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Saphi09

Saphi09

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Hallo an alle,
bin grade einfach nur enttäuscht.. warum muss das sein? Wieso? :?
Zur eigentlichen Sache:
Meine Freundin hatte einen Jack Russel Rüden, der nach ein paar Jahren anfing die Kinder zu beißen und er daraufhin fort musste. Dazu ist zu sagen dass dieser Hund den ganzen Tag an einer Hütte angekettet war und nie frei laufen durfte oder sonderlich gefordert wurde. Meines Erachtens nach eine völlig nachvollziehbare Reaktion.. der arme Kerl wusste nicht mehr was er tun sollte :( Meine Freundin wurde nachdem der Hund weg musste sehr depressiv, war nicht mehr wirklich ansprechbar und veränderte sich so stark dass sich jeder aus dem Freundeskreis große Sorgen machte. Nach vielen vielen Monaten hatte sie es einigermaßen verarbeitet, wobei etwas von ihrer ´neuen´Art blieb. Ihre Eltern schafften ihr jetzt nach hin und her überlegen einen kleinen Dackel an. Dazu ist zu sagen dass dieser um keinen Deut besser leben wird als der andere zuvor auch so wie ich sie kenne.. meines Wissens nach sind Dackel auch sehr dickköpfig und haben einen entsprechenden Jagdtrieb. Ich hab einfach ein so schlechtes Gefühl dabei.. natürlich liegt eine solche Entscheidung nicht bei mir, aber ich spüre schon wie das wieder enden wird -.- Dann das nächste: Sie hat seit zig Monaten ein Meerschweinchen, mit seinem neuen Kumpel verstand er sich nicht, also wurden beide alleine gehalten. Über das Platzangebot reden wir jetzt lieber mal nicht :evil: Der Kumpel vom vorhandenen Meerschweinchen wurde letztlich totgeschlagen wegen einem Genickbruch. Also da hörts bei mir schon lange auf.. jetzt hat sie sich "mal eben" ein Zwergkaninchen gekauft, das schwanger war (das wusste sie!) und jetzt auch seine Jungen bekommen hat. Die werden entweder einzeln in kleine Käfige gestopft, weitervergeben oder geschlachtet :eusa_doh:Ihre Aussage: "Vielleicht kriegt die ... (andere Freundin) eins (!) wenn sie darf" boah, das macht mich so rasend.. wie viel kann man eigentlich falsch machen?! :evil: Und ich kann nichts machen, weder mit ihr reden (sie sieht das ganze nicht so wie ich) noch sonst was. Sie ist eine Freundin, aber ehrlich gesagt halte ich von ihr nicht mehr viel. Todesgründe ihrer Meerschweinchen: Genickbruch und anschließend totgeschlagen, erfroren, totgebissen von 2 anderen (da Platzmangel), abgehaun :? Ich hatte mal eine Diskussion mit ein paar anderen Freunden wegen "Welpe im Zwinger", sie kam dazu und meinte das wär doch nicht schlimm, ihre Verwandten hatten auch den Labbiwelpen in den Zwinger gesperrt (am 1. Tag).. ich brauch glaub ich nicht mehr sagen, das wird einigen sicherlich reichen. Hoffe ihr habt jetzt einen Einblick und könnt mich verstehen..
Angesäuerte Grüße,
Saphi
 
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  • Warum? Beitrag #2
Das ist ... ich kann es nicht in Worten beschreiben.
Ich würde die Tierschutzbehörde (und was weiß ich alles) auf sie hetzen!
Sie hat keine Ahnung von Tieren und kauft sich neue wie Kuscheltiere die dann nach einen Tag "out" sind oder was?
Die armen Tiere!
:x
 
  • Warum? Beitrag #3
Doch du kannst etwas machen. Du kannst Anzeige beim Veterinär Amt erstatten.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Nur den Tierschutz ein zu schalten bringt nichts. Die können selbst nichts machen. Die haben schon verloren wenn man sich weigert sie rein zu lassen
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Warum? Beitrag #4
Unglaublich. Warum darf jeder Idiot ein Tier halten? Ich glaube ich würde mir auch den Mund fusselig reden, ihr Bücher vor die Nase hinknallen, schimpfen, beleidigend werden.... aber irgendwann wird man davon müd'.

Wirklich traurig.
 
