke ich mir, wenn ich als Jugendliche sowas hin bekomme, dann müssten es doch die meisten Erwachsenen auch schaffen, oder?
Welpen brauchen viel mehr Zeit, Geduld, als ein älterer Hund. Anfangs alle zwei Stunden raus und hoffen, dass er sich dort löst und nicht erst, wenn man wieder im Haus ist. Der Kleine muss erzogen, geprägt und beschäftigt werden.
Auch ein älterer Hund muss beschäftigt werden, allerdings ist ein 8 jähriger Hund lange nicht mehr so aktiv wie ein 1jähriger. Auch ein älterer Hund muss noch erzogen werden, ein Hund lernt sein Leben lang, aber oft kennt er schon so manche Befehle. Wenn nicht, dann lernt er sie eben noch, erziehen kann man auch einen alten Hund.
Das einzige Argument für einen Welpen scheint mir, dass man seine Vorgeschichte fast immer kennt und er noch keine schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber dass man auch ein älteren Hund erziehen kann, der eine weniger gute Vorgeschichte hat und keine Kommandos kennt, hab ich oben bereits beschrieben.
Wie sieht es bei euch aus?
Was spricht für euch für einen Welpen, was für einen älteren Hund? Wofür würdet ihr euch entscheiden und warum?
Ich hör immer wieder, ich möchte einen Welpen vom Züchter, weil ich den noch erziehen kann.
Nur mal damit dieses Vorurteil aus dem Weg geräumt ist.
Ich als Teeni hab Hunden aus dem TH, die 2 -10 Jahre alt waren, das Einmaleins der Hundeerziehung beigebracht. Sie konnten danach die ganzen Grundkommandos, obwohl sie lange kein Welpe mehr waren.
Schwierig war das nicht, die Hunde haben es bereitwillig gelernt, manche mehr, manche weniger, das kam ganz auf den Charakter des Tieres an, nicht auf das Alter.
Und sogar die Hunde, die irgendwelche "Probleme" hatten, haben meistens gelernt damit umzugehen. Eine anfangs extrem ängstliche Hündin von 3 Jahren wollte anfangs vor jedem und allem panisch weglaufen und sich verstecken. Nach ein paar Wochen üben blieb sie relativ ruhig, lief dicht neben mir her, aber sonst nichts mehr. Kam der Andere auf uns zu, versteckte sie sich zwar hinter mir, aber sie lief nicht mehr weg und sie drehte auch nicht mehr durch vor Angst.
Bei sowas denke ich mir, wenn ich als Jugendliche sowas hin bekomme, dann müssten es doch die meisten Erwachsenen auch schaffen, oder?
Welpen brauchen viel mehr Zeit, Geduld, als ein älterer Hund. Anfangs alle zwei Stunden raus und hoffen, dass er sich dort löst und nicht erst, wenn man wieder im Haus ist. Der Kleine muss erzogen, geprägt und beschäftigt werden.
Auch ein älterer Hund muss beschäftigt werden, allerdings ist ein 8 jähriger Hund lange nicht mehr so aktiv wie ein 1jähriger. Auch ein älterer Hund muss noch erzogen werden, ein Hund lernt sein Leben lang, aber oft kennt er schon so manche Befehle. Wenn nicht, dann lernt er sie eben noch, erziehen kann man auch einen alten Hund.
Das einzige Argument für einen Welpen scheint mir, dass man seine Vorgeschichte fast immer kennt und er noch keine schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber dass man auch ein älteren Hund erziehen kann, der eine weniger gute Vorgeschichte hat und keine Kommandos kennt, hab ich oben bereits beschrieben.
Wie sieht es bei euch aus?