Diskussion: AD(H)S

Diskutiere Diskussion: AD(H)S im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Ich finde es immer wichtig zu betonen das man seine Vorteilen nutzen sollte, leider wissen nur wenige was ihre Vorteile sind und geben früh auf...
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #21
Ich finde es immer wichtig zu betonen das man seine Vorteilen nutzen sollte, leider wissen nur wenige was ihre Vorteile sind und geben früh auf und kommen so garnicht dahin wo dein Freund ist. Ich finde es aber toll davon zu hören, denn sowas macht Hoffnung!
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Wobei, wenn ein ADHSler mal was von Beginn an gut kann, darüber Lob und Freude erfährt, dann hängt er sich direkt rein, einen richtigen Rückschlag bzw wenn man etwas oft üben muss, daran scheitern sie, aber so wie du deinen Freund erklärt hast, hat er ja Erfolg ohne große Probleme (ich meine nicht das es normal ist das er so viel Ehrgeiz zeigt) eben ohne rgroße Rückschläge und dann, wenn es ihm Spaß macht und er sich dafür interessiert, sind ihm quasi kaum Grenzen gesetzt!
 
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  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #22
Ja, als er noch bei uns im Dorfverein war, hat sein Vater uns trainiert, er ist ein klasse Trainer und mit dem im Hintergrund, also ich würde mich nicht wundern eines Tages seinen Namen von einem Fußballkommentator in der ersten Bundesliga zu hören.
Leider weiß ich persönlich nicht, was meine Vorteile sind. :(
Aber Übung macht auch den Meister.
Ich spiele seit 6 Jahren Fußball und ich muss sagen, desto älter ich werde, desto besser werde ich. Das spüre und sehe ich selbst auch..
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #23
Ich habe mich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema AD(H)S beschäftigt und mir aufgrund von Fakten meine eigene Meinung gebildet.


Mag sein, dass es unter den Kindern, die die Diagnose AD(H)S bekommen haben tatsächlich eine sehr geringe Prozentzahl gibt, die die Symptome von AD(H)S aufweisen und wo diese Symptome nicht durch äußerliche Umstände oder andere Erkrankungen (wie Schilddrüsenüberfunktion, z.B.) erklärt werden können.

In den meisten Fällen dient diese Erkrankung den Eltern jedoch als willkommener Anlass, die Schuld für den Zustand des Kindes von sich zu schieben, sich eine reine Weste anzulegen und endlich behaupten zu können: "Wusst ich's doch, mit dem Kind stimmt etwas nicht". Dass sie meist selbst die Ursache sind, kommt ihnen gar nicht in den Sinn.

Das ist kein Angriff gegen User hier, die schreiben, dass sie oder ihre Kinder betroffen sind, das mag stimmen, aber sehr oft wird die Diagnose AD(H)S dafür verwendet, Erziehungsfehler, Ernährungsfehler, mangelhafte Aufmerksamkeit und Zuwendung und deren Folgeerscheinungen wie Hyperaktivität oder Verträumtheit dadurch zu erklären, dass das Kind angeblich krank sei. Und mit dem Wisch vom Arzt und der Diagnose sind die Eltern aus ihrer Schuld genommen.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #24
Meine Schwiegermutter sagt auch immer das es Depressionen nicht gibt, die Leute sind nur faul und lassen sihc hängen und wird da richtig grantig und deswegen ist es dennoch nicht die Wahrheit...
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #25
Hast du dir meinen Beitrag überhaupt durchgelesen? Ich habe nicht bestritten, dass es dieses Krankheitsbild gibt sondern dass die Diagnose häufig fälschlicherweise gestellt wird und die Ursache für das Verhalten des Kindes eine ganz andere ist. Das ist ein Faktum.

Zu bestreiten, dass es diese Krankheit gibt ist in meinen Augen genauso dumm wie zu behaupten, dass hinter jeder Diagnose tatsächlich AD(H)S steckt. Denn dies ist oft nicht der Fall.