  • Warum? Beitrag #5
Ja und sich dann als tierlieb hinstellen.. bekomm da echt Aggressionen ohne Ende. Tierschutz? Weis nicht mal wo es so etwas bei uns in der Nähe gibt :uups: Letztlich kann ich ihr ja auch nichts nachweißen, ein einzelnes Meerschwein und eine allein lebende Zwergkaninchendame mit Jungen sind sicher kein Grund ihr irgendwelche Tiere abzunehmen o.ä.
Das mit dem Hund hatte sie mir erst gar nicht erzählt, ich glaube entweder ist ihr der Hund jetzt schon egal (auch wenn sie sagt sie freut sich ja sooo über ihn) oder sie dachte dass sie nur Gemotze von mir hören wird. Ich war noch nicht bei ihr um zu schauen wie er momentan lebt, aber ich schätze wirklich dass es genauso laufen wird wie vorher auch, sprich Hütte und wenig Bewegung -.- Ich werde mir wenn sich eine Gelegenheit ergibt mal anschauen wie es bei ihr zur Zeit läuft und dann mal über so etwas nachdenken, auch wenn das nur die letzte Notlösung sein sollte (da -noch- Freundin)
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hätte jemand eventuell Infomaterial für mich? Vielleicht überzeugt sie das mehr als mein vieles Gerede. Einen Versuch wäre es doch wert :eusa_think: Wäre euch sehr dankbar dafür.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Warum? Beitrag #6
also ich kann dir nur sagen dass reine kettenhaltung verboten ist.. da müsste man doch schon ansetzen können...

leider sind die gesetze in D noch nicht so ausgereift (bei uns in Ö ist z.b die einzelhaltung von meerschweinen verboten und das steht auch im tierschutzgesetzt so drin)
 
  • Warum? Beitrag #7
(da -noch- Freundin)
Freundin hin oder her, ich denke nicht, dass sie sich ändern wird!
Du musst aktiv bleiben, Maßnahmen ergreifen und nicht hoffen, sonst werden noch weitere Tiere ein schreckliches Leben erleiden!:evil:

So long ~
 
  • Warum? Beitrag #8
Der Kumpel vom vorhandenen Meerschweinchen wurde letztlich totgeschlagen wegen einem Genickbruch.
Hat Sie das Meerschweinchen folglich tot geschlagen?:shock:


Ihre Haltungsmaßnahmen sind echt grauenhaft.
Ich finde es schrecklich, keinerlei Einsicht zu haben,
und so etwas nur zum eigenen Wolh zu praktizieren.

Aber ganz ehrlich, wenn sie deine Freundin ist, solltest du ihr
helfen.
Du bist keine Freundin (tut mir Leid, es ist nicht böse gemeint ;) ),
wen du ihr der Tiere wegen deine Freundschaft kündigst.

Sie braucht Hilfe, und sie ist krank.
Diese Handlungen können alles Taten auf Grund psychischer Störungen sein,
wenn sie wirklich Depressionen hat ist das alles andere
als witzig. Ich weiß, wie ein Leben voller Depresionen sein kann,
und ich weiß nicht, was ich alle gemacht hätte, hätte man mir
nicht daraus geholfen.

Es ist zwar sehr wichtig, den Tieren zu helfen, aber du musst auch
deiner Freundin helfen, wenn sie deine Freundin ist und du ihr
eine sein möchtest. ;)
 
  • Warum? Beitrag #9
Es ist absolute Tierquälerei, Meerschweine alleine zu halten, hat sie sich wirklich überhaupt nicht informiert?
Also, wie ich das verstanden habe, wird der Hund an einer Hütte festgebunden sein, und er kriegt nur Futter hingestellt?! Was bringt ihr dann ein Hund, wenn sie sich kaum drumkümmert??
Es ist natürlich dumm, wenn man da gegen eine Mauer redet, aber vielleicht kannst du nochmal versuchen, alleine ganz ruhig mit ihr zu sprechen, denn ich denke nicht ,dass du deine Freundin beim Vet-Amt anzeigen möchtest, wenn du ihr ganz ruhig alles erklärdt, und ihr klarmachst, dass du ihr helfen willst, vielleicht siegt bei ihr dann doch noch die Vernunft!!
 
  • Warum? Beitrag #10
Ich glaube auch das das Mädchen in irgendeiner Weise KRANK IST!
Das ist einfach (sorry aber ich muss es sagen) krank.
Sie verhält sich wie eine 5 Jährige die zum ersten mal Kontakt mit einem (z.B.) Hamster/Tier hat ...Wie sowas dann bei den 5 Jährigen endet? Hamster traumatisiert, freigelassen und tot. Das Kind? Lebt einfach fröhlich weiter, als wäre nichts gewesen.

TIERQUÄLEREI!
 
