Diskussion: AD(H)S

Diskutiere Diskussion: AD(H)S im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; jetzt ganz unter uns, ohne dass die Eltern es wissen müssen: die Hälfte der Kinder, die wegen AD(H)S behandelt werden könnten bei anderem...
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SusanneC

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jetzt ganz unter uns, ohne dass die Eltern es wissen müssen: die Hälfte der Kinder, die wegen AD(H)S behandelt werden könnten bei anderem verhalten der eltern auch ohne Medikamente klar kommen. die Hyperaktiven bräuchten einfach manchmal mehr Bewegung im sinne von jeden Tag mindestens 2 Stunden intensiven Sport, Toben, Auspowern und wären schon alleine deswegen weniger Zappelig. viele wären vielleicht immer noch aktiver wie andere Kinder, aber ein Großteil des Bewegungsbedürfnisses wäre Kanalisiert.

die Träumer die sich nicht konzentireren können hätten manchmal schon Jahre vor der schulzeit Training in Konzentration gebraucht, etwa indem Eltern häufiger vorlesen oder mit den Kindern was basteln, wo die Kinder eben auch mal ne halbe Stunde still sitzen bleiben lernen und sich drauf konzentrieren, was gemacht wird. Aber es kommen eben Kinder in die grundschule, die noch nie eine Stunde ruhig und konzentriert auf ihrem Po gesessen sind, und sollen dann von heute auf morgen den ganzen vormittag über konzentriert dem unterricht folgen können.

aber gar zu viele Eltern haben dafür nicht genug zeit, nehmen sich nicht die Zeit und haben keine Möglichkeiten dazu - und am ende bekommen die Kinder eben tabletten, mit denen Konzentrieren wunderbar funktioniert, ohne dass sie es langsam und über lange Zeit hinweg erlernen.

diese Medikamente wirken wirklich stark, auch studenten nehmen sowas schon mal, um das lernen besser hin zu bekommen, das haut einen echt aus den Socken so stark sind die. da wird aus einem studenten der am abend vorher bis 4 uhr gefeiert hat ein Musterschüler, der innerhalb von 5 Stunden eine richtig gute hausarbeit schreiben kann, für die er im Normalzustand 4 tage gebraucht hätte - und die trotzdem nicht so gut geworden wäre.

deswegen sollte neben Medis und Ergo für das Kind auch eine Beratung der Eltern erfolgen, um die faktoren auszuschalten, die die eltern beeinflussen können, und so die menge der Medikamente wenigstens runter zu fahren. Niemand weiß, wie diese Medikamente auf das Gehirn wirken, wenn die über 20 jahre eingenommen werden. das ist ein echtes risiko.

ich kenne auch eltern, deren Kinder jede Menge Medis bekommen - aber: vorgelesen wurde noch nie, und der Sportverein würde ja geld kosten, statt dessen sitzen die Kinder vor dem TV. Premiere-Abo statt Beschäftigung.
 
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  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #2
Susanne ich muss dir wiedersprechen, sorry, was du gerade geschrieben hast ist zum Großteil eine allgemein verbreitete Meinung von Menschen die sich höchstens oberflächlich mit AD(H)S befasst haben. Ich befasse mich nun mehr oder weniger 6-7 Jahre damit, habe also auch einiges mitbekommen was nun wiederlegt wurde und so weiter und der erste Irrglaube ist, hyperaktive Kinder brauchen einfach nur was mehr Bewegung. Ein wirklich hyperaktives Kind bekommst du nicht ruhiger, den kannst du den ganzen Tag auspowern und danach ist er fit wie ein Turnschuh, da hilft nichts.
Desweiteren möchte ich mal anmerken, Medikamente sind wie ein Wekrzeug, aber damit umzugehen lernt man dadurch nicht, dass muss gesondert passieren, aber meistens ist eine Therapie ohne Medikamente schon nicht möglich.
Das unaufmerksame Kinder einfach früher hätten gefördert werden müssen ist ein absoluter Brüller, denn unaufmerksame Kinder sind es ja nicht aus mangelnder Übung, sondern durch fehlende Hormone und die kommen nicht, wenn man versucht aufmerksam zu sein!

Ich rege mich wirklich auf wenn so ein (sorry) Stuss verbreitet wird, das ist genauso wie die Ammenmärchen alá Öl ins Nudelwasser kippen und dergleichen.

Hier wird mal wieder alles über einen Kamm geschert, man weiß doch garnicht wirklich wieviele Kinder wirklich AD(H)S haben nud wieviele falsch behandelt werden, man weiß es nicht, weil es darüber keine Statistik gibt, wie denn auch?!?

Ich finde es eine Unverschämtheit zu behaupten man müsste sie weniger TV sehen lassen, man müsste sie mehr in Sportvereine schicken blablabla, aber das sind Einzelfälle und die verallgemeinert man und pusht sie hoch, bis man angäbliche 50% hat?

Ich mag diese AD(H)S Diskussionen nicht (ich meine allgemein nicht nur hier), weil so viele Menschen wirklich nicht wissen was AD(H)S genau ist, weil viele Menschen eine falsche Meinung haben und ihre Unwisseheit weiter geben und sich dann gegenseitig auf die Schulter klopfen mit ihrem Unwissen was sie selber für Wissen halten.

