hunde und katzen zusammenbringen

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  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #1
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tocke

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Ich habe drei Katzen und mein Freund einen Hund. Meine Katzen kennen Hunde nicht, bzw. haben Angst(sie waren Straßenkatzen). Auf der Straße hat der Hund die Katzen gejagt. Zu Hause sind wir schon soweit, daß wir den Hund schon ohne Leine und Maulkorb laufen lassen können, außer Nachts, da ist er an der Leine.
Das Problem ist, wenn wir in die Wohnung kommen ist er an der kurzen Leine und stürmt in die Wohnung, die Katzen verschwindet. Oder wenn er in der freiläuft und eine der anderen Straßenkatzen kommt vor, dann rast er auch da sofort hin, daß sie gleich wieder verschwinden. Ich glaube nicht, daß er Ihnen was tun wüde, aber die Katzen haben einfach Angst.
Vielen Dank schon im Voraus für Eure Ratschläge.

Elfi
 
  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #2
Ich hab es mit Pflegehund Mogly so gemacht das ich ihn abgelegt hab (also ins Platz) und bdann die Katzen !!NUR!! Gelockt hab wenn sie kamen gabs ein leckerchen und wenn sie sich beim Hund aufgehalten haben ebenfalls eins. Irgentwann hab ich sie einfach "machen" lassen (unter aufsicht) und jetzt Kuscheln sie zwar noch nicht aber Slinky kann ohne Murren und blöd schauen am Hund vorbei gehen (wenn ich nicht guge kann er sogar gaaaanz eng an ihm vorbei. Doofe Nuss :)) Muss ja immer Mamma was vorjammern "schau mal da ist ein Hund kann ich da vorbei?" und wenn ich net gug dann gehts aufeinmal von selbst :)
 
  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #3
Erstmal kann ich dir den Tipp geben genug Rückzugsmöglichkeiten für die Katzen bereit zu halten. Sei es der hohe Kratzbaum, ein hohes Regal oder eben einfach Fleckchen wo der Hund nicht ran kommen kann.
So können die Katzen sich zurück ziehen und das Geschehen erstmal nur von oben beobachten.

Ansonsten versteh ich einiges nicht so ganz. Hat der Hund auf der Straße genau deine Katzen "gejagt" oder "jagt" er allgemein Katzen und deswegen habt ihr Angst ihn in der Wohnung frei zu lassen?
Dein Hund braucht allgemein einen Maulkorb oder habt ihr ihm den Maulkorb nur angezogen, weil ihr Angst um die Katzen habt?

Oder wenn er in der freiläuft und eine der anderen Straßenkatzen kommt vor, dann rast er auch da sofort hin, daß sie gleich wieder verschwinden.
Das versteh ich auch nicht so ganz. Rast er da auf eine von deinen Katzen zu oder, wenn er eine Katze draußen sieht?

Ich habe hier auch 3 Katzen und eine Hündin Loulou. Bei uns ging die "Vergesellschaftung" eigentlich recht flott, obwohl Loulou "draußen" auch keine anderen Katzen mag.
Wichtig ist eben, dass man das auf jeden Fall trainiert, wenn der Hund auch draußen Probleme mit Katzen hat. Wie regelt ihr das da?

Habt ihr ein Hundekörbchen oder sowas? Bleibt der Hund in diesem Körbchen, wenn ihr das Kommando gebt?
 
  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #4
Draußen jagt er fremde Katzten. den maulkorb hatte er nur die erste Zeit, weil ich Angst um die Katzen hatte. Meine Straßenkatzen verschwinden hinter die Eckcoutch. Es geht eigendlich mehr um meinen anderen Kater, der springt aufs Fensterbrett,ist da auch sicher,weil Fernseher und im anderen Zimmer der Kratzbaum davorstehen. Aber er will dann immer zu uns und dann rast der Hund los.
 