Off-Topic
Und als Auslöser für Depressionen können auch körperliche Ursache in Frage kommen.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #26
Es gibt keine wirklichen Statistiken, wieviele Kinder ADHS haben und wieviele Kinder fälschlich, weil die Eltern es so wollen behandelt werden, es gibt höchstens Dunkelziffern, die man genauso gut erraten kann, aber du urteilst und schreibst das es häufig und oft so ist. Bist du Hellseherin, oder hast du irgendein Wissen was anderen verborgen geblieben ist? Man kann zwar aus dem eigenen Umfeld eine Statistik machen und eine Meinung bilden, doch sollte man sie dann nicht auf eine Gesamtheit projezieren.
Es ist schade, wenn du viele kennst bei denen es so ist, ich kenne viele bei denen es nicht so ist und dennoch sage ich nicht jeder hat es, die meisten haben es oder sonstwas in der Richtung, ganz einfach, weil ich mir kein Urteil über etwas erlauben kann, was keiner richtig weiß!
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #27
was auf jeden fall auffällt ist, dass noch vor 10, 20 und 30 Jahren erheblich weniger Kinder AD(H)S hatten. Es gab durchaus hyperaktive und schwierige Kinder, natürlich, aber nicht jedes bekam den Stempel "krank" aufgedrückt.

Die Frage ist eben, ob es damals wirklich so viel weniger Kinder gab, oder ob es sie gab und die diagnose eben nicht gestellt wurde.

und natürlich gibt es eltern, die bei jeder Schwierigkeit gleich zum Arzt rennen und auf Ritalin als Wundermittel bestehen, da müsste man mit standadisierten testverfahren und Behandlungsleitlinien, zu denen auch erziehungsberatungen zwingend gehören sollten, ein riegel vorgeschoben werden.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #28
Ich kann mich nur wiederholen, Susanne lies mal ein wenig über ADHS und dann wüßtest du, dass es früher schon ADHS gab, es lediglich nicht als ADHS mit dem Begriff bekannt wurde, sondern als nicht wirklich einstufbare psychische Krankheit galt, deren Symtome die gleichen waren wie bei ADHS und es machten sich sogar Menschen die Mühe aufzuarbeiten ob es früher mehr oder weniger waren als heute und siehe da, es waren in etwa gleich viele, nur konnte man es eben nicht dem Begriff ADHS zuordnen, weil der erst später gefunden wurde.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #29
naja....AD(H)S ist ja nun keine "Erfingung" der "Neuzeit". Es gab schon immer AD(H)S'ler, nur wurde es damals nicht als "ganzheitliche Krankheit" an sich eingestuft, sondern die Menschen, die darunter litten, wurden als dumm, gestört, verrückt oder eigenartig angesehen.

Ich denke jeder kennt den Stuwwelpeter, Hans guck in die Luft, Zappelphillip, Michel aus Lönneberga, und, und, und....
Einstein, Bethoven, Picasso...um nur einige zu nennen....sind auch bekannt...
Also kein "Neuzeitproblem".

Wie schon gesagt, bin ich auch der Meinung, das Ärzte zu schnell einfach sagen...jaja...ad(h)s...hier habt Ihr Ritalin, dann geht das schon. Ritalin sollte nur bei einer gesicherten Diagnose verschrieben werden dürfen, immerhinn vällt es unter das BTM Gesetz.

Eine gesicherte AD(H)S - Diagnose, kann man nicht mal eben zwischen "Tür und Angel" stellen, dafür vergehen Wochen, oft Monate, mit so vielen verschiedenen Test. Da es sehr viele ähnliche Kankheitsbilder gibt, haben Betroffene oft einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, bis endlich die Diagnose gestellt wird.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #30
Eine gesicherte AD(H)S - Diagnose, kann man nicht mal eben zwischen "Tür und Angel" stellen, dafür vergehen Wochen, oft Monate, mit so vielen verschiedenen Test. Da es sehr viele ähnliche Kankheitsbilder gibt, haben Betroffene oft einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, bis endlich die Diagnose gestellt wird.
Bingolo unterschreib.
Gerade da sehe ich Probleme dass jeder Arzt das aufschreiben darf. Gerade die Diagnosestellung ist nicht ganz einfach. Ich fände auch gut wenn man dafür eine spezielle Ausbildung brauchen würde, ehe man solche Medikamente verordnen darf.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #31
Off-Topic