Wie kann denn eine nicht betroffene Person urteilen, wie eine betroffene Person sich fühlt zb?

Ich kann nur sagen, man sollte sich erst schlau machen, dann ausführlich darüber schreiben und nicht mit Vorurteilen und Unkompetenz, sorry, aber das ist meine Meinung.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #3
Im Grunde gebe ich dir Recht, susanne, obwohl ich es inzwischen weniger drastisch zu formulieren gelernt habe.
Ich hab ih dem Zusammenhang letztens ein tolles (Fach-)Buch bei uns in der Bibliothek in die Hand gekriegt, bin aber dann nicht mehr zum Lesen gekommen. Die Arbeit an der Diplomarbeit fordert einfach zu viele Ressourcen und das Buch braucht volle Aufmerksamkeit.
das da:
http://www.amazon.de/Schriften-Sigmund-Freud-Instituts-Fr%C3%BChpr%C3%A4vention-Medikalisierung-Kontroversen/dp/3525451784/ref=sr_1_1

Und da ging es genau darum: Dass ADHS immer mehr ein gesellschaftliches Problem wird, weil an die Kinder Anforderungen gestellt werden, die sie eigentlich ihrer Natur nach nicht erfüllen können.
Dass nämlich genau solche Sachen wie das Lernen von Konzentration, denn die ist nicht angeboren, und das Ausleben eines natürlichen Bewegungsdranges, den Kinder haben, immer mehr wegfallen. Stattdessen sitzen sie vormittags in der Schule und Nachmittags vorm Fernseher/Computer etc, Soziales Leben findet kaum noch statt.
Da wird eine natürliche, gesunde Entwicklung, die auch Reize von aussen benötigt, massiv behindert.

Aber gerade die Forschung in der Medizin und der Trend, alles was im Körper entsteht auf "Störungen des Hirnstoffwechsels" zu schieben, ohne zu fragen, ob diese jetzt Ursache oder Folge sind, hat dazu geführt, dass Tabletten häufig das erste und einzige Mittel der Wahl bei ADHS sind.

Man muss sich mal verdeutlichen, dass die Medikamente, die Kindern und Jugendlichen im Wachstum (vor allem in einer Zeit in der das Gehirn gerade erst heranreift und sich entwickelt), Medikamente verschrieben werden, die nichts anderes als Amphetamine sind. Und das z.T. in hoher Dosierung über einen sehr, sehr langen Zeitraum.
Jeder Idiot kann sich eigentlich vorstellen, dass diese die Gehirnentwicklung massiv beeinflussen - dennoch wurde in Studien angeblich immer wieder nachgewiesen, dass dies nicht der Fall sei. In solchen Momenten bin ich immer wieder froh über meine wissenschaftliche Ausbildung, die mich lehrt, solche Dinge nicht unreflektiert zu glauben. Mit den "richtigen" Methoden kann man nämlich nahezu alles "beweisen".

Und abgesehen davon, ob die Medikamente jetzt schädlich sind oder nicht, bleibt das Problem, dass diese ja irgendwann abgesetzt werden müssen - spätestens, wenn die Krankenkasse nicht mehr zahlt oder kein Arzt einem Dreißigjährigen noch Ritalin verschreibt.
Von daher müssen sie dringend lernen, "mit ihrer Krankheit zu leben", also auch ohne Medikamente mit ihrer Zappeligkeit, Konzentrationsschwäche oder Aggressivität umzugehen.
Überhaupt ist es traurig, dass Kinder das alles nicht mehr sein dürfen, dass ein solches Verhalten, obwohl es "statistisch" normal ist (im Sinne von: sehr, sehr viele Kinder haben das), als abweichend und krank gilt und die Kinder mit Medikamenten ruhiggestellt werden - denn etwas anderes ist es leider in vielen Fällen nicht.
Das Kind auf Tabletten ist normal, so wie es "sein soll".

Man wünscht sich doch eigentlich, dass v.a. Eltern, aber auch Lehrer, Ärzte und andere Bezugspersonen, das Kind einfach mal akzeptieren, wie es ist bzw. gemeinsam nach einer anderen Lösung suchen. Und die gibt es, die Effektivität gerade von Elterntrainings, Konzentrationsübungen mit dem Kind und einiger anderer therapeutischer Verfahren ist nachgewiesen.
Aber da werden dann einfach Medikamente genommen, weil es die einfachste Lösung ist und dann ist ja alles Prima....
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #4
1. Ich kenne zig AD(H)Sler die seit über 30 Jahren Medikamente nehmen und ja die zahlen sie selber und ja sie sind alle über 30 Jahre alt und haben noch AD(H)S und bekommen ohne keinen normalen Tag auf die Reihe

2. Wisst ihr eigentlich was für ein Medikament zb Ritalin ist? WAS es im Kopf macht, denn das klingt nicht so, es ersetzt Hormone die ein AD(H)Sler zu wenig hat, körpereigene Hormone, die man zum konzentrieren braucht, mal ganz einfach und schlicht erklärt

3. Wisst ihr eigentlich wie AD(H)Sler ohne Medikamente leiden, weil sie nichts auf die Reihe bekommen und dann wird hier einfach geschrieben, dass es ja nur ne Erscheinung von zu wenig Bewegung und mangelnder kindlicher Ausbildung ist und so weiter, ich mag garnicht weiter lesen, denn anscheinend wird hier nur das bei den Info's raus gesucht, was in die eigene Meinung passt, aber nicht was der Realität entspricht.

