Herbstmilben

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  • Herbstmilben Beitrag #1
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Gestern brachte der WDR einen interessanten Bericht über Herbstmilben.Es sind Spinnentiere,( eine Zeckenart),die den Freigängern(also Katzen,Hunde)sehr zu schaffen machen können.Sie leben im Gras(von Juli bis Nov.) und hier ist es dieMilbenbrut,also die Milbenlarven,die den Freigängern plagen können.Sie saugen sich an Ohren ,an Pfoten und und anderen dünnen Körperstellen fest und so kommt es zu enormen Juckreiz.Die Parasiten sind nur 1/10 mm groß und mit bloßem Auge nicht zu erkennen.Man merkt es halt nur wenn sich Katze oder Hund mit dem Kopf ständig auf den Boden reibt oder ständig in die Pfoten beißt.Die Herbstmilben befallen auch den Menschen,die Stiche sehen wie Mückenstiche oder Qaddeln aus und können bis zu starken Allergien führen.
Da sich Katzen im Gegensatz zu Hunden nicht gerne baden lassen kann man
die befallenen Stellen mit 70% Alkohol abreiben.
(Alles nachzulesen )
Es grüßt die Senne
 
  • Herbstmilben Beitrag #2
Hallo!

Ich habe das erste "Opfer" der Herbstgrasmilben zu beklagen.
Mein Kater hat sie sich eingefangen. Ich war heute beim TA und hier das Ergebnis:

Die Milben haben sich in den "Grübchen" auf dem Kopf am Ohransatz und in der Ohrfalte (siehe Foto) festgesetzt.
An sich sind diese Milben nicht besonders schlimm. Sie haben nur ein Entwicklungsstadium und fallen von selbst wieder ab. Sie vermehren sich auf dem Körper nicht und "befallen" auch nicht die Wohnung.

Allerdings können sie, wie oben beschrieben, zu allergischen Reaktionen führen, die so schlimm werden können, dass mit Kortison behandelt werden muß.

Zu erkennen sind die Milben an knall-orangen Körnchen (sieht man auf dem Foto leider schlecht), die sich an den betreffenden Stellen bilden.

Bei meinem Kater ist der Befall nicht so schlimm. Ich habe eine Salbe bekommen, die den Juckreiz lindert und die Milben abtötet.


Grüße an alle Leidensgenossen!
 

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  • Herbstmilben Beitrag #3
Ach da fällt mir noch ein, dass die TÄ gesagt hat, dass mit diesen Milben oft auch Flöhe einhergehen. Also sollte man das gleich mit im Auge behalten.
 
  • Herbstmilben Beitrag #4
Die Herbstmilben an sich sind auch nicht das Problem,sondern die Brut davon und das sind die Larven.Sie sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen (1/10 mm)und diese kleinen Ungeheuer lösen die Allergie aus.Beim Tier und bei Menschen.Oft ist man der Meinung es ist nur ein Mückenstich,dabei sind es die Herbstmilben die diesen Juckreiz auslösen.Man kann es auch schon daran erkennen,weil sich nach dem Stich kleine extrem juckende Bläschen bilden.Wir wollen hoffen,daß wir davon verschont bleiben
Es grüßt die senne
:eusa_doh:
 
  • Herbstmilben Beitrag #5
Mein Mann hat mal seine Jacke auf eine Wiese gelegt als er dort was zu schaffen hatte.
Als er fertig war hat er die Jacke wieder angezogen. Kurze Zeit später ging es los, er hat sich dauernd gekratzt. Ich sag noch zu ihm wenn du dich weiter so aufführst wie ein Affe kannst du heimlaufen. Der kuckt mich blöd an uns sagt wenn´s noch doch so juckt. Sag ich zu ihm, das gibst doch gar nicht, jetzt beherrsch dich mal.
Dann hab ich angehalten dsa er seine Jacke ausziehen konnte, dannach ging es dann halbwegs.
Am nächsten Tag isst er erstmal zum Arzt weil der ganze Rücken voller kleiner roter Punkte war und alles furchtbar gejuckt hat.Er hat dann so ein weißes milchiges Zeug bekommen mit dem ich ihn einreiben musst. Dann war das bald wieder gut. Bis dahin hatte ich noch nie was von Herbstgrasmilben gehört.
 
