Hallo Apolike,
ich habe gestern die erste Nacht durchgeschlafen, ohne das ich ständig aufgewacht bin und nach meinem Merlin gesucht habe. Mein Mann hat etwas sehr schönes getan um mir etwas zu helfen. Er hat einen Tier Priester angeschrieben und die Antwort hat mir schon geholfen. Denke nicht ich wäre eine Kirchenrenner oder so.......... aber ich glaube halt an Gott, auf meine Weise.
Ich schicke Dir auch mal die Antwort des Priesters ...........
Hier erst die Frage die wir uns immer wieder gestellt haben und dann weitergeleitet haben an den Priester.
Haben wir richtig entschieden
oder war es doch zu früh ??? Hätten wir noch was andere tun können ohne unseren Hund zu quälen ? usw......
Dann die Antwort........
„Auch als gläubiger Christ, welcher versucht seineHandlungen am Wort Gottes auszurichten, sage ich ja zu deiner Frage. Es istmoralisch vertretbar über den Tod eines geliebten Haustieres zu entscheiden.Grundvoraussetzung muss dabei allerdings sein, dass das Tier unheilbar krank,und starken Schmerzen und körperlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt ist, kurzgesagt, dass das Tier leidet.
Wer sein Tier liebt, wird diese schwere Entscheidungallerdings nicht nur nach seiner eigenen Einschätzung treffen, sondern dabeiauch den Rat seines Tierarztes einholen. - Nur er kann ermessen, wann derZeitpunkt des Leidens, den Zeitpunkt der Lebensfreude, des Lebensgenussesüberschreitet und damit die (fast) schmerzlose Erlösung des Tieres angesagtist. Außerdem wird auch kein verantwortungsvoller Tierarzt vorher aktiv werden.
Meinem letzten Hund habe ich so den Abschied erleichtert,indem ich ihn in der Stunde der geplanten Erlösung nicht zum Tierarzt"geschleppt", sondern den Tierarzt ins Haus, in die vertrauteUmgebung gerufen habe, wo er dann meinen besten Freund in meinem Armen erlösthat.
Weil ich mich anfangs als Christ offenbart habe, möchte ichnoch anfügen, dass es dem Menschen nach der Bibel nicht gegeben ist, sich, oderanderen Menschen das "Leben zu nehmen". Darüber darf allein Gottentscheiden. - Die Tiere jedoch hat Gott in die Hand des Menschen gegeben -selbstverständlich aber auch mit der Auflage verantwortungsbewusst undrespektvoll mit diesen Mitgeschöpfen, mit deren Leben umzugehen.
Zum anderen: Tiere, ganz besondere Hunderassen, zeigengemeinhin nicht, dass sie leiden. Denn wenn sie ihr Leiden dem Rudel offenzeigen würden, dann würde das eben dazu führen, dass die anderenRudelmitglieder das geschwächte Rudelmitglied ausstoßen. Wenn ein Hund alsoschon (auch nur leiseste) Anzeichen von Schmerz zeigt, dann sind die Schmerzenbereits so schlimm, dass der Hund Anzeichen für seine Schmerzen auch mitgrößter Anstrengung nicht mehr unterdrücken kann. Das sind folglich schierunerträgliche Schmerzen. Und, ja, solche Feststellungen kann man als erfahrenerTierhalter und als Tierarzt gesichert treffen.
Klar freut sich auch ein leidendes Tier dennoch, wenn es'was zu fressen kriegt oder wenn es Zuwendung bekommt. Das eine hat doch mitdem anderen nichts zu tun. Aber es ist einfach unangebracht und egoistisch,Leiden, für das es keine Heilung mehr geben wird, sinnlos in die Länge zuziehen.
Dreh doch die Fragestellung einfach mal um: Würdest Du esmoralisch vertretbar finden, wenn ein Mensch aus Egoismus (und sicher auchFeigheit) heraus weigert, einem leidenden Tier die notwendige Erlösung zuverschaffen?
In der freien Natur würden schwache, leidende Wildtierenicht überleben; die würde sich mehr oder weniger sofort das nächstgrößereRaubtier einverleiben. In der freien Wildbahn würde also kein Tier langeleiden. Das ist ein Ungemach, das der Mensch mit der Domestizierung über dieHaustiere gebracht hat, und damit steht der Mensch selbstverständlich auch inder Verpflichtung, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um Leiden zuverhindern bzw. zu beenden. Und damit ist Deine Frage beantwortet: Es ist nichtnur moralisch vertretbar, ein Haustier einzuschläfern; es ist vielmehr dieverdammte Pflicht des Tierbesitzers, das zu tun. Wer sich dieser Pflichtentziehen möchte, der ist nicht geeignet, Haustiere zu halten.“
Ich weiß nicht ob es Dir hilft aber ich hoffe es sehr stark...........
PS. : Ihr habt alles richtig gemacht, der Buddy und der Merlin , beide wissen es und lieben uns noch mehr, weil wir den Mut aufgebracht haben diese schwere Entscheidug zu treffen.
Unsere liebsten und treusten Tiere sind nicht nur im Himmel, sonder auch ganz tief und fest in unserem Herzen.
Wenn wir schlafen kommen sie in unseren Träumen und wenn wir wach sind, machen sie das was sie am liebsten gemacht haben, nur das wir sie jetzt nicht mehr dabei beobachten können.
Ich vermisse meinen dicken ohne ende und ich kann euch gut verstehen wenn ihr immer mal wieder weinen müsst......geht mir genauso.
Ich drücke Dich L:G. Heike