Ich frage mich wann die nächste ankommt und von Indigokindern erzählt.... ne sorry aber bevor ich was falsches schreibe bin ich hier raus, ist echt schlimm, wie im Mittelalter...
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #5
leute die adhs diskussion ist hier eigentlich fehl am platz.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #6
Ja, natürlich suchen wir uns "die Sachen raus, die zu unserer eigenen Meinung passen". Das tun schließlich alle Menschen. Der Unterschied ist nur, dass ich versuche, meine "Meinung" nicht im luftleeren Raum zu erfinden, sondern mich auf Aussagen von Pädagogen und Psychologen zu stützen. Und ja, da sind mir diejenigen die liebsten, die sich - mehr oder wenig extrem - gegen Medikamente aussprechen und ihre Aussagen wissenschaftlich begründen. Ich habe das Buch oben nicht ohne Grund verlinkt, das ist definitiv ein Fachbuch und nicht für Laien geschrieben und die Wissenschaftler dort sprechen sich ganz klar gegen eine einseitige Medikamentengabe und gegen die einseitige Erklärung einer "Hirnstoffwechselstörungen", bzw. "fehlende Hormone im Kopf" aus.

Ich gebe allerdings zu, dass da noch viel Grundlagenforschung betrieben werden muss. Vor allem fehlen Langzeitstudien von gesunden und kranken Kindern. Soweit ich weiß, hat noch niemand größere Gruppen von Säuglingen hirnchemischen Untersuchungen bzw. der Funktion "neuronaler Regelkreise" unterzogen um zu gucken, was bei welchem wie gut funktioniert und wie sich das im Laufe des Lebens entwickelt.

Fakt ist, dass unser Gehirn ein extrem komplexes Gebilde ist, dass sich im Laufe eines Lebens immer entwickelt und dies ganz besonders in den ersten Lebensjahren bis zum Ende der Pubertät.
Und man mag sich wundern, welche große Störungen (z.B. das Fehlen kompletter Bereiche!) das Gehirn durch seine Entwicklung auszugleichen vermag.

Ja, es werden mit Sicherheit Kinder geboren, die eine "Störung" im Gehirn in Richtung einer möglichen Hyperaktivität/Konzentrationsschwierigkeiten etc. haben.
Aber ich wage zu behaupten, dass sich das in vielen Fällen "verwächst", so dass wir später im Leben nichts mehr von dieser "angeborenen" Störung merken. Durch die richtige Förderung und Stimulation kann das Gehirn sehr viele dysfunktionale "Voreinstellungen" ausgleichen. Der Witz bei der Sache ist, dass diese Förderung nicht einmal bewusst stattfinden muss. Viele sensible Eltern spüren einfach, was ihr Kind braucht und helfen ihm so bei einer gesunden Entwicklung. Oder das Kind wächst durch puren Zufall in einer Umwelt auf, die ihm hilft, ein richtiges Verhalten zu erlernen.

Um nochmal Wikipedia zu zitieren (obwohl der Artikel insgesamt nicht sehr gut ist, aber ich habe im Moment eigentlich keine Zeit, noch andere wissenschaftliche Nachweise zu suchen)

Nach derzeitigem Forschungsstand (Sommer 2008) ist von einer multifaktoriellen Verursachung von ADHS auszugehen, also dem Zusammenwirken biologischer, psychischer und sozialer Faktoren
Quelle:

Und es ist tatsächlich so, dass die richtigen psychischen, sozialen und Umweltfaktoren die biologische Veranlagung ausgleichen können und das in vielen Fällen sogar tun.
Nur: von diesen vielen Fällen kriegen wir gar nichts mit, weil diese sich niemals in Behandlung begeben.

Bei den Fällen, die wir mitkriegen, haben diese Ausgleichsmechanismen leider nicht funktioniert.

Dennoch kann man im Sinne der Frühförderung gucken, was braucht mein Kind eigentlich, wo hat es evtl. Probleme. Und das kann sogar schon in sehr niedrigem Alter, lange vor der Schulreife passieren. Genauer gesagt: Das sollte es.

Wie gesagt, Kinder brauchen bestimmte Dinge für ihre Entwicklung. Aber der Anpassungsfähigkeit unseres Gehirn (bzw. des Menschen allgemein) ist es zu verdanken, dass viele Kinder nicht krank werden, obwohl sie es eigentlich müssten.

Einer meiner Dozenten, der auch vor allem mit ADHS-Jungen und solchen mit schweren Störungen des Sozialverhaltens arbeitete, sagte mal genau dies, dass er sich immer und immer wieder wundere, was zur Hölle einige Kinder tatsächlich völlig unbeschadet überstehen, obwohl man eigentlich das Schlimmste erwarten würde...