  • Warum? Beitrag #11
Sie verhält sich wie eine 5 Jährige die zum ersten mal Kontakt mit einem (z.B.) Hamster/Tier hat ...Wie sowas dann bei den 5 Jährigen endet? Hamster traumatisiert, freigelassen und tot. Das Kind? Lebt einfach fröhlich weiter, als wäre nichts gewesen.

Das ist kein Vergleich.
Außerdem bezweifle ich, dass sie damit wirklich glücklich ist und
danach so fröhlich weiter lebt.
Sie ist wirklich wenigstens auf deine Hilfe angewiesen.
Es wird wahrscheinlich schwierig sein, aber falls sie wirklich Depressionen
hat ist Hilfe auch ein guter Weg, ihre Einstellung auch bzgl. Tierhaltung
zu ändern bzw. anders damit umzugehen.
Laut deiner Schilderung wirkt sie verzweifelt. :?
 
  • Warum? Beitrag #12
@Piraja: Nein, sie hat vorher keinerlei Zeichen oder Ansätze von Depressionen gezeigt. Das alles kam erst nachdem ihr der Hund weggenommen wurde. Teilweise frag ich mich aber auch ob sie nicht doch falsche Vorstellungen hat.. eigentlich hat das nichts mit dem Thema so direkt zu tun, aber als sie sauer auf uns war meinte sie (als Entschuldigung) dass sie nicht recht wusste was sie tut und dass das an ihrer schlimmen Kindheit liegt/lag. Schlechte Kindheit? Ähm.. ihre Eltern erfüllen ihr ja ständig Wünsche (siehe ihre Tiere), ich kenne sie seit dem Kindergarten und auch andere Freundinnen meinten schon dass sie völlig falsche Empfindungen hat, Einbildungen halt die es so gar nicht wirklich gibt, ich weiß jetzt wirklich nicht was man da machen könnte, glaub mir, wir hatten damals Rotz und Wasser geheult weil wir dachten sie würde sich bald etwas antun, die war verschlossen wie ein Buch, hat oft geweint, war eigentlich nicht mehr richtig anwesend, sagen was mit ihr ist konnte sie nicht, sie hat nur in Rätseln gesprochen.. Zitat: "Es ist wie als würde ich mich immer und immer wieder an diesem Dorn stechen und jedes mal hab ich den Wunsch ihn noch tiefer reinzubohren" was soll man da sagen? Sie hat uns allen Angst gemacht, wir hatten schon Vertrauenslehrer auf unserer Seite, es wurde mit den Eltern in Kontakt getreten etc, wir hatten damals alles was möglich war getan. Im Moment verhält sie sich auch nicht mehr wirklich so auffällig, könnte mir vorstellen dass ihre Eltern sie damals zu einem Psychologen gebracht haben, so genau weis ich das nicht, da sie uns seit langem nicht mehr alles erzählt.
@Den Rest: Bitte setzt mich jetzt nicht unter Druck oder sagt ich würde mich nicht kümmern, ich werde nicht wegschauen und versuche mich schon zu kümmern, mir muss nur erst die richtige Vorgehensweise einfallen.. sie ist außerdem schon mal spazieren mit dem Hund, aber halt nur wenn sie mal lust hatte (dann gings meist auf den Spielplatz weil der Wuff es ja soo toll findet von der Rutsche geschubst zu werden :roll:). Ich denke ich werde es nochmal mit Infozetteln versuchen und ihr ein bisschen ins Gewissen reden, mit "harten" Dingen zu drohen fände ich falsch, sie würde mir sicher nie wieder was erzählen und ich hätte noch Ärger mit ihren Eltern. Erst mal auf den "sanften" Weg probieren, notfalls halt mit Gefühlen, ich werde etwas rumprobieren. Anzeigen kann ich immernoch wenn sie auf stur geht und alles nichts mehr bringt. Wünscht mir Glück.
 
  • Warum? Beitrag #13
  • Warum? Beitrag #14
Na ja, mach was du für richtig hältst!
Ich werde heute Abend bestimmt kein Auge zu kriegen, wenn ich daran denken muss, was vielleicht sie gerade in diesem Moment ihren Tieren (mal wieder) antut!
Man sollte ihr alle Tiere wegnehmen, zum Therapeuten schicken und danach dann eine Therapie mit einem Tier anfangen, wo sie von einer Fachperson den richtigen Umgang mit Tieren erlernt und gleichzeitig ihre Depressionen noch mehr vergisst bzw. bewältigt!
 
  • Warum? Beitrag #15
@Piraja: Nein, sie hat vorher keinerlei Zeichen oder Ansätze von Depressionen gezeigt. Das alles kam erst nachdem ihr der Hund weggenommen wurde.
D.h. all ihre Depressionen fingen erst danach an, seitdem ihr der Hund weggenommen wurde?
Wie geschah dies denn?