In unserer Klasse gibt es einen der nie, nicht mal im Unterricht seinen Mund halten kann und wenn er Ärger angedroht bekommt ist er zwar einen Moment leise, hippelt aber auf seinem Stuhl rum, zuckt mit den Beinen etc. Kann man das als ADHS bezeichnen? Ich kann mir noch kein ganzes Bild davon machen und will auch nicht gleich jeden als ADHS´ler abstempeln.
Ich mach das hier mal lieber zu OT weil ich euch nicht unterbrechen möchte in eurer Diskussion.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #32
Ganz ehrlich? Es kann sein, muss aber nicht, es kann sehr viele Gründe haben und es nur vom Unterricht abhängig machen ist auch falsch.

Wenn er so viele Probleme in der Schule macht, dann hat doch bestimmt der Lehrer schon den einen oder anderen Termin mit den Eltern gehabt, ich denke das die sowas untereinander besser bereden können :)

Ach und du störst nicht!

Liebe Grüße,

Nicole
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #33
hallo Saphi
Off-Topic
wie gesagt, ist AD(H)S ein sehr komplexes Feld, das man nicht an EINER "Verhaltensauffälligkeit" festmachen kann. Da bedarf es viele Test's.
Natürlich kann ständiges erzählen und nicht stillsitzen dazugehören, es kann aber auch etwas ganz anderes dahinterstecken.


du störst doch nicht :mrgreen:
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #34
Hallo!

Eine ehemalige Freundin hat ein ADS Kind und es ist schlimm....der kleine rennt wahrhaftig mit den Kopf gegen die Wand bis es blutet. er ist nicht unter Kontrolle zu bringen. Sie hat ihn in die Obhut des Jugendamtes gegeben,weil sie einfach nicht mehr weiter wußte. Vorher wurden ewig Dikanossen durch verschiedenen Ärtze gestellt, sie bekam eine Hilfe von Jugendamt und trotzdem war sie überfordert.


Das andere:

Bei meinen Cousin hatten die Lehrer auch ADS/ADHS (weiß nimmer genau) vermutet da er sehr unruhig ist und immer in Aktion.

Einfach mal eben eine Diaknosse ist nicht. Es waren mehrer Ärzte beteiligt. Die Lehrer um Meinung gefragt. Es kam raus das er eigentlich Unterfordert ist. Er ist dann zur Schülerzeitung geangen und zum Chorsingen. Später noch in die Schwimmmanschaft. Er war zwar immer noch unruhig und hippelig konnte sich aber besser konzentrieren.

Viele Kinder im Schulalter sind sehr unruhig und man tippt sofort auf ADS und ADHS....ich finde das voreilig.

Man sollte sehr vorsichtig sein mit aussagen von wegen falscher erziehung oder mangel an bewegung. Wäre es so einfach wäre es für viele wahrhaftig kein großes Problem.
 
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  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #35
Ich roll mal das Thema auf, wen es recht ist.