2. Wisst ihr eigentlich was für ein Medikament zb Ritalin ist? WAS es im Kopf macht, denn das klingt nicht so, es ersetzt Hormone die ein AD(H)Sler zu wenig hat, körpereigene Hormone, die man zum konzentrieren braucht, mal ganz einfach und schlicht erklärt

Und hier stellt sich wieder die Frage von Ursache und Wirkung. Denn das, was du sagst, ist genau das, was Neurobiologen und Medizinier seit langer Zeit behaupten.
Ja, es stimmt, bei einem Kind oder Jugendlichen, funktioniert tatsächlich der Gehirnstoffwechsel nicht richtig.
Dies muss aber, wie ich oben erklärte, nicht zwangsläufig angeboren und damit gleichzeitig unveränderbar sein. Durch entsprechende Frühförderung oder einfach die natürliche Entwicklung kann diesen Prozessen entgegengesteuert werden.
Und wer behauptet, dem sei nicht so, spricht gleichzeitig allen später ansetzenden nicht-medikativen Massnahmen, wie Psychotherapie etc. die Wirksamkeit ab.


3. Wisst ihr eigentlich wie AD(H)Sler ohne Medikamente leiden, weil sie nichts auf die Reihe bekommen und dann wird hier einfach geschrieben, dass es ja nur ne Erscheinung von zu wenig Bewegung und mangelnder kindlicher Ausbildung ist und so weiter, ...

Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Nur weil wir bestimmte Ursachen der Krankheit vermuten, sprechen wir den Kindern und ihren Eltern ja nicht ihren Leidensdruck ab.
Aber ohne Ursachenforschung kann ihnen ja nicht geholfen werden.

Und dass Medikamente keine Dauerlösung sind, sagst du ja selbst:

1. Ich kenne zig AD(H)Sler die seit über 30 Jahren Medikamente nehmen und ja die zahlen sie selber und ja sie sind alle über 30 Jahre alt und haben noch AD(H)S und bekommen ohne keinen normalen Tag auf die Reihe...

Die Frage ist, ob eine lebenslange Medikalisierung wirklich unser Ziel ist oder ob wir nicht nach anderen Möglichkeiten suchen sollten.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Nachtrag: Und dawn hat Recht ;)
Ich werd mich mal an einen Moderator wenden, ob wir die ADHS-Diskusstion nicht abtrennen und woanders weiterführen können.
 
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  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #7
ich füge das hier mal trotzdem ein, bitte mitverschieben....

@Susanne:

Mein bruder ist hypraktiv, ein richtigtes MONSTER in dem Punkt... über ritalin ist der schon hinaus, nun sind momentan die 36mg-tabletten Concerta (es waren auch schon mal 52mg), 1x am tag.

MIT den Tabletten könntest du den kerl für 6-7 stunden auf ein laufband stellen, ihn laufen lassen und danach wäre er immer noch aufgedreht.

er "kommt mit 4 stunden schlaf pro nacht aus", d.h er kann nicht mehr schlafen... am nächsten tag: das selbe -.-

und: er ist auch so ein klappergestell, so ein abgebrochenes...




was bei kindern mit "zu viel energie" (egal ob nun aggressivität oder ADS/ADHS) extrem wichtig ist:

.) künstliche farbstoofe stehen im verdacht hyperaktivität zu verstärken
.) koffein und ähnliches MÜSSEN tabu sein
.) zucker liefert energie in unmengen, da drehen die kinder erst so richtig auf
.) künstliches süßungsmittel wirkt wohl wie farbstoffe und zucker gemeinsam

ich habe das mal mit meinem bruder ausprobiert. eine woche lang nichts von dem obene genannten (wenn ich GUT drauf war und er brav gab es EIN zuckerl am tag), er war wie verändert... ruhig, saß auch mal länger als 5min auf einem fleck, war nicht so ruhelos...

aber erklär einem 16jährigen mal dass das was er lecker, gut und super findet (er sieht auch in seiner hyperaktivität überhaupt kein problem) schlecht für ihn ist... *seufz*
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #8
Natürlich gibt es viele Fälle, bei denen andere faktoren auch eine große Rolle in der Entstehung von ADHS spielen, aber schieb die soziale Komponente nicht so weit weg.

konzentration muss man lernen über viele jahre hinweg. wenn das zu kurz kommt werden die nötigen hormone und Botenstoffe im Stoffwechsel des gehirns gar nciht so gut entwickelt und sind nicht so abrufbar, wie es der fall wäre, hätte es von anfang an viel konzentrationstraining gegeben.