Teilweise frag ich mich aber auch ob sie nicht doch falsche Vorstellungen hat.. eigentlich hat das nichts mit dem Thema so direkt zu tun, aber als sie sauer auf uns war meinte sie (als Entschuldigung) dass sie nicht recht wusste was sie tut und dass das an ihrer schlimmen Kindheit liegt/lag. Schlechte Kindheit? Ähm.. ihre Eltern erfüllen ihr ja ständig Wünsche (siehe ihre Tiere),

Es ist fraglich, woher diese falschen Vorstellungen kommen, denn von
nichts, kommt nicht.
Und dass Eltern den Kindern alle Wünsche erfüllen sagt leider relativ wenig - nichts über ihr Empfinden und ihre Gefühle aus. :| Ich kenne sie ja nicht,
ich kann also nicht beurteilen, ob sie ggf. unter Druck stand, und
was die Eltern insgeheim für ein gehorsames Mädchen verlangten. ;)


ich kenne sie seit dem Kindergarten und auch andere Freundinnen meinten schon dass sie völlig falsche Empfindungen hat, Einbildungen halt die es so gar nicht wirklich gibt, ich weiß jetzt wirklich nicht was man da machen könnte, glaub mir, wir hatten damals Rotz und Wasser geheult weil wir dachten sie würde sich bald etwas antun, die war verschlossen wie ein Buch, hat oft geweint, war eigentlich nicht mehr richtig anwesend, sagen was mit ihr ist konnte sie nicht, sie hat nur in Rätseln gesprochen.. Zitat: "Es ist wie als würde ich mich immer und immer wieder an diesem Dorn stechen und jedes mal hab ich den Wunsch ihn noch tiefer reinzubohren" was soll man da sagen? Sie hat uns allen Angst gemacht, wir hatten schon Vertrauenslehrer auf unserer Seite, es wurde mit den Eltern in Kontakt getreten etc, wir hatten damals alles was möglich war getan.

Dass sie solche Dinge gesagt hat, das geschah alles nach dem ersten
Hund? Oder schon vorher?

Egal, wie es nun gewesen sein mag, dass sie sich so viele Tiere nach
einander anschafft, ist krankhaft - naheliegend, dass es etw. mit
dem ersten Hund zu tun hatte.
Auch ist nicht damit zu spaßen, wenn jemand solche Dinge sagt.
Ich kann mir vorstellen,wie ihr euch gefühlt habt - eine Chatpartnerin im Internet drohte einmal sich umzubringen - sie war 20 und hat es mir, einem 12 jährigen Mädchen gesagt.
Aber so etwas kann gefährlich werden. Vor allem sind tiefliegendere
Depressionen, die vielerlei Gründe haben können, nicht mit vier Therapiestunden beim Psychologen verschwunden.
[/QUOTE]

Erstmals würde ich niemanden auf sie hetzen.
Wie alt ist deine Freundin?
Hast du guten Kontakt zu ihr?
Vertraut sie dir?
Und wäre deine Hilfe echt - oder geheuchelt, wegen ihr, oder der
Tiere wegen?

Sie muss den Umgang mit Tieren lernen, aber auch den Umgang mit
sich selber. Lass es ruhig beginnen, laut auf sie einzureden errichtet eine Blockade. Du könntest es zwar einfach machen, in dem du alle möglichen Leute einschaltest, aber ich denke mal, dass dir die Freundschaft etwas wert ist. ;)
Rede mit ihr, ruhig und sachlich. Ich weiß, so etwas ist sehr schwer, vor allem, wenn sie keine Einsicht zeigt.
Falls du gegen eine Wand sprichst, würde ich den Eltern alles erzählen - denn
es muss eine Lösung gefunden werden, für die armen Tiere, die leider unter ihrem krankhaften Verhalten leiden.
 
  • Warum? Beitrag #16
Hi,

ich habe nun alles gelesen.

Zuerst mal, ich muss sagen, schau Dir selbst alles nochmals in Ruhe an. SIch zu ärgern, oder mit dem Finger zu zeigen bringt nichts, kläre Deine Freundin ruhig auf. Erklär ihr, was Tiere brauchen um glücklich zu sein, übertreibe aber nicht.

Und auch an ein schwangeres Kaninchen kommt man viel schneller als man möchte. Allerdings könnte sie die Kleinen inserieren. Viele Menschen nehmen mit Handkuss eines.