  • Herbstmilben Beitrag #6
Ich hatte von diesen Parasiten vorher auch noch nie etwas gehört und deshalb war ich sehr interessiert,weil unser Kater Freigänger ist.Selbstverständlich suchen wir sein Fell regelmäßig ab,aber wer denkt schon an so kleine Peiniger,die man mit bloßem Auge nicht mal sehen kann.
Es grüßt die Senne

:eusa_doh:
 
  • Herbstmilben Beitrag #7
Das trifft genau auf meine Sandy zu "Hund"!
Seit wir gestern im Garten war da ist ja Gras hat sie es an beiden Vorderpfoten und am Schneckchen und ich habe am Rücken!
Mein kleiner Kusen hat am Bauch und am Hals!
Also soll ich einfach meinen Hund Baden?
 
  • Herbstmilben Beitrag #8
Den Hund kann man baden,das geht nur nicht (oder schlecht)bei den Katzen.Der Moderator des Themas meinte,man könne die Milben mit 70%Alkohol entfernen.Also die Pfoten damit abreiben,denn der tötet die Milben sofort ab und lindert den Juckreiz
Es grüßt die Senne
 
  • Herbstmilben Beitrag #9
das tötet aber keine larven ab! die sind in den tieferen Hautschichten.
Garfield geh einafch zum tierarzt...
 
  • Herbstmilben Beitrag #10
Dann probier ich es mal mit dem Alkohol!
 
  • Herbstmilben Beitrag #11
Das die Herbstgrasmilben in tieferen Hautschichten gehen sollen ist aus dem Bericht nicht hervorgegangen,nur das die Milbenlarven mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, an dünnen Stellen das Blut saugen und dadurch den Juckreiz hervorrufen.Auch sagte Der Prof. Mehlhorn,daß es noch kein direktes Mittel gegen diese Parasiten im Handel gibt(er macht zur Zeit Test`s mit einem biologischen Präparat,ob es das schon im Handel gibt,ist mir leider nicht bekannt)
Es grüßt die Senne
 
  • Herbstmilben Beitrag #12
Gehen heute ey zum Tierarzt wegen Garfield!
Thema: Katzen, Gesundheit, Armer Garfield!
Dann frage ich den Tierarzt!
 
  • Herbstmilben Beitrag #13
Hi Garfielt
das würde ich Dir auch raten,denn das wurde auch von Prof. Mehlhorn empfohlen,weil es auch sofort den Juckreiz mildert und die Milben abtötet

 
  • Herbstmilben Beitrag #14
Wenn da Tier diese Stellen recht bearbeitet (Knabbern, kratzen) werde diese schnell offen und etnzündet!

Alkohol auf evtl. schon entzündete Hautstellen???? AUA!!!
 
  • Herbstmilben Beitrag #15
Das ist zwar für einen Moment nicht gerade angenehm,aber es hilft doch und dann hat die Katze(Hund)doch Erleichterung und es schadet nicht,das ist doch erst mal wichtig
 
  • Herbstmilben Beitrag #16
Also das sehe ich anders. Nicht gerade angenehm halte ich für schwer untertrieben. Hast Du das mal ausprobiert dir auf eine offene Wunde Alkohol zu tupfen? Das tut höllisch weh und Du kannst es dem Tier ja auch nicht erklären. Grad an so empfindlichen Stellen wie zwischen den Zehen....
Wen man da ein sehr sensibles Tier hat....

Lieber zum TA gehen und ein Milbenmittel holen da ist zwar meist auch ein kleiner Anteil alkohol drinnen aber wenigstens ist es hochwirksam und brennt nicht so teuflisch.
 