Und ich weiß auch das hyperaktive Kinder kaum müde zu kriegen sind, aber auch hier ist die frage, ob diese Kinder von anfang an genug bewegungsangebote bekommen haben. sie hungern ja richtig nach bewegung, aber woher kommt das?
in jedem fall kann zusätzlich zu den Medikamenten eine ganz intensive förderung nicht schaden.

was ich auch interessant finde: Ritalin etc. wirkt bei Erwachsenen ganz genauso wie bei Kindern und stark leistungsfördernd, keine frage. Nehme ich jetzt als völlig gesunder alles andere als ADHS gestörter mensch jeden Tag über einen längeren zeitraum Ritalin, funktioniert aber mein Stoffwechsel im gehirn auch nciht mehr wie er sollte, weil ich die Botenstoffe ja dauerhaft von außen zuführe. Das ist genau das gleiche wie bei menschen mit schilddrüsenunterfunktion, die brauchen auch oft irgendwann die Tabletten, weil sie ohne nicht mal richtig wach werden, weil die schilddrüse selber noch weniger Hormone produziert als vorher - werden ja genug zugeführt.

also ich ganz gesunder mensch nehme über einen langen zeitraum Ritalin und dope mich so auf Superschlau. jetzt setze ich das ganze von heute auf morgen ab - mein gehirn hat sich derweil aber total dran gewöhnt, und obwohl ich vorher komplett gesund war ist mein Stoffwechsel trotzdem gestört. ich bin praktisch abhängig geworden, und es würde sicher einige Wochen wenn nicht sogar Monate dauern, bis meine reguläre Denkleistung auch ohne Ritalin wieder klappen würde.

Ich wäre kein sabbernder irrer deswegen, aber in jedem fall würde mir im vergleich meine leistungsfähigkeit ziemlich schwach vorkommen im Vergleich zur gedopten leistung, ich hätte Konzentrationsstörungen und würde auch "nichts auf die reihe" bekommen.

das haben viele studenten schon ausprobiert, die sich kleine Hilfe für ihre Examen geholt haben (aus der Tabelttenschachtel der jüngeren geschwister).
schließlich können ja auch gesunde mit Ritalin auch 15 Stunden am stück hochkonzentriert den langweiligsten Stoff pauken und strunzlangweilige Fachbücher lesen. dagegen sieht man im Normalzustand immer bissi mies aus...

Lg Susi
die gelegentlich auch mal 1,5 schilddrüsentabletten nimmt, wenn sie extra extra fit sein will...
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #9
susanne,
was du da beschreibst, ist völlig zutreffend.
Und das ist nicht "praktisch abhängig" sondern genau das: So entstehen und wirken Drogen- als auch Medikamentenabhängigkeit.


Off-Topic
Btw.
wer ist eigentlich dieser "Mod-Team"?
Falls es das hier liest: du hast Post ;)
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #10
Der Mod-Team macht hier mal kurz zu, damit nicht noch Beiträge kommen, die dann alle einzeln verschoben werden müssen.
Kleinen Augenblick bitte, geht sofort wieder weiter ;)
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

so, kann weitergehen....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #11
Ich finde es Quatsch, Kinder mit AD(H)S mit Medikamenten ruhig zu stellen. Mein Bruder (18) hat auch ADHS und als Kind bekam er Ritalin. Folgen dessen waren Bettnässen und ständige Müdigkeit. Außerdem kann Ritalin Parkinson hervor rufen.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #12
Ich verstehe nicht, wieso Leute die weder AD(H)S haben, noch Angehörige mit AD(H)S meinen das sie wirklich wissen was Sache ist... das macht mich fassungslos und die Verallgemeinungen sowieso, wenn es bei einem Menschen so ist, ok, bei einem anderen kanns wieder ganz anders aussehen.

Mir ist auch offen gesagt egal wieviele Nachweise vorgewiesen werden, 1. ist der Wikipedia Artikel unter vielen AD(H)Slern eh als Schrott verpöhnt und 2. gibt es zu jedem Nachweis einen Gegennachweis.

Mein Sohn bekommt zb kaum Zucker, kaum Farbstoffe und dennoch ist er auf sein Medikament angewiesen, da er ohne leider nciht auf eine normale Schule gehen könnte. Er hat eine Klassenlehrerin die absolut gegen Ritalin ist und da er ohnehin eine bis zwei Wochen im Jahr zum testen ohne Medikamente leben muss/darf haben wir ihn eben ohne in die Schule geschickt und schon am ersten Tag kam eine Nachricht von der Lehrerin, ob er seine Tablette vergessen hat zu nehmen, es wäre so rein garnicht möglich gewesen den Unterricht zu führen.

Mein Sohn wurde von mir gefördert, er durfte nie viel Fern sehen und dennoch war er von Geburt an ein Schreibaby und blieb es auch, sobald er keine Aufmerksamkeit mehr bekam, brüllte er los.
Das es nicht an meiner Erziehung liegt weiß ich spätestens seit ich zwei "normale" Mädchen habe, die wie ich schonmal schrieb, absolut lieb sind, sehr sozial und nahezu immer auf einen hören, außer sie haben ihre Trotzphase, aber das ist vollkommen normal.

Man merkt, wenn man Kinder hat den absoluten Unterschied zwischen einem AD(H)S Kind und einem "normalen" Kind und das hat nunmal nichts mit der Förderung zu tun, denn meinen Sohn förderte ich zb viel mehr, alleine schon weil er permanente Aufmerksamkeit forderte und weil er längere Zeit ein Einzelkind war.