AUf jeden Fall, sehe, dass Deine Freundin ein Mensch ist. Du kannst sie nicht danach beurteilen, wie sie mit ihren Tieren umgeht. Das sollte man als Freundin einfach nicht tun. Aber als Freundin sollte man reden und zeigen. Erklären. Mit Sturheit erreichst Du nichts, denn dann steht Dir Sturheit entgegen.

Mfg. Irina
 
  • Warum? Beitrag #17
AUf jeden Fall, sehe, dass Deine Freundin ein Mensch ist. Du kannst sie nicht danach beurteilen, wie sie mit ihren Tieren umgeht. Das sollte man als Freundin einfach nicht tun. Aber als Freundin sollte man reden und zeigen. Erklären. Mit Sturheit erreichst Du nichts, denn dann steht Dir Sturheit entgegen.

10 Zeichen. ;)

Das sehe ich genau so.
Klar - den Tieren muss geholfen werden, und es ist echt schrecklich zu lesen,
wie schlecht und unbedacht sie mit den Tieren umgeht, scheinbar nichts
ahnend, wie die Tiere darunter leiden.:?
Aber sie ist immer noch ein Mensch, und deine Freundin.

Ich wünsche Dir viel Glück. ;)
 
  • Warum? Beitrag #18
Dankeschön für´s Mut machen. Ich versuch jetzt mal auf alles zu antworten was mir bisher gesagt wurde. Also an Piraja: Diese Depressionen (ich glaube dass man das so nennen kann) fingen an, nachdem ihr der Hund weggenommen wurde. Sie wurde immer ruhiger, hat sich weniger an Gesprächen beteiligt und nicht mehr gelacht, sie war für niemanden mehr "erreichbar", verschlossen würde ich es nennen. Dazu kam noch dass sie immer wieder geweint hatte, meistens wollte sie das vor uns verstecken und hat eigentlich dauerhaft versucht sich zurückzuziehen, das haben wir aber verhindert. Ehrlich gesagt glaub ich dass ihr die Ansichten der Eltern zusätzlich noch zugesetzt hatten, die wollten nämlich keinen Hund mehr.
Also sie ist 13 Jahre alt und ich habe nicht mehr so viel mit ihr zu tun, da sie unter einer damaligen Freundin steht, die sie für sich beansprucht (andere Geschichte). Ich habe nicht vor jemanden auf sie zu hetzen und anschreien gibt es bei mir nicht, ich bin eher eine ruhige Person. Dass sie mir vertraut kann ich nicht sagen, sie hatte in der schweren Zeit auch niemandem vertraut und sich zu ihrem Problem geäußert, egal wie oft wir sie angesprochen hatten.. das einzige war dass sie sich hinter ihren Haaren versteckt und geweint hatte (dazu noch dauerhaft mit dem Kopf geschüttelt), man kam nicht an sie ran, niemand. Dass sie sich ständig ein neues Meerschweinchen angeschafft hatte hing damit zusammen dass ihre "neuen" ja ständig starben (ich bin immernoch der Meinung dass sie mindestens 80% Schuld daran trägt), das Nini wurde wahrscheinlich als "Trost" angeschafft und dass sie schwanger war war von vornherein klar, weil sie der Geburt schon lange zuvor entgegengefiebert hat.. Ich werde versuchen ihr Infozettel zu geben und nett gemeinte Ratschläge, aber leider ist das etwas schwierig da sie ja "unter" der anderen Freundin (meine Freundin ist es nicht mehr) steht.
 
  • Warum? Beitrag #19
Weißt du, ob sie wirklich einmal eine Therapie gemacht hat.
Für mich klingt dieses permanente Anschaffen neuer Tiere, und dieser
verantwortungslose Umgang sehr krankhaft, auch wenn sie
erst 13 Jahre alt ist.

Was ich aber nicht verstehen kann ist, dass die Eltern dass alles zulassen.
Warum halten sie ihre Tochter nicht auf?
Warum helfen sie ihr nicht?
Es klingt so, als würden sie ihrer Tochter tatenlos zusehen, während sie sich ein
Tier nach dem anderen anschafft, nachdem die Vorgänger gestorben oder
erschlagen wurden. Wie ist das mit den Hunden?
Die müssen ja auch angemeldet werden, scheinbar geben sich die Eltern mit all dem zufrieden. Demnach müsste mit den Eltern meiner Meinung nach ein ernstes Wort geredet werden. :?

Sie helfen ihrer Tochter ja nicht, indem sie einfachhaltshalber einfach alles
zulassen und nichts dagegen einwenden.
Aber sie schaden ihrer Tochter, es klingt wirklich so, als wäre eine Therapie eine
gute Lösung, ihr die Augen zu öffnen. ;)
 
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