Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink)

Diskutiere Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hier mal eine knapp 40-minütige Dokumentation der ORF-Sendung "Am Schauplatz" über Hundeernhrung. Unter anderem lässt man eine Dose Pedigree von...
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Mickey48

Mickey48

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Hier mal eine knapp 40-minütige Dokumentation der ORF-Sendung "Am Schauplatz" über Hundeernhrung.
Unter anderem lässt man eine Dose Pedigree von einem unabhängigen Labor untersuchen und deckt auf, was sich unter "mit 5 Sorten Geflügel" verbirgt, was sich noch an Fleischsorten in der Dose befindet (Schweine-DNA ist nur eine davon) und konfrontiert einen Vertreter von Pedigree damit. Außerdem trifft man ein Ehepaar mit einem futtersensiblen Schäferhund auf der Suche nach Linderung. Dann werden verschiedene Nassfuttersorten vom Discounterniveau bis zur 4-€-Dose in einem Labor mit einander verglichen und auf ihre Nährwerte hin untersucht. Kurz vor Toresschluss kommt auch noch die Autorin des Buches "Hunde würden länger leben, wenn... - Schwarzbuch Tierarzt" zu Wort und erzählt etwas über Lockstoffe, die es, trotz des Dementieren von der Firma Mars, tatsächlich gibt und die Anwendung finden.

Möge die Diskussion beginnen!
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  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #2
Leider nich sehr aufschlussreich, lauter Halbwahrheiten und Gerüchte aber wenig Aufklärung.
z.B. Zum Thema Lockstoffe: Dei Buchautorin behaupotet, das Fertigfutter sei volle Lockstoffe, ansonsten würden es die Hunde gar nicht fressen. Dann wird kurz gesagt, dass der Spreche rvon Mars gesagt hat, es wären gar keein Lockstoffe in deren futter, und die Doku-Sprecherin schließt das Thema ab mit dme Satz "wie auch immer.."

Das wäre ja jetzt mal interessant gewesne, das aufzuklären: Lügt der Marsman oder oder stellt die Buchautorin unqualifizierte Behauptungen in den Raum?
Letzeres klingt wahrscheinlicher, da zumindest die Teilbehauptung "ansonsten würden es die Hunde gar nicht fressen" offensichtlicher Unsinn ist.
 
  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #3
Leider nich sehr aufschlussreich, lauter Halbwahrheiten und Gerüchte aber wenig Aufklärung.
z.B. Zum Thema Lockstoffe: Dei Buchautorin behaupotet, das Fertigfutter sei volle Lockstoffe, ansonsten würden es die Hunde gar nicht fressen. Dann wird kurz gesagt, dass der Spreche rvon Mars gesagt hat, es wären gar keein Lockstoffe in deren futter, und die Doku-Sprecherin schließt das Thema ab mit dme Satz "wie auch immer.."

Das wäre ja jetzt mal interessant gewesne, das aufzuklären: Lügt der Marsman oder oder stellt die Buchautorin unqualifizierte Behauptungen in den Raum?
Letzeres klingt wahrscheinlicher, da zumindest die Teilbehauptung "ansonsten würden es die Hunde gar nicht fressen" offensichtlicher Unsinn ist.

Mars dementiert die generelle Existenz von Lockstoffen, dies ist aber faktisch falsch. Dabei kommt es auch auf die Definition von Lockstoffen an. Zucker und Fett können auch als natürlicher Lockstoff verwendet werden, genauso wie künstlche Geschmacks- und Geruchsarmonen. Dementsprechend bedient sich die Firma Mars auch Lockstoffen, nicht nur bei ihrem Hundefutter, sondern auch bei ihren Produkten für den menschlichen Verzehr. Es gab mal einen Vorfall, wo Beneful (allerdings Nestle, nicht Mars) lauter nachweislich mit Lockstoffen versetzte Plakate des Futters in Frankfurt aufhing, damit die Tiere die halter zielstrebig zur Werbung führt und der naive laie glaubt, sein Hund hätte sich dieses Futter "ausgesucht" ähnlich eines Kleinkindes am Schaufenster von einem Süßwarenladen. das gleiche zewug wird bei McDonalds, Burgerking und Co genutzt, damit wir die "Buletten", die eigentlich aus "Pink Slime" anstatt reinem Fleisch bestehen, essen ohne etwas zu merken.

Findet noch jemand seltsam, wie unvorbereitet der Vertreter von Mars ins Gespräch mit dem TV geht? Normalerweise sind die Sprecher von Firmen doch meist stärker mit einem vorgefertigten Missionsnierungstext indoktriniert als missionierende Sektenmitglieder. :eusa_think:
 
  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #4
32 min nur über dieses Nassfutter erzählt und wie toll es ist, das man da 3-4 Euro pro Dose/kg zahlt. Dann das Geschwafel der Hundehalter, was nun echt niemanden interessiert. Also informativ = 0

Ganz zum Schluss die Barf Tante mit 40EUR pro Woche für eine ca. 60kg Dogge (die war echt nicht groß und dick) ist viel.
Für 40EUR kann ich meine ja schon einen ganzen Monat ernähren.