  • Herbstmilben Beitrag #17
Das hört sich vielleicht grausam an,doch es ist nur für einen kurzen Moment,daß es so beißt und es befreit das Tier schließlich vom Juckreiz und es tötet den Befall.Das ist doch erst mal das Wichtigste,finde ich.Ich würde das auch nicht auf offene Wunden tun,aber sobald man spürt,die Katze reißt an den Pfoten oder sie streift ihren Kopf laufend durch das Gras,ist es doch angebracht mit dem Alkohol Abhilfe zu schaffen.Man kann die Parasiten doch nicht mit bloßem Auge erkennen,das ist ja das Problem.Einen Hund kann man baden - - aber eine Katze??
 
  • Herbstmilben Beitrag #18
Das klingt nicht grausam - Es ist einfach grausam. Ausserdem tötet reiner Alkohol den Befall eben nicht ab. Man sieht die Milben als rote-bis orange Punkte. Dann lieber Johannisöl drauf (gegen den juckreiz) und sich dann wirklich Antiparasitika bei TA holen.
Purer Alkohol ist billiger klar..aber es hilft eben nichts.
Da erspar ich meinem Tier doch lieber diese Totur und hol ein Mittel das tatsächlich hilft...
Zudem ist Alkohol für manche Tierarten hoch toxisch z.B. bei Kaninchen.

Wieso denn Baden?? Es gibt hochwirksame Mittel mit denen man die Befallenen Zonen einsprüht bzw, die Mittel mit der Hand aufträgt...da muss man die Katze nicht baden!

Sorry ich versteh sowas einfach nicht...
 
  • Herbstmilben Beitrag #19
Hallo Elstertier,ich habe mich nur an die Empfehlungen von Prof.Mehlhorn gehalten,der dieses Thema im WDR erst aufwarf.Ich habe auch geglaubt,wenn mein Kater mit Frontline regelmäßig eingerieben wird,das würde ihn vor allen Parasiten im Garten gut schützen ,(die Herbstgrasmilben gehören ja auch zu den Spinnentieren,also eine Zeckenart.)So wie er berichtet,haben sich die Herbstgrasmilben erst in den letzten Jahren in unserer Region enorm verbreitet(sie gibt es hauptsächlich in den südlichen Ländern)Sie lieben die Trockenheit,da können sie sich gut vermehren.Man kann sie im eigenen Garten nur durch häufiges Rasenmähen bekämpfen,nicht aber durch irgendwelchen chemischen Mitteln,die man verspritzt,denn dadurch tötet man automatisch auch die natürlichen Feinde der Herbstgrasmilben.Und ein 100% biologisches Mittel gibt es noch nicht.Das biologische Mittel was er erforscht hat, ist leider noch nicht direkt im Handel.So gefährlich wie die Zecken, sind diese Milben nicht,schlimm wird alles erst durch den hervorgerufenen Juckreiz,der durch das kratzen dann zu Entzündungen und zu Exeme führt
Es grüßt die Senne
 
  • Herbstmilben Beitrag #20
So wie er berichtet,haben sich die Herbstgrasmilben erst in den letzten Jahren in unserer Region enorm verbreitet

So gefährlich wie die Zecken, sind diese Milben nicht,schlimm wird alles erst durch den hervorgerufenen Juckreiz,der durch das kratzen dann zu Entzündungen und zu Exeme führt

Genau das hat meine TÄ auch gesagt.

Mein Kater hat zum Beispiel kaum Juckreiz, bei anderen ist es laut TÄ so schlimm, dass sie sogar die Nahrung verweigern, weil sie so sehr unter dem Juckreiz leiden.

Die Salbe, die ich bekommen habe, hat übrigens super geholfen. Es sind keine orangen Krümel mehr zu sehen.

Es ist ja auch kein großer Aufwand zum TA zu fahren, sich die Diagnose bestätigen zu lassen und zu Hause alle 2 Tage die Salbe aufzutragen...
 
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