Als selbst betroffene bei dem Thema ADS kann ich auch einiges Berichten. Bei mir wurde recht früh festgestellt das ich ADS habe.
Meine Eltern sind dan auch mit mir zu jemandem gegangen (weiss nicht mehr zu wem) der mir dan Sachen gegeben hat die ich machen musste. Teilweise waren schwere und teilweise leichte Aufgaben dabei, der Mann und meine Eltern haben mir zugeredet weiter zu machen und meistens hat das auch geklappt.
Heute konzentriert sich die Hippeligkeit nur noch auf meine Hände und Beine (und das ich viel zu viel Erzähle, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen XD). War aber auch nie eine die jetzt in den Unterricht gerufen hat oder so, ich konnt einfach nicht ruhig sitzen bleiben.
Damals ging ich auch nach der Schule zum Turnen und Tennis spielen, das hat aber nicht viel gebracht.
Zum Thema Tabletten: Musste ich früher auch nehmen, das war aber so das ich dan garnichts mehr gesagt hatte. Da ich eh kaum etwas sprach wurden die Tabletten wieder abgesetzt. (Medikinet, falls es jemandem was sagt)
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #36
Hi,
Ich hab mir jetzt zwar nicht das ganze thema durchgelesen aber schreib meinen Senf auch mal dazu.:D
Also:
Ich habe ADHS.Habe früher immer Geschlagen und so.
Musste zur Schulpädagogin.Die sagte meine Mutter müsste strenger sein.
Musste sonst noch zu einer Vielzahl von Ärtzten.Alle machten falsch diagnosen.
Bei mir hat man Gehirnströme und alles getestet und ich habe zu 99.9% ADHS.
Ich muss auch Tabletten nehmen und seit dem ich sie nehme Geht es mir besser.
Ps:Hätte auch damals NIE ein Tier verletzt bzw.Getötet.
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #37
Hey leute, ich hoffe es liest hier nochjemand, da bei dem Sohn 3 Jahre einer Freundin ADHS diagostiziert worde. Sie erzählte mir wie diese Untersuchung und Tests von sich gingen und ich fand das ganze etwas merkwürdig.
Da wollte ich mal Fragen wie lief es bei euch ab, bzw bei euren Kindern. Wie seit ihr daruaf gekommen, das sie sowas haben könnten?
Ich kenne den Kleinen auch etwas und kenne auch ADHS Kinder muß sagen das es zwei völlig verschieden Art war wie die Kinder drauf waren. Ich muß dazu sagen ich hab davon fast keinen Plan, dennoch kam mir das was sie mir sagte mehr als spanisch vor, daher frage ich mal euch.

Lg
 
  • Diskussion: AD(H)S Beitrag #38
Mein Junge ist mit noch 2 Diagnostiziert worden. NICHT (!!!) damit er Medikamente bekommen konnte - Ohne Diagnose keine Medikamente da sie unter BTM laufen. Sondern um alle nur möglichen Förderungen bekommen zu können. Ich habe die Diagnose Jahre später nochein mal bei einem Arzt MEINER Wahl noch einmal machen lassen. Wir sind dafür Stunden gefahren weil wir genau diesen Arzt wollten.

Ich kam auf ADS weil ich mich durch Seminare - die ICH gehalten haben! - selbst erkannt habe und dann auch das Verhalten meiner Kinder in einem anderen Blick gesehen habe. Wir sind alle 4 ADSler. Vererbung. In meiner Familie sind viele eigenwillige Menschen. Eine schöne bunte Familie. Aber auch eine die anderen Menschen ganz schön den Atem nehmen können. Einigen anderen... Denn irgendwie findet man sich. Ich hab viele Freunde die auch ähnlich gestrickt sind. Wir sind lauter oder anderweitig anders. Manche kriegen ihr Leben hin und leisten viel einige versagen. Eigendlich auch nicht anders als bei anderen die normal sind. Medikamente lassen das Funktionieren nicht zum unendlichen Kraftakt werden.

Ich habe selber eine Zeit Medikinet genommen. Deshalb kann ich von eigenen Erfahrungen erzählen! Du sitzt am Küchentisch mit deiner Tasse Kaffee und einem spannenden Buch... Du schaust auf und SIEHST auf einmal WAS getan werden muß. Nein! Du siehst es nicht nur, es kribbelt in den Fingern. Du legst los. Und ohne dabei wie sonst bei der Hausarbeit noch mehr Chaos zu verbreiten arbeitest du dich langsam stetig durch bis alles erledigt ist. NICHTS lenkt dich wie sonst ab. Vieleicht weil es im Kopf still ist??? Kannst du dir vorstellen wie es ist wenn du NIE Ruhe hast im Kopf? Wenn du 5 Sachen gleichzeitig denkst, untermalt mit dem letzten Ohrwurm und ALLEN Außengeräuschen??? Wenn dann plötzlich RUHE ist... das ist Göttlich!!! Wenn ich mir vorstelle wie viel leichter meine Schulzeit gewesen wäre! Wie viel weniger Kraft es gekostet hätte! Was hätte ich leisten und schaffen können? Klar hab ich meinen Weg trotzdem hin gekriegt! Aber es hat sehr viel Kraft gekostet. Nicht jeder hat Menschen die einen dabei unterstützen. Und die bleiben dann auf der Strecke.