  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #5
Der Hund MUSS lernen das er die katzen in Ruhe lässt. leg Ihn ab und schau das er bleibt ich denke nach einer gewissen Zeit wird er dann auch ruhiger dann kommt ein klares Frei signal und er sollte sich ruhig verhalten sobald er wieder Jagen geht ein klares Platz bzw Nein
 
  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #6
Hallo tocke,

Prinzipiell würde ich Hund und Katze erst einmal machen lassen. Solange die Katzen eine Fluchtmöglichkeit haben funktioniert das eigentlich. Meistens lernen die Katzen auch recht schnell, sich zu wehren.
Aber du solltest sie etwas unterstützen, das heißt du übst mit dem Hund, dass du auch mal eine Katze auf dem Schoss hast und er wegbleiben muss. Er kann sich dann es der Entfernung die Katze anschauen und die Katze ihn. Hetzt er ihnen nach unterbindest du das mit einem "Nein".
Wie darf ich mir das vorstellen, dass der Hund nachts an der Leine ist? Wie sieht denn bei euch die Schlafsituation aus?
Ich verstehe, dass du Angst um deine Katze hast, aber solange der Hund nicht wirklich "bissig" ist haben die Katzen das meist sehr gut im Griff. Von welcher Hunderasse sprechen wir denn? Wie alt ist der Hund?

LG
 
  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #7
Wir haben im Moment dasselbe Anliegen..
ich hoffe, es ist ok, wenn ich hier einfach mal so anknüpfe!?

Meine Eltern haben 2 Katzen (Mutter und eine Tochter), die wohl von einem Bauernhof stammen und an einer Autobahnraststätte ausgesetzt wurden.
Die Mama (Chiara) könnte Hunde also eventl schon kennen..die "Kleine" (Romy) ist allerdings sehr scheu (sie ließ sich ganz, ganz lange Zeit nicht einmal von uns streicheln) und verdrückt sich sobald jmd Fremdes im Haus ist im Keller und kommt erst wieder hoch, wenn die Luft rein ist.
Im Gegensatz zu ihrer Mutter ist sie ziemlich faul, klettert nicht viel, springt nicht auf Regale oä..am liebsten liegt sie eigentlich in der Sonne, auf der Heizung oder vorm Kamin, ist auch etwas pummelig..
Bei ihr bin ich deswegen sehr skeptisch, ob sie sich im "Ernstfall" auf einem Regal oä verstecken würde/könnte..
Man sagt ja, dass Katzen schon wissen, wie sie sich wehren sollten. (Ich hab mal eine Katze im TV gesehen, die sich wohl mit einem Dobermann angelegt hatte, sie hatte ein paar Kratzer und die Tierärztin sagte, "der Katze gehts gut, aber ich will nicht wissen, wie der Hund nun aussieht") So sollte es natürlich auch nicht ausgehen, aber die Katze wusste ja anscheinend, was zu tun war..

Aber könnte solch eine Konfrontation die Scheu von Romy noch verstärken??
Es ist in unserem Fall nicht zwangsläufig nötig, die die drei aneinander zu gewöhnen, es wäre natürlich schön wenns klappen würde, sollte jedoch eines der Tiere darunter leiden, lassen wir es lieber bleiben.
Was meint Ihr?
 
  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #8
Hey Merlin,

also wegkommen würde sie bestimmt, auch wenn sie etwas faul ist ;). Solange es keinen gesundheitlichen Grund gibt, weshalb sie nicht rennen oder springen kann, geht das schon.
Ob sie scheuer wird kann ich dir wirklich nicht sagen. Es gibt Katzen, die mutieren zum Kampfmonster, wenn "Gefahr" im Haus einzieht, andere verstecken sich wochenlang und brauchen ewig, um sich daran zu gewöhnen. Unsere Katze ist auch sehr scheu und ließ sich in jungen Jahren kaum anfassen, aber mit dem Hund hatte sie ein Problem. Unser Kater steigt über die Hunde drüber, setzt dabei sogar die Pfoten auf sie :shock:. Also Berührungsängste bleiben nie ein Leben lang bestehen, auch wenn sie sich vielleicht nicht kuschelnd zusammen ins Körbchen legen.
Wie alt ist die Katze denn? Ist sie eine reine Wohnungskatze? Hättet ihr genug Rückzugsmöglichkeiten für sie? Kennt der Hund bereits Katzen?
Also Stress ist es die ersten Tage immer für eine Katze, außer sie wächst wirklich von Anfang an mit einem Hund auf. Manche brauchen länger, manche gewöhnen sich schneller dran und lernen, einen Hund in Schach zu halten oder ihm aus dem Weg zu gehen. Ist die Katze noch recht jung und gewöhnt sich relativ gut an Neuerungen im Haus würde ich es versuchen, wenn ihr merkt, es ist zu viel für sie, könnt ihr es immer noch sein lassen, wenn es bei euch nicht unbedingt nötig ist.

Ich habe selber so ein Monster, das schon öfter fremde Hunde verklopft hat (unsere eigenen zum Glück nie). Glaub mir, du musst nicht nur die Katze vor dem Hund sondern vor allem den Hund vor der Katze schützen. Die wenigsten Hunde wollen aggressiv auf eine Katze los, die meisten finden es eher toll, wenn die Katze wegrennt und wollen mal schauen, sind aber dann völlig perplex, wenn die Katze faucht. Eine Katze hingegen ist meist nicht geschockt, wenn der Hund auf sie zukommt, sondern weiß genau, wohin sie kratzen und wie sie ihm ausweichen muss. Selbst mein dicker, alter, fauler, blinder Kater ist noch eine Gefahr für Hunde, wenn er jetzt keine Lust hat. Aber wenn er lustig ist rennt er dem Hund zwischen den Beinen rum XD. Also nur Mut, probiert es aus, lasst die Tiere aber nicht miteinander alleine und beobachtet beide Seiten. Viele meinen nämlich, auf den Hund bräuchte man nicht achten, der ist ja viel größer und dem kann eh nichts passieren und nachher fehlt ihm ein Auge :?.

LG
 
  • hunde und katzen zusammenbringen Beitrag #9
Hallo Mischling,

also gesundheitliche Gründe, warum sie nicht rennen oder springen könnte gibt es nicht, sie tut es einfach nur nicht ;)
Romy ist jetzt ca 2,5 Jahre alt. Sie ist eigentlich eine reine Wohnungskatze, wenn wir die Terassentür meiner Eltern offen stehen haben tastest sie sich ganz langsam und vorsichtig nach draußen, sobald sie aber ein unbekanntes oder lauteres Geräusch hört ist sie sofort wieder im Haus verschwunden. Ihre Mama spaziert auch nur im Garten umher und verkrümelt sich sobald sie aus der Ferne ein Auto hört (obwohl der Garten zu einer nicht befahrenen Spielstraße gerichtet ist), die beiden sind wohl von der Erfahrung an der Autobahnraststätte geprägt.

Genügend Rückzugsmöglichkeiten gibts denke ich schon, meine Eltern haben einen Keller mit 3 großen Räumen, in dem auch viele Regale stehen und 2 weitere Etagen. Chiara springt auch immer vom Regal zum Schrank auf die Wohnwand usw, Romy hat im Keller irgendwo ein Versteck, das wir bis heute nicht gefunden haben..manchmal machen wir uns Sorgen sie sei verschwunden, (was bei ihrer Angst nach draußen zu gehen nahezu unmöglich ist)..
Auf jeden Fall kommt sie dann nach einer langen Suchaktion unsererseits irgendwann gähnend aus dem Keller geschlichen und futtert erst einmal in aller Ruhe^^ Wenn sie also gerade keine Angst hat ist sie eher gelassen, aber vielleicht steckt ja so ein von dir beschriebenes "Kampfmonster" in ihr und sie wüsste sich zu verteidigen;)
Dein Kater weiß anscheinend ganz genau, dass nicht die größe entscheidend ist :D der ist ja wirklich unheimlich mutig^^

Ich habe mich letztens mit Merlin an der Leine bei uns ins Wohnzimmer gestellt, Chiara kam dazu, die beiden haben sich eine Weile ohne Knurren, Fauchen oä angeschaut, dann ist Merlin Richtung Sofa gelaufen, Chiara zum Futter..Für das erste Zusammentreffen ists also schon einmal gut gelaufen..allerdings wird ja durch das Sitzen oder langsames Laufen der Katze auch sein Jagdinstinkt nicht wirklich angesprochen, oder meinst du er hätte, wenn er wirklich ein Poblem mit ihr hätte gleich gebellt oder zu Ihr hingezogen?
 
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