- Monty Spinnerratz Beitrag #1
Chipi
- Beiträge
- 24.601
- Punkte Reaktionen
- 1
Heute Morgen mußte ich Monty Spinnerratz, meine kleine ausgebleichte Husky-Moppel-Ratte, einschläfern lassen. Bis vor 1 Woche ging es ihr noch richtig gut, die ersten, wie wir damals dachten, Altersanzeichen machten sich bemerkbar, immerhin war sie schon gute 2 Jahre alt.
Doch seit Samstag wußte ich, daß es nicht das Alter war; sie hatte vermutlich einen Hirntumor, der das Nervensystem schädigte. Schubweise machte sich diese Störung bemerkbar, dann kippte sie nach rechts um und mochte sich nicht mehr bewegen. Dann wiederum ging es ihr wieder richtig gut, sie kletterte im Käfig herum, wollte ständig raus. Sie bekam Chloramphenicol und seit vorgestern Cortison, aber leider hat das alles nicht mehr geholfen.
Gestern Abend fiel sie bereits immer wieder einfach um, kullerte auf den Rücken und konnte sich nur noch mühsam wieder berappeln. Gefressen hat sie immer gut, nur mehr als Babybrei ging seit gestern nicht mehr, weil sie feste Nahrung nicht mehr festhalten konnte (vorher saß sie abends immer auf meinem Bauch, lehnte sich in meine Hände wie in einen Sessel und hatte so beide Vorderpfötchen frei, um zu knabbern).
Heute Nacht hatte ich Monty in meinem Krankenkäfig neben meinem Bett stehen, und ich bin oft aufgewacht, weil ich gehört habe, daß sie an den Wänden oder dem Häuschen gekratzt hat - beim verzweifelten Versuch, sich wieder umzudrehen und aufzurichten. Sie hat ihren ganzen Brei geschlabbert, aber mußte dazu ihr Köpfchen seitlich auf den Napf legen. Ihr Schnäuzchen wurde voll Brei, aber putzen konnte sie sich nicht mehr.
Damit war klar, daß ich gleich morgens zur Tierärztin fahren würde. Monty hat zwar tapfer gekämpft, sie wollte bis zum Schluß nicht aufgeben, hat sogar noch versucht, aus der Transportbox zu krabbeln - aber was nützt der stärkste Wille, der größte Lebensmut, wenn der Körper zur Qual wird?
Meine Monty, es tut mir so leid, daß ich dich heute Morgen einschläfern lassen musste! Ich hätte so gern mehr für dich getan, wenn das irgendwie möglich gewesen wäre - du wirst uns allen sehr fehlen!
Mach's gut, Montymaus!
Traurige Grüße,
Chipi
Doch seit Samstag wußte ich, daß es nicht das Alter war; sie hatte vermutlich einen Hirntumor, der das Nervensystem schädigte. Schubweise machte sich diese Störung bemerkbar, dann kippte sie nach rechts um und mochte sich nicht mehr bewegen. Dann wiederum ging es ihr wieder richtig gut, sie kletterte im Käfig herum, wollte ständig raus. Sie bekam Chloramphenicol und seit vorgestern Cortison, aber leider hat das alles nicht mehr geholfen.
Gestern Abend fiel sie bereits immer wieder einfach um, kullerte auf den Rücken und konnte sich nur noch mühsam wieder berappeln. Gefressen hat sie immer gut, nur mehr als Babybrei ging seit gestern nicht mehr, weil sie feste Nahrung nicht mehr festhalten konnte (vorher saß sie abends immer auf meinem Bauch, lehnte sich in meine Hände wie in einen Sessel und hatte so beide Vorderpfötchen frei, um zu knabbern).
Heute Nacht hatte ich Monty in meinem Krankenkäfig neben meinem Bett stehen, und ich bin oft aufgewacht, weil ich gehört habe, daß sie an den Wänden oder dem Häuschen gekratzt hat - beim verzweifelten Versuch, sich wieder umzudrehen und aufzurichten. Sie hat ihren ganzen Brei geschlabbert, aber mußte dazu ihr Köpfchen seitlich auf den Napf legen. Ihr Schnäuzchen wurde voll Brei, aber putzen konnte sie sich nicht mehr.
Damit war klar, daß ich gleich morgens zur Tierärztin fahren würde. Monty hat zwar tapfer gekämpft, sie wollte bis zum Schluß nicht aufgeben, hat sogar noch versucht, aus der Transportbox zu krabbeln - aber was nützt der stärkste Wille, der größte Lebensmut, wenn der Körper zur Qual wird?
Meine Monty, es tut mir so leid, daß ich dich heute Morgen einschläfern lassen musste! Ich hätte so gern mehr für dich getan, wenn das irgendwie möglich gewesen wäre - du wirst uns allen sehr fehlen!
Mach's gut, Montymaus!
Traurige Grüße,
Chipi
Zuletzt bearbeitet: