Meine Kleinen Lieblinge

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Lilymaus

Lilymaus

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Vor etwas mehr als einem Jahr seid ihr bei mir eingezogen. Ab dem ersten Tag habe ich euch sechs geliebt und alles dafür getan, dass es euch gut geht.


Lily​


Keine fünf Monate später wurdest du krank, Lily. Du warst der Sonnenschein in eurer kleinen Gruppe – immer sanft, immer nah bei mir. Es war so unfair.
Ich bemerkte einen kleinen Hubbel an deinem Kiefer, du nahmst ab und hast langsamer gegessen. Ich bin sofort zum Tierarzt gegangen, ohne zu wissen, dass es leider der falsche war. Die Untersuchung war kaum möglich, eine klare Diagnose gab es nicht: Tumor? Abszess? Zahnproblem? Du bekamst Antibiotika und Schmerzmittel, doch es wurde nicht besser.


Jeden Tag warst du die Erste, die wach war, kamst zu mir und kuscheltest dich in meine Hand. Manchmal bist du einfach darin eingeschlafen. Fürs Fressen nahm ich dich aus dem Gehege, weil du mehr Kalorien brauchtest und nicht mehr genug Kraft hattest, dich gegen deine Schwestern durchzusetzen. Als du kaum noch essen konntest, habe ich dir Brei gemacht – den hast du wieder besser aufgeleckt und dabei meinen ganzen Tisch eingesaut.


In dieser Zeit habe ich so viel Zeit mit dir verbracht und eine ganz besondere Bindung zu dir aufgebaut. Als es einfach nicht besser wurde, bin ich schließlich zu einem anderen Tierarzt gegangen. Die Untersuchung war kurz und eindeutig: ein Abszess – viel zu groß, schon bis auf den Knochen. Man konnte nichts mehr für dich tun.


Ich musste dich einschläfern lassen. Es war der schlimmste Abend meines Lebens. Du bist voller Vertrauen auf meine Hand gestiegen und hast dich noch einmal an mich gekuschelt. Du hast mir vertraut.
Ich war völlig am Boden zerstört, aber ich wusste, dass es das Beste für dich war. Du bist über die Regenbogenbrücke gegangen, meine kleine Lily. Ich vermisse dich bis heute unendlich. Du warst mein Sonnenstrahl.
Ich mache mir oft Vorwürfe, dass ich zuerst beim falschen Tierarzt war. Vielleicht hätte man dir früher helfen können. Du warst viel zu jung. Du hättest ein langes, wundervolles Leben verdient. Ich hoffe so sehr, dass es dir dort, wo du jetzt bist, gut geht.


Amidala​


Amidala, mein Schatz. Auch du musstest viel zu früh gehen. Und das Schlimmste ist: In deinen letzten Lebenstagen war ich nicht bei dir. Ich war im Urlaub und konnte mich nicht von dir verabschieden.
Mein einziger Trost ist, dass du nie krank warst. Dir ging es immer gut, du warst gesund und munter. Und dann, am 1. August, bekam ich die Nachricht eurer Betreuung, dass du tot in der Futterschale lagst. Wahrscheinlich ein Herzinfarkt.


Du warst eine unglaublich liebe, aufmerksame Maus. Du wirst immer in meinem Herzen bleiben, und ich werde dich nie vergessen.


Sternli​


Mein kleines Mausi. Du warst etwas ganz Besonderes. Dich habe ich als Erste gesehen – und dein Name stand sofort fest. Du warst die mutigste und neugierigste Maus von allen. Immer die Schnellste im Gehege, immer auf Entdeckungstour, immer auf der Suche nach einem Ausweg – später sogar im Freilauf im Zimmer.


Ich hätte nie gedacht, dass du so früh gehen würdest. Du warst immer topfit. Als ich mit Shadow zum Tierarzt musste, wollte ich euch alle zusammensuchen – und dann habe ich dich in der hintersten Box gefunden. Du lagst auf dem Rücken im Einstreu.
Du hattest keinerlei Krankheitsanzeichen gezeigt. Wahrscheinlich auch bei dir ein Herzinfarkt. Ich war völlig überfordert: die Sorge um Shadow und gleichzeitig dieser plötzliche Verlust von dir. Es war einfach zu viel.


Ich vermisse dich so sehr, Sternli. Deine Energie, deine Neugier, deinen Freiheitsdrang. Du fehlst in der Gruppe.
Jetzt kannst du rennen, so weit du willst. Keine Gehegewände halten dich mehr auf. Du bist endlich frei. Bei keiner anderen Maus habe ich diesen Wunsch nach Freiheit so stark gespürt wie bei dir – und jetzt hast du sie.