Ich war anfangs absolut gegen Medikamente und habe auch gesagt das er sowas nie bekommen soll, da es ihn ja einfach ruhig stellt, aber will ich das mein Sohn kein normales Leben führen kann? Keine normale Schule, keinen normalen Umgang? Ich möchte meinem Kind eine normale Kindheit ermöglichen und dazu gehört, dass er Medikamente bekommt, die ihm helfen und eine Therapie, in der er lernt mit seinen besonderen Fähigkeiten und Lasten umzugehen und sie zu nutzen. Das geht nunmal nicht ohne Ritalin, soll ich also sagen, nur damit er es nicht bekommt, verbaue ich seine Zukunft?!?

Auch wird es hier teilweise dargestellt, als würde ein Kind das AD(H)S hat ohne Medikamente einfach so ohne weitere Probleme leben können. Ja so Kinder gibt es hier sitzt gerade eins und schreibt es euch,d enn auch bei mir gab es sowas wie AD(H)S nicht, damals existierte es nicht, ich war offiziell ein normales Kind, aber die Probleme die ich hatte, sowohl in der Schule, als auch im Freundeskreis, die Schwierigkeiten die mir das normale Leben machte, die existierten sehr wohl und immer zweifelte ich an mir selber, immer suchte ich an mir die Fehler und immer kam ich mir selber vor wie ein Alien, dass auf der Erde ausgesetzt wurde und einfach irgendwie fehl am Platz war und immer musste ich für normale Sachen mehr kämpfen als die anderen, dafür konnte ich zwar andere Dinge besser, aber auch das macht einem zum Ausenseiter, ich kann zb recht schnell denken, rede dadurch schnell und springe dann in den Themen, weil es für mich logisch ist, doch kommt da so gut wie keiner mit, naja andere AD(H)Sler schon und wenn man eben einen anderne kennen lernt, dann hat man einen Verbundenen, dem es ebenso geht/ging, der einen versteht, der endlich so ist wie man selber ist.

Als ich erfuhr das ich ADS habe, brach ich in Tränen aus, ehrlich, ich heulte nen halben Tag, aber vor Erleichterung, weil es alles erklärte, ich kam da sogar erst viel später drauf, als mein Sohn seine Diagnose schon hatte, aber das Verhalten von Erwachsenen und Kindern unterscheidet sich, ich bezog es nie auf mich, bis ich mich durchlas, bis ich einen Test machte, bis ich endlich Erklärungen für meine Probleme die mich mein Lebtag begleiteten fand, bis ich schwarz auf weiß nachlesen konnte, es liegt garnicht an mir!

Je nachdem wie intensiv man AD(H)S hat, kommt man ohne Medikamente aus, ich nahm es noch nie, ich kann jetzt nur von anderen erzählen mit denen ich darüber sprach, denn mitlerweile habe ich einige AD(H)S Foren für Erwachsene und andere Kontakte und es tut gut zu wissen, dass es andere gibt, die einen verstehen und viele nehmen Ritalin, auch im Erwachsenenalter, weil sie sonst nichts auf die Reihe bekommen ja! AAAAAAABER und das wird hier gerade übersehen, teilweise nehmen sie es im Erwachsenenalter erst und schwupp können sie zb arbeiten gehen und ihre Wohnung sauber halten und Kontakte pflegen, das ging davor eben nicht und es sind Jahrgänge dabei, die eben auch viel raus gehen konnten, die quasi den Tag über zb im Wald verbringen konnten und sowas.

Ich verstehe nicht, wie nicht betroffene und Menschen die wenig Kontakt zu AD(H)Slern haben (mit wenig meine ich nicht zusammen leben und selbst ein paar Stunden am Tag sind noch wenig) urteilen können über die Krankheit/Behinderung. Ich kann doch auch nicht über Aidskranke urteilen, wie es ihnen geht, was sie brauchen und wie sie leben können, ich habe kein Aids, ich kenne niemanden mit Aids, ich würde mich nicht wagen dann darüber zu schreiben, als Ahnungslose quasi. Natürlich kann ich mich auch über Aids schlau machen, aber gerade bei AD(H)S gibt es so viel Gegenteiliges, es gibt die für Medikamente, da sie wissen wie schwer es ohne ist, es gibt die gegen Medikamente, da sie nicht ahnen wie schwer es ohne ist (ich meine mit "wie schwer" nicht solche Fälle wie mich, die ohne zwar mehr Energie in alles investieren müssen und es schaffen, sondern die, die es so stark haben, dass sie es nicht schaffen!) und es gibt die, die aus der Esotherikecke kommen und AD(H)Sler Indigokinder nennen.

Wenn man ein AD(H)S Kind gut versteht und weiß wie man mit ihm umzugehen hat, denn das kann man nicht wie mit einem normalen Kind, da ein AD(H)S Kind alles anders aufnimmt und wahrnimmt, dann kann ich mir vorstellen das es ohne Medikamente auskommt, wenn es nicht so intensiv AD(H)S hat auch, aber wenn beides nicht der Fall ist, soll man das Kind dann leiden lassen und die berufliche und soziale Zukunt verbauen, nur weil man ihm keine Medikamente geben will?
Das nenne ich eher verantwortungslos!