Natürlich ist nicht jedes Kind dessen Eltern stöhnen ADSler. Kinder sind und sollen laut sein! Und Kinder toben und machen sich dreckig! -Sollten sie wenigstens!- Manche Menschen hab ich das Gefühl waren nie Kind. Aber normalerweise bekommt man keine Diagnose wenn sie nicht fundiert sind. Man sollte sich einfach auch einen vertrauensvollen Arzt aussuchen. Es gibt verschiedene ADS Formen und verschiedene Medikamente. Da muß erst einmal das richtige gefunden werden. Aber die Medikamente wirken nur bei ADSler. Bei Normalos wirken sie halt gegenteilig... Kenn eine Frau die einen Selbsttest gemacht hat... Die hat nichts mehr auf die Reihe gekriegt...

Anders wirken auch für Normalos beruhigendwirkende Wirkstoffe auf uns gegenteilig. Ich werde mit Baldrian zum Flummi... Ein Beruhigungsmittelchen vor einer OP??? lol... Das ist der Augenblick wo die Leuts im OP hinter den Kindern herspringen weil sie die Wände rauf gehen...

Je nach "Stärke" nimmt dir ein ADSler den Atem. Die können ein Tempo haben das dir schwindelig wird, haben eine Lautstärke das du einen Tinitus riskierst... Und das Tagtäglich. Einige kannst du mit Dauerbeschäftigung ablenken und führen. Ganz ehrlich... hast DU Zeit dein Kind 20 Stunden zu bespielen, beaufsichtigen, fördern, bei Laune halten??? Ich kann das nicht! Und ich hab viel mit den Kids gemacht. Ich komm aus dem Fach und hab selbst viel Spaß am Bude bauen im Wald, an lauter Musik und toben. Aber nicht jeder kann das. Und vor allem nicht STÄNDIG! Und eine Klasse mit 25-30 Schülern und dazu einigen Flummies... Die Lehrer bedanken sich!

Kennst du die giftigen Blicke weil deine Kids auf eine Lautstärke kreischen das alle um dich herum im Laden zusammenzucken? Kennst du es wenn ein 4 jähriges Kind an deinem Pulli zupft und sich bei dir wegen deinem wilden Kind beschwert??? Wurdest du schon mal wegen deinem Kindergartenkind zur Erzieherin zitiert??? War dein Kind Klassenclown, Rowdy, Mobbingopfer? ADSler haben oft einen langen Leidensweg bis ihnen geholfen werden kann. Für mache Familien ist es einfach ein Ende dieses Leidensweges wenn sie die Medikamente für sich entdecken. Viele wagen es lange Zeit wegen der schlechten Meinung nicht. Und sagen dann: warum haben wir das nicht viel früher gewagt? Probieren kann man immer und funktioniert dieser Weg nicht kann man einen anderen gehen.

Klar gibt es Eltern die vieleicht zu schnell nach Medikamente greifen. Aber schert nicht alle über einen Kamm ohne deren Geschichte zu kennen UND zu verstehen.

Übrigens mein Sohn, der schon sehr früh extrem auffällig war, hat ADHS und wurde später noch mit einem Asperger Autismus diagnostiziert. Kinder die früh auffällig werden brauchen gute Förderung und Ärzte die genau hinschauen und Ahnung haben von dem was sie tun. Denn durch gute Förderung und den eventuell nötigen Medikamenten kann man sie gut auf ihren Lebensweg bringen!

Auf das Thema ADS-Medikamente und Parkinson schreib ich später. Das ist noch eine Sache für sich!!! Nur mal kurz zum Vorgeschmack:

Ich bin keine Ratte!!!
 
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