Shadow​


Meine kleine Shadow. Es ist noch nicht lange her, seit du uns verlassen hast. Erst ein paar Wochen.
Schon seit Monaten hatte ich bei dir Atemgeräusche bemerkt. Trotzdem ging es dir gut, und der Tierarzt verschrieb Antibiotika und Schmerzmittel. Es half nicht, aber du hattest keine weiteren Symptome. Ein halbes Jahr hast du damit gelebt.


Als es schlimmer wurde – mit immer stärkerer Flankenatmung – gingen wir erneut zum Tierarzt. Die Diagnose war schwierig. Mykoplasmose? Lungentumor? =Metacam als Dauertherapie.
Nur wenige Male konnte ich dir die Medikamente geben. An einem Abend hatte ich ein ganz komisches Gefühl. Als du nicht zum Futter kamst, wusste ich, dass etwas nicht stimmt. Ich fand dich schließlich – du warst gegangen.


Wir vermissen dich unendlich, Shadow. Du warst eine unglaublich sanfte und liebe Maus. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute.



Ich liebe euch alle so unendlich, meine kleinen Lieblinge.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und freue mich schon jetzt auf den Tag, an dem wir uns wiedersehen.
Passt gut auf euch auf. 🌈🐭💛
 

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  • Meine Kleinen Lieblinge Beitrag #2
Ein wundervoller Beitrag. 😍
Es tut mir sehr, sehr leid um die süßen Schätze.
 
  • Meine Kleinen Lieblinge Beitrag #3
Wundervoll geschrieben! 🖤 🫂
 
  • Meine Kleinen Lieblinge Beitrag #4
 Belle
Vor wenigen Wochen musste ich auch dich Belle gehen lassen.
Es tut mir leid, dass ich dir nicht helfen konnte.
Als dein Juckreiz anfing, dachte ich noch an nichts Schlimmes. Zwei Tage später bin ich mit dir zum Tierarzt gegangen, um alles abklären zu lassen. Die Diagnose war unklar. Meistens seien es Parasiten, wurde mir gesagt, und ich musste dich und Ivy behandeln. Doch es wurde nicht besser. Also vereinbarte ich einen weiteren Termin.
Zwei Tage vor diesem Termin wurde es plötzlich viel schlimmer. Du hast dich unaufhörlich und fast zwanghaft gekratzt. Es war schon vorher blutig gewesen und hatte eine Kruste gebildet, aber diese war gerade am Verheilen, und ich dachte, alles würde gut werden. Ich konnte dich etwas beruhigen. Es wurde wieder ein wenig besser, und ich dachte, ich verschiebe den Termin auf morgen. Ich konnte wirklich nicht mehr länger warten. Es war mitten in der Nacht, und nachdem du wieder ruhiger warst, dachte ich, wir könnten bis morgen warten. Das war ein Fehler.
Am nächsten Morgen, als ich dich sah, hatte ich solche Angst um dich. Dort, wo vorher eine Kruste gewesen war, war nun ein Loch – ein Schlitz, sodass man die Muskeln sehen konnte. Ich habe sofort beim Tierarzt angerufen und bin natürlich direkt mit dir hingegangen.
Aber deine Wunde war zu groß. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, sie unter Vollnarkose zu nähen. Doch schon das Risiko einer Vollnarkose bei deinem geschwächten kleinen Körper war zu hoch. Und der Juckreiz wäre auch nach der Operation nicht verschwunden. Wahrscheinlich hättest du die Wunde wieder aufgekratzt. Das wollte ich dir nicht antun.
Du hattest so viel Lebensfreude – bis zum Schluss. Aber die Wunde war zu groß. Man konnte nichts mehr machen. In der Operation wäre das Risiko sehr hoch gewesen, dass du es nicht überlebst, und ohne Operation wäre die Wunde nie verheilt.
Es tut mir leid, Belle. Es tut mir so unendlich leid, dass du dein Leben nicht zu Ende leben konntest. Du warst noch nicht am Ende. Du warst aufgeweckt, neugierig, frech und liebevoll.
Du fehlst mir so sehr. Du warst eine wunderbare Freundin für all deine Schwestern und Gefährtinnen – und eine wunderbare Gefährtin für mich.
Auch Ivy vermisst dich spürbar. Sie musste alleine zurückbleiben. Inzwischen hat sie neue Freundinnen gefunden und versteht sich gut mit ihnen. Trotzdem hätte ich mir so sehr gewünscht, dass ihr mehr Zeit miteinander gehabt hättet. Dass das Ende nicht so schnell gekommen wäre.
Ich bin mir sicher, dass es dir jetzt besser geht – mit all deinen Freundinnen. Aber wir vermissen dich hier unten so unendlich.
Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass wir uns eines Tages wiedersehen, Belle.
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