Und ja ich rege mich schnell darüber auf, wenn ich Meinungen lese, die nicht mit meinen übereinstimmen, aber das nur, wenn es nicht Betroffene sind und sie von irgendwelchen nicht betroffenen Ärzten die Lektüre lesen. Es gibt genug AD(H)S betroffene Ärzte die selber Bücher schreiben! Aber wie kann man über etwas urteilen, bei dem man nicht weiß wie es sich anfühlt oder wirklich auswirkt?
Ich kann mir auch vorstellen wie sich ein Blinder fühlt, aber wie es dann wirklich für einen Blinden ist, ist etwas vollkommen anderes, da sind die Leute immer vorsichtiger mit den Urteilen, ebenso bei anderen psychischen Krankheiten, aber bei AD(H)S wird sogar noch diskutiert, ob es existent ist, ob man überhaupt was machen muss... das macht mich sauer, den ich weiß sowohl wie es ist, es zu haben, als auch, wie es ist mit einem Betroffenen zusamen zu leben und beides wünsche ich keinem.

In dem Sinne...
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #13
*Gwenyfer mal zustimm*


Ich finde es Quatsch, Kinder mit AD(H)S mit Medikamenten ruhig zu stellen.

also ehrlich gesagt, finde ich diese Aussage einfach nur Quatsch.

Kinder, die wirklich unter AD(H)S leiden, werden nicht ruhiggestellt, sondern die Tabletten ermöglichen Ihnen einen halbwegs normalen Alltag!

Ich bin auch der Meinung, das oft übereifrig die Diagnose AD(H)S gestellt wird, von überforderten Ärzten, die sich null auskennen, die Eltern machen Druck, weil sie mit den Kindern nicht zurechkommen, was oft einfach an mangelnder Erziehung, keine Zeit habenund, und, und..... liegt.
Aber, wenn ein Kind an AD(H)S leidet, sollte man alles tun, damit es dem Kind besser geht. Wenn ich Kopfschmerzen habe, neme ich auch eine Aspi**n. :roll:

Oft sind Therapien überhaupt nicht möglich, da das Kind überhaupt nicht "Aufnahmefähig" ist.

Beispiel: mein großer war 2 Jahre in Psychomotrik, dann sagte der Typ: das bringt nichts, Ihr Sohn macht ja nicht mit. Entweder flippt er total rum oder sitzt nur da und guckt...ich komm nicht an Ihn ran.

Beispiel2: Hausaufgaben :evil: geschlagene 4 Stunden....in der ersten Klasse!! Das kann nicht gut sein! Er hatte überhaupt keine Freizeit mehr! Wir haben alles versucht. gleich nach der Schule....nix, dann halt Abends, nach dem spielen....auch nix....also Hälfte nach der Schule....andere Hälfte Abends....ok...andere Hälfte weglassen...:roll: auch nicht Sinnvoll....

seit den Osterferien bekommt er nun Ritalin, Hausaufgaben....30 min, nach der Schule, nach dem Essen. Er hat dann den ganzen Nachmittag zum spielen :clap:
das waren jetzt nur 2 Beispiele.....
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #14
Mit Tränen in den Augen Gwenyfer unterschreib....vor allem das hier:

Ja so Kinder gibt es hier sitzt gerade eins und schreibt es euch,d enn auch bei mir gab es sowas wie AD(H)S nicht, damals existierte es nicht, ich war offiziell ein normales Kind, aber die Probleme die ich hatte, sowohl in der Schule, als auch im Freundeskreis, die Schwierigkeiten die mir das normale Leben machte, die existierten sehr wohl und immer zweifelte ich an mir selber, immer suchte ich an mir die Fehler und immer kam ich mir selber vor wie ein Alien, dass auf der Erde ausgesetzt wurde und einfach irgendwie fehl am Platz war und immer musste ich für normale Sachen mehr kämpfen als die anderen, dafür konnte ich zwar andere Dinge besser, aber auch das macht einem zum Ausenseiter, ich kann zb recht schnell denken, rede dadurch schnell und springe dann in den Themen, weil es für mich logisch ist, doch kommt da so gut wie keiner mit, naja andere AD(H)Sler schon und wenn man eben einen anderne kennen lernt, dann hat man einen Verbundenen, dem es ebenso geht/ging, der einen versteht, der endlich so ist wie man selber ist.

Als ich erfuhr das ich ADS habe, brach ich in Tränen aus, ehrlich, ich heulte nen halben Tag, aber vor Erleichterung, weil es alles erklärte, ich kam da sogar erst viel später drauf, als mein Sohn seine Diagnose schon hatte, aber das Verhalten von Erwachsenen und Kindern unterscheidet sich, ich bezog es nie auf mich, bis ich mich durchlas, bis ich einen Test machte, bis ich endlich Erklärungen für meine Probleme die mich mein Lebtag begleiteten fand, bis ich schwarz auf weiß nachlesen konnte, es liegt garnicht an mir!