Was die Dame da in den Napf haut, hat ja schon Pfannenquallität, sprich das Zeug würd ich mir braten.
Und soviel Muskelfleisch ist auch nicht wirklich ausgewogen, auf das Grünzeug hätte sie auch ganz verzichten können, wenn sie Blättermagen nehmen würde.

Die Portion kostet grad mal 0,20Euro, was in der Woche pro Hund ca. 3Euro (+/-) ausmacht und ist ausgewogener als das mit dem Grünzeug drin.
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Der SH Typ, mit "30% pfanzlich, so wie in der Natur, fand ich auch total unqualifiziert.

Bitte, was lass ich Laien über Futter sprechen, wenn man Experten nehmen könnte. Das der Test der Nassfuttersorten sagt das meist nichts gutes drin ist, hätte man sich selber denken können.
 
  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #5
Ich denke, dass man auch immer beachten muss, dass es auch Laien beim Thema Hundefutter gibt, die brav die vielbeworbenen gelben Säcke (*hust*Wortspiel*hust*) von Pedigree kaufen, weil man es eben nicht anders kennt. Unser erster Familienhund lebte die ersten 10 Jahre nur von Chappi und Supermarkt- oder Baumarkt-Trockenfutter, dass den ganzen Tag zur Verfügung stand. Trotz des ständigen Angebots hatte sie immer eine Top-Figur, denn sie fand das Zeug so ekelig, dass sie nur fraß, wenn sie richtig Hunger hatte. Sie bekam gekochte Knochen vom Schwein und vom Huhn, stark gewürzte Essensreste, heruntergefallene Kekse, Hörnchen, etc. Zum Überleben reichte es, aber gesund ist anders, keine Frage. Der Punkt ist, dass wir nun wissen, dass das falsch war, wir mussten aber erst einmal den Denkanstoß dazu bekommen.

Ich denke, dass wir den Bericht teilweise auch aus der Sicht eines Laien sehen müssen, der bisher immer brav Mars, Nestle und Co. reich gemacht hat und eigentlich nur grob weiß wo man das Futter kauft, wo es in den Hund rein- und wo es aus dem Hund rauskommt und die man erst einmal zum nachdenken und recherchieren bewegen muss. Dass die Frau nicht perfekt und komischerweise viel zu teuer barft ist klar, aber besser als jeden Tag "Hühnerfutter in Krokettenform". Deshalb wird geraten, die Futtermarke regelmäßig zu wechseln, denn kein Fertigfutter, egal wie toll es doch sei, ist komplett ausgewogen. Augewogenheit entsteht durch Vielfalt, einseitiges Nahrungsangebot führt zum Aussterben.
 
  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #6
Dass die Frau nicht perfekt und komischerweise viel zu teuer barft ist klar, aber besser als jeden Tag "Hühnerfutter in Krokettenform".

Aber grade dieses "falsch" barfen lässt den Zuschauer glauben das es teuer ist und der Zuschauer wird dann zu den "super guten" Nassfutter greifen, das bei "richtigem" barfen 3 Mal so teuer ist.
 
  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #7
Ich komm pro Woche bei Emma mit etwa 7 bis 12 Euro fürs Prey hin, je nachdem wo und was ich kaufe und verfüttere
 
  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #8
Nur kurz was zum Thema Lockstoffe, hatte noch keine Zeit das anzuschauen: Wir reden immer von Lockstoffen, den Begriff kennt die Futterindustrie aber nicht. Laut EU-Verordnung nennt sich das, was ihr meint, sensorischer Zusatzstoff und unterliegt damit auch den Genehmigungskriterien. Darunter fallen übrigens Farbstoffe, die das Futter für uns ansehnlicher machen sollen und eine schöne bunte Mischung ergeben sollen, oder auch Aroma-/Geschmacksstoffe wie Aspartam (E 951), ein Süßungsmittel. Was erlaubt ist bzw. wie definiert und zugelassen wird steht in der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003. Genau genommen gibt es also keine Lockstoffe wie wir uns das vorstellen, es gibt Geschmacks- und Geruchsstoffe, die da zugeführt werden, damit der Hund es eher zu sich nimmt. Und eben Farbstoffe, damit wir es eher kaufen.
 
  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #9
Ist Aspartam nicht auch der Süßstoff, der zur Schweinemast verwendet wird, damit den Organismen der Tiere Zuckerzufuhr vorgegaukelt wird und sie dann wegen Insulinüberschuss Heißhungerattacken bekommen und Minimum die doppelte Portion davon fressen, was ohne Süßstoff zum Sattmachen gereicht hätte? :eusa_think:
 
  • Diskussion über ORF-Doku über Hundefutter (mit Videolink) Beitrag #10
Aspartam ist auch der Süßstoff, der in ziemlich vielen "Menschenlebensmitteln" drin ist- mit dem gleichen charmanten Effekt;)
 
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