Ich und mein Sohn haben das große Glück dass wir es ohne Medikamente schaffen.....aber bei uns ist es nicht so ausgeprägt.
Die Entscheidung Medikamente zu geben wäre mir sehr schwer gefallen.
Gwenyfer hat da die meiste Erfahrung und ich glaube keiner macht sich diese Entscheidung Ritalin zu geben oder nicht einfach. Wobei ich schon sagen muss, dass es erfahrene Ärzte braucht und auch andere Hilfestellung. Viel zu oft erlebe ich, dass Kinder Ritalin bekommen ohne Tagebuch, ohne zusätzliche Hilfe einfach nur das Medikament jeden Tag. Oft wissen die Eltern gar nicht was die Kinder bekommen. Das kreide ich sehr wohl aufs Schärfste an.
Wobei ich das auch allgemein tue: Medikamente einfach nehmen ohne Aufklärung und einfach mal so wird immer üblicher. Da muss man Verantwortung übernehmen. Ob es Hustensaft ist oder Ritalin spielt dann erst an zweiter Stelle eine Rolle.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #15
*Fourmeeri mal dolle drück*

Solche Eltern prange ich ebenso an! Wie ich schonmal schrieb habe ich meinen Sohn von drei Ärzten, einer Uniklinik und einer Psychiatrie (in der er über 6 Wochen auf sein Medikament eingestellt wurde) untersuchen lassen, bevor ich mir sicher war. Ein Arzt reicht mir nicht.

Mich nervt es alleine schon, dass man AD(H)S immer verteidigen muss, es wird ja noch daran gezweifelt, auch hier, ob es überhaupt existent ist und macht wohl den gleichen weg durch, wie Depressionen, da musste sich erst ein bekannter Torwart umbringen, bevor es quasi anerkannt wurde in der Befölkerung und ich finde es traurig, dass es manchmal erst so weit kommen muss.

Übrigens habe ich zb hormonellbedingte Migräne und selbst da nehme ich keine Tabletten, einfach weil ich sowas eigentlich nicht mag, aber das eine sind Kopfschmerzen die weggehen, das andere ist ein Leben das verpfuscht wird.

Es gibt immer irgendwelche Negativbeispiele, Eltern die Dung bauen, nicht nur wenn es um Ritalin geht, aber dann kann man doch nicht sagen, dass fast alle so sind...
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #16
Hallo,
also ich bin auch der Meinung, dass in manchen Fällen Ritalin notwendig ist ABER ich bin der Meinung das auch mit der Krankheit AD(H)S vorsichtiger umgegangen werden muss. Oft ist es einfach so das Ärzte zu schnell die Diagnose AD(H)S stellen!! Bei meinem Bruder war es z.B. so das er ständig den Unterricht gestört hat und auch zu Hause immer unter Strom war. Ein Arzt stellte schließlich die Diagnose ADHS, also bekam er Ritalin. Die Folge war, dass er Depressiv wurde immer müde war und ins Bett machte. Nach langem hin und her hat meine Mutter dann das Ritalin wieder abgesetzt, die Probleme fingen von vorne an, bis meine Mutter eine Reportage über Hochbegabte sah. Danach hat meine Mutter meinen Bruder untersuchen lassen und es kam dabei heraus das er nicht unter ADHS leidet sondern schlicht und ergreifend einen IQ von über 180 hat und Schule ihm zu langweilig war. Er ist dann auf ein Gymnasium für Hochbegabte gekommen und hat mit 16 sein Abi mit nem Schnitt von 1,6 gemacht!
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #17
Bei einem richtigen AD(H)S Test ist ein Intelligenztest dabei!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #18
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #19
Habe jetzt mal alles überflogen. Also, bitte steinigt mich nicht, aber ADS bzw. ADHS kann auch seine Vorteile mitbringen.
Ein Freund von mir hat es und dass macht ihn im Sport zu einem Ass! Wenn andere fallen, steht er wieder auf. Er ist so alt wie ich, aber spielt beispielweise Fußball so gut wie ein 19 Jähriger und besser. Auch in anderen Sportarten ist er total gut und er hängt sich immer mindestens 300% rein. Er ist echt krass. Dafür kann er in der Schule leider nicht still sitzen.
Aber: Vielleicht wird er durch seine Krankheit ein Fußballprofi! Seine Laufbahn ist jetzt schon mega: Erst im Dorfverein, dann noch zwei bessere und bekanntere Vereine, dann wechselt er nächste Saison zum SC Preußen Münster (1. Mannschaft spielte 3. Bundesliga, ist mometan eine Liga dadrunter, war nicht ihre beste Saison) und wahrscheinlich geht er nach seiner Saison in Preußen zu FC Schalke 04 oder Borussia Dortmund in die Jugendabteilung. Und wenn man dort ist sind die Chancen schon sehr hoch, es zu etwas zu bringen.
Na ja, natürlich hat diese Krankheit viele Nachteile und ist auch ganz schlimm, aber wiegesagt ...

lg
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #20
Off-Topic
Divus...sehr viele hochkluge Menschen haben/hatten (AD(H)S das ist gar nich sooo ungewöhnlich und richtig ist es allemal...was werden kann auch aus einem ADHSler was.
 
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